Warenkorb

Kitsch/Triviales

Kunst und Unterricht Nr. 103/1986

Erscheinungsdatum:
Mai 1986
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Kunst
Bestellnr.:
51103
Medienart:
Zeitschrift
15,90 €
Inkl. MwSt.
Lieferstatus:
Vergriffen ohne Neuauflage
* Sonderpreise
(gilt nicht für Händler und Wiederverkäufer)
Abonnenten

Ab 1 Stück à 11,50 €

Referendare (mit Abo)

Ab 1 Stück à 8,05 €

Abstract

Autor: Kaempf-Jansen, Helga
Titel: Kitsch/Triviales.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 8–11

Abstract: Zunaechst wird der Kitsch-Begriff als emotionaler, subjetkiver Begriff erlaeutert, dem ein naturalistisches, idealistisches Verhaeltnis zur Kunst zugrunde liegt. Dem Versuch, den Kitschbegriff zu objektivieren, folgt die Erkenntnis, dass dieses nicht moeglich sei; statt dessen kommt es zum Definitionskompromiss: Kitsch ist ein Vereinbarungsbegriff. Er ist ein negativer Wertbegriff im Gegensatz zu Kunst schlechthin. Die Autorin geht kurz auf verschiedene Erklaerungsansaetze ein (ethischen, anthropologischen und phaenomenologischen) und stellt thesenartig Aspekte zur historischen Entstehung des Kitsch-Begriffes vor. Demnach ist die Entstehungszeit des Kitsches das Ende des 18. Jhdts. Mit dem aufsteigenden Buergertum entwickelte sich die Laienkunst neben dem Spezialistentum. Die gesellschaftliche Realitaet laesst dem einzelnen nur den Rueckzug in die Illusionswelt des Privaten. Die spaeter folgende Massenproduktion – im Zuge der Industrialisierung – ermoeglicht die Bindung der Emotionen an den Kauf und die Rezeption von Trivialem – so auch heute noch.

Schlagwörter: Trivialkunst, Kitsch, Sekundarbereich, Kunstunterricht, Fotografie, Text, Naturalismus, Visuelle Kommunikation, Idealismus, Liebe, Sachinformation


Autor: Kaempf-Jansen, Helga
Titel: Ach wie niedlich.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 12–15

Abstract: In vier Aspekten wird sich mit dem Niedlichen auseinandergesetzt: 1. Es gibt allgemeine Formen des beseelten Sehens, der Verlebendigung von Dingen, sowohl bei Erwachsenen (physiognomischen Sehen) als auch bei Kindern (Animismus); hier geht es um die bewusste Herstellung beseelter Gegenstaende, der Anthropomorphisierung. 2. Wahrnehmbare Merkmale, die dem Kindchenschema entsprechen und Emotionen und Empfindungenwecken, sind u. a. bestimmte Posen, Gestiken, Mimiken, haptische Merkmale – das Weiche, etc. Das Kindlichsein wird – stilisiert – zum Ausdruck gebracht. 3. Historisch betrachtet ist festzustellen, dass sich die aesthetischen Merkmale zunehmend verniedlichten. Die anthropomorphisierten Darstellungen erschienen erstmals in trivialisierten Bilderbuchdarstellungen der 20er Jahre (Haeschenschule). 4. Anthropomorphisierte Wesen sind allseits bekannt und werden oft multimedial vermarktet. Grundlage der unterrichtlichen Behandlung dieses Themas sind zwei Arbeitsblaetter. Aufgefuehrt sind denkbare Arbeitsauftraege sowie Praxisangebote.

Schlagwörter: Bilderbuch, Didaktische Grundlageninformation, Kitsch, Anthropomorphismus, Kindchenschema, Kunstunterricht, Didaktische Erörterung, Spielzeug, Visuelle Kommunikation, Sehen, Grundschule, Tier, Arbeitsbogen, Primarbereich, Lorenz, Konrad


Autor: John, Thomas
Titel: Kitsch und Kunst.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 16–21

Abstract: In dieser Unterrichtseinheit geht es weniger um Definitionen von Kitsch bzw. Kunst als vielmehr darum, subjektive Beziehungen zu Kitschobjekten, Rezeptions- und Funktionsweisen, die historischem und gesellschaftlichem Wandel unterliegen, zu erkennen. Anhand von Kitschobjekten wird ein Ueberblick ueber die verschiedenen Bereiche erworben. Mittels Textarbeit wird die Entstehungsgeschichte, werden die Begriffe Kitsch und Kunst sowie gesellschaftliche Ursachen der Massenkultur erarbeitet. Mit Hilfe des erworbenen Wissens werden erneut Kitschobjekte analysiert. Nach der Klausur (Fragen sind abgedruckt) erfolgt die praktische Arbeit zu verschiedenen Themen mittels unterschiedlicher Techniken/Materialien (Collage/Zeichnen; Malen; Fotografieren; Recherchieren). Unterrichtsgegenstand: Kitsch.

Schlagwörter: Kitsch, Kunstunterricht, Schriftlicher Test, Grundkurs, Testaufgabe, Sekundarstufe II, Visuelle Kommunikation, Unterrichtsmaterial, Unterrichtsentwurf, Bild


Autor: John, Thomas
Titel: Kitsch und Kunst.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 18–21

Schlagwörter: Kitsch, Unterrichtseinheit, Schuljahr 11, Schuljahr 12, Schuljahr 13, Grundkurs, Kunsterziehung, Sekundarstufe II, Ästhetik, Geschmack, Unterrichtsmaterial


Autor: Stroetgen, Maritrud
Titel: Schneekugeln.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 22–23

Schlagwörter: Kitsch, Kunsterziehung, Sekundarstufe I


Autor: Buecher, Rainer
Titel: Trauminseln.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 24–29

Abstract: Ausgangspunkt dieser Unterrichtseinheit ist ein Grundmotiv in Traeumen: die Insel. In der Werbung hat es seinen festen Platz, um (individuelle) Wuensche anzusprechen. Als praktische Motivvorgaben dienen zwei Inselbilder von Boecklin Toteninsel und Lebensinsel, die bei Detailzeichnungen mitverwendet werden koennen. Die Analyse des Films Die blaue Lagune soll zu der Erkenntnis der Zusammenhaenge zwischen Alltag und daraus resultierenden Fantasien verhelfen. Die Toteninsel und die Lebensinsel von Boecklin werden analysiert: Symbolbedeutungen, Wirkung unter Beruecksichtigung der Entstehungszeit werden diskutiert. Unterrichtsgegenstand: Trauminsel-Motiv.

Schlagwörter: Musik, Fantasie, Kitsch, Insel, Sekundarbereich, Kunstunterricht, Handreichung, Traum, Text, More, Thomas, Alltag, Visuelle Kommunikation, Boecklin, Arnold, Symbol, Unterrichtsmaterial, Werbung, Bild


Autor: Buecher, Rainer
Titel: Trauminseln.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 24–29

Schlagwörter: Fantasie, Kitsch, Insel, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Schuljahr 11, Schuljahr 12, Schuljahr 13, Sekundarbereich, Traum, Kunsterziehung, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Sekundarstufe I


Autor: Dreidoppel, Heinrich
Titel: Sexistische Postkarten.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 30–34

Abstract: Sexistische Postkarten sind ein Faktor chauvinistisch- sexistischer Unterdrueckungsmechanismen. Ihre vielfaeltige sexistische Symbolsprache wird von den vornehmlich jugendlichen Kaeufern (hauptsaechlich junge Frauen unterer Sozialschichten) selten direkt erkannt. Gegenueber dieser Sprache sollen die Jugendlichen im Unterricht sensibilisiert werden. Im Unterricht werden etliche Postkarten werkimmanent analysiert; die Interpretationen werden mittels Collagen vergegenstaendlicht. Als Analyse- und Interpretationsbeispiel dient das Motiv Die Hueterin/ Waechterin der Vesta von Luc Genot. Analysiert wird die Syntax des Bildes (anhand Kandinskys Reflexionen zur Grundflaeche), Farbgestaltung und Darstellungsart des weiblichen Aktes (posierendes Sexualidol). Anhand der Interpretationen von Sexualsymbolen (nach Freud) und religioeser Symbolik (Tempel der Vesta) wird deutlich, dass es um das Wecken von Maennerphantasien geht. Diese Art der Darstellung entspricht dem maennlichen, patriarchalischen Frauenbild, dem Frauen sich weiterhin unterwerfen. Als Gegenpol wird Angelika Kauffmanns Selbstportrait als Vestalin vorgestellt.

Schlagwörter: Genot, Luc, Kauffmann, Angelika, Schuljahr 12, Kunstunterricht, Text, Sekundarstufe II, Visuelle Kommunikation, Symbol, Postkarte, Bildbetrachtung, Pin-up, Sexismus, Sexualität, Sachinformation, Bild


Autor: Eucker, Johannes; Kork, Karolin; Linhsen, Anneliese
Titel: Unterricht 1–13.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 37–45

Abstract: Zum Bereich: Farbe, Farbwirkung, Farbverwendung werden Anregungen fuer Unterrichtseinheiten in verschiedenen Schulstufen gegeben. Jede Unterrichtseinheit ist gegliedert in Inhalt/Thema – Motiv – Aesthetische Objekte – Methode des Verstehens – Veroeffentliche Unterrichtsbeispiele. 1./2. Schuljahr: Im Dunkeln wirken Farben untrschiedlich – Aufhellen von Farben. 3./4. Schuljahr: Farbe als Signal – eigener Reklameentwurf. 5. /6. Schuljahr: Plakative Farbwirkung – Plakatherstellung. 7./8. Schuljahr: Architektur und Farbe – Fassadenmalerei. 9./10. Schuljahr: Ausdrucksfunktion von Farbe – Farbauftrag. 11.-13. Schuljahr: a) Farbwahrnehmung/Farberleben unter physikalischem, psychologischem und physiologischem Aspekt; b) Geschichte der Farbenlehre. Unterrichtsgegenstand: Malen/Farbe.

Schlagwörter: Farbenlehre, Plakat, Signalwirkung, Sekundarbereich, Wahrnehmung, Bildanalyse, Kunstunterricht, Handreichung, Fotografie, Text, Visuelle Kommunikation, Pointillismus, Farbe, Malen, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Architektur, Bild


Autor: Eucker, Johannes; Kork, Karolin; Linhsen, Anneliese
Titel: Malen, Farbe.
Quelle: In: Kunst + Unterricht,(1986) 103, S. 37–45

Schlagwörter: Schuljahr 01, Schuljahr 02, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Schuljahr 11, Schuljahr 12, Schuljahr 13, Kunsterziehung, Malerei, Sekundarstufe II, Farbe, Malen, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I


Bisher erschienene Ausgaben:

* Preise zuzüglich Versandkosten. Abonnenten unserer Zeitschriften erhalten viele Produkte des Friedrich Verlags preisreduziert. Bitte melden Sie sich an, um von diesen Vergünstigungen zu profitieren. Aktionsangebote gelten nicht für Händler und Wiederverkäufer. Rabatte sind nicht kombinierbar. Bitte beachten Sie, dass auch der Studentenrabatt nicht auf Aktionspreise angerechnet werden kann. Auf bereits reduzierte Artikel kann kein Rabatt-Gutschein angewendet werden.