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Sinne

Unterricht Biologie Nr. 321/2007

Erscheinungsdatum:
Februar 2007
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
Bestellnr.:
53321
Medienart:
Zeitschrift
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Aus dem Inhalt:
  • Das Ohr – Naturwissenschaftliches Arbeiten trainieren
  • Lichtbrechung & Bildentstehung
  • Ein Wirbeltierauge untersuchen
  • Vom Reiz zur Duftwahrnehmung

Die CD-ROM Sinne enthält vielseitiges Material zur praktischen Umsetzung des Themas im Unterricht!

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Abstract

Autor: Riemeier, Tanja; Krüger, Dirk
Titel: Von allen menschlichen Sinnen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 2–6

Abstract: Mit Hilfe seiner Sinnesorgane ist der Mensch imstande, die Welt um ihn herum wahrzunehmen. Jeder Reiz löst eine elektrische Erregung aus, die im Gehirn interpretiert wird. Die Prozesse der Transduktion (Umwandlung eines adäquaten Reizes in elektrische Signale), Transmission (Weiterleitung von Aktionspotenzialen) und Perzeption (Verarbeitung der Erregung im Gehirn) sind bei allen Sinnesmodalitäten im Prinzip gleich. Ob das, was wahrgenommen wird, real oder ein Konstrukt des Gehirns ist, ist umstritten. Die SchülerInnen sollen jedoch wissen, dass jeder Reiz in elektrische Muster umgewandelt wird und das Gehirn im Zentrum jeder Wahrnehmung steht. (Orig.).

Schlagwörter: Nase, Didaktische Grundlage, Auge, Riechen, Haut, Hören, Schmecken, Gehirn, Sinnesorgan, Wahrnehmung, Emotion, Zunge, Biologieunterricht, Sinneswahrnehmung, Fachdidaktik, Mensch, Sehen, Sinneseindruck, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Ohr


Autor: Hoppe, Petra; Ratsch, Hans-Jürgen; Wachholz, Frank
Titel: Das Ohr – Naturwissenschaftliches Arbeiten trainieren.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 7–13

Abstract: Mit Hilfe eines Lernzirkels werden den SchülerInnen Fachinhalte zum Hören vermittelt. Gleichzeitig üben sie an den verschiedenen Stationen Methoden bzw. Teilschritte der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung: z.B. Hypothesen aufstellen, einen Versuch planen, mit einem Modell arbeiten. (Gek. Orig.).

Schlagwörter: Hören, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Sinnesorgan, Wahrnehmung, Biologieunterricht, Sinneswahrnehmung, Mensch, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Sekundarstufe I, Ohr


Autor: Spiekermann, Regina; Thiel, Reinhild; Ewig, Michael
Titel: Entscheidend ist, was vorne reinkommt: Lichtbrechung und Bildentstehung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 14–21

Abstract: Ins Auge gelangende Lichtstrahlen durchdringen auf dem Weg zur Netzhaut zuerst die Hornhaut, danach das Kammerwasser, die Linse und schließlich den Glaskörper. Dabei werden sie mehrfach gebrochen. Mit Hilfe selbst gebauter Augenfunktionsmodelle vollziehen die SchülerInnen Lichtbrechung und Bildentstehung im Auge nach und überprüfen, wie sich Augenfehler kompensieren lassen. (Gek. Orig.).

Schlagwörter: Auge, Bildentstehung, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Sinnesorgan, Wahrnehmung, Biologieunterricht, Sinneswahrnehmung, Lichtbrechung, Licht, Mensch, Sehen, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Sekundarstufe I


Autor: Krüger, Dirk; Foret, Martine; Meyfarth, Susanne
Titel: Ein Wirbeltierauge untersuchen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 22–23

Abstract: Der Aufbau eines Wirbeltierauges ist relativ einheitlich: Die Lederhaut (Sklera), die den Augapfel umgibt, geht vorne in die durchsichtige Hornhaut (Cornea) über. Auf die Lederhaut folgen die pigmentierte Aderhaut und schließlich die Netzhaut (Retina) mit den Sehsinneszellen. Die ringförmige Regenbogenhaut (Iris) reguliert den Lichteinfall, Ziliarmuskel und Zonulafasern verändern die Brennweite der elastischen Linse. Linse und Ziliarkörper unterteilen das Auge in Glaskörper, vordere und hintere Augenkammer. Beim Sezieren von Schweine- oder Pferdeaugen verdrängen im Allgemeinen Forscherneugier und Entdeckerfreude etwaigen anfäglichen Ekel vor dem Realobjekt. (Orig.).

Schlagwörter: Auge, Sinnesorgan, Wirbeltier, Biologieunterricht, Untersuchung, Tier, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Sekundarstufe I


Autor: Riemeier, Tanja; Schmedes, Daniela
Titel: Vom Reiz der Duftwahrnehmung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 24–29

Abstract: Die SchülerInnen lernen, was einen Duftstoff von einer Duftwahrnehmung unterscheidet. Die Erkenntnis, dass nicht ein Reiz selbst, sondern nur ein von ihm ausgelöstes Erregungsmuster ins Gehirn gelangt, hilft bei der Interpretation eines Adaptionsversuches. (Gek. Orig.).

Schlagwörter: Nase, Riechen, Wahrnehmung, Biologieunterricht, Mensch, Duftstoff, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Sekundarstufe I


Autor: Meyfarth, Susanne; Bösche-Tauber, Renate; Foret, Martine
Titel: Stevia – Sündhaft süß?
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 30–38

Abstract: Was süß schmeckt, liefert meist viel Energie – und macht dick. Deshalb wird nach alternativen Süßungsmitteln gesucht. Eine noch nicht zugelassene Alternative mit einer 10- bis 30fach größeren Süßkraft las Haushaltszucker ist das Honigblatt Stevia. Die SchülerInnen lernen verschiedene Süßungsmittel kennen, testen deren Süßkraft und sammeln Informationen über die süße Stevia. In einer Diskussion, die eine authentische Landtagsanfrage aufgreift, setzen sie sich mit den Argumenten auseinander, die für oder gegen die Zulassung von Stevia als Süßungsmittel auf dem europäischen Markt sprechen. (Orig.).

Schlagwörter: Schmecken, Nahrungsmittel, Zunge, Biologieunterricht, Pflanze, Süßstoff, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Sekundarstufe I, Alternative


Autor: Richter, Renate
Titel: Das Auge – Versuche zur alltäglichen Wahrnehmung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 39–42

Abstract: Der Artikel beschreibt, wie ein Versuch zum Blinden Fleck gemeinsam mit den SchülerInnen entwickelt und ausgewertet wird. Ein anderer Versuch, dem die bekannte Schnappschuss-Technik zugrunde liegt, macht besonders eindrücklich die Rolle des Gehirns bei der Wahrnehmung bewusst. (Gek. Orig.).

Schlagwörter: Auge, Gehirn, Wahrnehmung, Biologieunterricht, Sekundarstufe II, Mensch, Sehen, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Sekundarstufe I


Autor: Etschenberg, Karla
Titel: Soll ich oder soll ich besser nicht?
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 43–44

Abstract: Mit dem Drehstuhlversuch wird die Funktion des Gleichgewichtsorgans demonstriert. Eine Veruchsperson wird mit verbundenen Augen auf einem Drehstuhl mehrfach gedreht und soll nach einem abrupten Halt aufstehen und geradeaus nach vorne gehen. Die gleichen Erkenntnisse, aber ohne Sturzgefahr ermöglicht ein Alternativversuch, bei dem die Versuchsperson im Stand gedreht wird und lediglich mit dem Arm die Richtung anzeigt. (Orig.).

Schlagwörter: Sekundarbereich, Sinnesorgan, Experiment, Biologieunterricht, Sinneswahrnehmung, Versuch, Mensch, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Gleichgewicht


Autor: Linkwitz, Michael
Titel: Aufgabe pur: Ein Sensor für hohe Temperatur und Cayennepfeffer.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 44–45

Abstract: Der Verzehr von scharfen Speisen und der Kontakt mit Hitze lösen bei Menschen und Tieren den gleichen brennenden Schmerz aus. In beiden Fällen wird durch die Reize derselbe Ionenkanal aktiviert. Die SchülerInnen erarbeiten, warum scharfe Gewürze als brennend empfunden werden, begründen die lebenswichtige Bedeutung von Thermorezeptoren und erklären, wie ein Reiz in einer Nervenzelle umgesetzt wird. Zum Abschluss diskutieren die SchülerInnen, wieso eine Vogelart Pepperonischoten als Nahrungsquelle nutzen kann. (Orig.).

Schlagwörter: Haut, Schmecken, Hitze, Sekundarbereich, Sinnesorgan, Emotion, Zunge, Biologieunterricht, Sinneswahrnehmung, Aufgabe, Mensch, Pfeffer, Tier, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Temperatur, Gewürz


Autor: Linkwitz, Michael
Titel: Aufgabe pur: Skelettmuskelschwäche.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(2007) 321, S. 46–47

Abstract: Die Skelettmuskelschwäche ist eine Erkrankung, die auf einer genetisch bedingten Störung der neuromuskulären Signalübertragung beruht. Patienten weisen Mutationen im nikotinischen Acetylcholinrezeptor der motorischen Endplatte auf. Die SchülerInnen vergleichen zunächst die Enpplattenpotenziale eines gesunden und eines erkrankten Menschen. Sie analysieren die genetischen Ursachen der Erkrnakung und erklären, warum die für den Acetylcholinrezeptor codierenden Gene auf unterschiedlichen Chromosomen lokalisiert sein können. Zum Abschluss entwickeln, diskutieren und bewerten die SchülerInnen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. (Orig.).

Schlagwörter: Sekundarbereich, Ursache, Muskelschwäche, Biologieunterricht, Aufgabe, Behandlung, Skelettmuskulatur, Mensch, Unterrichtsmaterial, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Krankheit


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