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Bild und Sprache

Kunst und Unterricht Nr. 136/1989

Erscheinungsdatum:
August 1989
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Kunst
Bestellnr.:
51136
Medienart:
Zeitschrift
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DIE "SPRACHLOSE" STUNDE

"AM ANFANG WAR DAS WORT"

ANNÄHERUNG AN "KENT"

. . .

Abstract

Autor: Niehoff, Rolf
Titel: Bild und Sprache. Beobachtungen, Reflexionen, Konsequezen, Anregungen.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1989) 136, S. 12–20

Abstract: Anhand einer kritischen Wuerdigung verschiedener Theorien ueber den psychologisch-kognitiven Zusammenhang von sprachlicher und anschaulicher Erkenntnisweise wird fuer ein alternatives didaktisches Modell des Fachs Kunst plaediert, das dem Zusammenwirken beider Bereiche bei der Interpretation von Bildern Rechnung traegt. Zunaechst wird die schulische Monokultur, die einseitig auf verbale Lernprozesse setzt, kritisiert. Anschliessend wird kurz gezeigt, auf welchen traditionellen Erkenntnistheorien diese Monokultur basiert. Hier steht besonders Humboldts idealistische Sprachauffassung im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden solche Theorien abgehandelt, die die Humboldtsche These von der Sprachabhaengigkeit des Wahrnehmens korrigieren, indem sie die verbale und nonverbale Erkenntnisweise als gleichberechtigte Momente im Prozess des Erkennens und Begreifens werten. Vor dem Hintergrund dieser alternativen Theorien wird dann kritisch die Frage abgehandelt, inwieweit sprachliche Interpretation die visuelle Wahrnehmung von Bildern unterstuetzen kann, ohne die genuine nonverble Bildstruktur zu verfremden. Hier werden konkrete methodische Vorschlaege fuer die Auseinandersetzung mit Bildern im Unterricht gemacht. Neben der wichtigen Funktion von sog. Sprachimpulsen fuer die Steuerung der Bildwahrnehmung wird besonders auf rein nonverbale Rezeptionsstrategien eingegangen, die zwar die sprachliche Interpretation nicht ersetzen aber korrigieren koennen.

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Sprache, Kunst, Humboldt, Wilhelm von, Erkenntnistheorie, Bildanalyse, Sprachphilosophie, Zeichnen, Fachdidaktik, Visuelle Kommunikation, Visuelle Wahrnehmung, Unterrichtsmaterial, Darstellendes Spiel, Bild


Autor: Hinkel, Hermann
Titel: Das Kind auf der Strasse. Unterricht aus d. Grundschule.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1989) 136, S. 21–23

Abstract: Das vorliegende Unterrichtsbeispiel macht deutlich, wie die Schueler sowohl ueber verbale Interpretation als auch ueber das zeichnerische Handeln sich kritisch mit den sozialgeschichtlichen Inhalten und den aesthetischen Strukturen eines Bildes auseinandersetzen koennen. Der Unterricht besteht aus zwei Phasen. Zuerst sollen die Schueler zu dem Bild kurze Texte anfertigen, dann sollen sie einzelne Bildteile zeichnischer ergaenzen. Ein kurzes Resuemee der Schuelerarbeiten zeigt, dass erst der Text die sozialgeschichtlichen Hintergruende eines Bildes offenlegt und dass das zeichnerische Handeln allein fuer eine adaequate Bildrezeption nicht hinreichend ist. Gesondert werden noch die kompositorischen Strukturen des Bildes, das die Situation von juedischen Kindern waehrend des Nationalsozialismus thematisiert, eroertert. Der didaktische Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf einer Bildrezeption, die auf der subjektiven Betroffenheit der Schueler basiert. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Bildinterpretation.

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Bildnerisches Gestalten, Kindheit, Sprache, Unterrichtsplanung, Kunst, Nussbaum, Felix, Bildbeschreibung, Bildanalyse, Zeichnen, Sozialgeschichte, Visuelle Kommunikation, Lernen, Nationalsozialismus, Visuelle Wahrnehmung, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Handlungsorientierung, Kreativität, Bild


Autor: Littke, Joachim
Titel: Sie ahnte nicht, dass er mit ihr Schluss machen wollte. Eine bildner.- prakt. Arbeit vor d. Hintergrund e. Vergleichs von Bild u. Text in e. 9. Klasse.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1989) 136, S. 24–27

Abstract: Der vorliegende Unterrichtsentuwrf zeigt, wie man die Schueler durch konkrete bildnerisch-praktische Arbeit sensibilisieren kann fuer die spezifisch bildnerischen Gestaltungstechniken und fuer die Moeglichkeiten und Grenzen der Text- bzw. Bildkommunikation. Im Mittelpunkt steht dabei die Schueleraufgabe, den Satz Sie ahnte nicht, dass er mit ihr Schluss machen wollte in eine moeglichst naturalistische Bleistiftzeichnung zu uebertragen, ohne groesseren Verlust der Satzinformation. Bevor die einzelnen Unterrichtsphasen skizziert werden, wird anhand statistischer Daten zunaechst deutlich gemacht, dass dieses Thema fuer die Schueler von besonderem Interesse ist, da sie solche Medien bevorzugen, die auf einer Verbindung von Bild und Wort beruhen. Dann folgt eine Explikation der wichtigsten Unterschiede der Darstellungsweisen von Malerei und Poesie im Horizont des Lessingsschen Laokoon- Aufsatzes. Es wird klar, dass Malerei sich bezieht auf Darstellung eines Augenblicks, der Text auf Darstellung eines Zeitraums. Schliesslich wird der Unterricht skizziert. Einer Vorbereitungsphase, in der die Schueler die Aufgabe zunaechst szenisch erarbeiten, folgt die zeichnerische Umsetzung. Anhand der Analyse immer wiederkehrender Gestaltungstechniken und Motive der Schuelerarbeiten werden noch einmal die Darstellungsweisen der verbalen und nonverbalen Medien im Vergleich beleuchtet. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Zeichnerische Umsetzung eines Textes.

Schlagwörter: Literatur, Ästhetische Bildung, Bildnerisches Gestalten, Kommunikation, Analyse, Unterrichtsplanung, Schuljahr 09, Lessing, Gotthold Ephraim, Stil, Fotografie, Text, Kunsterziehung, Zeichnen, Malerei, Lernen, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Darstellendes Spiel, Gymnasium, Handlungsorientierung, Bild


Autor: Schoenemann, Axel
Titel: Das Bild ist doch wichtiger als der Text. Probleme beim Beurteilen von Schuelerarbeiten, zu denen schriftl. oder muendl. Kommentare vorliegen.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1989) 136, S. 28–30

Abstract: Ausgehend von der Problematik, dass bei der Beurteilung von solchen Schuelerarbeiten, die aus einem zeichnerischen Teil und aus einem darauf bezogenen schriftlichen Kommentar bestehen, immer wieder eine Divergenz zwischen Schueler-Zeichnung und -Kommentar festzustellen ist, wird gezeigt, dass der Kommentar fuer den Lehrer ein wichtiges Beurteilungskriterium ist. Dies wird am Beispiel von drei Schuelerarbeiten exemplarisch herausgearbeitet. Die Divergenz von Kommentar und Zeichnung fuehrt bei der dritten Schuelerarbeit zu einer negativen Benotung, da sie deutlich macht, dass die vom Schueler erreichte Bildwirkung rein zufaellig ist. Im Schulfach Kunst ist aber auch die Faehigkeit, bewusst und gezielt mit Bildmaterial umzugehen, gefragt. Abbildungen der drei Arbeiten sowie die Klausuraufgabe illustrieren die theoretischen Eroerterungen.

Schlagwörter: Bildnerisches Gestalten, Schüler, Bewertung, Kunst, Bildbeschreibung, Bildanalyse, Didaktische Erörterung, Kommentar, Zeichnen, Visuelle Kommunikation, Unterrichtsmaterial


Autor: Deligiannis, Konstantinos
Titel: Die sprachlose Stunde. Unterricht in e. Grundkurs d. 12. Jahrgangs.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1989) 136, S. 32–33

Schlagwörter: Schuljahr 12, Kunst, Fotografie, Visuelle Kommunikation, Bild


Autor: Niehoff-Dechene, Gerlind
Titel: Am Anfang war das Wort – Sprache provoziert Bild. Eine bildner.-prakt. Aufgabe in d. 12. Jahrgangsstufe.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1989) 136, S. 34–35

Schlagwörter: Schuljahr 12, Kunst, Visuelle Kommunikation, Bild


Autor: Hinkel, Hermann
Titel: Zuschauer. Lehrertext zur Lernhilfe E 4.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1989) 136, S. 38–39

Abstract: In der Lernhilfe und dem dazugehoerigen Lehrertext geht es um die Interpretation von ausgewaehlten Bildern aus der modernen Kunst, die anhand des Motives einer Zuschauermenge gesellschaftliche Zukunftserwartungen thematisieren. Der Lehrertext arbeitet zunaechst die Lernziele und didaktisch-paedagogische Strategien heraus. Es geht um die kritische Reflexion der Intentionen des Kuenstlers, um die Vermittlung von Kenntnissen der kompositorischen Bildstrukturen sowie um die praktische Anwendung dieser Kenntnisse. Die Lernhilfe enthaelt verschiedene Aufgabenstellungen fuer die Schueler und gibt konkrete Tips zur gestalterischen Umsetzung des Themas im Horinzont moderner Lebenserfahrung. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Bildanalyse.

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Bildnerisches Gestalten, Unterrichtsplanung, Kunst, Bildanalyse, Visuelle Kommunikation, Lernen, Oelze, Richard, Grundig, Lea, Unterrichtsmaterial, Struktur, Ullrich, Dietmar, Handlungsorientierung, Bild


Autor: Staudte, Adelheid
Titel: Deine Geschichte. Lehrertext zur Lernhilfe B 13.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1989) 136, S. 46–49

Abstract: Der vorliegende Lehrertext und die dazugehoerige Lernhife zeigen, wie man die Schueler ueber das Herstellen eigener Bildergeschichten zum einen zur kreativen Selbstdarstellung animieren kann, wie man ihnen zum andern Einsichten in die spezifischen Stilmittel dieses Mediums vermitteln kann. Der Lehrertext enthaelt zunaechst allgemeine Aussagen zu den Darstellungsstrukturen der Bildergeschichte und zu moeglichen Unterrichtsstrategien und Lernzielen. Die Lernhilfe gibt dann anhand von Bildbeispielen, Aufgabenstellungen und Materiallisten Tips fuer die Umsetzung des Themas im Unterricht. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Bildergeschichte.

Schlagwörter: Literatur, Bildergeschichte, Analyse, Unterrichtsplanung, Kunst, Stil, Selbstdarstellung, Visuelle Kommunikation, Lernen, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Aufgabensammlung, Bauanleitung, Primarbereich, Handlungsorientierung, Kreativität, Bild


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