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Biographie des Menschen

Unterricht Biologie Nr. 177/1992

Erscheinungsdatum:
September 1992
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
Bestellnr.:
53177
Medienart:
Zeitschrift
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Modelle: Mit der Zeit umgehen / Ich frage nach meiner Entwicklung / Das bin ich – durch mich und andere / Sprechenlernen / Altern / Lebensverlängerung durch Tod.

Abstract

Autor: Winkel, Gerhard
Titel: Biographie des Menschen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1992) 177, S. 4–13

Abstract: In einem Basisartikel setzt sich der Autor mit der Biographie des Menschen auseinander. Er empfiehlt, dieses Thema in der Schule im faecheruebergreifenden Unterricht zu behandeln. Als Einstieg empfiehlt sich die Auseinandersetzung mit der Biographie einer historischen Persoenlichkeit, die gleichzeitig auch noch zum geschichtlichen Denken und zur Wissenschaftskritik erzieht. Dass sich oekonomische und kulturelle Zeitumstaende offenbar in biologischen Parametern niederschlagen (Bsp.: Mangelernaehrung), spricht fuer eine enge Zusammenarbeit von Biologie-, Geschichts- sowie Deutschlehrern. Der Einbezug literarischer Texte kann das Gespraech ueber individuelle Entwicklungsprobleme erleichtern. Das Fach Biologie liefert die noetigen Hintergrundinformationen und Erklaerungsmuster. Wenn es um die Frage der Verantwortung fuer das eigene Leben und das anderer Menschen geht, sind die Beitraege der Biologie und der geisteswissenschaftlichen Faecher ebenso eng verzahnt. Ausfuehrlich wird auf die Faktoren der menschlichen Biographie, die Alterung des Menschen aus physiologischer Sicht und die psychosoziale Lebensentwicklung eingegangen. Zahlreiche Grafiken, tabellen und Abbildungen bereichern diese Abhandlung.

Schlagwörter: Pubertät, Anthropologie, Text, Mensch, Psychische Entwicklung, Biologie, Kleinkind, Menschenbild, Grafische Darstellung, Alter, Sachinformation, Bild, Entwicklung


Autor: Noack, Winfried
Titel: Mit der Zeit umgehen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1992) 177, S. 14–17

Abstract: Mit Zeit umzugehen, sie als eine unser Leben bedingende Groesse wahrzunehmen, ist das Anliegen der Unterrichtsregung fuer die Primar- und Orientierungsstufe. Es werden dabei Kenntnisse ueber endogene Rhythmen, aeussere Phaenomene und die individuelle Biographie erworben. Auch ist die Schulung der Zeitwahrnehmung Teil der Umwelterziehung. Der Autor stellt Elemente eines Zeit-Unterrichts vor. 1. Ein Lernspiel, um die Wahrhehmungsfaehigkeit zu schulen; 2. einen entsprechenden Zeitabschnitt vergegenwaertigen (Bsp. Wetterbeobachtung); 3. Zeitspiele, in denen etwas ganz langsam oder sehr schnell gemacht oder staendig wiederholt wird; 4. an Einzelbeispielen sollen die Schueler lernen, wie sie sich allmaehlich in einer ueberschaubaren Zeit veraendern, wie sie Aengste abbauen koennen, wie sich ihr Aussehen bzw. ihre Entwicklung im Laufe der Zeit veraendert. Will man Zeit und Veraenderung im biologisch orientierten Sachunterricht nachvollziehbar machen, bietet sich vor allem die Entwicklung vom Samenkorn zur Pflanze, der jaehrliche Laubaustrieb, das Erscheinen von Blueten und der Baum im Jahresverlauf an. Veraenderung und Nicht- Veraenderung verschiedener Materialien lassen sich bei Kompostexperimenten klar demonstrieren. Die Schueler erfahren auf diese Weise, wie lange es dauert, bis aus Stroh wieder Erde wird, dass Zeitungen nach 3 Jahren immer noch zu erkennen sind etc. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Zeitwahrnehmung.

Schlagwörter: Zeitbegriff, Anthropologie, Unterrichtsplanung, Schuljahr 02, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Schuljahr 05, Wahrnehmung, Text, Sachunterricht, Biologie, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Kompostieren, Primarbereich, Sekundarstufe I, Bild


Autor: Claassen, Heidrun; Gropengiesser, Ilka
Titel: Ich frage nach meiner Entwicklung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1992) 177, S. 18–24

Abstract: Das Unterrichtsmodell versucht, den Schuelern ihre bisherige Entwicklung bewusst zu machen und einen Ausblick auf die vor ihnen liegende Entwicklungsphase, die Pubertaet, zu geben. Ein Kurzhoerspiel Maedchen sind bloed]? wird als provokativer Einstige empfohlen. Aus dem sich entwickelnden Gespraech ergibt sich die Feststellung, dass Jungen wie Maedchen sich veraendert haben. Auf koerperliche Veraenderungen, Veraenderungen im Verhalten, in Ansichten und Interessen der Orientierungsstufenschueler wird im Vergleich zum Einschulungsalter eingegangen. In einem weiteren Abschnitt wird in Gruppenarbeit auf die einzelnen Entwicklungsschritte eines Kindes vom Neugeborenen bis zum ersten Lebensjahr (1. die ersten Lebenstage, 2. Essen und Trinken, 3. Laufen und Sprechen lernen) eingegangen. Zur Vertiefung der theoretischen Kenntnisse ueber Aussehen und Verhalten eines Kleinkindes wird eine Mutter mit ihrem Saeugling in den Schulunterricht eingeladen. Die Schueler koennen dabei ohne weiteres das Essverhalten, Spielverhalten und die Kontaktaufnahme zwischen Mutter und Kind beobachten. Zuletzt sollte die Frage behandelt werden: Was kommt demnaechst auf mich zu? Neben Darstellung der Veraenderung von aeusseren Merkmalen sollte auch der altersbedingte psychische und soziale Umbruch, der sich haeufig noch einschneidener auf das Befinden und verhalten des jungen Menschen auswirkt, besprochen werden. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Vom Saeugling zur Pubertaet.

Schlagwörter: Verhaltensänderung, Schüler, Pubertät, Einstellung , Unterrichtseinheit, Anthropologie, Mutter-Kind-Beziehung, Mensch, Biologie, Kleinkind, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Sekundarstufe I, Entwicklung


Autor: Billich, Vera
Titel: Das bin ich – durch mich und andere.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1992) 177, S. 25–28

Abstract: Der Unterricht hat zum Ziel, pubertaetsbedingte Probleme der Schueler zu thematisieren. Der Schueler soll dabei die Gelegenheit bekommen, seine eigene Entwicklung zu reflektieren, sich in seinem Entwicklungsstand anzunehmen sowie Perspektiven fuer den weiteren Lebensweg zu artikulieren. Hierbei erhalten die Schueler den Auftrag, Abbildungen von Menschen aus Illustrierten auszuschneiden und sie entsprechend dem vermuteten Lebensalter an einer Pinnwand anzuordnen. Es schliesst sich eine Gespraechsphase mit der Ueberschrift so war ich, so bin ich und so werde ich einmal sein an. Dabei werden Entwicklungsphasen benannt und Beispiele aus dem Bildmaterial zur Charakterisierung herangezogen. Faecheruebergreifend wird das Interaktionsspiel Liebesgruesse aus dem Fach Religion durchgefuehrt. Die Intention ist, auf der Ebene gleichgearteter Partner Beziehungen einzugehen und dauerhaft zu leben. Es schliesst sich die Besprechung der aeusseren Veraenderungen, die im Laufe der menschlichen Biographie feststelltbar sind, an. Einzelaspekte, wie Pollution, Menstruation, Stimmbruch etc. werden entsprechend vertieft. Zum Schluss sollen die Schueler noch Gelegenheit haben, in Einzel- oder Gruppengespraechen ihre persoenlichen Fragen zu stellen. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Pubertaetsbedingte Probleme.

Schlagwörter: Ethische Erziehung, Pubertät, Unterrichtseinheit, Anthropologie, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Text, Lernspiel, Mensch, Fächerübergreifender Unterricht, Biologie, Unterrichtsmaterial, Sekundarstufe I, Entwicklung


Autor: Foerster, Annette
Titel: Sprechenlernen. Unterrichtsmodell fuer die Sekundarstufe I-II(10.-12. Schuelerjahrgang).
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1992) 177, S. 29–33

Abstract: Jahrgangsstufe: Schuljahr 10–12 Schulstufe, Bereich: Sekundarbereich Lernbereich, Unterrichtsfach: Biologie Art des Textes: Unterrichtseinheit Unterrichtsgegenstand: s. Textreferat. Die Schueler sollen erkennenn, da_ die Voraussetzung fuer Sprechen und Sprache der besondere Stimmbildungsraum des Menschen und die Leistungsfaehigkeit seines Gehirns ist. Anhand von Arbeitsblaettern verfolgen sie den allmaehlichen Spracherwerb beim Kleinkind, untersuchen die Voraussetzungen des Spracherwerbs und kennzeichnen Sprache als besonderes Merkmal des Menschen.

Schlagwörter: Spracherwerb, Unterrichtseinheit, Sprache, Schuljahr 10, Schuljahr 11, Schuljahr 12, Sprachentwicklung, Sprechenlernen, Biologie, Kleinkind, Unterrichtsmaterial, Sekundarstufe I, Entwicklung


Autor: Foerster, Annette
Titel: Sprechenlernen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1992) 177, S. 29–33

Abstract: Im Vordergrund dieser Unterrichtsanregung steht das Erlernen der Muttersprache. Hierbei werden die verschiedenen Stadien (Lautmodulationen) des Spracherwerbs analysiert und in Beziehung zum Erlernen einer Fremdsprache gesetzt. Sinnvoll ist dabei die Auswertung von Tonbandaufnahmen verschieden alter Kleinkinder oder der Besuch von Krabbel- oder Kindergartengruppen. Weiterhin werden die besonderen anatomisch-physiologischen Voraussetzungen des Spracherwerbs erarbeitet und die Sprache als besonderes Kennzeichen des Menschen herausgestellt. Inwieweit Sprache und Denken miteinander in verbindung stehen bzw. voneinander abhaengig sind, kann ebenfalls diskuterit werden. Drei Arbeitsblaetter (wie Kinder sprechen lernen, ist der Mensch zum Sprechen geboren?, die besondere Sprachbegabung des Menschen) und begleitende Texte unterstuetzen das Unterrichtsmodell. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Spracherwerb.

Schlagwörter: Anthropologie, Sprache, Unterrichtsplanung, Text, Sekundarstufe II, Mensch, Sprachentwicklung, Fächerübergreifender Unterricht, Biologie, Kleinkind, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Sekundarstufe I, Sprechen


Autor: Kattmann, Ulrich
Titel: Altern, Lebensverlaengerung und Tod.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1992) 177, S. 34–41

Abstract: Die menschliche Lebensspanne und der menschliche Tod werden als leitende Gesichtspunkte im humanzentrierten Unterricht vorgestellt. Als Einstieg in den dreiteiligen Unterricht bietet sich das Bild von Lucas Cranach Der Jungbrunnen an. Hierbei kann sowohl die utopische Hoffnung auf ein Lebenselexier, wie auch die Angst vor dem Altern und der Wunsch nach ewiger Jugend angesprochen werden. Anhand eines Arbeitsblattes koennen die Schueler in gruppenarbeit Vorstellungen und Vorurteile ueber das Leben und die Leistungsfaehigkeit alter Menschen aeussern und gegebenenfalls korrigieren. Der zweite Abschnitt dreht sich um die Frage, ob die Menschen wirklich immer aelter werden. Mithilfe eines Arbeitsblattes werden die zwei Altershypothesen (Verschleiss bzw. genetisches Programm) erarbeitet. Als Kontrast zu dem Programm der Lebensverlaengerung wird abschliessend auf die Probleme bei der Betreuung Sterbenskranker eingegangen. Mit einem weiteren Arbeitsblatt wird der Wandel der Todesursachen und der Sterbeverlauf verdeutlicht. Es kann darauf eingegangen werden, wie durch Achtung vor dem Sterbenden und konsequente Gesten menschlicher Zuwendung das Sterben und den Tod menschlicher machen koennen. Ausfuehrliche Sachinformation, Arbeitsblaetter und Texte begleiten den Unterrichtsvorschlag. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Sterben und Tod.

Schlagwörter: Tod, Unterrichtseinheit, Anthropologie, Lebenserwartung, Text, Sekundarstufe II, Biologie, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Bewusstsein, Krankheit, Arbeitsbogen, Alter


Autor: Becker, Peter; Nottbohm, Gerd
Titel: Vogelzug – Auswertung von Ringfundmeldungen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1992) 177, S. 43–45

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Vogelzug – Auswertung von Ringfundmeldungen.

Schlagwörter: Zugvogel, Unterrichtsplanung, Zoologie, Vogel, Biologie, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Vogelwarte, Sekundarstufe I, Vogelzug, Arbeitstransparent


Autor: Frank, Angelika
Titel: Offener Unterricht in der Sekundarstufe I.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1992) 177, S. 46–47

Abstract: Die Autorin schildert ihre Erfahrungen mit Moeglichkeiten und Grenzen des offenen Unterrichts. In einem sechsstuendigen Unterrichtsversuch innerhalb der Unterrichtseinheit Zellen als Bausteine der Lebewesen vergleicht sie eine Kontrollklasse A mit lehrerzentriertem Unterricht mit einer Klasse B, die das Thema in geoeffneter Form bearbeitete. Ueberprueft wurde dieses Experiment mit einer unangekuendigten Lernzielkontrolle. Die Auswertung erbrachte keine statistisch gesicherten Unterschiede hinsichtlich des Lernerfolgs beider Gruppen. Als positive Komponente des offenen Unterrichts konnte festgestellt werden, dass stille, kaum mitarbeitende Schueler bei der offenen Form ihr eigenes Lerntempo finden. Deutlich war der Arbeitseifer erhoeht und mehr Kreativitaet in der Klasse B feststellbar. Disziplinprobleme mit einzelnen Schuelern waren eher geringer als allgemein bei der offenen Form vermutet. Interessant war zuletzt noch der Aspekt, dass bei der Wahlarbeit eine breite Zusammenarbeit in der Klasse mit wechselnden Personen stattfand und somit diese Unterrichtsform zusaetzlich eine soziale Komponente beinhaltet. Zusammenfassend wird festgestellt, dass dieser Versuch zwar keine statistisch gesicherten Ergebnisse gebracht hat, jedoch Argumente fuer den Einsatz staerker schuelerorientierten Methoden.

Schlagwörter: Mikroskopie, Zelle , Schuljahr 07, Didaktische Erörterung, Offener Unterricht, Unterrichtsmethode, Biologie, Lernfähigkeit, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Sekundarstufe I, Erfahrungsbericht, Integrierte Gesamtschule


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