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Arten

Unterricht Biologie Nr. 324/2007

Erscheinungsdatum:
Mai 2007
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
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Begeben Sie sich mit Ihren Schülern in die Fußstapfen von Anthropologen oder analysieren Sie die genetischen Ursachen der Sterilität von Maultieren und Mauleseln! In einer Simulation erfahren Ihre SchülerInnen, dass Artenkenntnisse auch wirtschaftliche Bedeutung haben können: Sie sollen unter Berücksichtigung von Naturschutzbelangen die geeignetste Baufläche für einen Supermarkt ermitteln.

Aus dem Inhalt:

  • Namensvettern: Was bedeuten ähnliche Namen bei Pflanzen?
  • Wissenschaftsorientiertes Arbeiten zur Frage der Artzugehörigkeit des Flores-Menschen
  • Sterile Nachkommen: Genetische Grundlagen der Art-Isolation zwischen Pferd und Esel

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Abstract

Autor: Nieder, Jürgen
Titel: Arten.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 2–11

Abstract: Der vorliegende Beitrag führt in das Themenheft Arten ein. Was sind Arten? – Hier werden Aspekte wie Taxonomie und Systematik, morphologischer (typologischer) Artbegriff, biologischer Artbegriff, verschiedene alternative Artkonzepte aufgegriffen. Wie entstehen Arten? – Hier geht es um allopatrische Artbildung, sympatrische Artbildung, retikulante Artbildung und Artbildung als Schnittstelle von Mikro- und Makroevolution.

Schlagwörter: Konzept, Systematik, Ordnung, Ordnen, Klassifikation, Begriff, Artenentstehung, Biologieunterricht, Art, Biologie, Taxonomie


Autor: Rust, Jes
Titel: Die Art in der Paläontologie.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 12

Abstract: Arten haben keine zeitliche Begrenzung. Die Paläontologie muss jedoch – z.B. zur Altersbestimmung von Gesteinsschichten – Arten identifizieren, klassifizieren und einem Zeithorizont zuordnen. Die Abgrenzung sogenannter Chronospezies entlang einer kontinuierlichen Zeitachse aufgrund morphologischer Unterschiede erscheint relativ willkürlich. Eine objektivere, aber noch umstrittene Abgrenzung berücksichtigt die Entstehung von Arten: Eine Art entsteht durch Aufspaltung einer Stammart, und ihre Existenz endet, wenn sie selbst ausstirbt oder sich in Tochterarten aufspaltet. (Orig.).

Schlagwörter: Zoologie, Biologieunterricht, Art, Biologie, Tier, Paläontologie, Paläobiologie


Autor: Probst, Wilfried; Hobohm, Carsten
Titel: Namensvettern. Was bedeuten ähnliche Namen bei Pflanzen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 13–17

Abstract: Im vorgeschlagenen Unterrichtsmodell geht es darum, dass die Schülerinnnen und Schüler die Prinzipien der Benennung von Pflanzen und die Vorstellungen, die hinter der Namensgebung liegen, erkennen. Hier geschieht dies zunächst über die Betrachtung von volkstümlichen Namen, wobei man aus der Ähnlichkeit solcher Namen zum Begriff der zu den Namensvettern und der echten Verwandschaft kommt. Bei den Namen verschiedener Baumarten wird deutlich, dass die Ähnlichkeiten oft nur in Gestalt, Farbe, Vorkommen oder Verwendung liegen, bei den wissenschaftlichen Namen dagegen eine genealogische Verwandtschaft zu Grunde liegt. Am Beispiel der zweihäusigen Weide, bei der sich Mann und Frau äußerlich unterscheiden, wird der biologische Artbegriff eingeführt.

Schlagwörter: Benennung, Name, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Sekundarstufe I, Unterrichtseinheit, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Baum, Botanik, Biologieunterricht, Pflanze, Taxonomie


Autor: Purtauf, Tobias
Titel: Biologische Vielfalt oder Einkaufszentrum? Beurteilung der Artenvielfalt als Grundlage der Raumplanung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 18–21

Abstract: Das Vorkommen von bestimmten Tierarten hat manchmal erhebliche Konsequenzen für raumplanerische Entscheidungen. Der Prozess, der solchen Entscheidungen vorausgeht, soll im Unterricht ein Stück weit exemplarisch am Beispiel der Umweltverträglichkeitsprüfung bei der Planung eines Einkaufszentrums auf der grünen Wiese simuliert werden. Schmetterlinge dienen dabei als Indikatoren und werden für die vier zur Verfügung stehenden Flächen gezählt (Artenzahl und Individuenreichtum). Mit Hilfe dieser Daten wird dann jeweils die Simpson-Diversität berechnet.

Schlagwörter: Artenkenntnis, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Sekundarstufe I, Unterrichtseinheit, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Artenvielfalt, Biologieunterricht, Schmetterling, Bioindikation, Bestimmung, Raumplanung


Autor: Kreft, Michaela S.
Titel: Cdm Hobbit auf der Spur – Wissenschaftsorientiertes Arbeiten zur Frage der Artzugehörigkeit des Flores-Menschen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 22–28

Abstract: Der Unterrichtsvorschlag regt zum schrittweisen selbstständigen Nachvollzug der aktuellen Diskussion zur Artzugehörigkeit des 2003 in einer Höhle auf der indonesischen Insel Flores gefundenen und nach seinem Fundort genannten Flores-Menschen an. Handelt es sich um eine neue Art oder eher um kleinwüchsige Exemplare von Homo sapiens? Die Materialien zeigen die verschiedenen wissenschaftlichen Positionen und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, den wissenschaftlichen Erkenntnisweg nachzuvollziehen.

Schlagwörter: Methodologie, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Sekundarstufe I, Wissenschaftsorientierter Unterricht, Unterrichtseinheit, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Artenentstehung, Biologieunterricht, Art, Mensch, Paläontologie, Naturwissenschaften, Naturwissenschaftlicher Unterricht


Autor: Kattmann, Ulrich
Titel: Sexy Blüten: Bestäuberanlockung, Arttrennung und Artbildung bei Ragwurz-Orchideen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 29–34

Abstract: Die Evolutuion auffälliger Blüten erfolgte in Abhängigkeit von den bestäubenden Insekten und hat zahlreiche Facetten des gegenseitigen Nutzens und der Täuschung hervorgebracht. Z. B. wurden bei Ragwurzpflanzen (Familie der Orchideen) durch Selektion Düfte, Formen und Farben der Blüten so umgestaltet, dass sie für die Männchen jeweils einer Bestäuberart wie paarungsbereite Weibchen erscheinen. – Aus dem Spektrum der Beziehungen zwischen Ragwurzpflanzen und ihren Bestäubern werden in dem vorgelegten Unterrichtsmodell die Bestäuber als Faktoren der Selektion (Angepasstheit der Blüten an die Bestäuber) und der Isolation (Arttrennung durch artspezifische Signale der Bestäuber) herausgegriffen.

Schlagwörter: Blütenpflanze, Schuljahr 10, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Unterrichtseinheit, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Insekt, Artenentstehung, Orchidee, Biene, Biologieunterricht, Evolution, Pflanze, Mimikry, Bestäubung


Autor: Nieder, Jürgen
Titel: Sterile Nachkommen. Genetische Grundlagen der Art-Isolation zwischen Pferd und Esel.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 35–39

Abstract: Die vorgestellten Unterrichtsmaterialien können in einem Evolutionskurs im Anschluss an die Erarbeitung des biologischen Artkonzepts eingesetzt werden. – Was sind Maultiere / Maulesel? (Material 1) Pferde und Esel sind zwei Arten, die sich nach der biologischen Artdefinition eigentlich nicht fruchtbar fortpflanzen dürften. In der Regel sind allerdings die Nachkommen, die Pferde-Esel-Bastarde, steril. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die genetischen Ursachen dieser Sterilität und der seltenen Ausnahmen (Fohlen einer Maultierstute, Material 2). Arbeitsblatt 3 belegt die stammesgeschichtliche Verwandschaft von Mensch und Schimpanse, aber auch von Mensch und Pferd. Es ist geeignet zu Vertiefung oder auch für eine Klausuraufgabe.

Schlagwörter: Isolation, Sekundarstufe II, Unterrichtseinheit, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Biologieunterricht, Evolution, Kreuzung , Sterilität, Art, Phylogenese, Tierzucht, Fortpflanzung, Tier, Hybridisierung


Autor: Nieder, Jürgen
Titel: Aufgabe pur: Der Grüne Laubsänger – ein unauffälliger Singvogel mit auffälliger Verbreitung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 40–41

Abstract: Der Grüne Laubsänger (Phylloscopus trochiloides) ist in mehreren Unterarten, die sich äußerlich kaum, aber deutlich in ihrem Gesang unterscheiden, in Südschweden, Osteuropa, Zentralasien und China verbreitet. Genetische Untersuchungen ergaben große Unterschiede zwischen zwei sibirischen Unterarten, während sich die übrigen benachbarten Unterarten kaum unterschieden. Die SchülerInnen diskutieren, welche Faktoren die Entstehung der Unterarten gegünstigen und ob man den sympatisch vorkommenden sibirischen Laubsänger-Populationen den Art-Status zuerkennen sollte. (Orig.).

Schlagwörter: Aufgabe, Verbreitung, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Artenentstehung, Vogel, Biologieunterricht, Evolution, Art, Tier, Gendrift, Populationsgenetik


Autor: Kattmann, Ulrich
Titel: Aufgabe pur: Artbildung durch Kreuzung?
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 42–43

Abstract: Artbildung durch Kreuzung gilt bei Tieren als selten oder sogar ausgeschlossen. Populationgenetische Untersuchungen an Fruchtfliegen (Gattung Rhagoletis), welche die Früchte verschiedener Sträucher parasitieren, belegen jedoch, dass dies auch bei Tieren möglich ist. Die SchülerInnen diskutieren anhand der Materialien, wie Arten entstehen können, welche Hindernisse einer Artbildung durch Kreuzung entgegen stehen und wie im Fall der Heckenkirschen-Fruchtfliege diese Hindernisse überwunden wurden. (nach Orig.).

Schlagwörter: Aufgabe, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Biologieunterricht, Evolution, Kreuzung , Art, Tier, Populationsgenetik, Hybridisierung


Autor: Zucchi, Herbert
Titel: Zur Bedeutung und zum Erwerb von Artenkenntnissen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 324, S. 44–45

Abstract: Artenkenntnis zu vermitteln, ist ein Teilbereich der Schulbiologie, dem wieder vermehrt Bedeutung zugemessen wird – jedoch sollte das Erlernen der Arten mit biologischen Fragestellungen und für die Schüler bedeutsamen Zusammenhängen verknüpft werden. Der Autor geht auf die Bedeutung von Artenkenntnis ein und gibt Hinweise zur Vermittlung bzw. zum Erwerb.

Schlagwörter: Artenkenntnis, Methode, Exkursion, Freilandunterricht, Fachdidaktik, Biologieunterricht, Naturwissenschaftlicher Unterricht


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