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Exkursion + Erkundung

Kunst und Unterricht Nr. 65/1981

Erscheinungsdatum:
Januar 1981
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Kunst
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Abstract

Autor: Schweitzer, Susanne
Titel: Frauenarbeit in der Kretischen Dorfgesellschaft.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 6–7

Schlagwörter: Fotografieren, Zeichnen


Autor: Hinkel, Hermann
Titel: Exkursion und Erkundung in der Aesthetischen Erziehung.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 10–15

Abstract: Es werden zunaechst die Begriffe Exkursion und Erkundung erlaeutert und voneinander abgegrenzt. Dann folgt eine Untersuchung ueber den Stellenwert der Exkursion und der Erkundung in der Aesthetischen Erziehung. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen Exkursion und Erkundung ist, dass Exkursionen von Lehrer und Lerngruppe vorbereitet und zusammen durchgefuehrt werden, waehrend der Begriff der Erkundung eine Vielzahl von Aktionsformen einschliesst, die die Schueler selbstaendig und individuell organisieren. Soweit dieser Begriff mit entdeckendem, forschendem Lernen identisch ist, besteht jede Exkursion auch aus Erkundungen. Die Funktion dieser Lernform ist es, die begriffliche und anschauliche Aneignung von Realitaet zu ermoeglichen. Eine Exkursion in der Aesthetischen Erziehung ist um so ergiebiger, je mehr einerseits die Schueler ihre Interessen einbringen koennen und je deutlicher andererseits der Zusammenhang zwischen erkundetem Objekt und der jeweiligen Umwelt wird. So sollte bei einer Exkursion nie ein isoliertes Objekt das Ziel sein, sondern die Schueler sollten immer lernen, die Einfuegung des Objekts in seine Umgebung vom aesthetischen Standpunkt sowie die Lebensbedinungen der Menschen vom sozialen und historischen Standpunkt aus zu reflektieren.

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Exkursion, Kunstunterricht, Entdeckendes Lernen, Visuelle Kommunikation, Umwelt, Objekt, Sachinformation


Autor: Gruenewald, Dietrich
Titel: Erkundungen und Aesthetische Praxis.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 16–21

Abstract: In diesem Beitrag geht es einmal um die prinzipielle Moeglichkeit, Erkundung und aesthetische Praxis miteinander zu verbinden; zum andern wird an einer UE demonstriert, wie Erkundung und aesthetische Praxis sich wechselseitig ergaenzen und zu einem optimalen Lernerfolg beitragen koennen. Aesthetische Praxis im Zusammenhang einer Erkundung bedeutet, das Gesehene, Beobachtete zeichnerisch so festzuhalten, dass fuer den Aussenstehenden sowohl der Gegenstand als auch das subjektive Erleben des Gegenstandes deutlich wird. Beides sollte in der UE geleistet werden, in der es um die Erkundung und die zeichnerische Wiedergabe einer Burg ging. In 4 Vorbereitungsstunden wurden die Schueler anhand von vervielfaeltigten Zeichnungen der Burg mit der urspruenglichen Funktion einer Burg vertraut gemacht. Dann folgte in Form einer Tagesexkursion die Erkundung der Burg und das anschliessende Abzeichnen der Burg bzw. von Details. Je mehr sich die Kinder dabei von dem Zwang der perfekten Wiedergabe loesten, um so groesseren Spass machte ihnen die Aufgabe. Alle Informationen dieser UE wurden anschliessend zusammen mit den Zeichnungen zu einer Ausstellung fuer die anderen Schueler verarbeitet. Unterrichtsgegenstand: Erkundungen in der Kunsterziehung.

Schlagwörter: Schülerzeichnung, Ästhetische Bildung, Unterrichtseinheit, Schuljahr 04, Exkursion, Rittertum, Kunstunterricht, Zeichnen, Schule, Visuelle Kommunikation, Ausstellung, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Architektur


Autor: Hoffmann, Detlef
Titel: Ueberaus unterhaltsam und abwechslungsreich.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 21–24

Abstract: Ausgehend von der Beobachtung, dass die meisten Lehrer sich zu dem Besuch von Freizeitparks aus paedagogischen Gruenden nur unwillig ueberreden lassen und dadurch den Spass der Kinder beeintraechtigen, will dieser Beitrag zeigen, dass sich gerade in Freizeitparks Lust und Lernen vereinbaren lassen. Voraussetzung dafuer ist allerdings, dass auch der Lehrer den Freizeitpark als einen Ort der Lustbarkeit ansieht, den er nicht als einen Lernort zu historischen, literarischen oder naturkundlichen Themen behandeln sollte. Waehrend der Exkursion sollte im Mittelpunkt das Vergnuegen der Kinder stehen, das es allenfalls noch zu steigern gilt durch ein Picknick oder aehnliches. Diesem Ziel dient auch die Vorbereitung des Ausflugs: Der Lehrer sollte den Freizeitpark moeglichst schon einmal besucht haben und ueber alles informiert sein, so auch ueber die auf die Schueler zukommenden Kosten. Im Hinblick auf den Lerneffekt sollten die Schueler durch durchaus zwanglose Kommentare des Lehrers auf den Zweck und Sinn von Freizeitparks aufmerksam gemacht werden; sie sollten als Produkte von menschlicher Arbeit und Phantasie erscheinen und begriffen werden. Diesen Aspekt sollte auch die Nachbereitung hervorheben und auf verschiedenen Ebenen (Basteln, Malen, Formen) die Auseinandersetzung mit den Phantasieproduktionen im Park und mit denen der Schueler foerdern. Unterrichtsgegenstand: Besichtigung von Freizeitparks.

Schlagwörter: Fantasie, Exkursion, Kunstunterricht, Handreichung, Visuelle Kommunikation, Malen, Basteln, Freizeitangebot, Unterrichtsmaterial, Primarbereich


Autor: Hoffmann, Detlev
Titel: Besuche mit Schulklassen in Freizeitparks.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 21–24

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Freizeitzentrum, Affektive Entwicklung, Schulwanderung, Freizeiteinrichtung, Außerunterrichtliche Aktivität, Kunsterziehung, Freizeitangebot


Autor: Kempfer, Marie
Titel: Visuelle Kommunikation ueber Grenzen hinweg.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 25–29

Abstract: Angeregt durch einen Briefkontakt mit einer ghanaeischen Lehrerin und einem spaeteren Besuch in Ghana wurde eine UE konzipiert, in der die Schueler ebenfalls Briefe mit ghanaeischen Schuelern austauschen sollten. In Ermangelung einer gemeinsamen Sprache sollten die Schueler Szenen aus ihrem Alltagsleben zeichnen, um so den afrikanischen Kindern einen Einblick in ihre Umwelt zu ermoeglichen und umgekehrt. Beiderseits waren die darzustellenden Themen abgesprochen worden. Der erste Teil der UE bestand darin, die Zeichnungen herzustellen, waehrend im 2. Teil nach einer Wartezeit die Zeichnungen der afrikanischen Schueler angesehen und diskutiert wurden. Die UE weckte bei den deutschen Kindern Anteilnahme und Neugierde fuer die Lebensbedingungen ihrer afrikanischen Altersgenossen. Die Verfasserin regt daher an, diese UE um Fragen des Rassismus oder der Dritte-Welt-Problematik zu erweitern. Unterrichtsgegenstand: Schueler verstaendigen sich mit Bildern.

Schlagwörter: Afrika, Unterrichtseinheit, Kunstunterricht, Kind, Deutschland-BRD, Zeichnen, Alltag, Kulturaustausch, Visuelle Kommunikation, Unterrichtsmaterial, Primarbereich


Autor: Schnapp, Holger
Titel: Wir sind die Macher.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 30–33

Abstract: Diese UE intedierte zum einen eine Sensibilisierung der Schueler fuer die Umweltproblematik generell und zum andern eine Auseinandersetzung mit dem Werk und den Aktionen des Kuenstlers HA Schult. Im ersten Teil der UE besichtigten die Schueler den Schulmuell und fertigten eine Materialcollage aus diesem Muell. Wegen einiger Schuelerproteste gegen diese Form des Kunstunterrichts wurden die Schueler dann mit Fotografien von einer Arbeit HA Schultes, die darin bestanden hatte, eine ganze Strasse voller Mueller zu schuetten, konfrontiert. Erst jetzt erkannten die Schueler, vermittelt ueber die provokatorische Arbeit HA Schultes, dass Kunst durchaus nicht nur schoen sein muss, sondern auch zu Auseinandersetzung und Kritik anregen will. Dieses fuer die Schueler neue Kunstverstaendnis motivierte sie, ihr selbst hergestelltes Muellobjekt in der Schule auszustellen, in der Hoffnung, damit aehnlich anstosserregend zu verfahren wie der Kuenstler. Die naechste Aktion der Schueler bestand darin, Bildpostkarten mit Ansichten von Muellhaufen zu entwerfen und an die Buerger der Stadt zu schicken. Dann folgte eine Exkursion nach Koeln/Xanten, wo die Lerngruppe Gelegenheit hatte, die dortige Ausstellung von HA Schult in Anwesenheit des Kuenstlers zu besichtigen und die Konzeption mit ihm zu diskutieren. Unterrichtsgegenstand: Auseinandersetzung mit Kunstaktionen.

Schlagwörter: Unterrichtseinheit, Kunstunterricht, Schule, Visuelle Kommunikation, Müll, Ausstellung, Collage , Umweltschutz, Unterrichtsmaterial, Umwelterziehung, Sekundarstufe I


Autor: Floegel, Walter
Titel: Ein Nachmittag im Supermarkt.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 34–36

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Reportage, Gesellschaftslehre, Konsumverhalten, Fotografie, Außerunterrichtliche Aktivität, Kunsterziehung, Schule, Visuelle Kommunikation, Politische Bildung, Umwelt, Werbung, Konsument


Autor: Lenz, Martin
Titel: Der Herkules – Symbol und Wahrzeichen der Stadt Kassel.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 37–40

Abstract: Dieser Beitrag ueber die Kasseler Herkulesfigur im Rahmen eines aus Schloss, Stadtplanung und Gartenarchitektur bestehenden absolutistischen Gesamtkunstwerks gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil geht der Verfasser ausfuehrlich auf die politische Funktion des Bauwerks und die Baugeschichte ein. Besonders beruecksichtigt wird dabei die Rezeption der griechischen Mythologie durch die barocken Bildhauer und Architekten. Im zweiten Teil folgen Anregungen fuer eine Exkursion mit Schuelern zu diesem Ensemble von Baudenkmaelern. Die Exkursion sollte intensiv mit dem Ziel vorbereitet werden, die Schueler die historische, politische und aesthetische Bedeutung dieser Bauwerke erkennen zu lassen. Waehrend und nach der Exkursion sollte untersucht werden, inwieweit durch den geschichtlichen Entwicklungsprozess die an ein Bauwerk geknuepften politischen Wertvortstellungungen hinfaellig werden koennen, also ein Funktionswandel stattfinden kann bzw. stattgefunden hat. Unterrichtsgegenstand: Symbolhaftigkeit eines Denkmals.

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Unterrichtseinheit, Exkursion, Kunstunterricht, Kassel, Visuelle Kommunikation, Unterrichtsmaterial, Kunstgeschichte, Documenta, Sekundarstufe I, Architektur


Autor: Kempfer, Marie
Titel: Kunstbetrachtung am Original.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 41–45

Abstract: In diesem Beitrag geht es um die in der Schule und vor Ort erarbeitete exemplarische Interpretation eines mittelalterlichen Retabels in der Wildunger Kirche St. Nikolaus. Vor der Exkursion sollen sich die Schueler mit den Elementen eines spaetmittelalterlichen Wandelaltars vertraut machen. Am Original waere dann der funktionale und architektonische Zusammenhang von Retabel, Altarmensa, Altarraum und Kirchenraum zu studieren. Die Arbeit am Retabel sollte in Gruppenarbeit erfolgen, wobei jede Gruppe bestimmte Arbeitsauftraege zu erledigen haette. Nach der Exkursion folgt die Auswertung der Untersuchungsergebnisse, um so eine abschliessende Interpretation des Gesamtkunstwerks zu ermoeglichen. Unterrichtsgegenstand: Kunstgeschichte; Mittelalterliches Altarbild.

Schlagwörter: Kirchliche Baukunst, Bildende Kunst, Sekundarbereich, Interpretation, Exkursion, Kunstunterricht, Visuelle Kommunikation, Mittelalter, Unterrichtsmaterial, Kunstgeschichte, Altar, Unterrichtsentwurf


Autor: Neu, Till; Schwartz, Hatti
Titel: In einer Kulturlandschaft lernen.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 46–50

Abstract: Es geht um die Vorbereitung und den Verlauf einer Studienfahrt in die Toscana. Das Ziel der Reise sollte sein, sich gemeinsam und individuell eine fremde Kultur, so wie sie sich als Topographie, als architektonische Szene und als Landschaft darbietet, anzueignen. Vor der Fahrt wurden schwerpunktmaessig die Kultur der Etrusker und die der Renaissance anhand von Arbeitsblaettern und in Form von Referaten erarbeitet. Ebenfalls wurden vor Beginn der Fahrt Grundkenntnisse der Fotografie vermittelt. Besichtigt wurden dann folgende Studienobjekte: Saturnia, eine praehistorische Siedlung, etruskische Fresken und Keramikarbeiten an verschiedenen Orten, Pitigliano und Siena. Das Grobziel all dieser Exkursionen bestand jeweils darin, die Bedeutung der historischen Dokumente zu erkennen, historisches Bewusstsein zu entwickeln und die fremde Kultur mit der eigenen vergleichen zu koennen. Dank der intensiven Vorarbeit, den Erlaeuterungen der Lehrer an den Studienorten und dem Vortrag eines italienischen Archaeologen konnten die Lernziele erreicht werden, was sich nach der Rueckkehr auch in einer abschliessenden Ausstellung dokumentierte.

Schlagwörter: Schuljahr 12, Kunstunterricht, Schule, Renaissance , Sekundarstufe II, Visuelle Kommunikation, Ausstellung, Studienreise, Vorbereitung, Italien, Kulturgeschichte, Kunstgeschichte, Leistungskurs, Toskana, Klassenreise, Sachinformation


Autor: Cibis, Bernd
Titel: Aesthetische Aktionen in der Rhoen.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 50–51

Schlagwörter: Kunsterziehung, Sekundarstufe II, Kreativität


Autor: Harwart, Christoph
Titel: Reisen nach der Schule.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 52–57

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Exkursion, Erziehungsziel, Außerunterrichtliche Aktivität, Weiterbildung, Kunsterziehung, Kulturelle Bildung, Volkshochschule, Studienreise, Politische Bildung, Erwachsenenbildung, Italien


Autor: Helms, Dietrich
Titel: Der Fall Lang-Goette.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 57–58. Bibl

Schlagwörter: Künstler, Arbeitsmethode


Autor: Tebben, Meinhard
Titel: Historische Kunstpaedagogik – Bestandsaufnahme 2.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1981) 65, S. 59–62

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Bildungstheorie, Kunstwissenschaft, Kunsterziehung, Historische Pädagogik


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