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Biologische Risiken

Unterricht Biologie Nr. 182/1993

Erscheinungsdatum:
Februar 1993
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
Bestellnr.:
53182
Medienart:
Zeitschrift
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Modelle: Angst, Risiko und Aufregung / Salmonellenübertragung durch falsche Vogelfütterung / Schimmelpilze im Haushalt / Chemische und biologische Kampfstoffe / Freisetzung von gentechnisch veränderten Bakterien.

Abstract

Autor: Appelhans, Beate; Bayrhuber, Horst; Lucius, Eckhard R.
Titel: Biologische Risiken.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 4–13

Abstract: Im vorliegenden Basisartikel werden biologische Risiken deskriptiv behandelt. Es wird dabei an die Verantwortung des einzelnen sowie von Gruppen und Institutionen appelliert, erkannte Risiken zu minimieren. Zunaechst wird die Bedeutung des Begriffs Risiko beschrieben und mathematisch definiert. Eine Risikoabschaetzung wird am Beispiel des Lungenkrebs und der entsprechenden Rauchgewohnheit naeher ausgefuehrt. Auch setzen sich die Autoren mit dem Risikobewusstsein des Menchen auseinander. Ein weiterer Abschnitt handelt von biologischen Risiken. Ausgefuehrt werden hierin alltaegliche biologische Risiken (Saeuglingssterblichkeit, Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz, Vergiftungen, Infektionen), Risiken und Schutzziele der Biotechnik, Risikogruppen und Sicherheitsstufen und Gentechnik und biologische Sicherheit. Abschliessend informieren die Autoren noch ueber den sicheren Umgang mit Mikroorganismen im Unterricht. (Ph).

Schlagwörter: Gentechnologie, Risikofaktor, Krebs , Gesundheitsschaden, Mensch, Mikroorganismus, Biologie, Humanmedizin, Medizin, Krankheit, Sachinformation


Autor: Boehme, Hannelore; Dulitz, Barbara
Titel: Angst, Risiko und Aufregung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 14–17

Abstract: Unterrichtsgegenstand: Umgang mit Angst. Diese Unterrichtseinheit soll bewusst machen, dass alle Menchen ab und zu Angst haben, dass sich Angst koerperlich aeussert und dass Angst sinnvoll sein kann, um den Menschen vor Gefahren zu schuetzen. Ferner sollen die Schueler lernen, alltaegliche Gefahrensituationen zu erkennen. Einleitend liest die Lehrerin einen Text ueber einen Jungen vor, der Angst hat. Symptome der Angst werden festgehalten und wie diese Angst ueberwunden wird. Die Schueler berichten daraufhin ueber entsprechende Erlebnisse und sollen anhand eines Arbeitsblattes Situationen erkennen, die jemanden aengstigen koennen. Ein weiterer Unterrichtsabschnitt setzt sich mit alltaeglichen Risiken auseinander: Fruechte der verbreitesten Zierstraeucher, Problem der Mutproben (U-Bahnsurfen, Bungeespringen), Reinigungsmittel, Insektizide, Strassenverkehr. In einem abschliessenden Unterrichtsteil werden die koerperlichen Auswirkungen von Angst und Furcht (schnelles Laufen, Puls/Herzschlag, Versorgung der Muskeln) erlaeutert. Es bietet sich an, diese Erfahrung mit dem Fuchs- und Hase-Spiel (Spielregeln vorliegend) im Sportunterricht zu ueberpruefen. (Ph).

Schlagwörter: Verhalten, Risikofaktor, Unterrichtseinheit, Schuljahr 03, Angst, Gesundheitsschaden, Alltag, Sachunterricht, Biologie, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Primarbereich, Gesundheitserziehung


Autor: Stauske, Isabell
Titel: Salmonellenuebertragung durch falsche Vogelfuetterung?
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 18–23

Abstract: Unterrichtsgegenstand: Salmonellen. Den Schuelern wird in diesem Unterrichtsmodell die Infektionskrankheit Salmonellose vorgestellt und deren Verbreitung bewusst gemacht. Um weniger Voegel bei der Winterfuetterung mit Salmonellen zu infizieren, sollen die Schueler im ersten Unterrichtsabschnitt entsprechend aufgeklaert werden. In einem weiteren soll Vogelkot mikroskopisch untersucht werden, d. h. Auswertung von Mikrofotos. Um eine Vorstellung der Dimension zu entwickeln, werden wesentliche Bestandteile des Vogelkots in Anlehnung an die Fotos als Zuckergussbilder mit Backzutaten und Suessigkeiten nachgebildet. Durch dieses Modellieren werden die abstrakten Strukturen auf den Fotos fuer Kinder gegenstaendlicher. Anhand eines Lernspiels kann das Risiko, sich an verunreinigtem Futter zu infizieren, abgeschaetzt werden. Im letzten Unterrichtsteil werden Konsequenzen aus den bisherigen Erkenntnissen gezogen. Es wird das Pro und Contra der Vogelfuetterung diskutiert und alternative Futterspender werden konstruiert. (Ph).

Schlagwörter: Risikofaktor, Infektion, Unterrichtseinheit, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Salmonelle, Vogel, Biologieunterricht, Lernspiel, Nistkasten, Mensch, Biologie, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Krankheit, Bauanleitung, Arbeitsbogen, Übertragung, Fütterung, Futtermittel, Sekundarstufe I, Gesundheitserziehung


Autor: Schulz, Peter; Lucius, Eckhard R.
Titel: Schimmelpilze im Haushalt.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 24–28

Abstract: Unterrichtsgegenstand: Schimmelpilze. Im Rahmen von Infektionen und Krankheiten des Menschen kann das Thema der erprobten Unterrichtseinheit Schimmelpilze die Funktion von Pilzen beim Stoffabbau beleuchten. Als Einstieg bieten sich Bilder an, auf denen beispielsweise ein veraetztes Bein zu sehen ist, das von Schimmelpilz besiedelt wurde. Es werden Faktoren herausgearbeitet, die das Wachstum der Pilze ermoeglichen. Nach Bearbeitung eines Arbeitsblattes Gefahr durch eine Bio-Tonne? wird eine Liste der wachstumsfoerdernden und -hemmenden Faktoren ergaenzt und die Lebensweise der Schimmelpilze charakterisiert. In einem weiteren Schritt werden nun Naehrboeden als Pilzsporenfallen hergestellt (Arbeitsblatt) und an verschiedenen Orten in den Wohnungen der Schueler aufgestellt. Nach Bebruetung der Sporen-Fangplatten in der Schule, zaehlen die Schueler die Kolonien einer bebrueteten Petrischale aus. Mit Hilfe einer vorgegebenen Abbildung koennen sie die Mikroorganismengruppen aufgrund der Kolonieformen grob unterscheiden. Abschliessend wird das Gesundheitsrisiko durch Schimmelpilzsporen und moegliche Vorsichtsmassnahmen diskutiert. (Ph).

Schlagwörter: Hausarbeit, Risikofaktor, Infektion, Unterrichtseinheit, Pilz, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Experiment, Biologieunterricht, Gesundheitsschaden, Mensch, Mikroorganismus, Biologie, Schimmelpilz, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Krankheit, Gefährdung, Stofftransport , Arbeitsbogen, Sekundarstufe I


Autor: Klein, Ruediger L.
Titel: Bauer Piepenbrink und seine Kuehe.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 30–34

Abstract: In dieser Unterrichtsanregung wird den Schuelern eine Methode aufgezeigt, wie man sich mit Problemfragen auseinandersetzen kann. Wollen die Schueler ihre eigenen wie auch die Handlungen anderer Menschen bewerten, muss ihnen zunaechst bewusst sein, was eine Handlung ist und aus welchen Elementen sie zusammengesetzt ist. Am Beispiel der Anschaffung von gentechnisch veraenderten Hochleistungsmilchkuehen soll ein Grobschema der Handlung erlaeutert werden. Klonierungsverfahren werden anhand eines Informationsblattes besprochen und die Daten zur Milchproduktion in Deutschland ausgewertet. Mit einem Arbeitsblatt wird das Handlungsmodell eingefuehrt. In Gruppenarbeit sollte fuer eine weitere Person, die von der Entscheidung betroffen sein wird, eine Handlungsanalyse durchgefuehrt. Abschliessend werden in einem Rollenspiel die verschiedenen Vorstellungen einander gegenuebergestellt. Unterrichtsgegenstand: Analyse der Handlung.

Schlagwörter: Gentechnologie, Risikofaktor, Unterrichtseinheit, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Biologieunterricht, Text, Rind, Milchwirtschaft, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Sekundarstufe I


Autor: Lindner-Effland, Martin
Titel: Chemische und biologische Kampfstoffe.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 35–40

Abstract: Unterrichtsgegenstand: Kampfstoffe. Innerhalb des Themenkreises Nervenphysiologie ist die Behandlung des Themas C- und B-Waffen moeglich. Die Giftwirkung von chemischen Kampfstoffen kann durch Versuche mit Chlorgas veranschaulicht werden. Um BWaffen vorzufuehren, sind Wachstumsversuche mit Herbiziden moeglich. Als Einstieg bietet sich die Schilderung von Kampfgaseinsaetzen frueher und heute (Informationsblatt) und Ausschnitte aus zwei entsprechenden Filmen an. Daran anschliessend werden verschiedene chemische Kampfstoffe und ihre Wirkungsmechanismen beschrieben. Vertiefend wird nun die Giftwirkung von Chlorgas und Wachstumsherbiziden an Kressekeimlingen in arbeitsteiligen Gruppen untersucht (Arbeitsblatt). Abschliessend sollte man sich damit auseinandersetzen, wie der Einsatz von B- und C-Waffen verhindert werden kann. Es wird empfohlen, dies mit einem Rollenspiel darzustellen. Als Vorlage wird die Situation der Firmenmanager genommen, die aus wirtschaftlichem Interesse Rohstoffe und Teile von Produktionsanlagen zur Herstellung von Kampfstoffen, beispielsweise in den Irak, geliefert haben.(Ph).

Schlagwörter: Gentechnologie, Risikofaktor, Unterrichtseinheit, Biologische Waffe, Sekundarbereich, Chemische Waffen, Neurophysiologie, Rollenspiel, Experiment, Biologieunterricht, Gesundheitsschaden, Herbizid, Physiologie, Sekundarstufe II, Mensch, Mikroorganismus, Wirkung, Biologie, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Arbeitsbogen, Gruppenarbeit, Sekundarstufe I


Autor: Labahn-Lucius, Christine; Lucius, Eckhard R.; Herbermann, Susanne
Titel: Freisetzung von gentechnisch veraenderten Bakterien.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 41–42

Abstract: Unterrichtsgegenstand: Freisetzung von Bakterien im Modellversuch. Das Risiko, das mit der gezielten oder unabsichtigen Freisetzung gentechnisch veraenderter Bakterien verbunden ist, wird unterschiedlich bewertet. Bei der Risikoabschaetzung spielen die moegliche Ausbreitung des veraenderten Organismus, seine Ueberlebens- und Vermehrungsfaehgikeit in verschiedenen natuerlichen Lebensraeumen sowie ein eventueller Gentransfer eine Rolle. Die Schueler setzen einen gentechnisch veraenderten E. coli-Stamm unterschiedlichen Bedingungen aus und ueberpruefen seine Ueberlebensfaehgikeit. (Verlag).

Schlagwörter: Gentechnologie, Experiment, Sekundarstufe II, Biologie, Bakterium, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Arbeitsbogen, Modellversuch, Genetik


Autor: Hornung, Gerhard
Titel: Damenwahl.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 44

Abstract: Unterrichtsgegenstand: Pruefungsaufgabe: Partnerwahl bei Schwalben. Schwalbenweibchen bevorzugen bei der Wahl ihrer Partner offenbar Maennchen mit langen Schwanzfedern. Die Schueler werten eine entsprechende Untersuchung aus, begruenden die Versuchsmethodik und stellen Vermutungen ueber die Vorteile des Wahlverhaltens an. (Verlag).

Schlagwörter: Instinkt, Sexualverhalten, Brutpflege, Vogel, Biologieunterricht, Schwalbe , Sekundarstufe II, Prüfungsaufgabe, Biologie, Verhaltensbiologie, Tier, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Ethologie


Autor: Gropengiesser, Harald
Titel: Jagende Schnecken.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 45

Abstract: Unterrichtsgegenstand: Pruefungsaufgabe: Neurophysiologie bei Schnecken. Kegelschnecken der Gattung Conus erlegen Fische mit Giftpfeilen. An diesem Beispiel lassen sich wichtige neurophysiologische Strukturen und Funktionen wiederholen, indem die Schueler Wirkung und Wirkungsort des Schneckengifts erlaeutern.(Verlag).

Schlagwörter: Schnecke, Verhalten, Weichtier, Neurophysiologie, Zoologie, Biologieunterricht, Sekundarstufe II, Prüfungsaufgabe, Synapse, Biologie, Tier, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Curare


Autor: Staib, Friedrich
Titel: Pilzsporen aus Bioabfall – ein Gesundheitsrisiko im Wohnbereich.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1993) 182, S. 48–49

Abstract: Im Rahmen der Diskussionen um die Verringerung der taeglich anfallenden Muellberge wurde auch die Einfuehrung einer Bioabfalltonne propagiert. Inzwischen wurde jedoch erkannt, dass von ihr ein gesundheitliches Risiko in Form von Schimmelpilzsporen ausgehen kann. Bei der Kompostierung von Bioabfall sollten daher bestimmte Regeln eingehalten werden.

Schlagwörter: Biologieunterricht, Fotografie, Hygiene, Müllbeseitigung, Schimmelpilz, Sachinformation


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