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Moor

Unterricht Biologie Nr. 109/1985

Erscheinungsdatum:
September 1985
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
Bestellnr.:
53109
Medienart:
Zeitschrift
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Abstract

Autor: Gottschlich, Guenter; Schedler, Juergen
Titel: Moore als Archive der Waldgeschichte.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1985) 109, S. 1–22, S. 31–33

Schlagwörter: Konservierung, Geschichtsunterricht, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Pollen, Moor, Wald, Geschichte , Biologie, Unterrichtsmaterial, Paläontologie, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Vegetation


Autor: Meyer, Guenter; Lammert, Frank-D.
Titel: Moor.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1985) 109, S. 4–14

Abstract: Der zweiteilige Basisartikel beschaeftigt sich 1. mit oekologischen Aspekten des Lebensraumes Moor und 2. mit Begruendungen fuer die Unterschutzstellung der Moore. – Die Oekologie der Moore wird in Schulbuechern selten dargestellt, ist aber fuer den Unterricht besonders interessant, was in den didaktischen Ueberlegungen ausfuehrlich begruendet wird. – Angerissen werden grundlegende Untersuchungsmethoden, die unsere Kenntnisse ueber die Moor-Biozoenose erst ermoeglichten. Verschiedene Definitionen und Einteilungskriterien fuer Moortypen werden gegeben. Die Genese eines Moores wird aufgezeichnet; die Stoffkreislaeufe der Moor-Haupttypen – besonders in Abhaengigkeit von den Bodenmikroorganismen – werden dem des Waldes gegenuebergestellt. Typische Arten der Pflanzengesellschaften werden vorgestellt und beispielhaft deren morphologische und physiologische Strukturen in Beziehung gesetzt zu den extremen Standortbedingungen im Moor. Die Bedeutung der Moore als Refugien besonders fuer flugfaehige Tiere wird herausgestellt. Im historischen Kontext wird die anthropogene Nutzung der Moore beispielhaft dargestellt und im 2. Teil des Artikels vertieft, wobei die zahlreichen Gefaehrdungspotentiale erlaeutert werden; auf praktizierte Naturschutzmassnahmen wird hinsichtlich ihrer Wirksamkeit kritisch eingegangen. Unterrichtsgegenstand: Lebensraum Moor.

Schlagwörter: Torfmoos, Sekundarbereich, Moor, Biologieunterricht, Handreichung, Text, Pollenanalyse, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Biozönose, Stofftransport , Naturschutz


Autor: Dietrich, Wolfgang; Meier, Ursula
Titel: Torfstechen bedeutet harte Arbeit.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1985) 109, S. 15–17

Abstract: So anachronistisch heute ein Unterrichtsmodell ueber das Torfstechen im Moor in Bezug auf Naturschutzanliegen erscheint, so laesst sich mit diesem Thema bei Schuelern der Primarstufe ein erstes Verstaendnis fuer Geschehnisabfolgen entwickeln. Einstiegsalternativen werden aufgezeigt, z. B. Besuch alter Torfstiche, Besichtigung alter Arbeitsgeraete in Freilichtmuseen. Die anschauliche Betrachtung von Torfproben im Unterricht wird als ueberall praktizierbarer Einstieg besonders herausgearbeitet und im Unterrichtsverlauf skizziert: Anknuepfend an Alltagserfahrungen koennen die Schueler die Bestandteile und Eigenschaften von Torf kennenlernen und Merkmale von Mooren zusammentragen, auch im Hinblick auf die heutige Nutzung. Anhand der (abgedruckten) authentischen Schilderung eines alten Torfbauern, – die auf Tonband aufgenommen werden kann – bzw. eines Lueckentextes (Kopiervorlage) wird den Schuelern das muehsame Arbeitsverfahren zur Gewinnung von Brennmaterial aus Torf vorgestellt, das nur fuer den Eigengebrauch zum Ueberstehen der kalten Winter und nicht wie heute im Garten benoetigt wurde. Beschrieben werden Schnittversuche an Torfsoden und die Simulation des Torfstechens an einem Styropormodell. Die Besprechung der grosstechnischen Torfgewinnung schliesst sich an im Zusammenhang mit der Existenzbedrohung der Moore. Unterrichtsgegenstand: Torfstechen.

Schlagwörter: Schüler, Torfabbau, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Anschauungsunterricht, Arbeitsbedingungen, Exkursion, Moor, Text, Garten, Torfbauer, Sachunterricht, Düngung, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Biozönose, Naturschutz, Primarbereich, Unterrichtsentwurf


Autor: Bischoff, Brigitte
Titel: Torfnutzung gefaehrdet die Moore.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1985) 109, S. 34–38

Abstract: Am Beispiel der Torfnutzung im Gartenbau wird eine drei- phasige UE skizziert, die Notwendigkeiten und Moeglichkeiten des Moorschutzes veranschaulichen soll. Hierzu werden detaillierte Sachinformationen gegeben zum Vertorfungsprozess, zur Zusammensetzung und Erhaltensfaehigkeit der Moorpflanzen, zu chemischen Bestandteilen und Eigenschaften unterschiedlich stark zersetzter Shagnumtorfe und zur Nutzung sowie zu Ersatzmoeglichkeiten des Torfes. In einer 1. Unterrichtsphase sollen – ausgehend von Umfragen der Schueler zu Nutzungsinteressen der Verbraucher – die Verwendungsvorteile von Torf im Gartenbau durch makroskopische Grobuntersuchungen der Torfeigenschaften herausgearbeitet werden. In einer 2. Phase werden mit Hilfe eines (kopierfaehigen) Arbeitsblattes Verfahren zur chemischen Aufspaltung und zu genaueren floristischen und morphologischen Untersuchungen der Torfproben mit Lupe und Mikroskop hinsichtlich weiterer Torfeigenschaften beschrieben. Die 3. Unterrichtsphase beschaeftigt sich mittels eines (kopierfaehigen) Arbeitsblattes mit Moorverbreitung und Nutzungsanspruechen, den Auswirkungen des Torfabbaues und moeglichen Abhilfemassnahmen, z. B. durch Torfersatz mit Rindenmulch/-humus, wodurch in Zukunft der Bedarf an Torf erheblich gesenkt und damit ein weiterer Moorrueckgang verhindert werden kann. Unterrichtsgegenstand: Torfnutzung.

Schlagwörter: Schüler, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Moor, Experiment, Biologieunterricht, Text, Torf, Garten, Düngung, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Naturschutz, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Wasserhaushalt


Autor: Grimm, Helmut
Titel: Tiere im Moorgewaesser.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1985) 109, S. 39–52

Abstract: Es wird der extreme Lebensraum Hochmoor vorgestellt. Vorherrschende abiotische Bedingungen – ursaechlich fuer die Artenarmut – werden erlaeutert und Anpassungen von Charaktertieren an die Extrembedingungen beschrieben; tabellarisch sind chemische Parameter eines Torfstiches aufgefuehrt. Die Einteilung in mehr oder weniger moortypische bzw. -fremde Arten wird mit 2 Informationsblaettern vorgenommen, auf denen Tiere in Moorgewaessern abgebildet sind und von den Schuelern durch Bildvergleich mit Proben identifiziert werden koennen. Eingegangen wird auf die Verteilung der Fauna auf die einzelnen Biotope. Schwerpunktmaessig herausgegriffen wird das Plankton; periodische quantitative Sukzessionen einiger Flagellata sind exemplarisch dargestellt. Hingewiesen wird auf Niedermoore und gestoerte Hochmoore, die durch das Auftreten von Biquisten gekennzeichnet sind. Das Thema wird fuer einen fortgeschrittenen Oekologiekurs vorgeschlagen. In den didaktisch- methodischen Bemerkungen wird besonders die Behandlung folgender Aspekte empfohlen: Besiedlung von Extremlebensraeumen; Anpassungen der Tiere an bestimmte oekologische Bedingungen; Zoogeographie (Glazialrelikte); Konkurrenz; Nahrungskette, -netz; Naturschutz. Ein moeglicher Unterrichtsverlauf wird in 3 Abschnitten skizziert: 1. Kennzeichen eines Hochmoores; 2. Exkursion ins Moor; 3. Erstellung eines Moorgutachtens. Unterrichtsgegenstand: Hochmoor-Fauna.

Schlagwörter: Schuljahr 12, Schuljahr 13, Ökologie, Plankton, Exkursion, Nahrungsnetz, Nahrungskette, Moor, Biologieunterricht, Handreichung, Sukzession, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Biozönose, Anpassung, Biologisches Gleichgewicht


Autor: Meyer, Guenter
Titel: Der Sonnentau.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1985) 109, S. 43

Schlagwörter: Moor, Pflanze, Biologie


Autor: Lammert, Frank-Dieter
Titel: Das Niedermoor.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1985) 109, S. 46–47

Schlagwörter: Moor, Biologie, Arbeitsmaterial, Unterrichtsmaterial


Autor: Brehm, Kuno
Titel: Die Wiederbelebung von Hochmoorresten.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1985) 109, S. 48–49

Schlagwörter: Moor, Biologie, Regeneration, Naturschutz


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