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Filmanalyse

Praxis Deutsch Nr. 140/1996

Erscheinungsdatum:
November 1996
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
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Basisartikel Filmanalyse
Wolfgang Gast Unterrichtspraxis
Primarstufe:
[1.-4. Schuljahr]
Medienerfahrung im Deutschunterricht der Grundschule
Anregungen zu einem vernachlässigten Gebiet

Karl W. Bauer

[1.-4. Schuljahr]
"Pingus Sprache sieht man doch!"
Übersetzung der Körpersprache eines Trickfilms als Einstieg in die Filmanalyse
Dieter Matthias

Sekundarstufe I:
[7./8. Schuljahr]
Slow Motion kontra Streß und Hektik?
Fernsehwelten zum Feierabend
Paul Detlev Bartsch

[7.-9. Schuljahr]
Serienmusik im Unterricht
Michael Kaspar

Sekundarstufe II:
Wie Schüler "Schlafes Bruder" sehen
Keinen Bogen um Fragebögen:
die "kleine Empirie" im Unterricht
Gudrun Marci-Boehncke

Sekundarstufe I/II:
Aufklärung oder Amüsement?
Zur Inszenierung des Politischen in politischen Talk-Shows
Rüdiger Vogt

Sekundarstufe II:
Vom Text zum Film
Schüler drehen Filme nach literarischen Vorlagen
Gerhard Güldner

[12.-13. Schuljahr]
Faust & Co auf der Mattscheibe
Eine Auseinandersetzung mit einer schwierigen Beziehungskiste
Karlheiz Dietrichs/Franz-Josef Hanneken

Herausgeber des Thementeils:
Wolfgang Gast Magazin Notizen/Impressum

Unterricht aktuell:
Kathi mit der Punkfrisur
Eine Unterrichtsanregung zu 'Am Montag ist alles anders' von Christine Nöstlinger
Gisela Mertel-Schmidt

Rezensionen

Zum Thema:
Medienpädagogik, Medienkompetenz, Fachdidaktik
Wolfgang Gast

Abstract

Autor: Mertel-Schmidt, Gisela
Titel: Kathi mit der Punkfrisur.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 5–7

Abstract: Die Lektüre des Jugendbuchs Am Montag ist alles anders von Christine Nöstlinger soll in erster Linie Lesemotivation fördern, aber – anhand verschiedener Arbeitsaufträge – auch Themen wie Mutter-Tochter- Beziehung, Freundschaft zwischen Jungen und Mädchen, Punkfrisuren, Streit unter Schulkameraden, Gewalt von Erwachsenen gegenüber Kindern – zur Sprache bringen. (HeLP/We).

Schlagwörter: Konflikt, Junge, Jugendbuch, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Ganzschrift, Familienbeziehungen, Geschlechterrolle, Noestlinger, Christiane, Mutter-Kind-Beziehung, Streit, Mädchen, Lüge, Gewalt, Lesen, Freundschaft, Jugendliteratur, Motivation, Unterrichtsmaterial, Tochter, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I


Autor: Gast, Wolfgang
Titel: Medienpädagogik, Medienkompetenz, Fachdidaktik.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 10, 13

Abstract: Medienpädagogik erhält in jüngster Zeit wieder verstärkt schulische und kultusministerielle Beachtung, bedingt u. a. durch die Multimedia-Entwicklungen. Plädiert wird für eine Medienkompetenz, auch hinsichtlich älterer und Massenmedien, die aber nicht nur im Deutschunterricht erworben werden kann. Ein Gesamtkonzept der schulischen Medienerziehung wurde 1996 vom Land Sachsen-Anhalt vorgeschlagen, das für die Klassen 1–12 Teillernziele vorschlägt, die lediglich auf Fachzugriffe verweisen. Diese offenheit wird als Chance und Impuls für die Weiterentwicklung von Deutschunterricht und Schule in Richtung eines offenen, handlungsorientierten und kreativen Unterrichts gesehen. (HeLP/We).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Elektronische Medien, Didaktische Erörterung, Lernziel, Massenmedien, Offener Unterricht, Schuljahr, Medienpädagogik, Lernen, Fächerübergreifender Unterricht, Deutschunterricht, Multimedia, Schulfach, Handlungsorientierung


Autor: Gast, Wolfgang
Titel: Filmanalyse.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 14–25

Abstract: Basisartikel zum Thema Filmanalyse im Deutschunterricht. Filme werden als audiovisuelle Texte behandelt, ihre Einstellungsprotokolle dienen als Grundlage für differenzierte Analysen. Neben Werbung und Nachrichten im Fernsehen wird besonders auf Literaturverfilmungen eingegangen, eine Typologie didaktischer Filmanalyse ist als Übersicht abgedruckt sowie die Synopse Buch- Drehbuch-Film-Expositionen zu Die verlorene Ehre der Katharina Blum. (HeLP/We).

Schlagwörter: Textsorte, Didaktische Grundlageninformation, Analyse, Boell, Heinrich, Basisartikel, Fachdidaktik, Medienpädagogik, Film, Wirkung, Literaturverfilmung, Deutschunterricht, Audiovisuelles Medium, Werbung, Nachrichten


Autor: Bauer, Karl W.
Titel: Medienerfahrungen im Deutschunterricht der Grundschule.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 26–28

Abstract: Ausgehend von der Tatsache, daß zwar die Medienerfahrungen der heutigen GrundschülerInnen beklagt, sie aber keineswegs Thema im Unterricht sind, will der Autor Anregungen geben, die spezifisch medienpädagogische Ansätze mit Kernbestandteilen (nicht nur) des Faches Deutsch (Lesen, Schreiben, Sprechen, Zuhören, Beobachten, Nachschlagen, Spielen, Gestalten) so zu verbinden, daß Medienerfahrugnen zum integrierten Bestandteil des Faches werden. Die Kenntnis der Medienvorlieben ihrer SchülerInnen kann LehrerInnen dazu befähigen, etwas über deren häufig medienvermittelte Verarbeitung von Alltagsproblemen zu erfahren. Eingegangen wird auf Fragebögen zur Ermittlung der Schülervorlieben hinsichtlich ihrer Mediennutzung sowie auf Möglichkeiten der Vertiefung von Medienthemen, wobei die Dimensionen Medienkunde, Analyse von Programmbeispielen und Eigenproduktion im Rahmen des in der Grundschule Möglichen berücksichtigt werden sollten. (HeLP/We).

Schlagwörter: Lernbereichsübergreifender Unterricht, Handreichung, Massenmedien, Konsumverhalten, Medienkunde, Medienpädagogik, Fernsehverhalten, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Primarbereich, Mediendidaktik


Autor: Matthias, Dieter
Titel: Pingus Sprache sieht man doch!
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 29–34

Abstract: Anhand der Kinderfilmserie Pingu im Fernsehen sollen die GrundschülerInnen erste Erfahrungen mit Filmanalyse machen, eine Filmanalyse, die das Verständnis von Zusammenhängen beim Film- und Fernsehen fördert, die bei der Verbesserung des sprachlichen Ausdrucks behilflich ist, die hilft, die Zuschauenden zu aktivieren. Dies wird exemplarisch dargestellt an der achten Folge der Serie: Pinga geht verloren, die 1991 mit dem Prix Jeunesse ausgezeichnet wurde. Drei Textmaterialien über ein Sequenzprotokoll, eine Einstellungsliste sowie die Körpersprache in zwei Sequenzen sind abgedruckt. (HeLP/ We).

Schlagwörter: Medienerziehung, Bildersprache, Analyse, Unterrichtseinheit, Fernsehserie, Fernsehsendung, Text, Medienpädagogik, Film, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Kinderfilm, Nonverbale Kommunikation, Primarbereich, Trickfilm, Kreativität


Autor: Bartsch, Paul D.
Titel: Slow Motion kontra Streß und Hektik?
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 35–36, 41–43

Abstract: Vorabendserien sind gerade bei Jugendlichen sehr beliebt. In dieser Unterrichtseinheit werden Serien in ihrer Wechselbeziehung mit Fernsehwerbung analysiert. (Autor).

Schlagwörter: Medienerziehung, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Abend, Fernsehserie, Fernsehsendung, Konsumverhalten, Vergleichsuntersuchung, Medienpädagogik, Film, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Tageszeit, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Werbung


Autor: Kaspar, Michael
Titel: Serienmusik im Unterricht.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 44–49

Abstract: Die funktionale Einheit von Bild und Musik ist ein zentraler Punkt der Filmanalyse. Als Einstieg dienen hier Beispiele aus bekannten Fernsehserien. Die Struktur einer Serie soll durch Zuhilfenahme zweier Analyse-Raster (Sequenzübersicht und musikalische Parameter) erarbeitet werden. Es wird vor allem auf Kinderfilm-Serien eingegangen. (HeLP/We).

Schlagwörter: Medienerziehung, Musik, Filmmusik, Analyse, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Bild-Musik-Beziehung, Fernsehserie, Handreichung, Kind, Vergleichsuntersuchung, Medienpädagogik, Film, Fächerübergreifender Unterricht, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Arbeitsbogen, Fernsehen, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I


Autor: Marci-Boehncke, Gudrun
Titel: Wie Schüler Schlafes Bruder sehen.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 50–55

Abstract: In diesem Unterrichtsversuch geht es um die Beschreibung von Medienwirkungen und Mediengewohnheiten im Zusammenhang mit der Literaturverfilmung des Bestsellers Schlafes Bruder, die bei Jugendlichen große Resonanz fand. Die spontane, individuelle Rezeption jeden einzelnen Schülers soll mittels eines Fragebogens systematisch erfaßt und aufgearbeitet werden, wodurch auch jugendliche Selbstentwürfe und Bedürfnisse verdeutlicht werden sollen. Die schriftlichen, anonymen Schülerantworten sind gründlicher als ein Brainstorming, unbeeinflußt von Meinungsmachern in der Klasse und eine Mitteilungschance für schwächere SchülerInnen. Sie sollen Grundlage sein für weitere Analysen bzw. Vertiefung bestimmter Rezeptionsaspekte. Dies sowie andere inhaltliche Ergänzungsmöglichkeiten werden dargelegt. Der Fragebogen ist abgedruckt, die Arbeit mit ihm erläutert. Zur Auswertung des Fragebogens bieten sich Gruppenarbeit/Referate an, evtl. auch eine Zusammenarbeit mit dem/der Mathematiklehrer/in; durch die besondere Funktion der Musik in Schlafes Bruder könnte auch fächerübergreifend mit dem/der Musiklehrer/ in gearbeitet werden. (HeLP/We).

Schlagwörter: Funktion , Musik, Rezeptionsforschung, Analyse, Empirische Untersuchung, Bestseller, Unterrichtsmethode, Gegenwartsliteratur, Schneider, Robert, Sekundarstufe II, Medienpädagogik, Fragebogenerhebung, Film, Fächerübergreifender Unterricht, Wirkung, Unterrichtsmaterial, Literaturverfilmung, Deutschunterricht, Arbeitsbogen, Jugendlicher, Unterrichtsentwurf, Fragebogen, Individualisierung


Autor: Vogt, Rüdiger
Titel: Aufklärung oder Amüsement?
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 56–61

Abstract: Die Behandlung politischer Talk-Shows im Unterricht liegt im Bereich sowohl von Medien- als auch von Gesprächserziehung. Eine Auseinandersetzung mit dieser Gattung stellt eine gute Möglichkeit dar, Kriterien sowohl für die Bewertung politischen Sprachgebrauchs als auch für die Beurteilung von öffentlichem Gesprächsverhalten zu gewinnen. Darüber hinaus bietet der Gegenstand den Schülern Gelegenheit, wichtige Strukturmerkmale von Gesprächen im allgemeinen zu erarbeiten. Als Beispiel für eine solche Gesprächsanalyse einer audiovisuellen Kommunikation dient eine Ausgabe der ZDF-Sendung Tacheles, deren Gesprächsverlauf z. T. transkribiert vorliegt. Die eingangs anhand eines Artikels von Fritz J. Raddatz gewonnenen Hypothesen über politische Talkshows werden am Ende überprüft. (HeLP/We).

Schlagwörter: Talkshow, Sekundarbereich, Kommunikationskultur, Moderation, Fernsehsendung, Inhaltsanalyse, Unterhaltung, Massenmedien, Text, Gesprächsführung, Politik, Medienpädagogik, Meinungsbildung, Öffentlichkeit, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Diskussion, Unterrichtsentwurf


Autor: Güldner, Gerhard
Titel: Vom Text zum Film.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 62–64, 67

Abstract: Aus eigener Produktion neue Einsichten gewinnen: Für diese Unterrichtseinheit wurden Texte ausgewählt, Drehbücher erarbeitet – und verfilmt. Die Vorbereitung des Lehrers für die Unterrichtssequenz, die Organisation des Unterrichts und des Lernprozesses, die filmischen Grundlagen für die Produktion, die Textauswahl und gelenkte Vorbereitung der Drehbücher in Gruppenarbeit, die Dreharbeiten werden detailliert geschildert. Zur Vorbereitung wurde der von einem Schüler gedrehte drei Minuten lange Film Die Abiturprüfung untersucht. Die SchülerInnen entschieden sich für die Verfilmung folgender Kurztexte: Reinhart Lettau, Auftritt; Max Frisch, Vorkommnis; Herbert Jhering, Die schlechte Zensur; Günther Guben, So. In der letzten Klausur vor dem Abitur – zum Ende der Einheit – mußten die SchülerInnen zwei Literaturverfilmungen von Gedichten analysieren: Die Entwicklung der Menschheit von Erich Kästner und Wiegenlied von Bertolt Brecht. (HeLP/We).

Schlagwörter: Produktorientierung, Brecht, Bertolt, Drehbuch, Kurzprosa, Analyse, Schuljahr 13, Lettau, Reinhard, Filmen, Kästner, Erich, Videofilm, Frisch, Max, Interpretationsmethode, Sekundarstufe II, Medienpädagogik, Klausur, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Literaturverfilmung, Deutschunterricht, Gedicht, Leistungskurs, Gruppenarbeit, Unterrichtsentwurf


Autor: Diedrichs, Karlheinz; Hanneken, Franz-Josef
Titel: Faust & Co auf der Mattscheibe.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1996) 140, S. 68–74

Abstract: Berichtet wird zunächst über die Schwierigkeiten, Theateraufführungen im Fernsehen darzustellen und zu rezipieren. Videoaufzeichnungen können dennoch eine große Hilfe sein, SchülerInnen mit qualitätvollem Schauspiel bekanntzumachen. Es wird ein handlungsorientiertes Unterrichtsmodell vorgestellt, das exemplarisch die Szene Straße aus den Faust- Inszenierungen von Gustav Gründgens (1961) und Dieter Dorn (1987) miteinander vergleicht. Ziel ist dabei die Schärfung eines bewußteren Sehens und Wahrnehmens, damit auf diese Weise ein größeres Verständnis geweckt werden kann für einen Dramentext und dessen besondere Rezeption durch Regiekonzepte einer Theaterinszenierung bzw. Fernseheinrichtung. Theaterpädagogische, gestalterische Übungen der SchülerInnen ermöglichen einen ersten Zugang zum Text sowie die Erarbeitung eines Kriterienkatalogs zur Beurteilung der theatralischen Mittel in den Inszenierungen. Anhand von Protokollbögen werden die Videoaufzeichnungen dann auch hinsichtlich der filmischen Mittel beurteilt und vergleichend diskutiert. (HeLP/We).

Schlagwörter: Inszenierung, Analyse, Drama, Schuljahr 12, Schuljahr 13, Goethe, Johann Wolfgang von, Theater, Sekundarstufe II, Lernen, Video, Film, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Literaturverfilmung, Deutschunterricht, Darstellendes Spiel, Arbeitsbogen, Fernsehen, Primarbereich, Unterrichtsentwurf, Handlungsorientierung, Theaterpädagogik


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