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Biotope aus 2. Hand

Unterricht Biologie Nr. 135/1988

Erscheinungsdatum:
Juni 1988
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
Bestellnr.:
53135
Medienart:
Zeitschrift
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Vögel, die an und in Häusern brüten

Ein Feldschuppen und seine Bewohner

Eine Mauer als Lebensraum

Die Hausfassaden als Lebensraum

Bergsenkundungsgebiete zwischen Nutzung und Naturschutz

Woher stammen die Pflanzenarten des Steinbruchs?

Die Bahndamm – ein Extremstandort für Pflanzen

Entenprobleme am Stadtteich

Ein Steinbruch als Refugium für Pflanzen und Tiere

Abstract

Autor: Stichmann, Wilfried
Titel: Biotope aus zweiter Hand.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 4–13

Abstract: Der Autor beschreibt Probleme um Definition und Abgrenzung der Biotope aus 2. Hand. Dann fuehrt er verschiedene Biotope industriellen Ursprungs (wie Sand- und Kiesgruben, Steinbrueche, Halden, Muelldeponien, Bergwerksstollen), Biotope, die im Gefolge von Bebauung und Verkehr entstehen (Parks, Strassenraender, Hauswaende) und Biotope wasserund teichwirtschaftlichen Ursprungs (wie Talsperren, Kanaele, Polder) mit ihren spezifischen Merkmalen auf. Er geht auf Fragen der Rekultivierung bzw. Renaturierung ein und beschaeftigt sich auch mit Sekundaerbiotopen als Lernorte.

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Biologieunterricht, Biotop


Autor: Berse, Ute
Titel: Voegel, die an und in Haeusern brueten.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 14–16

Abstract: Gebaeude in Staedten und Doerfern stellen Habitate fuer zahlreiche Tierarten dar. Besonders Voegel nutzen sehr strukturreiche Gebaeude als Nistplaetze. Auf einer Exkursion in verschiedene Wohnbereiche werden mit Hilfe eines Vogelkundlers Nistplaetze an und in Haeusern von den Schuelern entdeckt. Neben einer Bestandsaufnahme sollen Artenkenntnis vermittelt und Hilfsmassnahmen fuer Gebaeudebrueter angeregt werden. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Voegel, die an und in Haeusern brueten.

Schlagwörter: Unterrichtsplanung, Schuljahr 04, Ökologie, Vogel, Biologie, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Biotop, Primarbereich, Vogelkunde


Autor: Berse, Ute
Titel: Voegel, die an Haeusern brueten. Unterrichtsanregung fuer die Primarstufe. 4. Schuelerjahrgang.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 14–16

Abstract: Die Verfasserin beschreibt eine Unterrichtsreihe zu Voegeln, die an und in Haeusern, Staellen, Schuppen etc. wohnen. Im Mittelpunkt steht eine Exkursion mit einem Vogelkundler sowie die Untersuchung des Gewoelles einer Schleiereule.

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Haus, Unterrichtseinheit, Gebäude, Schuljahr 04, Exkursion, Vogel, Biologieunterricht, Nistplatz, Sachunterricht, Tier, Unterrichtsmaterial, Primarbereich


Autor: Werner, Eckhard
Titel: Ein Feldschuppen und seine Bewohner. Unterrichtsmodell fuer die Orientierungsstufe.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 17–19

Abstract: Die Schueler stellen waehrend einer Exkursion fest, welche Tiere und Pflanzen Feldscheunen und -schuppen als Lebensraum nutzen. Ihre Erkenntnisse tragen sie in einer Collage zusammen.

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Unterrichtseinheit, Gebäude, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Vogel, Biologieunterricht, Pflanze, Tier, Unterrichtsmaterial, Feld , Biotop, Sekundarstufe I


Autor: Fochtmann, Max
Titel: Eine Mauer als Lebensraum.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 20–23

Abstract: Als Unterrichtsgegenstand bietet das Sekundaerbiotop Mauer fuer Schueler den Vorteil der unmittelbaren Naehe von Schule und Haus sowie der einfachen Bestimmung der Pflanzenwelt durch die Artenarmut dieses Extremstandortes. Die Schueler bestimmen die Vegetation der einzelnen Wuchsbereiche: Mauerkrone, -fugen und – fuss, stellen Vermutungen darueber an, wie die verschiedenen Pflanzenarten dorthin gelangen und untersuchen die abiotischen Faktoren des Standortes. Am Ende der Unterrichtseinheit stehen Kurzreferate und Dokumentationen der Ergebnisse. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Eine Mauer als Lebensraum.

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Standort, Mauer, Unterrichtsplanung, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Ökologie, Biologie, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Biotop, Naturschutz, Sekundarstufe I, Pflanzenschutz, Pflanzensoziologie


Autor: Verbeek, Bernhard
Titel: Hausfassaden sind Lebensraeume.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 24–27

Abstract: Welche Pflanzen begruenen Fassaden? Wie sind ihre Klettereinrichtungen? Welchen Einfluss haben die Pflanzen auf das Kleinklima und welchen Tieren bieten sie Lebensraum? Neben der Behandlung dieser Fragen bieten sich Planung und Anlage einer gruenen Fassade an.

Schlagwörter: Fassade, Sekundärbiotop, Haus, Unterrichtseinheit, Kletterpflanze, Gebäude, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Schuljahr 11, Schuljahr 12, Schuljahr 13, Biologieunterricht, Pflanze, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Biotop, Sekundarstufe I


Autor: Kretzschmar, Erich
Titel: Bergsenkungsgebiete zwischen Nutzung und Naturschutz. Unterrichtsanregung fuer die Sekundarstufe I (9.-10. Jahrgang).
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 28–32

Abstract: Die Unterrichtsreihe soll den Schuelern vor Augen fuehren, dass vom Menschen ungewollt geschaffene Lebensraeume wie Bergsenkungsgebiete im Sinne des Biotop- und Artenschutzes sehr wertvoll sein koennen. Sie lernen die Grundprinzipien der Entstehung von Bergsenkungsgebieten und deren Folgen (z. B. Bildung von Weihern, Schraeglage von Haeusern) kennen. Sie kartieren Lage, Ausmass und Wirkungen einer realen Bergsenkung sowie die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten. Anhand von Presseberichten diskutieren sie die unterschiedlichen Nutzungsinteressen.

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Unterrichtseinheit, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Biologieunterricht, Biotopschutz, Unterrichtsmaterial, Biotop, Naturschutz, Sekundarstufe I, Bergsenkungsgebiet


Autor: Friedel, Joachim
Titel: Woher stammen die Pflanzenarten des Steinbruchs?
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 33–36

Abstract: Der Steinbruch stellt ein Trockenbiotop aus 2. Hand dar, dessen Vegetation durch waermeliebende Arten gekennzeichnet ist, die aus suedlicher gelegenen Gebieten eingewandert sind. Im Rahmen der Pflanzensoziologie wird auf die Entstehung und Ausbreitung der verschiedenen Pflanzengesellschaften und ihre Standortabhaengigkeit eingegangen. Die Schueler fuehren vegetationskundliche Untersuchungen in einem Steinbruch und seiner Umgebung durch, wobei die vorrangig untersuchten Standorte Felsgrusflur, Halbtrockenrasen und Trockenwald sind. Ein Vergleich der gefundenen Vegetationsformen mit denen im Mittelmeerraum und den Alpen, unter Einbeziehung der Klimabedingungen nach der letzten Eiszeit, fuehrt zur Feststellung der urspruenglichen Herkunftsgebiete dieser Arten. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Woher stammen die Pflanzenarten des Steinbruchs?

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Standort, Unterrichtsplanung, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Ökologie, Soziologie, Pflanze, Biologie, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Biotop, Naturschutz, Sekundarstufe I, Vegetation


Autor: Reinecke, Hans-Joachim; Hansfeld, Rainer
Titel: Der Bahndamm – ein Extremstandort fuer Pflanzen. Unterrichtsmodell fuer die Sekundarstufe II.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 37–42

Abstract: Bahndaemme sind Extremstandorte fuer Pflanzengesellschaften, die jedoch heute durch Herbizideinsaetze stark beeintraechtigt werden. Die Schueler kartieren an einer stillgelegten Gleisanlage Art und Dichte des Bewuchses, bestimmen die abiotischen Faktoren und deren Auswirkung auf die Artenzusammensetzung der Vegetation und morphologische Modifikationen.

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Freilandbiologie, Unterrichtseinheit, Bahndamm, Schuljahr 11, Schuljahr 12, Schuljahr 13, Exkursion, Biologieunterricht, Pflanze, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Vegetation


Autor: Hausfeld, Rainer; Reinecke, Hans-Joachim
Titel: Der Bahndamm – ein Extremstandort fuer Pflanzen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 37–42

Abstract: Der Oberbau des Bahndammes, welcher Schienen, Schwellen, Gleisrost, Bettung und angrenzenden Randweg umfasst, bildet einen Extremstandort fuer Pflanzen, die extreme Trockenheit und starke Erwaermung tolerieren koennen. In Freilandarbeit werden an einer Gleisanlage Art und Dichte des Bewuchses aufgenommen, charakteristische abiotische Oekofaktoren bestimmt und deren Auswirkungen auf die Artenzusammensetzung der Vegetation, sowie morphologische Modifikationen des Wurzelsystems untersucht. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Der Bahndamm – ein Extremstandort fuer Pflanzen.

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Unterrichtseinheit, Ökologie, Sekundarstufe II, Biologie, Unterrichtsmaterial, Experimentieranleitung, Arbeitsbogen, Biotop, Naturschutz, Vegetation, Pflanzenschutz


Autor: Schmidt, Eberhard
Titel: Entenprobleme am Stadtparkteich.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 43–45

Abstract: Als Sekundaerbiotope werden Parkteiche in staedtischen Anlagen vorgestellt, deren oekologische Situation durch die erholungssuchende Stadtbevoelkerung aeusserst zweifelhaft gepraegt wird. So locken die regelmaessigen Fuetterungen der Wasservoegel durch die Besucher zahlreiche – auch sonst sehr scheue – Arten an. Die Ursachen und Folgen der Massenansammlungen von Wasservoegeln, das Entenproblem, werden aufgegriffen und ihre Schaedigungen des oekologischen Gleichgewichts des Teiches verdeutlicht. Im arbeitsteiligen Gruppenunterricht werden von den Schuelern die Merkmale eines Stadtparkteiches untersucht. Erfasst werden Ufervegetation, Passanten- und Hundeanzahl, Zustand des Wassers, Bestand an Wasservoegeln und Anzahl der taeglichen Fuetterungen. Aufbauend auf die Gruppenergebnisse wird ein Schema des gestoerten Beziehungsgefueges im Teich entwickelt. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Entenprobleme am Stadtparkteich.

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Teich, Analyse, Unterrichtsplanung, Schuljahr 11, Schuljahr 13, Ökologie, Vogel, Fotografie, Sekundarstufe II, Ente, Biologie, Unterrichtsmaterial, Experimentieranleitung, Biotop, Fütterung, Ökosystem


Autor: Dalhoff, Benno
Titel: Ein Steinbruch als Refugium fuer Pflanzen und Tiere.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1988) 135, S. 46–48

Abstract: Steinbrueche stellen wichtige Sekundaerbiotope fuer den Artenschutz in einer sonst aufgeraeumten Agrarlandschaft dar. Ein Ziel der Naturschutzarbeit ist es daher, solche Restbiotope, zu denen neben Steinbruechen auch Grabenraender, Waelle, Baeche, Ackerrandstreifen usw. gehoeren, in ein Biotopverbundsystem zu integrieren. Geschildert wird hier die Projektarbeit einer Umwelt-AG im Raum Werl. Bei der Kartierung von Feuchtbiotopen wurde zufaellig ein Steinbruch mit Tuempel entdeckt. Nach der Bestandsaufnahme seiner Flora und Fauna, nach der Gewaesseruntersuchung und der genauen Informierung ueber die Nutzungsgeschichte des Steinbruchs, sowie seine Bedeutung fuer den Naturschutz, wurden der Stadt Massnahmen zur Verbesserung der oekologischen Gesamtsituation unterbreitet. Hauptziel war es, offiziell die Unterschutzstellung des Steinbruchs zu beantragen. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Ein Steinbruch als Refugium fuer Pflanzen und Tiere.

Schlagwörter: Sekundärbiotop, Landkarte, Schuljahr 09, Schuljahr 13, Ökologie, Sekundarbereich, Unterrichtsprojekt, Biologie, Unterrichtsmaterial, Biotop, Naturschutz, Pflanzenschutz


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