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Biogeographie

Unterricht Biologie Nr. 117/1986

Erscheinungsdatum:
Juli 1986
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
Bestellnr.:
53117
Medienart:
Zeitschrift
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Kakteen – Amerikaner auf der Fensterbank

Wie die Türkentaube Europa eroberte

Vegetationszonen

Inselbiologie

Beispiele für die verbreitung von Pflanzen- und Tierarten

Größerer Lernerfolg durch Unterricht im Freiland?

Die Saatkrähe

Malaria – Verbreitung und Bekämpfung

Sehen, wie man hört

Abstract

Autor: Stichmann, Wilfried
Titel: Biogeographie.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 117, S. 4–13

Abstract: Biogeographie, eine Grenzwissenschaft zwischen Biologie und Geographie, befasst sich, wie ausfuehrlich dargelegt und an Beispielen exemplarisch aufgezeigt ist, mit der geographischen Ausbreitung von Tier- und Pflanzenarten und deren Veraenderungen. Biogeographie beschaeftigt sich mit der Gliederung der Biosphaere in Boden- und Vegetationszonen, ermoeglicht die Erfassung raum- zeitlicher Muster jahreszyklischer Phaenomene, erklaert rezente Erscheinungen durch Vorgaenge der Vergangenheit und hilft bei der Loesung von Umweltproblemen. Im Unterricht ist die Einbringung biogeographischer Verfahren und Erkenntnisse nuetzlich bei Biotopkartierungen, bei der Feststellung von Landschaftsveraenderungen, Veraenderungen von Arealgrenzen bedrohter Tierarten, Rueckgang der Moore, Ausbreitung von immisionsbedingten Waldschaeden etc., steht im Zusammenhang mit Themen der Angewandten Biologie – Nutzung der Naturgueter, Land- und Forstwirtschaft, Jagd, Fischerei – und dient evolutionstheoretischen Erkenntnissen, wie detailliert gezeigt ist. Eine Vielzahl von Literaturhinweisen liegt bei.

Schlagwörter: Landkarte, Didaktische Grundlageninformation, Biologieunterricht, Kartierung, Fachdidaktik, Grafische Darstellung, Geografie, Biogeografie


Autor: Thiele, Hiltrud
Titel: Kakteen – Amerikaner auf der Fensterbank.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 117, S. 14–17

Abstract: Auf Fensterbaenken vieler Wohnungen und Bueroraeume sind Kakteen zu finden, die allen Kindern wegen ihrer originellen Erscheinung unter der Bezeichnung Kaktus bekannt sind. Wegen ihrer Anspruchslosigkeit und Robustheit eignen sie sich sehr gut fuer die Pflege im Klassenraum. Eine Unterrichtseinheit wird vorgestellt, in der Kinder erfahren, dass Kakteen urspruenglich ausschliesslich in Amerika beheimatet waren, eine Vorstellung davon erhalten, wo die urspruenglichen Verbreitungsgebiete der Kakteen liegen, Kakteen in Gruppen nach Wuchsformen ordnen, aus den klimatischen Besonderheiten der Kakteenstandorte Pflegemassnahmen fuer die Zimmerkultur ableiten und sich im praktischen Umgang mit Kakteen ueben. Der in drei Abschnitte strukturierte Unterricht ist didaktisch und methodisch kommentiert, drei Arbeitsblaetter sind beigegeben. Unterrichtsgegenstand: Kakteen – Amerikaner auf der Fensterbank.

Schlagwörter: Zimmerpflanze, Sukkulente, Unterrichtseinheit, Botanik, Unterrichtsraum, Biologieunterricht, Pflanzenzucht, Fotografie, Sachunterricht, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Kaktee, Arbeitsbogen, Primarbereich, Biogeografie


Autor: Stichmann, Wilfried; Stichmann-Marny, Ursula
Titel: Wie die Tuerkentaube Europa eroberte.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 117, S. 18–22

Abstract: Tuerkentauben sind nach den Ringeltauben die zweithaeufigste Taubenart in Mitteleuropa. Tuerkentauben haben sich eng an den Menschen angeschlossen und fehlen in keiner mitteleuropaeischen Stadt. Dies ueberrascht, da sie vor vierzig Jahren noch so gut wie unbekannt waren. Die Heimat der Tuerkentauben ist urspruenglich Indien. Sie wurden von Kaufleuten nach Vorderasien gebracht und erhielten ihren Namen nach der besonderen Zuneigung, die Moslems ihnen erwiesen. Eine Unterrichtseinheit wird vorgestellt, in der Schueler Tuerken-, Ringel- und Haustauben voneinander unterscheiden, die Ausbreitung der Tuerkentauben in Europa beschreiben und begruenden, dazu Karten auswerten, Diagramme anfertigen und mit Tuerkentauben biogeographische und historische Fakten verbinden. Die didaktisch kommentierte Unterrichtseinheit ist detailliert beschrieben, Sachinformationen und drei Arbeitsblaetter liegen bei, Einbettungsmoeglichkeiten der Einheit werden aufgezeigt. Unterrichtsgegenstand: Wie die Tuerkentaube Europa eroberte.

Schlagwörter: Landkarte, Türkentaube, Unterrichtseinheit, Vogel, Orientierungsstufe, Biologieunterricht, Fotografie, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Taube, Arbeitsbogen, Sekundarstufe I, Biogeografie


Autor: Probst, Wilfried
Titel: Vegetationszonen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 117, S. 24–34

Abstract: Vom Aequator zu den Polen hin unterscheidet man neun Vegetationszonen (aequatoriale, tropische, subtropische, mediterane, warm-, typisch-, trocken- und kalt- gemaessigte, polare Zone), in denen spezifische Pflanzen und Tiere beheimatet sind. Eine didaktisch und methodisch kommentierte Unterrichtsreihe wird ausfuehrlich beschrieben, in der Schueler Besonderheiten des Mittelmeerklimas im Vergleich zu mitteleuropaeischen Klimaverhaeltnissen anhand von Klimadiagrammen herausstellen, typische Mittelmeerpflanzen kennen und ihre morphologischen Besonderheiten mit Klimabedingungen verbinden lernen, die Vegetationszonen der Erde charakterisieren unter Hinzuziehen typischer Tierarten und Pflanzenformen, wie auch Gefahren nennen, die Oekosystemen verschiedener Klimazonen durch menschliche Nutzung drohen koennen. Der Unterricht gliedert sich in zwei Abschnitte, in denen Schueler sich mit dem Mittelmeerraum beschaeftigen, bzw. eine Reise um die Welt unternehmen. Ausfuehrliche Informationen ueber die Vegetationszonen und die zugeordnete Tier- und Pflanzenwelt liegen bei sowie ein Arbeitsblatt zum Vergleich Rotbuche – Lorbeer. Unterrichtsgegenstand: Vegetationszonen.

Schlagwörter: Vegetationszone, Landkarte, Unterrichtseinheit, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Ökologie, Mittelmeer, Erdkunde, Biologieunterricht, Klimazone, Unterrichtsmaterial, Klima, Arbeitsbogen, Sekundarstufe I, Vegetation, Biogeografie, Bild


Autor: Wilhelmi, Wilhelm
Titel: Inselbiologie.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 117, S. 35–42

Abstract: Inseln, die durch meist geringe Flaechenausdehnung ueberschaubar sind und zudem nur eine begrenzte Anzahl unterschiedlicher Lebensraeume aufweisen, stellen fuer Biologen interessante Untersuchungsobjekte dar. Bedingt durch raeumliche Isolation verfuegen sie oft ueber eine eigene Tier- und Pflanzenwelt, Oekosysteme, die biologischen Untersuchungen leicht zugaenglich sind. Zunehmend werden durch menschliche Eingriffe ehemals grossflaechige Oekosysteme zerrissen und verinselt, was grosse Probleme aus der Sicht des Naturschutzes hervorruft. Eine didaktisch und methodisch kommentierte Unterrichtseinheit wird vorgestellt, in der Schueler u. a. das Phaenomen der Gentrift erlaeutern und deuten, die Besiedlung von Inseln durch verschiedene Organismen darstellen, den Zusammenhang von Artenzahl und verschiedenen Faktoren an Beispielen erlaeutern und Erkenntnisse der Inselbiologie auf Probleme des Naturschutzes uebertragen. Die ausfuehrlich beschriebene Einheit gliedert sich in die Abschnitte Populationsgenetische Aspekte der Verinselung, Populationsoekologie einer Insel und Probleme des Naturschutzes. Informations- und Arbeitsmaterial zu den Stufen des Taxon Cycle, der Evolution von Drosophila Arten, den Pflanzen und Voegeln der Santa Barbara Inseln, Blutgruppen der Sekte der Hutteriten und zum Vergleich Surtsey-Insel und Galapagos-Inseln liegt bei. Unterrichtsgegenstand: Inselbiologie.

Schlagwörter: Landkarte, Unterrichtseinheit, Insel, Ökologie, Biologieunterricht, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Arbeitsbogen, Biotop, Naturschutz, Populationsgenetik, Biogeografie, Arbeitstransparent, Genetik


Autor: Rexer, Erich; Birkel, Peter
Titel: Groesserer Lernerfolg durch Unterricht im Freiland? Eine empir. Unters. zur Wirksamkeit d. Lernortes im Biologieunterricht.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 117, S. 43–46

Abstract: Orientierung an der Natur stellt ein zentrales Bildungsprinzip dar und wird in gueltigen Lehrplaenen Biologie angemessen beruecksichtigt. Eine empirische Untersuchung an Hauptschulen bei Schuelern der Jahrgangsstufen 6 – 9 im Einzugsbereich der PH Weingarten beschaeftigte sich mit dem Zusammenhang zwischen Freilandunterricht und Lernerfolg. Schwerpunkt lag auf der Untersuchung von Hypothesen, die den geschlechtsspezifischen und altersspezifischen Lernerfolg bei Freilandunterricht, den Zusammenhang zwischen Lernerfolg und Intelligenz und den Lernerfolg intelligenzschwaecherer Schueler bei Freilandunterricht im Vergleich zu traditionellem Unterricht betrafen. Die Untersuchungsergebnisse sind ausfuehrlich dargestellt und erlaeutert.

Schlagwörter: Empirische Untersuchung, Lernerfolg, Lernort, Intelligenz , Biologieunterricht, Hauptschule, Erlebnispädagogik, Sekundarstufe I, Sachinformation


Autor: Treitz, Peter
Titel: Die Saatkraehe – Vogel des Jahres 1986.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 117, S. 46–47

Schlagwörter: Saatkrähe, Biologie, Artenschutz, Vogelschutz, Naturschutz, Sachinformation


Autor: Mueller, Horst
Titel: Malaria – Verbreitung und Bekaempfung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 117, S. 48–51

Abstract: Die Malaria ist auch heute noch eine der haeufigsten und gefaehrlichsten parasitaeren Krankheiten. Ihre Gefaehrlichkeit fuer Bewohner der gemaessigten Zonen beruht hauptsaechlich auf der Gefahr durch Einschleppung ueber Massenferntourismus, Gastarbeiterwanderungen und Emigrationsbewegungen und sollte allen Schuelern im Zusammenhang mit Vorsorge- und Bekaempfungsmassnahmen transparent gemacht werden. In der vorliegenden Arbeit wird die gegenwaertige geographische Verbreitung und Ausbreitung dargestellt und die Entwicklung und Verbreitung des Erregers durch die Anopheles Fiebermuecke, wie auch Bekaempfungsmoeglichkeiten, insbesondere durch die Malaria-Schutzimpfung, in Konzeption und Schutzwirkung beschrieben.

Schlagwörter: Infektion, Biologieunterricht, Krankheitsbild, Krankheit, Malaria, Biogeografie, Sachinformation


Autor: Bischof, Guenther
Titel: Sehen, wie man hoert.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 117, S. 52–53

Abstract: Ein Funktionsmodell des Ohrs wird ausfuehrlich beschrieben, das es gestattet, die Schwingungen der Ohrmittelknoechelchen sichtbar zu machen. Es besteht im wesentlichen aus einem handelsueblichen Trichter, dessen Fuellstutzen in geeigneter Weise abgeschnitten wurde, einem Trommelfell aus Plastikfolie und Gehoerknoechelchen aus Styropor. Das Modell besitzt den Vorzug, vom Leser nach der Beschreibung selbst erstellt werden zu koennen. Beschallt man das Modellohr mit Basstoenen, so lassen sich Schwingungen der Knoechelchen beobachten. Der Einsatz des Modells im Unterricht ist detailliert dargestellt. Unterrichtsgegenstand: Funktionsmodell des menschlichen Ohrs.

Schlagwörter: Biologieunterricht, Handreichung, Gehör, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Sekundarstufe I, Ohr


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