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Französische Revolution

Geschichte lernen Nr. 188/2019

Erscheinungsdatum:
März 2019
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
517188
Medienart:
Zeitschrift
Seitenzahl:
64
18,50 €
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Lieferstatus:
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Das Thema „Französische Revolution“ eignet sich in besonderer Weise, Schülerinnen und Schülern eine historische ‚Gewordenheit‘ heutiger Werte nahezubringen. Vor über 200 Jahren wurden die Grundlagen für Menschenrechte und Meinungsfreiheit gelegt. Zugleich wirft die Phase des „Grand Terreur“ die Frage auf, wie es geschehen konnte, dass Mittel der Gewalt und Willkür im Namen von Vernunft und Tugend zum Einsatz kamen.
Die Französische Revolution ist nicht nur fester Bestandteil des Lehrplans im Fach Geschichte und stets wiederkehrendes Abiturthema; wie in Frankreich, so gehören die Geschehnisse von vor über 200 Jahren unverändert zum Kern auch der deutschen Geschichtskultur. Frankreichs Revolution stellt die Wurzel unseres heutigen Wertesystems dar. Erstmals wurden Menschenrechte formuliert, in deren Tradition nicht zuletzt die ersten Artikel unseres Grundgesetzes stehen. Auch die Idee eines nationenbildenden Volkssouveräns, in seiner politischen Kultur befeuert durch Meinungs- und Pressefreiheit, entfaltete sich in Frankreich gegen Ende des 18. Jahrhunderts. In Diskrepanz zu dieser „Erfolgs-“ und Kontinuitätsgeschichte stehen die späten Revolutionsjahre des „Grand Terreur“. Diskussionen über die Ausgestaltung demokratischer Ordnung werden im Unterricht durch die Irritation angeregt, dass historische Akteure Diktatur und willkürliche Gewalt unter dem Postulat der Vernunft und Tugend durchsetzten. Die Frage, was die französische Gesellschaft mit der Revolution hinter sich zu lassen versuchte, macht Schülerinnen und Schülern deutlich, dass Werte, Normen und Herrschaftsprinzipien nie naturgegeben, sondern immer im Wandel sind; dass sie angestoßen und im Zweifelsfall aktiv verteidigt werden müssen. Daran, wie sich die Französische Revolution nach wenigen Jahren in die Herrschaft Napoleons verläuft, zeigt sich den Lernenden, dass Geschichte selbst keine zwangsläufigen Strukturen besitzt und mitnichten als stete Fortschrittserzählung daherkommt.

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