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Streitfälle

Praxis Deutsch Nr. 114/1992

Erscheinungsdatum:
Juli 1992
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
Bestellnr.:
52114
Medienart:
Zeitschrift
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Abstract

Autor: Thierse, Wolfgang
Titel: Sprich, damit ich dich sehe. Ein anderes Deutsch, doch keine andere Sprache in der Vergangenheit der DDR.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 4–7

Schlagwörter: Sprachgebrauch, Witz, Deutsch, Sprachgeschichte, Deutschland-DDR, Wortschatz, Vortrag, Sachinformation


Titel: Streitfaelle.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 15–17

Schlagwörter: Deutsch, Didaktische Erörterung, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Literarische Wertung, Literaturkritik


Autor: Baurmann, Juergen
Titel: Allein verreisen, exotisch und gefaehrlich?
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 18–19

Abstract: Anhand eines Fibeltextes fuer das 1. und 2. Schuljahr, in dem ein Kind zum erstenmal allein mit dem Zug verreist, erwaegt der Autor das Fuer und Wider eines solchen Tuns. Er plaediert fuer die Behandlung des Textes im Unterricht mit folgenden Intentionen: Er kann Kinder ermutigen, mit neuen Situationen anstfrei umzugehen; er kann die SchuelerInnen zur eigenen Meinungsbildung anregen. Der Text kann analysiert und nachgespielt sowie weitergefuehrt werden mit der Lektuere von Die Eisenbahn- Oma von Paul Maar.

Schlagwörter: Lesebuch, Schuljahr 01, Schuljahr 02, Deutsch, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Text, Meinungsbildung, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Mut, Primarbereich


Autor: Menzel, Wolfgang
Titel: Mein Gedicht finde ich aber schoener als das von dem Dichter.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 20–24

Abstract: Anhand der Gedichte Der blaue Hund von Peter Hacks, Gruen von Arthur Steiner und Die Feder von Joachim Ringelnatz versucht der Autor aufzuzeigen, wie Kinder bereits im Deutschunterricht des zweiten bis vierten Schuljahres zu aufmerksamer Literaturkritik aufgefordert werden koennen. Durch einen handlungsorientierten Umgang mit Literatur, der sich zum Beispiel darin zeigen kann, dass die Kinder Uebrschriften zu einem Gedicht finden, es zu Ende schreiben, Luecken auffuellen oder die Strophenreihenfolge aendern, sollen die Schueler zu einem besseren Verstaendnis von Poesie gefuehrt werden. Praktische Beispiele fuer die Unterrichtsgestaltung sowie drei moegliche Arbeitsblaetter schliessen den Artikel ab. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Handlungsorientierter Umgang mit Gedichten.

Schlagwörter: Kindergedicht, Unterrichtsplanung, Schuljahr 02, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Textarbeit, Deutsch, Text, Poesie, Lernen, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Ringelnatz, Joachim, Gedicht, Hacks, Peter, Arbeitsbogen, Primarbereich, Handlungsorientierung


Autor: Spinner, Kaspar H.
Titel: Streitfall Grausamkeit. Das Schlachten von Kindern in Grimmschen Maerchen.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 25–28

Abstract: Vorgestellt wird ein Unterrichtsentwurf, der durch den Vergleich zwischen den ausgeschlossenen und den endgueltig aufgenommenen Maerchen in den spaeteren Ausgaben der Sammlung einen Einblick in die Entstehung der Grimmschen Maerchensammlung vermitteln soll. Der einleitenden Sachanalyse, in deren Mittelpunkt die Auseinandersetzung um die Grausamkeit der Maerchen steht, folgt eine Beschreibung der Intentionen der UE (Kennenlernen der Charakteristika des Grimmschen Maerchens, Einblicke in die Entstehung des Grimmschen Maerchenbegrifs). Die folgenden Ausfuehrungen stellen den in vier Arbeitsschritten zerlegten Unterrichtsverlauf mit mehreren Varianten vor: 1. Schritt: Beschaeftigung mit dem Maerchen Wie Kinder Schlachtens mit einander gespielt haben; 2. Schritt: Die Auseinandersetzung zwischen Achim von Arnim und den Bruedern Grimm ueber die Grausamkeit dieses Maerchens (Grundlage: Briefzitat); 3. Schritt: Das Maerchen Die Kinder in Hungersnot; 4. Schritt: Vergleich der beiden Maerchen mit Haensel und Gretel unter der Fragestellung, wie in diesem Maerchen das Problem geloest wird (die Kinder helfen sich selber). Abschliessend werden noch einige Erfahrungen mit diesem UE referiert. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Die Grausamkeit in den Grimmschen Maerchen.

Schlagwörter: Vergleich, Gebrüder Grimm, Literaturgeschichte, Unterrichtsplanung, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Deutsch, Grausamkeit, Textinterpretation, Text, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Entstehung, Märchen, Sekundarstufe I


Autor: Linke, Angelika
Titel: Das ist ja so grauslich, da schuettelt es einen ja! Vom Streiten ueber Geschmacksurteile.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 33–36

Schlagwörter: Vergleich, Schuljahr 07, Interpretation, Rezeption, Wirkung, Deutschunterricht, Gedicht, Weihnachten, Sekundarstufe I


Autor: Linke, Angelika
Titel: Das ist so grauslich, da schuettelt es einen ja] Vom Streiten ueber Geschmacksurteile.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 33–36

Abstract: Die Ausfuehrungen befassen sich mit dem Verhaeltnis von Geschmacks- und Qualitaetsurteil, genauer: mit der haeufig fahrlaessigen Gleichsetzung von Geschmack und Qualitaet. Die Schuelerinnen sollen lernen, individuelle Geschmacksurteile und persoenliche Reaktionen auf literarische Texte zu aeussern, zwischen dem individuellen Geschmacksurteil und der Beurteilung der Qualitaet eines Textes zu unterscheiden und persoenliche Reaktionen zu begruenden. Textgrundlage sind Gedichte, da bei ihnen in den Augen der SchuelerInnen die Diskrepanz zwischen privatem Urteil und dem unterrichtlichen Aufwand bei der Bearbeitung der Texte besonders augenfaellig und stoerend ist. Bei den fuenf ausgewaehlten Texten handelt es sich um Weihnachts- und Wintergedichte (Fr. Nitzsche, Vereinsamt; Th. Storm, Weihnachtslied; U. Timm, Mitten im kalten Winter; J. v. Eichendorff, Weihnachten; F. Duerrenmatt, Weihnacht). Im Mittelpunkt der Unterrichtsarbeit steht das Anfertigen, Auswerten und Diskutieren einer vorher erstellten Hitliste der Gedichte sowie die Reflexion ueber Wertungen und ihre Begruendung. Bei der Darstellung der eigenen erfahrungen mit der UE nimmt das Duerrenmatt Gedicht breiten raum ein. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Streiten ueber Geschmacksurteile.

Schlagwörter: Bewertung, Dürrenmatt, Friedrich, Unterrichtsplanung, Schuljahr 07, Deutsch, Qualität, Tabelle, Text, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Gedicht, Winter, Urteilsbildung, Diskussion, Weihnachten, Sekundarstufe I


Autor: Hurrelmann, Bettina
Titel: Streitfall Rosa Weiss. Eine literaturkritische Kontroverse um ein bemerkenswertes Bilderbuch.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 37–44

Abstract: Ausgangpunkt der folgenden UE ist die literaturkritische Kontroverse, die sich der Nichtbeachtung des Bilderbuches Rosa Weiss von Roberto Innocenti im Jahre 1987 bei der Verleihung des Deutschen Jugendbuchpreises anschloss. Der kurzen Vorstellung des Buchinhalts schliesst die Autorin des Beitrags (damals Juryvorsitzende) einen katalog strittiger Fragen in der Auseinandersetzung an. Im Mittelpunkt der im folgenden skizzierten Unterrichtsarbeit steht das Problem des lietrarischen Lebens. Die UE ist in fuenf Arbeitsschritte gegliedert: 1. Der Streitfall – Kontext, Gegenstand, erste bewertende Reaktion- (Vorstellung der Institution Deutscher Jugendlite raturpreis, Protestbrief des Verlegers Abraham Teuter, Das Buch Roas Weiss). 2. Debatte ueber das Bilderbuch, Differenzierung und Begruendung des kritischen Urteils. 3. Die kontroversen Urteile der Experten (Material: Offener Brief Jens Thieles an A. Teuter; Text von D. Gruendewald Warum das Bilderbuch den Preis nicht bekam). 4. Ein Bilderbuchtext und seine Uebertragung ins Deutsche (Textvergleich englisches Original und deutsche Uebersetzung). 5. Verschiedene Erweiterungsmoeglichkeiten. Die benoetigten Texte sind beigefuegt sowie Buchtips fuer die Errichtung eines Handapparates. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Eine literaturhistorische Kontroverse um ein Bilderbuch.

Schlagwörter: Deutscher Jugendbuchpreis, Bilderbuch, Bewertung, Vergleich, Unterrichtseinheit, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Deutsch, Qualität, Text, Innocenti, Roberto, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Literarische Wertung, Urteilsbildung, Sekundarstufe I, Literaturkritik


Autor: Gerth, Klaus
Titel: Wiedergelesen: Der hilflose Knabe von B. Brecht.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 45–47

Abstract: Eroertert wird Bertolt Brechts Keuner-Geschichte Der hilflose Knabe aus dem Jahr 1932. Im ersten Abschnitt der Ausfuehrungen setzt sich der Autor detailliert mit der Arbeit von Peter Bekes und Johannes Vittinghoff auseinander, die bereits in Praxis Deutsch H. 95/1989 einen UE zu diesem Brecht-Text vorlegten. Ihre Ueberlegungen basierten auf Brechts Fotmulierung, dass unter sittlichem Verhalten nur ein produktives Verhalten zu verstehen sei. Sie interpretieren die Haltung des Knaben in Brechts Text deshalb als unproduktiv und fremdbestimmt. Der zweite Abschnitt der Ausfuehrungen stellt eine alternative Unterrichtsplanung vor, in deren Mittelpunkt das Nachdenken ueber das natuerliche, moralische Empfinden steht und die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Binnenerzaehlung und Rahmen. Die methodische Realisierung wird fuer verschiedene Jahrgangsstufen (Orientierungsstufe, 9./10. Schuljahr, Sekundarstufe II) skizziert, wobei das folgendermassen erweitert werden kann: Erarbeiten von Implikationen der marxistischen Theorie und des Klassenkampfes; Lektuere der Lehrstuecke Der Jasager und der Neinsager, Die Massnahme.

Schlagwörter: Brecht, Bertolt, Klassenkampf, Marxismus, Sekundarbereich, Sittlichkeit, Deutsch, Textinterpretation, Erzählung, Didaktische Erörterung, Text, Moral, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Erzähltheorie


Autor: Haas, Gerhard
Titel: Streitfall Stephen King – Carrie als Schullektuere?
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 48–53

Abstract: Stephen King ist heute einer der meistverkauftesten und meistgelesensten Schriftsteller der Welt. Trotzdem finden seine Romane und andere Werke aus dem Bereich des Phantastischen noch kaum Beruecksichtigung im Literaturunterricht. Die Anmerkungen zum schwierigen Verhaeltnis von Schullektuere und phantastischer Literatur beruehren drei Brennpunkte: den generellen Trivialitaetsverdacht des Phantastischen, die Abweichung von einem als normal empfundenen, gesellschaftlich sanktionierten Menschenbild und die Verletzung des Sexualtabus. Dem wird gegenuebergestellt, dass die phantastische Literatur oft, bezogen auf die innere Existenz des Menschen, so realistisch wie nur denkbar sei und durch die Verbindung von Schul- und Freizeitlektuere zur Ausbildung einer intensiven Lesekultur beitragen koenne. Auf dieser Grundlage wird exemplarisch Stephan Kings Roman Carrie ausfuehrlich vorgstellt. Fuer die Realisierung des Vorhabens Phantastische Literatur im Unterricht werden unabhaengig vom oben erwaehnten Text sieben Moeglichkeiten skizziert, die in Gruppenarbeit einen Zugriff auf den Text ermoeglichen (z. B. Lesetagebuch, kritische Rezension, sinnhafte Gestaltung des Leseeindrucks ueber eine Text-Bild-Collage oder eine reine Text-Collage, Schreiben einer Erzaehlung, Rollenspiel). UNTERRICHTSGEGENSTAND: Stephen Kings Roman Carrie.

Schlagwörter: Trivialliteratur, Roman, Außenseiter, Unterrichtsplanung, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Sekundarbereich, King, Stephen, Horror, Deutsch, Textinterpretation, Text, Fantastik, Methodik, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Science-Fiction, Jugendlicher, Vereinigte Staaten, Wertorientierung


Autor: Voigt, Gerhard
Titel: Die Satire darf alles – wirklich? Friedrich Christian Delius Moritat auf Helmut Hortens Angst und Ende.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1992) 114, S. 54–59

Abstract: Ausgangpunkt des vorgelegten Unterrichtsentwurfs ist der juristische Streitfall zwischen Friedrich Christian Delius und Helmut Horton ueber das Gedicht Moritat auf Helmut Hortons Angst und Ende, in dem sich der Unternehmer Horton persoenlich diffamiert und beleidigt sieht. Der Skizzierung der Prozessverlaeufe folgt eine Definition des Begriffs Moritat und die Herausarbeitung des parodistisch-satorischen Charakters von Delius Moritat. Bei der Unterrichtsarbeit soll die Arbeit von Delius mit dem allgemein anerkannten Anspruch Tucholskys konfrontiert werden, dass die Satire bis zum Aeussersten uebertreien duerfe: Was darf die Satire? Alles. Ziel des Unterrichts ist es, den Streit um Delius Horton- Moritat zu erarbeiten und selbstaendig zu diskutieren, um zu einem eigenen aesthetischen wie moralischen Urteil zu kommen und Tucholskya Satire- Definition wieder zur Diskussion zu stellen. Der Abschnitt zur Realisierung des Vorhabens erlaeutert verschiedene Vorgehensweisen und wirft moegliche Fragestellungen auf. Das benoetigte Material ist beigefuegt. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Freidrich Christian Delius Moritat auf Helmut Hortens Angst und Ende.

Schlagwörter: Tucholsky, Kurt, Moritat, Unterrichtsplanung, Satire, Parodie, Deutsch, Delius, Friedrich Christian, Text, Literatursoziologie, Sekundarstufe II, Wirkung, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Literarische Wertung, Gedicht, Urteilsbildung


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