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Biologieunterricht: Zielsetzung

Unterricht Biologie Nr. 48/49 1980

Erscheinungsdatum:
August 1980
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Naturwissenschaften, Biologie
Bestellnr.:
53048
Medienart:
Zeitschrift
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Abstract

Autor: Beyer, Lothar
Titel: Vier gewoehnliche Vormittage.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 4–8

Abstract: Mit dem Ziel, die wenigveraenderte Struktur des Biologieunterrichts heute trotz vorhandener Konzepte, wie Arbeitsunterricht, Naturnaehe oder Projektunterricht, verstehen zu lernen, werden vier Unterrichtsablaeufe subjektiv beobachtet. In den Berichten wird der Alltag von Biologielehrern im Umfeld unterschiedlicher Schulen geschildert. Die Probleme der Biologielehrer, wie fehlende Fach- und Sammlungsraeume, ueberfuellte Klassen und naturferne Lage der Schule werden in den Unterrichtsablaeufen deutlich. Neben der Unzulaenglichkeit der aeusseren Unterrichtsbedingungen und auch der beteiligten Personen wird die Beibehaltung der gaengigen Unterrichtsformen, wie Lehrer-Schueler-Interaktion oder Lehrervorlesung trotz Kenntnis eines groesseren Lernerfolges im selbstgesteuerten, projektorientierten Kleingruppenunterricht im funktionalen Erfolg der alteingefahrenen Unterrichtsmuster begruendet.

Schlagwörter: Unterrichtsforschung, Biologieunterricht, Situation, Lehrer, Unterrichtsmethode, Unterrichtsanalyse, Belastung, Sachinformation


Autor: Meffert, Axel
Titel: Zur Situation des Biologielehrers.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 9–14

Abstract: Die Umsetzung von in fachdidaktischen Zeitschriften und Buechern veroeffentlichten Unterrichtskonzepten setzt vielfach einen grossen Zeitaufwand, Unterrichtsdoppelstunden, grosse Kosten und eine bestens ausgestattete Sammlung voraus. Es wurde daher eine Fragebogenaktion zur Situation des Biologielehrers durchgefuehrt, die zur Entwicklung von Hypothesen ueber die Auswir kungen institutioneller Randbedingungen auf den Biologieunterricht beitragen soll. Gefragt wurde nach Schulform, Schulgroesse und Zeitpunkt des Studienabschlusses, sowie nach Schulausstattung, Unterricht im Fachraum, Anzahl der Doppelstunden, Einsatz von Originalobjekten, Anzahl der Fachkonferenzen und Arbeitsbelastung. Die Ergebnisse sind tabellarisch dargestellt und zeigen, dass sich die institutionellen Rahmenbedingungen sehr stark auf den Biologieunterricht auswirken, wobei besonders fuer Hauptschulen sehr mangelhafte Bedingungen zu verzeichnen sind. Deutliche Forderungen an die Schultraeger und mehr Einflussnahme der Biologielehrer ueber ihre Fachkonferenz sollen dazu beitragen, die Situation im Biologieunterricht zu verbessern.

Schlagwörter: Ausstattung, Unterrichtsforschung, Biologieunterricht, Lehrer, Schule, Fragebogenerhebung, Bedingung, Belastung, Institution, Sachinformation


Autor: Hedewig, Roland
Titel: Biologielehrplaene im Wandel.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 15–26

Abstract: Unter den Fragestellungen nach Eignung der gegenwaertigen Biologielehrplaene zur Bewaeltigung wesentlicher Lebensprobleme unserer Zeit, nach altersgemaesser Interessenberuecksichtigung der Schueler, nach sinnvoller Unterrichtsstrukturierung in Grund- und Leistungskursen und ihrer Inhalte und nach Maengelbeseitigung der alten Lehrplaene bzw. neuen Nachteilen der nun gueltigen Lehrplaene wird ein zusammenfassender Diskussionsbeitrag vorgelegt. Nach Kennzeichnung der vor 1970 herausgegebenen Stoffplaene werden die Faktoren beschrieben, die die Konzeptionen neuer Lehrplaene und Materialien beeinflussten und zur Revision des biologischen Curriculums fuehrten (VDB-Plan); dabei werden sowohl die Laenderplaene in der BRD als auch die Lehrplanentwicklung der DDR miteinbezogen. In einem Katalog werden die in der Literatur und in den Curriculumkomissionen diskutierten inhaltlichen Aspekte eines zeitgemaessen Biologieunterrichts aufgelistet und diskutiert. Die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Plaene in den einzelnen Bundeslaendern werden herausgestellt und die inhaltliche Neuorientierung der Plaene fuer die Sek I und Sek II im Vergleich zu den alten Lehrplaenen und zum Rahmenplan des VDB augezeigt. Vor- und Nachteile und Realisierbarkeit der neuen Plaene werden vom Verfasser subjektiv bewertet.

Schlagwörter: Unterrichtsinhalt, Verzeichnis, Bildungsforschung, Curriculumentwicklung, Sekundarbereich, Lehrplangestaltung, Biologieunterricht, Deutschland-BRD, Stundentafel, Curriculum, Leistungskurs, Sachinformation


Titel: Gesellschaftsrelevanz des Biologieunterrichts.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 28–46. Bibl

Schlagwörter: Unterrichtsinhalt, Lernziel, Fachdidaktik, Biologie, Unterrichtsmaterial, Relevanz


Autor: Drutjons, Peter
Titel: Gesellschaftsrelevanz des Biologieunterrichts.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 28–46

Abstract: Weder die Lehrplaene und Richtlinien der Bundeslaender noch die Ausbildung der Lehrer gestatteten die ausreichende Bearbeitung gesellschaftsrelevanter Themen im Biologieunterricht. Die Entscheidung, welche Unterrichtsinhalte gesellschaftsrelevant sind, liegt weitgehend bei den Biologiedidaktikern der Hochschulen und der Lehrerausbildung, die an der Erstellung von Lehrplaenen mitwirken. Es wurden daher mit gleichem Brieftext eine Reihe von Biologiedidaktikern und Biologen um eine persoenliche Auseinandersetzung mit dem Stellenwert der Gesellschaftsrelevanz gebeten, deren statements hier wiedergegeben werden. Im abschliessenden Kommentar werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Statements herausgearbeitet, wobei deutlich wird, dass eine einheitliche Grundintention hinsichtlich der Zielsetzung und Inhaltsbestimmung des Biologieunterrichts nicht besteht und hauptsaechlich zwei unterschiedliche Positionen mit den ihnen zugrundeliegenden Schluesselbegriffen Wissenschaftsrelevanz und Gesellschaftsrelevanz eingenommen werden.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Bildungsforschung, Politische Erziehung, Biologieunterricht, Fachdidaktik, Curriculum, Unterricht, Wissenschaftlichkeit, Wissenschaftler, Gesellschaftsbezug, Stellungnahme


Autor: Marek, Juergen
Titel: Offener Unterricht: Anspruch und Wirklichkeit.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 47–54

Abstract: Das Unterrichtsprinzip des offenen Unterrichts hat zum Anliegen, dass im Unterricht alle Beteiligten als gemeinsam Handelnde und selbstaendig Gestaltende von Lernvorgaengen angesprochen werden. Hauptforderung ist somit eine Offenheit fuer Interessen und Beduerfnisse von Schuelern und Lehrern, die vor allem in der Beteiligung von Schuelern an Planung und Umsetzung von Unterrichtsinhalten gesehen wird. Die Realisierung offenen Unterrichts setzt die Schaffung bestimmter inhaltlicher, methodischer und organisatorischer Bedingungen voraus, die am Unterrichtsbeispiel zum Thema Tierische und menschliche Aggression im Folgenden erlaeutert werden. Vorschlaege zur inhaltlichen Gestaltung des Themas werden von den Schuelern ueber einen Fragebogen eingeholt und gemeinsam zu einem Programmentwurf verarbeitet, wobei die Funktion des Lehrers nur in der Verdeutlichung und Bereitstellung von Methoden und Medien liegt. An einer groben Unterrichtsbeschreibung wird aufgezeigt, wie im Unterricht offene Situationen geschaffen werden koennen, die zur Entwicklung selbstaendigen Verhaltens beim Schueler beitragen koennen. Neben der Bewertung des Unterrichts durch den Lehrer wird in einer Fragebogenaktion die Schuelermeinung zur durchgefuehrten Unterrichtseinheit eingeholt, dessen Auswertungsergebnisse die Grundlage einer Abschlussdiskussion darstellen. Unterrichtsgegenstand: Offener Unterricht: Anspruch und Wirklichkeit.

Schlagwörter: Schüler, Unterrichtsforschung, Biologieunterricht, Offener Unterricht, Beurteilung, Unterrichtsmethode, Sekundarstufe II, Mensch, Lernen, Fragebogenerhebung, Tier, Unterrichtsmaterial, Selbstständigkeit, Unterrichtsentwurf, Unterrichtsstil, Handlungsorientierung, Ethologie, Aggression


Titel: Biologielehrer zwischen praxisferner Theorie und theorieferner Praxis.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 55–64

Abstract: Es wird das Protokoll einer Diskussion zwischen Biologiedidaktikern und Biologielehrern verschiedener Schulstufen und Schulformen wiedergegeben, in der es um das Verhaeltnis zwischen Theorie und Praxis des Biologieunterrichts geht. Es werden von den Teilnehmern Einschaetzungen zum gegenwaertigen Stand des Biologieunterrichts ausgetauscht, Beduerfnisse formuliert und Zukunftsperspektiven fuer die Arbeit an dem gemeinsamen Aufgabenfeld entwickelt.

Schlagwörter: Lehrerausbildung, Hochschullehrer, Didaktische Grundlageninformation, Protokoll, Unterrichtsforschung, Biologieunterricht, Lehrer, Fachdidaktik, Unterrichtsorganisation, Praxis, Diskussion, Unterrichtstheorie


Autor: Alt-Stutterheim, Wolfgang von
Titel: Schuelerurteile zur Arbeitsbelastung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 66–70

Abstract: Im Rahmen einer Untersuchung in der gymnasialen Oberstufe in Bayern, die zum Ziel hatte, festzustellen, inwieweit die Lernziele des KMB tatsaechlich erreicht werden konnten, wurde eine Schuelerbefragung zu den Dimensionen Arbeitsbelastung, Wahlmotivation und Beratung und soziale Kontakte durchgefuehrt. Die Befragungsergebnisse ueber die Arbeitsbelastung in den Leistungsfaechern Biologie und Biologie/Chemie werden in diesem Beitrag dargestellt und erlaeutert. Die Ergebnisse verdeutlichen aus der Sicht der Kollegiaten eine Ueberbeanspruchung in den beiden Faechern und erfordern Massnahmen zur Abhilfe sowohl in der Lehrplangestaltung als auch in der Unterrichtspraxis.

Schlagwörter: Urteil, Schüler, Arbeitsbedingungen, Biologieunterricht, Sekundarstufe II, Fragebogenerhebung, Bayern, Belastung, Leistungskurs, Sachinformation


Autor: Alt-Stutterheim, Wolfgang von
Titel: Schuelerurteile zur Arbeitsbelastung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 66–70. Bibl

Schlagwörter: Schüler, Sekundarstufe II, Befragung, Biologie, Arbeitsbelastung, Leistungskurs


Autor: Stockem, Walter
Titel: Wahlverhalten von Schuelern der gymnasialen Oberstufe.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 71–73

Abstract: Im Rahmen einer Untersuchung einiger Bundeslaender zum Wahlverhalten von Oberstufenschuelern mit dem Pruefungsfach Biologie werden aus einer Befragung in Oldenburg die wichtigsten Ergebnisse dargestellt, die Auskunft ueber die Gruende fuer die Bevorzugung der Biologie bei der Wahl als Pruefungsfach geben. Unter den drei naturwissenschaftlichen Faechern wird trotz erhoehter Arbeitsbelastung Biologie als das beliebteste, das am besten benotete und das Fach mit dem geringsten Anspruchsniveau angesehen.

Schlagwörter: Schüler, Biologieunterricht, Sekundarstufe II, Fragebogenerhebung, Sachinformation


Titel: Probleme der Sekundarstufe 2.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 74–82

Schlagwörter: Sekundarstufe II, Biologie, Bestandsaufnahme


Titel: Probleme der Sekundarstufe II.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 74–82

Abstract: Es wird ein Protokoll einer Diskussion zur Einschaetzung der Reform der gymnasialen Oberstufe wiedergeben, die im Kreis von Sachverstaendigen aus unterschiedlichen Bundeslaendern, Schulen und Behoerden gefuehrt wurde. Unter Zugrundelegung zweier Befragungen von Schuelern zum Leistungsfach Biologie (Arbeitsbelastung und Wahlverhalten) werden Erfahrungen bewertet und zukuenftige Zielsetzungen verdeutlicht.

Schlagwörter: Unterrichtsinhalt, Bildungswesen, Lehrerfortbildung, Didaktische Grundlageninformation, Bildungsforschung, Curriculumentwicklung, Biologieunterricht, Didaktische Erörterung, Oberstufenreform, Sekundarstufe II, Curriculum, Leistungskurs


Autor: Kattmann, Ulrich
Titel: Auslaendische Impulse zur Entwicklung des Biologieunterrichts.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 84–87

Abstract: Es werden Beispiele und Tendenzen von Inhalten und Rahmenbedingungen auslaendischen Biologieunterrichts geschildert, die auch fuer den Biologieunterricht in der Bundesrepublik bedeutsam sein koennten. Es sind drei Bereiche ausgewaehlt worden, die das unterrichtliche Geschehen, die Verknuepfung des Unterrichts mit ausserschulischem Lernen und den Anteil der Biologie am Curriculum der Schule betreffen. Es werden die sog. fieldschools und ecoshops in Israel beschrieben, die als Umweltschulen im Rahmen der Freilandbiologie auch in der BRD sinnvoll erscheinen. Es werden philippinische Projekte dokumentiert, die den Schulunterricht mit der ausserschulischen Bildungsarbeit in den laendlichen Gemeinden verknuepfen, und es werden die Vorschlaege der ECBA-Konferenz (der Dachverband der Biologenverbaende in der EG) zur Stundentafel und zur inhaltlichen Ausrichtung des Biologieunterrichts erlaeutert.

Schlagwörter: Bildungswesen, Didaktische Grundlageninformation, Auslandsschule, Unterrichtsforschung, Curriculumentwicklung, Israel, Biologieunterricht, Didaktische Erörterung, Erlebnispädagogik, Außerschulische Jugendbildung, Philippinen, Pädagogik, Ausland, Schulorganisation


Autor: Stawinski, Wieslaw
Titel: Die Entwicklung des Biologieunterrichts und der Biologiedidaktik in Polen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 88–90. Bibl

Schlagwörter: Fachdidaktik, Lehrplan, Biologie, Polen, Unterrichtsmaterial, Entwicklung


Autor: Schilke, Karl
Titel: Sumja – Zur Oekologie der Honigbiene.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1980) 48–49, S. 94–98

Abstract: Es wird ein selbstzubauendes Lernwuerfelspiel vorgestellt, mit dem der Flugweg einer Honigbiene auf der Suche nach einem Bluetenfeld von den Schuelern zeichnerisch simuliert werden soll; dabei soll den Schuelern anhand von Beispielen die Lebensweise und Gefaehrdung der Honigbiene auf ihrem Suchflug verdeutlicht werden. Zentraler Faktor ist der von den Schuelern selbst zu gestaltende Spielplan, wobei auf Zeichenblaettern mit vorgegebener Flugroute sowohl bestimmte Ereignisse als auch Landschaften darzustellen sind. Unterrichtsgegenstand: Zur Oekologie der Honigbiene.

Schlagwörter: Schuljahr 03, Schuljahr 04, Ökologie, Biene, Biologieunterricht, Handreichung, Lernspiel, Sachunterricht, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Bauanleitung, Primarbereich


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