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Räuber und Beute

Unterricht Biologie Nr. 112/1986

Erscheinungsdatum:
Februar 1986
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
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Katz und Maus

Habicht

Blattläuse und ihre Feinde

Populationsökologisches Würfelspiel

Räuber und ihre Beute: Luchs, Fischotter, Wolf, Uhu

Walnußzierläuse und Ameisen – Symbiose und Räuber-Beute-Verhältnis

Spinnen – Wechselwirkungen zwischen Beutetier und Räuber

Laufkäfer und Larven der Weizengallmücke

Räuber-Beute-Beziehungen zwischen Nutzfischbeständen in der Nordsee

Dichteregulation im Tierreich

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Abstract

Autor: Ellenberg, Hermann
Titel: Raeuber und Beute.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 4–12

Abstract: Im Basisartikel wird das Raeuber-Beute-Verhaeltnis als eine gewoehnliche Nahrungsbeziehung beschrieben und gegen Begriffe wie Praedation und Jagd abgegrenzt; vorgeschlagen wird, mit Ressentiments behaftete Begriffe wie Raeuber/Raubtier gegen den wertneutralen Begriff Beutegreifer auszutauschen. Die Beziehungen zwischen Beute und Beutegreifer lassen sich auf verschiedenen Ebenen diskutieren: 1. Auf der individuellen Ebene werden Methoden des Beutemachens sowie anatomisch- ethologische Anpassungen beider Tierkategorien gegenuebergestellt. 2. Auf der Ebene der Population werden Dichteschwankungen bei Beute und Beutegreifer sowie ihre gegenseitige Abhaengigkeit allgemein auf Veraenderungen einzelner Komponenten der sog. Biotopkapazitaet zurueckgefuehrt. Die Dynamik der Populationsdynamik steuernde Faktoren werden an intra- (Rehe) und interspezifischen Beispielen belegt, insbesondere die relative Verfueg- und Verwertbarkeit von Nahrungsenergie. 3. Auf der Ebene der Biozoenosen/ Oekosysteme werden die vielfaeltigen synoekologischen Beziehungen zwischen beiden Populationsgruppen stellvertretend am Beispiel des Einflusses von Habichten auf die Verbreitung von Elstern, Kraehen u. a. Voegeln aufgezeigt. Abschliessend wird die These untersucht, ob die Artenvielfalt moeglicherweise eine Folge von Naehrstoffmangel sei. Darueber hinaus werden sechs didaktische Leitlinien zur Behandlung des Themas im Unterricht erlaeutert.

Schlagwörter: Populationsbiologie, Ökologie, Jagd, Biologieunterricht, Prädation, Habicht, Reh, Biozönose, Anpassung, Biologisches Gleichgewicht, Sachinformation


Autor: Martensen, Hans O.
Titel: Katz und Maus.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 13–16

Abstract: Einen altersgemaessen Zugang zum Thema Raeuber und Beute bietet das Verhalten der beiden Tierarten zueinander eher als anatomische Aspekte; emotionale Beziehungen der Grundschueler zum Beutetier Maus und zum Jaeger Katze beguenstigen das vorgestellte Unterrichtsmodell. Welche Anpassungen zwischen beiden Tieren im einzelnen bestehen, wird in einer kurzen Sachinformation dargestellt. Im vorgeschlagenen dreiteiligen Unterrichtsverlauf sollen die Schueler in Gruppen zunaechst nur das Verhalten lebender Maeuse beim Verlassen ihres Versteckes beobachten und mit Hilfe eines Arbeitsblattes inBeziehung zu dafuer wichtigen Koerperteilen bringen. Das Verhalten der Katze steht in der 2. Stunde im Mittelpunkt, wobei die Schueler anhand eines Films verfolgen sollen, wie der Schleichjaeger beim Fangen und Toeten einer Maus vorgeht; emotionale Wertungen koennen dabei neutralisiert werden. Mittels einer Folie lernen die Schueler im 3. Teil das Aktivitaetsspektrum der Maus kennen und koennen ihre Erfahrungen zur Anpassung der Katze an den Tag-Nacht- Rhythmus einbringen. Weitere Verhaltensweisen beider Tiere werden anhand eines zweiten Arbeitsblattes vertieft. Kopiervorlagen zur Folie und zu den beiden Arbeitsblaettern sind beigefuegt. Unterrichtsgegenstand: Raeuber und Beuteverhalten am Beispiel Katz und Maus.

Schlagwörter: Schuljahr 03, Schuljahr 04, Jagdverhalten, Tag-Nacht-Rhythmus, Biologieunterricht, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Anpassung, Arbeitsbogen, Katze, Primarbereich, Unterrichtsentwurf, Maus, Biologisches Gleichgewicht, Arbeitstransparent


Autor: Janssen, Willfried
Titel: Habicht und Beute.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 17–19

Abstract: Im Mittelpunkt der Unterrichtsanregung steht ein Wuerfelspiel, das auf der Basis des radiotelemetrisch und durch Rupfungen ermittelten Beutespektrums von Habichten eines norddeutschen Untersuchungsgebiet konzipiert wurde. Weitere Einzelheiten wie markante Merkmale des Vogels, sein Beutegreifverhalten, sein Nahrungsspektrum im Vergleich zu anderen Regionen, Landschaftsstrukturen und Jahreszeiten sowie sein taeglicher Nahrungsbedarf sind in der Sachinformation enthalten. Vor Beginn des Spiels wird in einem 1. Unterrichtsabschnitt mit Hilfe variabel einsetzbarer Medien der Habicht vorgestellt und Vorwissen gesammelt. Im 2. Abschnitt werden die Beutetiere – in ihren quantitativen Anteilen den realen Untersuchungsergebnissen entsprechend – auf einem Spielfeld durch Wuerfeln erbeutet. Die Protokollierung der Beuteresultate kann auf einem Arbeitsblatt erfolgen, wobei den einzelnen Spielern bzw. Mitgliedern jeder Gruppe verschiedene vorgeschlagene Aufgaben zur Bearbeitung aufgetragen werden koennen. Ausgewertet werden soll u. a., welche Tiere hauptsaechlich erbeutet werden und wie lange die Habichte je nach Geschlecht von den erbeuteten Tieren leben koennten. Kopiervorlagen vom Spielfeld und vom Arbeitsblatt sind angefuehrt. Unterrichtsgegenstand: Habicht und Beute.

Schlagwörter: Würfelspiel, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Jagdverhalten, Biologieunterricht, Habicht, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Biologisches Gleichgewicht


Autor: Lipkow, Erhard
Titel: Blattlaeuse und ihre Feinde.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 20–22 + 31–32

Abstract: Die Biologie und Populationsdynamik von Blattlaeusen unter Einfluss ihrer Fressfeinde (Marienkaefer u. a.) sind Thema des Unterrichtsmodells. Vor dem Hintergrund detaillierter Sachinformationen wird ein Unterrichtsverlauf in drei Abschnitten vorgeschlagen: 1. In einer Freilandphase wird auf blattlausbefallene Pflanzen aufmerksam gemacht und in die Problematik eingefuehrt; die Untersuchung der Beutekolonien und ihrer Fressfeinde wird im Klassenraum mit Hilfe eines Arbeitsblattes vorgenommen. 2. Ein 8taegiges Langzeitexperiment soll Vermutungen ueberpruefen, wie sich die Anzahl der Blattlaeuse in Kolonien mit bzw. ohne Fressfeinde veraendert; hierzu dient ein weiteres Arbeitsblatt. 3. Die Einordnung in einen groesseren oekologischen Rahmen erfolgt bei der Auswertung der Ergebnisse, aus denen zumindest der Beginn von Massenwechselkurven erkennbar ist; Messdaten und Verlauf der Populationskurven eignen sich anschliessend fuer eine kritische Analyse wegen der Beschraenkung auf ein kuenstlich eingerichtetes Zweipartnersystem, wo doch Blattlaeuse als Teile einer Nahrungskette in der Natur eine zentrale Stellung in einem komplexen Nahrungsnetz einnehmen. Hinweise fuer die Versuchsdurchfuehrung an verschiedenen, dafuer geeigneten Pflanzen werden gegeben; Kopiervorlagen zu den Arbeitsblaettern sind dem Unterrichtsmodell beigefuegt. Unterrichtsgegenstand: Blattlaeuse und ihre Feinde.

Schlagwörter: Populationsbiologie, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Ökologie, Nahrungsnetz, Biologieunterricht, Unterrichtsmaterial, Blattlaus, Experimentieranleitung, Arbeitsbogen, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Biologisches Gleichgewicht


Autor: Wortschikowki, Ulrich; Heidemann, Guenter; Reuther, Claus
Titel: Raeuber und Beutetiere.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 23–30

Schlagwörter: Fischotter, Beutetier, Uhu , Otter, Luchs, Biologie, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Raubtier, Wolf, Sachinformation


Titel: Raeuber und ihre Beutetiere.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 23–30

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Luchs, Fischotter, Uhu, Wolf und ihre Beute.

Schlagwörter: Landkarte, Fischotter, Uhu , Luchs, Fotografie, Materialsammlung, Biologie, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Wolf, Biologisches Gleichgewicht, Bild


Autor: Carow, Klaus
Titel: Populationsoekologisches Wuerfelspiel.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 33–38

Abstract: In der Unterrichtsanregung wird vorgeschlagen, die Aussagen der Volterraschen Gesetze fuer ein stark vereinfachtes Raeuber-Beute-Bisystem durch die Schueler in einem Wuerfelspiel nachvollziehen zu lassen. Die Grundlagen der regelhaften und phasenverschobenen Populationswellen, die Grenzen sowie der praktische Wert der Gesetze werden in der Sachinformation erlaeutert. Eine spielerische Simulation am Beispiel des Systems Blattlaus/Marienkaefer wird empfohlen, um weit verbreitete Fehlvorstellungen ueber populationsdynamische Vorgaenge durch eigene Anschauung abzubauen. Vom Spiel soll eine beachtliche Faszination ausgehen, da sich die Populationen wider Erwarten den Volterraschen Gesetzen entsprechend entwickeln. Ein besonderer Ueberraschungseffekt kann mit einer Spielphase erzielt werden, bei der ein Eingriff ins Gleichgewicht von aussen simuliert wird (Pestizideinsatz). Realitaetsbezogene Folgerungen in die Wirksamkeit verschiedener Methoden des Pflanzenschutzes lassen sich so ganz zwanglos ziehen. Mehrere erprobte Spielvarianten, die u. a. Evolutionsvorgaenge beruecksichtigen, werden vorgestellt sowie Effekte und Grenzen des Spiels erlaeutert. Auf einen moeglichen Unterrichtsverlauf wird unter Einbeziehung einer Kopiervorlage fuer ein Arbeitsblatt kurz eingegangen. Wegen der komplexen oekologischen Zusammenhaenge wird ein Spieleinsatz trotz einfacher Regeln in der Sekundarstufe I nicht empfohlen Unterrichtsgegenstand: Populationsoekologisches Wuerfelspiel.

Schlagwörter: Würfelspiel, Populationsbiologie, Ökologie, Regelkreis, Biologieunterricht, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Blattlaus, Arbeitsbogen, Unterrichtsentwurf, Biologisches Gleichgewicht, Pflanzenschutz


Autor: Brauner, Klaus
Titel: Walnusszierlaeuse und Ameisen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 39–40

Schlagwörter: Beutetier, Beziehung, Symbiose, Biologie, Tier, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Laus, Blattlaus, Raubtier, Ameise, Unterrichtsentwurf


Autor: Nentwig, Wolfgang
Titel: Spinnen – Wechselwirkungen zwischen Beutetier und Raubtier.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 41–42

Schlagwörter: Insekt, Beutetier, Naturwissenschaften, Biologie, Tier, Spinne, Raubtier


Autor: Rudzinski, Hans-Georg
Titel: Laufkaefer und Larven der Weizengallmuecken.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 43–45

Schlagwörter: Beutetier, Beziehung, Ökologie, Käfer, Schädling, Schädlingsbekämpfung, Biologie, Mücke, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Raubtier


Autor: Teufel, Michael; Wieland, Kai
Titel: Raeuber-Beute-Beziehungen zwischen Nutzfischbestaenden in der Nordsee.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 46–47

Schlagwörter: Beutetier, Meer, Fisch, Biologie, Population, Nordsee, Raubtier


Autor: Martens, Thomas
Titel: Dichteregulation im Tierreich.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1986) 112, S. 48–49

Schlagwörter: Schuljahr 11, Schuljahr 12, Schuljahr 13, Computerunterstützter Unterricht, Sekundarstufe II, Fauna, Biologie, Tier, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Population, Computersimulation


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