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Literarisches Leben in der Schule

Praxis Deutsch Nr. 52/1982

Erscheinungsdatum:
Februar 1982
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
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Abstract

Autor: Castrup, K. H.
Titel: Vom Riesen Gulli – oder: Wie es anfangen koennte.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1982) 52, S. 22–25

Abstract: Eine Handreichung zur Literaturerziehung im Anfangsunterricht, bei der verschiedene methodische Moeglichkeiten zur Foerderung des Umgangs mit Kinderliteratur (und Literatur ueberhaupt) aus der Praxis des Verfassers beschrieben werden. – Kinder erfinden einen fuer einen Hund passenden Namen; der Lehrer erzaehlt dazu eine Geschichte. – Kinder entwickeln die Idee von einem Riesen; ueber dessen Name und Bild kommt es zu selbsterfundenen Geschichten. – Kinder stellen aus Zeichungen und (vom Lehrer aufgeschriebenen) Saetzen kleine Buecher zusammen. – Buecher der Kinderliteratur werden vom Lehrer vorgelesen, von den Kindern szenenweise nachgespielt, abschnittsweise umgestaltet, ausgesponnen usw. – Kinder erzaehlen einander von ihrer Lektuere; der Lehrer berichtet seinerseits von seiner Lektuere; Bilder aus Buechern werden ausgestellt; eine Leseecke wird eingerichtet. Unterrichtsgegenstand: Einfuehrung in den Umgang mit Literatur.

Schlagwörter: Kinderliteratur, Schuljahr 01, Handreichung, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Literarische Erziehung, Primarbereich


Autor: Brandt, Ute
Titel: Haben Sie Zeit, uns die Fragen zu beantworten?
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1982) 52, S. 26–28

Abstract: Bericht ueber eine Phase der Literaturerziehung, bei der die Kinder einer dritten Klasse zuerst mit dem Kinderbuchautor Janosch, spaeter mit Michael Ende in Briefkontakt kamen. Nach der Lektuere von Janoschs Die Maus hat rote Struempfe an erfanden die Kinder selbst aehnliche Verse und Bilder, schickten sie ueber den Verlag an den Autor und erhielten einen Briefgruss zurueck, was eine weitere intensive Beschaeftigung mit den Buechern dieses Autors zur Folge hatte. Die gemeinsame Lektuere von Endes Momo fuehrte zu Beobachtungen ueber den Umgang mit der Zeit und einer Reihe von Fragen, die dem Autor ueber den Verlag zugeleitet wurden. Michael Ende antwortete in einem Brief, den die Kinder im 4. Schuljahr erhielten (1979) und der als Faksimile, wie der Gruss von Janosch, im Aufsatz abgedruckt ist. Unterrichtsgegenstand: Kinder schreiben Schriftstellern.

Schlagwörter: Kinderliteratur, Ende, Michael, Schüler, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Autor, Briefwechsel, Janosch, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Literarische Erziehung, Primarbereich, Unterrichtsentwurf


Autor: Marxsen, Ingrid
Titel: Jim Knopf, Michael Ende und eine Buchausstellung.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1982) 52, S. 41–43

Abstract: Bericht ueber verschiedene Vorhaben zur Aktivierung des Umganges mit Kinderliteratur in einer vierten Klasse einer hessischen Grundschule. Verschiedene Anschlussaktivitaeten im Zusammenhang mit der Lektuere des Buches Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivfuehrer von Michael Ende werden angefuehrt, wobei ein Phantasie- Aufsatz wiedergegeben ist. Die Korrespondenz mit dem Autor fuehrt zur Dichterlesung in der Schule. Die vom Boersenverein des Deutschen Buchhandels zusammengestellte Buchausstellung wird von den Kindern fuer die Eltern aufgebaut. Die Adressen zur Vermittlung von Autorenleseung und Ausstellung sind in den Anmerkungen zum Aufsatz genannt. Unterrichtsgegenstand: Kontakte zu Schriftstellern.

Schlagwörter: Kinderliteratur, Ende, Michael, Schüler, Unterrichtseinheit, Buch, Schuljahr 04, Ausstellung, Autorenlesung, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Literarische Erziehung, Primarbereich, Aufsatzunterricht


Autor: Gerth, Barbara; Gerth, Klaus
Titel: Stuermische Nacht – klarer Fall, da muss doch irgendwas passieren.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1982) 52, S. 45–49

Abstract: Bericht ueber ein Vorhaben am Ende des 4. Schuljahres, bei dem die Schueler Kinderliteratur aus einem Verlagsprospekt fuer den Grundstock einer Klassenbuecherei auswaehlten. Die Wahl der Schueler wird in mehreren Uebersichten im Sinne einer empirischen Erhebung dargestellt. Nachdem die auf der Grundlage des Verlagsprospektes ausgewaehlten Buecher eingetroffen sind, erhalten die Kinder die Aufgabe, zu erklaeren, ob der jeweilige Textanfang mit ihren Erwartungen uebereinstimmt. In einer vierten Stunde werden die Kinder mit Klappentexten konfrontiert, auf deren Grundlage sie wiederum eine Auswahl treffen sollen (- die diesmal allerdings nicht zur Anschaffung der Buecher fuehrt). Die Klasse wechselte im Anschluss an die Einrichtung der Buecherei die Schule. Unterrichtsgegenstand: Aufstellen einer Klassenbuecherei.

Schlagwörter: Kinderliteratur, Unterrichtseinheit, Schuljahr 04, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Literarische Erziehung, Primarbereich, Klassenbibliothek


Autor: Mattenklott, Gundel
Titel: Die Macht der Riesen hat ein Loch, durch das der Schwache siegreich hindurch kann.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1982) 52, S. 50–53

Abstract: Bericht ueber die Inszenierung eines islaendischen Maerchens (Kohlensteiss auf dem Steckenpferd) mit einer Gruppe von 12 8–11 jaehrigen Kindern in der Freien Kunstschule in Berlin. Der Bericht vom Verlauf des sieben Monate umfassenden Projekts behandelt darstellerische Voruebungen, die Interpretation des Maerchens (der Titel des Aufsatzes ist ein in diesem Sinne angefuehrtes Zitat von Ernst Bloch), dessen Text vollstaendig abgedruckt ist, Veraenderungen der Vorlage, die Musik, die Herstellung von Masken und Kostuemen und die Organisation der Auffuehrung. Unterrichtsgegenstand: Umsetzung eines islaendischen Maerchens in ein Theaterspiel.

Schlagwörter: Island, Sonderschule, Text, Unterrichtsprojekt, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Sonderschulwesen, Darstellendes Spiel, Märchen, Literarische Erziehung


Autor: Reuer, Irmtraut
Titel: Eine Woche der Literatur an einer Berliner Oberschule.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1982) 52, S. 54–56

Abstract: In diesem Beitrag wird aus der Sicht von Lehrern, Autoren und Schuelern dargestellt, wie eine Begegnung zwischen Schriftstellern und Schuelern verlief und welche Ergebnisse dabei festgehalten werden konnten. Waehrend die Lehrer mehr die vorbereitenden organisatorischen Arbeiten schildern, machen die beiden Beitraege der Schriftsteller deutlich, dass sie mit ihrer Arbeit in den Schulen nicht nur mit ihren Werken bekannt machen wollten, sondern vor allem die Schueler zu eigenen Gestaltungsversuchen anregen wollten. Letzteren Aspekt betonen auch die Schueleraussagen: diese der Literatur gewidmete Woche wurde nicht nur rezeptiv, sondern auch kreativ genutzt.

Schlagwörter: Schüler, Autorenlesung, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Sekundarstufe I, Kreativität, Sachinformation


Autor: Poethko, Hans; Voigt, Gerhard
Titel: Spontan, schaffend, unzensiert – also kein Unterricht.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1982) 52, S. 57–62

Abstract: Dieser Bericht ueber zwei Arbeitsgemeinschaften handelt von dem Versuch, Schueler ausserhalb des ueberwiegend rezeptiven Deutschunterrichts zum eigenen Schreiben zu ermutigen. Ziel war es, eigene Erfahrungen niederzuschreiben und die dabei entstandenen Texte aufgrund einer gemeinsamen Kritik zu redigieren. Spaeter sollten dann in Gruppenarbeit Texte zu einem vorgegebenen Thema entstehen. Trotz notwendiger methodischer Modifikationen – weder waren die Schueler zur Kritik ihrer Erfahrungsberichte bereit, noch brachte die Gruppenarbeit nennenswerte Resultate – kamen eine Reihe von individuell erarbeiteten Texten zustande, die fuer eine Lesung ausgewaehlt wurden. – Diese Form der AG gilt als eine notwendige Ergaenzung zum normalen Deutschunterricht, da die angestrebte Kreativitaet der Schueler nicht in Widerspruch zur Benotung geraet. Unterrichtsgegenstand: Kreatives Schreiben.

Schlagwörter: Handreichung, Text, Schreiben, Kritik, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Gruppenarbeit, Sekundarstufe I, Aufsatzunterricht, Kreativität


Autor: Brunkhorst-Hasenclever, Annegrit
Titel: Von der Unmoeglichkeit, gegenwaertig ein Schelm zu sein.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1982) 52, S. 63–68

Abstract: In diesem Projekt ging es um das Verstehen aesthetischer Erfahrung in der Form der Verbalisierung und Visualisierung. Ausgangspunkt der UE war die Lektuere der urspruenglichen Fassung des Till-Eulenspiegel-Stoffes, die mit den Ausgaben des 19. Jh. und 20. Jh. verglichen wurde. Da die spaetere Verarbeitung dieses Themas eine zunehmende Glaettung und Verwaesserung der Figur anzeigte, sollten die Schueler die Ursachen fuer die Umstilisierung Till Eulenspiegels zu einem harmlosen Scherzbold herausfinden. Diese Arbeit sollte den Schuelern die Schwierigkeiten klarmachen, unter veraenderten gesellschaftlichen Bedingungen wie Till Eulenspiegel zu handeln und zugleich sollten sie eine neue Figur kreieren, die die heutige Gesellschaft beruecksichtigend dennoch wie Eulenspiegel Lachen und Schrecken gleichermassen provoziert. Die Schueler erarbeiteten ein Drehbuch und drehten nach vorbereitenden Arbeiten schliesslich einen Film, der zeigen sollte, wie ein Schelm a la Eulenspiegel sich heute verhalten wuerde. Unterrichtsgegenstand: Auseinandersetzung mit dem Till- Eulenspiegel-Stoff.

Schlagwörter: Literaturanalyse, Rezeption, Filmen, Textinterpretation, Till Eulenspiegel, Sekundarstufe II, Unterrichtsprojekt, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht


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