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Ansichten zum Journalismus in

Der Deutschunterricht Nr. 5/1987

Erscheinungsdatum:
Mai 1987
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
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Abstract

Autor: Lange, Thomas
Titel: Das Lay-Out muss aetzend sein. Schuelerzeitungen als schuloeffentl. Medien.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1987) 5, S. 5–17

Abstract: Vor dem Hintergrund journalistischen Schreibens, wie man es einmal von den Tageszeitungen und zum anderen von den teils kommerziellen, teils subkulturellen Jugendblaettern kennt, werden in dem Beitrag Schuelerzeitungen als eine Sonderform journalistischen Schreibens untersucht. Die zitierten Artikel belegen die Eingangsthese, dass Schuelerzeitungen als Kommunikationsmedien und als eine Art institutionalisierter Opposition zu verstehen sind. Die Schueler- Redakteure benutzen sie, um sich ueber die geltenden Regeln guten Schreibens hinwegzusetzen (und damit indirekt ihre Kritik an einengenden Vorschriften zum Ausdruck zu bringen) und zugleich auf inhaltlicher Ebene das System Schule anzugreifen. Die Analyse macht weiterhin deutlich, dass Vorbild der Schuelerzeitungen in der Regel die Scene-Blaetter sind, in denen die jugendlichen Schreiber Denkanstoesse fuer Themen finden, die in ihrer Lebenswelt von Bedeutung sind.

Schlagwörter: Journalismus, Funktion , Analyse, Schülerzeitung, Stil, Deutsch, Schule, Kritik, Öffentlichkeit, Sachinformation


Autor: Hannig, Juergen
Titel: Lokalpresse im Deutschunterricht. Mediendidakt. Ueberlegungen.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1987) 5, S. 18–33

Abstract: Der Beitrag zur Mediendidaktik zeigt auf, dass bei der Beschaeftigung mit Medien das Lernziel kritischer Medienrezipent am ehesten erreicht werden kann, wenn die Schueler die Moeglichkeit haben, Inhalte nachzuvollziehen und ggf. nachzupruefen. Dieses Kriterium – vor dem Hintergrund der Jugendsozialisationsforschung entwickelt – erfuellt vor allem die Lokalpresse. Als Einstieg in das Thema wird empfohlen, die Schueler zunaechst den Stellenwert und die Funktion der Zeitung in der Familie untersuchen zu lassen. Sie sollen daran Rollenverhalten und Lesegewohnheiten ablesen, um so ihr eigenes Verhaeltnis zur Zeitung und ihren Inhalten besser einschaetzen zu koennen. Erst wenn dies geklaert ist, soll Aufmachung und Inhalt der Zeitung selbst in den Mittelpunkt der UE ruecken.

Schlagwörter: Tageszeitung, Presse , Zeitung, Deutsch, Lokalpresse, Didaktische Erörterung, Massenmedien, Sozialisation, Familie, Lesegewohnheit, Jugend, Rollenverhalten, Unterrichtsmaterial, Sekundarstufe I, Lektüre, Mediendidaktik


Autor: Arnold, Bernd P.
Titel: Die journalistische Recherche.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1987) 5, S. 35–41

Abstract: In dem Beitrag geht es um Formen der journalistischen Recherche, die als Basis- oder Nachrecherche im Fall von Informationen aus fremder Quelle vor jedem Presse-, Rundfunk- oder Fernsehbeitrag stehen. Erlaeutert werden nicht nur Methoden des Recherchierens und Analysierens des gewonnenen Materials, sondern auch die in der Praxis auftauchenden Schwierigkeiten, die eine gruendliche Recherche verhindern. Deutlich wird so die Kluft zwischen Berufsethos und pragmatischem Alltagsgeschaeft des Journalismus.

Schlagwörter: Journalismus, Presse , Deutsch, Massenmedien, Recherche, Sachinformation, Information


Autor: Eichmann, Bernd
Titel: Trauma des anders sein. Prozess e. journalist. Annaeherungs an d. NS- Zeit.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1987) 5, S. 42–51

Abstract: In dem Beitrag geht es um den Versuch eines Journalisten, sich mit der NS- Zeit auseinanderzusetzen und dabei zugleich einen Teil der Familiengeschichte aufzuarbeiten. Der Bericht macht deutlich, dass in diesem Fall die ueblichen journalistischen Mittel nicht ausreichen, um sowohl die persoenliche Betroffenheit als auch die Fakten wiederzugeben. Ein wichtiges Moment der Reflexion ist die Reflexion ueber die Sprache selbst. An Beispielen belegt der Verfasser, dass im Verlauf der sogenannten Vergangenheitsbewaeltigung eine Fuelle von Klischees, floskelhaften Geschichtsvereinfachungen und unbewussten apologetischen Wendungen produziert wurden, die sich dem heute Schreibenden immer wieder als fertiges Material aufdraengen, das er aufgrund seines Anspruchs von Wahrhaftigkeit aber nicht benutzen darf. Resultat dieser Ueberlegungen ist, dass diesem Thema literarische Darstellungsformen mit ihrer Moeglichkeit der Verdichtung oder der Montage von Fakten und subjektiven Empfindungen eher angemessen sind als das im strengen Sinn journalistische Schreiben, das sich allein auf die sichtbare Wirklichkeit bezieht.

Schlagwörter: Journalismus, Literatur, Sachtext, Vergangenheit, Sprachgebrauch, Mode, Zeitgeschichte, Sprachanalyse, Deutsch, Schreiben, Nationalsozialismus, Bewältigung, Wahrheit, Dichtung, Sachinformation


Autor: Pruemm, Karl
Titel: Literaturkritik im Fernsehen. Beschreibung e. umstrittenen Geschaefts.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1987) 5, S. 78–94

Abstract: Ausgehend von der spezifischen Wirkungsweise des Fernsehens einerseits und den Rezeptionsbedingungen von Literatur andererseits, diskutiert der Beitrag die Moeglichkeiten der Literaturkritik im Fernsehen. Die ueberwiegend negativen Aussagen von Literatursachverstaendigen ueber die Unvereinbarkeit des Mediums Fernsehen mit dem des Buches werden konfrontiert mit der Praxis der Literaturmagazine. Deutlich wird, dass Sendungstypen (wie z. B. das literarische Cafe des SFB), bei denen der Unterhaltungsaspekt dominiert, in der Tat dem eingangs entfalteten hohen Begriff von Literatur nicht gerecht werden. Demgegenueber werden jedoch Einzelbeitraege aufgefuehrt, die, wie der dokumentierte Film von Birgit Kienzle ueber die Autorin Martha Beig und ihr Erstlingswerk Rabenkraechzen sich durch grosse Sorgfalt und intensive Auseinandersetzung mit dem Werk auszeichnen. Das Beipiel Birgit Kienzles belegt die These, dass das Fernsehen seiner Struktur nach nicht zwingend literaturfremd ist, sondern im Gegenteil Moeglichkeiten der Kritik offeriert, die nur noch nicht hinreichend ausgeschoepft sind.

Schlagwörter: Literatur, Beispiel, Rezension, Fernsehsendung, Deutsch, Medienkunde, Wirkung, Fernsehen, Literaturkritik, Sachinformation


Autor: Angst, Gerhard
Titel: Ein neuer Weg im Rechtschreibunterricht.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1987) 5, S. 95–99

Schlagwörter: Methode, Rechtschreibung, Riehme, Joachim, Festschrift, Theorie, Methodik, Psycholinguistik, Lernen, Rechtschreibunterricht, Didaktik, Unterrichtsmaterial


Autor: Augst, Gerhard
Titel: Ein neuer Weg im Rechtschreibunterricht.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1987) 5, S. 95–99

Abstract: Der Beitrag setzt sich mit dem in den Methoden des Rechtschreibunterrichts neue Massstaebe setzenden Buch Grammatik/ Orthographie – Zur Theorie und Praxis des Unterrichts des 1987 verstorbenen DDR- Sprachwissenschaftlers Joachim Riehme auseinander. Riehmes Ansatz basiert auf linguistischen Forschungen, die kurz referiert werden. Die methodischen Konsequenzen daraus besagen, dass bei der Vermittlung der Rechtschreibung sowohl das Insistieren auf der Laut- Buchstaben-Beziehung als auch auf den Wortbildern in die Irre fuehrt. Vielmehr ist von den Morphemen aus die Schreibung von Buchstaben und der Aufbau der Woerter zu organisieren. Die Grammatik leistet beim Erkennen der Morpheme Hilfestellung.

Schlagwörter: Methode, Rezension, Grammatik, Deutsch, Linguistik, Rechtschreibunterricht, Sachinformation, Morphem


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Medienart:
Zeitschrift

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