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Mädchenästhetik

Kunst und Unterricht Nr. 80/1983

Erscheinungsdatum:
April 1983
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Kunst
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Abstract

Autor: Hartwig, Helmut
Titel: Maedchenaesthetik und Frauenkultur.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 6–14

Abstract: In diesem Beitrag geht es um eine Form von emanzipatorischem Unterricht, der sein Versprechen erst dann einloest, wenn er die wie auch immer verdeckte aesthetische Orientierung von Maedchen zum Unterrichtsthema macht. Aus der Hauptthese des Beitrags, dass die kulturellen und aesthetischen Beduerfnisse von Maedchen und Frauen von maennlicher Kultur ueberlagert werden, ergibt sich, dass man aesthetische Ausdruckformen und Vorlieben von Maedchen nicht direkt, sondern auf dem Umweg ueber deren Sozialisationsgeschichte sich naehern muss. Neben literarischen Beispielen fuehrt der Verfasser einige Arbeiten von Meret Oppenheimer und Ulrike Rosenbauer an, die auf die im Zuge der weiblichen Sozialisation unterdrueckten Wuensche, Bilder und Neigungen verweisen. Diese wieder hervorzuholen und unter verschiedenen Aspekten zu thematisieren, waere die Aufgabe einer emanzipatorischen Paedagogik.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Sekundarbereich, Diskriminierung, Kunstunterricht, Didaktische Erörterung, Sozialisation, Künstlerin, Mädchen, Visuelle Kommunikation, Ästhetik, Emanzipation, Frau


Titel: Maedchenaesthetik.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 6–59

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Junge, Mädchen


Autor: Puritz, Ulrich
Titel: Technikfantasien und behagliche Innenraeume.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 15–20

Abstract: Die Themenstellung der UE lautet, ein Unterwasser- oder Flugobjekt mit Pedalantrieb zu entwerfen. Bei der Realisation zeigten sich eklatante Unterschiede in den Entwuerfen der Jungen einerseits und der Maedchen andererseits. Waehrend die Jungen technische Phantasie entfalteten, richteten die Maedchen ihr Augenmerk auf die wohnzimmeraehnliche Gestaltung der Innenraeume. Den technischen Teil der Aufgabe ignorierten sie einfach. Als Erklaerung fuer die divergierenden Loesungen kann das Verhalten von Jungen und Maedchen in diesem Alter herangezogen werden. Jungen orientieren sich nach aussen und identifizieren sich in Auseinandersetzung und Konkurrenz mit Gleichaltrigen mit allem, was als maennlich angesehen wird. Die Maedchen ziehen sich demgegenueber oft in den privaten Innenraum zurueck. Aus diesen entgegengesetzten Neigungen resultieren die unterschiedlichen Erfahrungen und Bildwelten, die in der aesthetischen Praxis zum Ausdruck kamen.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Pubertät, Fantasie, Junge, Schuljahr 06, Geschlechterrolle, Kunstunterricht, Didaktische Erörterung, Mädchen, Ästhetische Praxis, Visuelle Kommunikation, Förderstufe


Autor: Surrmann, Elvira
Titel: Keine Chance fuer Maedchen?
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 21–24

Abstract: In diesem Beitrag geht es um die permanente Unterdrueckung und Diskriminirung der Ausdrucksfaehigkeiten und -wuensche von Maedchen. An vielen Beispielen und insbesondere am Beispiel der Entwicklung einer Schuelerin vom 7. bis zum 10. Schuljahr demonstriert die Verfasserin, wie ein an maennlichen Prinzipien orientierter Kunstunterricht die Maedchen an ihrer Entfaltung hindert. Bei der Schuelerin, die anfangs noch als begabt galt, macht sich diese einseitige, die Erfahrungs- und Bildwelt der Maedchen ausgrenzende Paedagogik als Leistungsabfall bemerkbar. Die Unterdrueckung erfolgt nicht bewusst; der Leistungsrueckstand der Maedchen laesst sich oft sogar objektiv belegen, aber statt daraus zu folgern, dass Maedchen weniger kreativ seien, sind die Paedagogen aufgerufen, die Gruende fuer das Versagen ausfindig zu machen und ihre eigene Orientierung zu ueberpruefen.

Schlagwörter: Leistungsversagen, Didaktische Grundlageninformation, Diskriminierung, Kunstunterricht, Sozialisation, Mädchen, Fachdidaktik, Visuelle Kommunikation, Ästhetik, Fallstudie, Sekundarstufe I, Kreativität


Autor: Hartwig, Helmut; Kaempf-Jansen, Helga
Titel: Impulse, Vorschlaege, Materialien.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 25–29

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Mädchenbildung, Kunsterziehung, Mädchen


Autor: Kaempf-Jansen, Helga
Titel: Maenner muessen lernen, dass das auch Kunst ist.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 30–31

Schlagwörter: Kunsterziehung, Ausstellung


Autor: Geffert, Christine; Hartwig, Helmut
Titel: Maedchenaesthetik in den sechziger Jahren.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 32–36

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Kultur, Analyse, Einstellung , Geschlechtsunterschied, Geschlechterrolle, Kunsterziehung, Mädchen, Ästhetik, Rollenverhalten, Frau


Titel: Weibliche Motive und weibliche Motivationen.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 37–41

Schlagwörter: Kunsterziehung, Künstlerin, Collage


Autor: Below, Irene
Titel: Auf die Seele kommt es an.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 50–57

Abstract: Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Art Fallstudie ueber die Frage, ob es frauenspezifische Aneignungsweisen von Kunst- und Kunstgeschichte gibt. Anhand ihrer eigenen Entwicklung von der Pubertaet an bis zum Studium der Kunstgeschichte verfolgt die Verfasserin ihre Kunstbegeisterung zunaechst als Versuch, sich einen eigenen Bereich zu schaffen, um dann damit in der Maennerwelt zu bestehen. Sie identifizierte sich mit der Gefuehlswelt der Bilder, und die von ihr bevorzugten Sujets beschreibt sie als typisch weibliche Identifikationsobjekte. Waehrend des Studiums lernte sie den subjektiven Gebrauch von Kunst zugunsten wissenschaftlicher Betrachtungsweisen zurueckzudraengen. Erst spaeter gelang es ihr beide Betrachtungsweisen zu vereinbaren; dies versteht sie unter frauenspezifischer Art der Kunstrezeption.

Schlagwörter: Rezeption, Kunstunterricht, Sozialisation, Ästhetische Praxis, Visuelle Kommunikation, Ästhetik, Bildbetrachtung, Sachinformation, Frau


Autor: Berndt, Petra
Titel: Hat die aber nen Hintern.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1983) 80, S. 57–59

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Hauptschule, Videoaufzeichnung, Kunsterziehung, Visuelle Wahrnehmung, Umwelt, Sekundarstufe I


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Medienart:
Zeitschrift

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