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Kulturlandschaft

Unterricht Biologie Nr. 124/1987

Erscheinungsdatum:
Mai 1987
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
Bestellnr.:
53124
Medienart:
Zeitschrift
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Pflanzen in Hofeinfahrten

Dorfgärten haben ihr Gesicht verändert

Hummeln – bedrohte Insekten der Kulturlandschaft

Ein heimlicher Dorfbewohner – der Steinmarder

Massentierhaltung – Gülle – Mais

Bienen schützen und erhalten Landschaften

Interessenverfall im Biologieunterricht

Naturschutz und Landwirtschaft

Abstract

Autor: Hintermeier, Helmut
Titel: Bienen schuetzen und erhalten die Landschaft.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1987) 124, S. 1–16

Schlagwörter: Imker, Unterrichtseinheit, Schuljahr 06, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Biene, Kulturlandschaft, Bestäubung, Biologie, Unterrichtsmaterial, Naturschutz, Sekundarstufe I


Autor: Zucchi, Herbert
Titel: Kulturlandschaft und laendliche Siedlungsraeume.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1987) 124, S. 4–13

Abstract: Unter Kulturlandschaft wird hier die durch menschliches Wirken veraenderte Naturlandschaft mit dem doerflichen Siedlungsraum verstanden. Ausgehend von einem historischen Ueberblick ueber die Schaffung der heutigen mitteleuropaeischen Kulturlandschaft mit ihren Doerfern wird das Dorf als Siedlungsraum fuer Menschen, Tiere und Pflanzen betrachtet. Anschliessend wird das Problem der heutigen Dorferneuerung bzw. Sanierung mit dem damit einhergehenden Problem des Naturschutzes im laendlichen Siedlungsraum eroertert (Kulturpflanzen und Haustiere, Lebensraum Acker, Landwirtschaft und Kulturlandschaft). Abschliessend begruendet dieser Basisartikel die Relevanz der Behandlung dieser Thematik im Biologieunterricht.

Schlagwörter: Ländlicher Raum, Landwirtschaft, Didaktische Erörterung, Kulturlandschaft, Fotografie, Umweltforschung, Biologie, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Struktur, Bild, Dorf


Autor: Scherf, Gertrud
Titel: Pflanzen in Hofeinfahrten.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1987) 124, S. 14–18

Abstract: Den Ausgangspunkt dieser Unterrichtseinheit bildet der Vergleich zwischen einer geteerten, pflanzlosen und einer bewachsenen bäuerlichen Hofeinfahrt. Die zweitere wird auf einem Unterrichtsgang besucht, bei dem anhand ausführlicher Arbeitsblätter standortspezifische Pflanzen gesammelt werden. Danach werden die Namen dieser Pflanzen mit den je spezifischen Eigenschaften in Zusammenhang gebracht und ein Herbarium angelegt. Abschließend wird die Bedeutung dieser typischen Hofeinfahrtspflanzen für die Tiere (Insekten, Vögel) und den Menschen (Heilpflanzen) herausgestrichen. (ABi).

Schlagwörter: Standort, Ländlicher Raum, Unterrichtseinheit, Schuljahr 04, Ökologie, Botanik, Biologieunterricht, Pflanze, Unterrichtsgang, Sachunterricht, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Biotop, Primarbereich, Hofeinfahrt, Bauernhof


Autor: Werner, Eckhart
Titel: Dorfgaerten haben ihr Gesicht veraendert.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1987) 124, S. 19–22

Abstract: Diese Unterrichtseinheit gilt dem Vergleich zwischen alten Bauerngaerten und heutigen Gartenanlagen. Den Ausgangspunkt bildet die Skizze und Beschreibung eines mittelalterlichen Klostergartens, dessen Aufbau, Struktur und Bepflanzung fuer die alten Bauerngaerten vorbildhaft war (strenge Gliederung, Buchsbaumeinfassung der Beete, Reihen von Spalierobst, Fehlen von Rasenflaechen etc.). Anhand der Erhebung von neuen Gartenanlagen sowie von Interviews mit aelteren Menschen zu den alten Nutz- und Zierpflanzen wird der Funktionswandel des Gartens und dessen eingetretene Verarmung herausgearbeitet. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Dorfgaerten haben ihr Gesicht veraendert.

Schlagwörter: Ländlicher Raum, Geschichtsunterricht, Unterrichtseinheit, Gartenbau, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Ökologie, Geschichte , Garten, Biologie, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Strukturwandel, Arbeitsbogen, Sekundarstufe I, Integrierte Gesamtschule, Dorf


Autor: Hintermeier, Helmut
Titel: Hummeln – bedrohte Insekten der Kulturlandschaft.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1987) 124, S. 24–45

Abstract: Ausgehend von der Bedeutung der Hummeln fuer die Kulturpflanzen werden zunaechst die haeufigsten einheimischen Hummelarten beschrieben. Teil II befasst sich mit der vielfaeltigen Gefaehrdung von Hummeln in bezug auf das Nahrungsangebot (Monokulturen, Herbizide, Duengung, haeufiger Schnitt, Aussterben von Hummelpflanzen). Teil III handelt von der Notwendigkeit der Schaffung von Hummelnistplaetzen und gibt dafuer konkrete Bauanleitungen. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Hummeln – bedrohte Insekten der Kulturlandschaft.

Schlagwörter: Hummel, Insekt, Unterrichtsplanung, Schuljahr 07, Schuljahr 10, Ökologie, Zoologie, Biologie, Artenschutz, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Arbeitsbogen, Naturschutz, Sekundarstufe I, Arbeitstransparent, Integrierte Gesamtschule


Autor: Janssen, Willfried
Titel: Ein heimlicher Dorfbewohner – der Steinmarder.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1987) 124, S. 46–50

Abstract: Diese Unterrichtseinheit stuetzt sich auf die telemetrischen Untersuchungen von Skirnisson zu Steinmardern im Bereich von Schrevendorf. Teil I befasst sich mit den morphologischen und biologischen Daten des Steinmarders. Teil II gilbt dem generellen Nahrungserwerb und dem konkreten Lebensraum (Untersuchungen von Kotproben, Verstecke des Steinmarders und deren Nutzung). Teil III befasst sich mit dem Zusammenhang von wechselndem Lebensraum und Nahrung im Jahresverlauf. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Ein heimlicher Dorfbewohner – der Steinmarder.

Schlagwörter: Steinmarder, Unterrichtsplanung, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Beobachtung, Fotografie, Arbeitsmethode, Biologie, Tier, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Telemetrie, Sekundarstufe I, Ethologie, Arbeitstransparent, Integrierte Gesamtschule, Dorf


Autor: Schnell, Gesa; Weddehage, Ludger
Titel: Massentierhaltung – Guelle – Mais.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1987) 124, S. 51–57

Abstract: Dieser Unterrichtsvorschlag zeigt ein oekologisches Problem der industrialisierten Landwirtschaft im Bereich Suedoldenburg auf: den Zusammenhang von Massentierhaltung, der anfallenden Guelle und deren Beseitigung durch den von den Boeden her untypischen Maisanbau. Ausgehend von der Auswertung des Film Und ewig stinken die Felder wird zunaechst die Abhaengigkeit der Guelleueberschuesse von der sich entwickelnden Massentierhaltung erarbeitet (Bestandsentwicklung von Huehnern, Schweinen, Rindern in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta; spezifische Zusammensetzung der Guelle, Berechnungen zur anfallenden Guellemenge eines Schweinebetriebs). Anhand von Graphiken und Berechnungen zum anfallenden Stickstoff pro Hektar in diesem Gebiet wird dann verdeutlicht, dass diese Flaechen derart ueberduengt werden so dass nur noch der Anbau von Mais moeglich ist (C 4 – Pflanze). Danach werden die Gefahren der uebermaessigen Guelleduengung diskutiert (Stickstoffkreislauf, Grundwasser, Trinkwasserguete, Nitratvergiftung) und einfache Gewaesseruntersuchungen durchgefuehrt. Abschliessend werden Ansaetze zur Loesung des Guelleproblems aufgezeigt (Umstrukturierung der Landwirtschaft etc.). UNTERRICHTSGEGENSTAND: Massentierhaltung – Guelle – Mais.

Schlagwörter: Landwirtschaft, Stickstoffkreislauf, Unterrichtsplanung, Gewässerverschmutzung, Schuljahr 11, Schuljahr 13, Ökologie, Pflanzenzucht, Text, Industrialisierung, Sekundarstufe II, Düngung, Biologie, Unterrichtsmaterial, Mais, Arbeitsbogen, Massentierhaltung, Umweltverschmutzung, Niedersachsen, Wasseruntersuchung


Autor: Schaumberg-Krapf, Renate
Titel: Naturschutz und Landwirtschaft.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1987) 124, S. 58–61

Abstract: Es handelt sich hier um ein Plaedoyer fuer eine grundlegende Reform der Agrarpolitik, um den drastischen Artenrueckgang zu stoppen. Ausgehend von Forderungen an eine naturschutzgerechte Landwirtschaft werden konkret angelaufene Programme zur Loesung des Konflikts zwischen Naturschutz und Landwirtschaft vorgestellt (Niederlande, Ackerstreifen-Programme, Extensivierungsfoerderung fuer Gruenland). Abschliessend werden Finanzierungsmoeglichkeiten fuer eine flaechenhafte Ausweitung des Naturschutzes angesprochen (z. B. Ausgleichsentschaedigungen statt Ueberschusssubventionen).

Schlagwörter: Landwirtschaft, Ökologie, Biologie, Agrarpolitik, Naturschutz, Reform, Sachinformation


Autor: Loewe, Bernd
Titel: Interessenverfall im Biologieunterricht. Ergebnisse empir. Forschung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1987) 124, S. 62–65

Abstract: Vorgestellt wird das Ergebnis einer empirischen Studie zu dem Problem, ob nicht der Fachunterricht selbst fuer den Motivationsverlust und Interessenverfall am Biologieunterricht schuld ist. Anhand von Interessenfrageboegen wurden 2437 Grund- und Realschueler der Klassenstufen 3 – 10 mit einer Altersspanne von 8 – 10 Jahren befragt. Das Fazit: Der altersbedingte Interessenabfall wird durch den einsetzenden Fachunterricht massgeblich verstaerkt. Die einzige Ausnahme bilden menschenkundliche Themen und Umweltprobleme.

Schlagwörter: Realschule, Schüler, Empirische Untersuchung, Interesse, Lerninhalt, Befragung, Biologie, Grundschule, Motivation, Primarbereich, Sekundarstufe I, Sachinformation


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