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Glaube und Religion

Geschichte lernen Nr. 48/1995

Erscheinungsdatum:
November 1995
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
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Pilgerwesen / Klöster / Reliquien / Votivbilder / Reformation.

Abstract

Autor: Vasold, Manfred
Titel: Die Gregorianische Kalenderreform.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 4–6

Schlagwörter: Zeitbegriff, Geschichtsunterricht, Zeitökonomie, Religionsunterricht, Kalender, Papsttum, Zeit, Gregorianischer Kalender, Gregor XIII., Geschichte , Text, Frühe Neuzeit, Mittelalter, Zeitrechnung, Kopernikus, Nikolaus, Zeitmessung, Reform, Sachinformation, Julianischer Kalender, Bild


Autor: Veit, Georg
Titel: Das Totalitäre der Religionen.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 7–8

Abstract: In der Kolumne Jugendbuch werden zum Heftthema Glaube und Religion folgende Bücher rezensiert: A. Zitelmann, Hypatia ( hellenistische Toleranz gegen totalitäres Christentum im spätantiken Ägypten); D. Orgad, Der Junge aus Sevilla (Islam, Judentum und Christentum im Spanien des 17. Jahrhunderts); K. Rose, Der Sohn des Admirals (Romanbiographie William Penns und die Quäker). (HIBS/RT).

Schlagwörter: Altertum, Vergangenheit, Geschichtsunterricht, Hellenismus, Religionsunterricht, Dogmatismus, Jugendbuch, Dogma, Christentum, Quäker, Geschichte , Kampf, Religionsgeschichte, Kritik, Islam, Jugendliteratur, Toleranz, Sachinformation, Penn, William, Totalitarismus


Autor: Veit, Georg
Titel: O Gottesmutter, ihr Götter!
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 9

Schlagwörter: Altertum, Ägypten, Geschichtsunterricht, Hellenismus, Religionsunterricht, Handreichung, Christentum, Text, Unterrichtsmaterial, Sekundarstufe I, Toleranz, Glaube, Judentum, Totalitarismus


Autor: Mögenburg, Harm
Titel: Volksglaube und Hochreligion.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 11–17

Abstract: Der Artikel reflektiert die Behandlung und die Relevanz von Religions- und Glaubensfragen im Geschichtsunterricht. Es wird davon ausgegangen, daß für ein Verständnis der Vergangenheit und vor allem auch der Gegenwart eine Kenntnis der die Religion berührenden Themen unerläßlich ist. Diskutiert werden einige zentrale Thesen als Antworten auf die Frage: Wie religiös muß der Geschichtsunterricht sein? 1. Ohne das Säkularisierungstheorem bleiben wichtige Aspekte der neuzeitlichen Geschichte unscharf. 2. Das Mittelalter als Zeitalter des Glaubens muß auch auf Rationalität auf seiten der Herrschenden abgeklopft werden. 3. Es sollten volkstümliche Frömmigkeitsformen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit daraufhin untersucht werden, wie weit sie interessegeleitet waren. 4. Barbarische religiöse Praktiken sind vorzustellen, weil sie vermutlich dazu beigetragen haben, die mittelalterliche und frühmoderne Gesellschaft auf funktionale Weise zusammenzuhalten. 5. Schülerinnen und Schüler müssen sich Gedanken darüber machen, wie die institutionalisierte Religion (Hochreligion) und die magischen Praktiken (Volksregion) aufeinander bezogen waren. 6. Einige moderne Ideologien (z. B. Marxismus- Lenismus, New-Age o. a.) stellen Säkularreligionen dar. Sie werden in der Schule zu selten auch als religiöses Phänomen betrachtet. (HIBS/RT).

Schlagwörter: Heilserwartung, Heidentum, Kultur, Reliquie, Weber, Max, Geschichtsunterricht, Religiöses Brauchtum, Heiliger, Rationalität, Religionsunterricht, Beziehung, Katholizismus, Fegefeuer, Thema, Europa, Geschichte , Säkularreligion, Text, Moral, Volksglaube, Theorie, Alltag, Protestantismus, Volkskultur, Religionsgeschichte, Ablass, Orden , Ethik, Ideologie, Mittelalter, Aberglaube, Magie, Volksreligion, Religiosität, Heiligenverehrung, Hochreligion, Alltagskultur, Frömmigkeit, Säkularisierung, Glaube, Reform, Sachinformation, Reformation, Bild


Autor: Schorn, Bernhard
Titel: Wie Großmutter Spinne die Sonne stahl.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 18–21

Abstract: In einem fächerübergreifenden Unterrichtsprojekt zum Thema Religionen und Weltbilder in der Sekundarstufe I sollte der zentralen Frage nachgegangen werden, wie die Religion das Verhalten der Menschen beeinflußt. Nachdem den Schülern zunächst ein Überblick über einige große religiöse Strömungen und ihre zeitliche und räumliche Zuordnung vermittelt worden war, konnten sie eine Religion auswählen, die sie nach einer einwöchigen Vorbereitungsphase der Klasse in einem Porträt vorstellen sollten. Anhand der Schöpfungsgeschichten der betreffenden Religionen wurde dann erarbeitet, daß die Vorstellungen von der Entstehung der Welt, von der Rolle der Menschen, vom Verhältnis zwischen den Geschlechtern, von dem Wert der verschiedenen Teile der Schöpfung sich z. T. ähneln, zum Teil jedoch auch sehr unterschiedlich sind. Mit der Arbeitsanweisung, Überlege, wie Menschen sich verhalten könnten, wenn sie die verschiedenen Grundideen des christlichen, taoistischen oder indianischen Schöpfungsmythos für richtig halten! wurde nach den möglichen Auswirkungen von Schöpfungsmythen auf das Alltagsverhalten gesucht. (HIBS/RT).

Schlagwörter: Verhalten, Brauchtum, Frieden, Geschichtsunterricht, Schöpfung, Religionsunterricht, Naturreligion, Schuljahr 08, Thema, Arbeitsauftrag, Erdkunde, Beeinflussung, Ritual, Text, Volksglaube, Weltbild, Mensch, Krieg, Materialsammlung, Fächerübergreifender Unterricht, Begriff, Volksreligion, Projektunterricht, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Wahrheit, Sonne, Sekundarstufe I, Mythos, Glaube


Autor: Beimel, Matthias
Titel: Heiliger Jakob hilf! Pilger und ihre Wege nach Santiago de Compostela.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 23–26

Abstract: Diese Unterrichtseinheit eignet sich dazu, am Beispiel der Jakobs-Wallfahrten die Beweggründe sowie das Ausmaß und die Durchführung derartiger religiöser Massenbewegungen kennenzulernen. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen mit verbreiteten Formen des Massentourismus sollen die Schülerinnen und Schüler eine annähernde Vorstellung davon erlangen, warum Menschen unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Beweggründen und ohne Auto, Flugzeug oder Bahn große Entfernungen im europäischen Raum überbrückt haben. Dabei sollen sie, ausgehend von eigenen Einstellungen zu Urlaub und Freizeit, die damit verbundenen Wertsetzungen befragen. Das religiöse Brauchtum der Jakobswallfahrt soll als eine verbreitete Form gelebter Religiosität und Volksfrömmigkeit verstanden werden, so daß daran Religion als eine sozial-kommunikative Praxis erkennbar wird. (Autor).

Schlagwörter: Konflikt, Brauchtum, Geschichtsunterricht, Religion, Ritual, Christentum, Jakobus, Araber, Materialsammlung, Islam, Mittelalter, Spanien, Wallfahrt, Unterrichtsmaterial, Heiligenverehrung, Sekundarstufe I, Glaube, Heiliger Geist


Autor: Osiander, Wolfgang
Titel: Der widerwärtigen Religion angehören.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 30–35

Abstract: Eine Behandlung der Reformationsgeschichte am Beispiel des Fürstbistums Würzburg zeigt exemplarisch verschiedene Aspekte von Reformation und Gegenreformation: Reformation fand nicht nur in den nachher protestantischen Territorien statt, sondern auch in Gebieten, die später als ausgesprochen katholisch galten. Die territoriale Zersplitterung führte auch in kirchenpolitischen Fragen zu äußerst komplizierten Verhältnissen und erleichterte letztlich das Eindringen protestantischer Gedanken. Auch in geistlichen Territorien neigten große Teile des Klerus und des gebildeten Bürgertums zum Protestantismus. Die Gegenreformation erweist sich in der historischen Betrachtung als ein Miteinander von katholischer Reform und militantem Zurückdrängen des Protestantismus. Die Schaffung eines konfessionell einheitlichen Territoriums war der erste Schritt zum absolutistischen Staat der frühen Neuzeit. (Autor).

Schlagwörter: Landkarte, Gegenreformation, Geschichtsunterricht, Religionsunterricht, Katholizismus, Thema, Arbeitsauftrag, Christentum, Text, Protestantismus, Religionsgeschichte, Materialsammlung, Frühe Neuzeit, Kirchengeschichte, 16. Jahrhundert, Unterrichtsmaterial, Regionalgeschichte, Deutschland , Sekundarstufe I, Glaube, Arbeitstransparent, Reformation, Bild


Autor: Mögenburg, Harm; Reifzu, Beate
Titel: Begierig sind die Franken auf die Gebeine der Heiligen. Reliquienverehrung im Frühmittelalter.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 36–39

Abstract: Schülerinnen und Schüler können erkennen: die Reliquienverehrung in ihrer Bedeutung für die vollständige Christianisierung des Frankenreichs; den Heiligenkult als Verehrung wundertätiger Überreste in Kirchen und Klöstern des Frühmittelalters; die Bedeutung Roms als Wallfahrtsziel, wo Pilger Reliquien erwarben; die Reliquienauffindung (inventio), -erhebung aus Gräbern (elevatio), -übertragung (translatio) und -verehrung (veneratio) als Formen des Umgangs mit Heiligtümern (sanctuaria, reliquiae). (Autor).

Schlagwörter: Reliquie, Brauchtum, Geschichtsunterricht, Heiliger, Thema, Sekundarbereich, Religion, Text, Materialsammlung, Mittelalter, Ritus, Kult, Unterrichtsmaterial, Heiligenverehrung, Frankenreich, Glaube, Bild


Autor: Wunderer, Hartmann; Kruse-Lage, Ulrike
Titel: Klöster als Zentren der Zivilisation im Mittelalter.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 40–45

Abstract: Von den Klöstern gingen im Mittelalter bemerkenswerte Modernisierungsimpulse in Bildung, Architektur, Landwirtschaft und Viehzucht, Weinbau und Mühlenbetrieb aus. Sie leisteten einen Beitrag zur Kolonisierung und Domestizierung der inneren und äußeren Natur, zur Sozialdisziplinierung innerhalb und außerhalb der Klöster. Die Klöster der Zisterzienser waren als religiöse Zentren und als Versorgungsinstitutionen einerseits integraler Bestandteil der feudalen Ordnung. Andererseits entwickelten gerade die Zisterzienser nicht nur ein modernes rationales kaufmännisches Kalkül (umfassende und sorgfältige Buchführung etc.) und Organisationstalent, sondern auch eine spezifische Haltung gegenüber der Zeit, die eine Vorwegnahme calvinistischer und kapitalistischer Vorstellungen zu sein scheint. Alle diese Gesichtspunkte können exemplarisch an der Geschichte des Klosters Eberbach vermittelt werden. (Autor).

Schlagwörter: Kultur, Brauchtum, Geschichtsunterricht, Kirche, Kloster, Religionsunterricht, Thema, Wirtschaftssystem, Sekundarbereich, Arbeitsauftrag, Modernisierung, Text, Alltag, Soziales System, Materialsammlung, Orden , Mittelalter, Ritus, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Regionalgeschichte, Ordensangehöriger, Alltagskultur, Architektur, Glaube, Bild, Wissenschaft


Autor: Mutling, Robert; Mögenburg, Harm
Titel: Mei Ross allerwegen gibt Leonhard den Segen.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 46–51

Abstract: Der Artikel weist Perspektiven für einen schülerzentrierten Geschichtsunterricht im Sekundarbereich auf, der Votivbilder als Merkmal der Volksreligion in der Frühen Neuzeit zum Thema hat. Das in der Landwirtschaft der damaligen bäuerlichen Gesellschaft notwendige Pferd als nicht zu ersetzendes Arbeitstier hatte für die Bauern einen äußerst hohen, weil bei Verlust existenzbedrohenden, Wert. Um den Schutz der Pferde sicherzustellen, bediente man sich angesichts fehlender Mittel wie der Veterinärmedizin und einer gesicherten Fütterungsgrundlage der Heiligenverehrung und weiterer barbarischer Riten der Volksreligion, die besonders in Votivbilder ihren Ausdruck fanden. Diese Praktiken gerieten oftmals in Widerspruch bzw. Konflikt mit der Hochreligion, der Amtskirche. (HIBS/Rt).

Schlagwörter: Konflikt, Produktorientierung, Kultur, Brauchtum, Mentalität, Geschichtsunterricht, Heiliger, Religionsunterricht, Lernort, Katholizismus, Thema, Schülerzentrierter Unterricht, Sekundarbereich, Landwirt, Arbeitsauftrag, Entdeckendes Lernen, Tabelle, Ritual, Motiv , Text, Alltag, Unterrichtsmethode, Sozialgeschichte, Lernen, Votivbild, Religionsgeschichte, Alltagsgeschichte, Materialsammlung, Frühe Neuzeit, Volksreligion, Methodenwechsel, Unterrichtsmaterial, Pferd , Heiligenverehrung, Hochreligion, Alltagskultur, Glaube, Handlungsorientierung, Bevölkerung, Bild


Autor: Haverkamp, Paul
Titel: Gott will die Befreiung seines Volkes. Die politische Dimension des Glaubens in Lateinamerika.
Quelle: In: Geschichte lernen,(1995) 48, S. 52–56

Abstract: Anhand der Materialien lassen sich Schülerinnen und Schüler an zentrale Fragen heranführen, die in den zurückliegenden zwei Jahrtausenden den christlichen Kirchen immer wieder gestellt wurden: Verraten die Kirchen die Sache Jesu, die die geschichtliche und normative Grundlage ihrer Existenz darstellt? Gelingt es ihnen, die Sache Jesu im jeweiligen historischen Zusammenhang angemessen aufzufassen und zu vermitteln? Selbstverständlich empfiehlt sich bei diesem Thema die Zusammenarbeit mit dem Fach Religion. (Autor).

Schlagwörter: Konflikt, Gesellschaftskritik, Geschichtsunterricht, Kirche, Sekundarbereich, Religion, Lateinamerika, Unterrichtsmethode, Lernen, Soziales System, Materialsammlung, Armut, Orthodoxie, Unterrichtsmaterial, Soziale Situation, Politisches System, Kirchenpolitik, Glaube, Handlungsorientierung


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