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Theaterdidaktik

Der Deutschunterricht Nr. 2/2004

Erscheinungsdatum:
April 2004
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
Bestellnr.:
520116
Medienart:
Zeitschrift
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Friedhelm Roth-Lange
Editorial

Hajo Kurzenberger
Aufführungsanalyse im Deutschunterricht: Ein Vergleich der "Emilia Galotti"-Inszenierungen von Thomas Langhoff (1984) und Michael Thalheimer (2001)

Guido Hiss
Was analysiere ich wie? Der postmoderne "Faust"

Friedhelm Roth-Lange
Szenographien lesen ? am Beispiel von Bühnenräumen zu Büchners "Woyzeck", Wedekinds "Frühlings Erwachen" und Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald"

Jens Roselt
Kreatives Zuschauen ? Zur Phänomenologie von Erfahrungen im Theater

Natalie Bloch
Popästhetische Verfahren in Theatertexten von René Pollesch und Martin Heckmanns Forum Theater
Karola Wenzel
Im Streit um die Pausenaufsicht.
Postdramatische Arbeitsweisen im Theater mit Kindern und Jugendlichen

Gunter Mieruch
Das Hamburger Pilotprojekt "Theater und Schule (TuSch)"

Filmische Sehschule
Michael Staiger
Auf halber Treppe.
Filmkanon, Filmkompetenz und Filmdidaktik

Kinder- und Jugendliteratur
Peter G. Bräunlein
Jugendliteratur über Drogen

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Abstract

Autor: Roth-Lange, Friedhelm
Titel: Theater lesen – Texte sehen und hören.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 2, S. 2–4

Abstract: Einleitender Beitrag in das Heftthema Theaterdidaktik. Im Gegensatz zur bislang üblichen Praxis wollen die Aufsätze in diesem Heft die Fixierung des Unterrichts auf (Schrift-)Text-Interpretation überwinden und Grundlagen einer Zuschaukunst vermitteln, die es erlaubt, aktuelles Theater bewusster zu geniessen und über seine Wahrnehmung sachkundig zu sprechen und zu urteilen. (Teilw. Orig.)

Schlagwörter: Literatur, Inszenierung, Drama, Theater, Basisartikel, Fachdidaktik, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Theaterpädagogik


Autor: Kurzenberger, Hajo
Titel: Aufführungsanalyse im Deutschunterricht.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 2, S. 5–18

Abstract: Der Aufführungsvergleich der Emilia Galotti-Inszenierungen von Thomas Langhoff (Münchner Kammerspiele 1984) und Michael Thalheimer (Deutsches Theater Berlin 2001) entwickelt Formsemantiken zweier exemplarischer Aufführungen , die mit den Charakterisierungen psychologisch-realistisch und zeichenhaft-körperbetont nur vorläufig etikettiert sind. Dem Verfasser geht es sowohl um eine am Beispiel erläuterte Einführung in die Methoden und Probleme der Aufführungsanalyse, die den Deutschunterricht erweitern und beleben könnten, als auch um die Reflexion von den beiden Aufführungen impliziten Theaterkonzepten. Langhoff vertraut auf die Tradition einer Theaterform des Als Ob und der vierten Wand, inszeniert die wirkkräftige Illusion auch der historischen Dimension des ständigen Konflikts von Lessings Trauerspiel. Thalheimers Inszenierung realisiert die Präsenz der Figuren und ihrer Gefühlszustände, er sucht aktuelle theatrale Gegenwart, auch mit intermedialen Verfahren, in einem Theater der szensichen Konstruktion und der ausgestellten Gesten. (Orig.)

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Didaktische Grundlageninformation, Vergleich, Analyse, Drama, Lessing, Gotthold Ephraim, Theater, Fachdidaktik, Sekundarstufe II, Theaterstück, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Theaterpädagogik, Aufführung


Autor: Hiss, Guido
Titel: Was analysiere ich wie? Der postmoderne Faust.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 2, S. 20–30

Abstract: Der erste Teil skizziert methodische Überlegungen, die auf die besondere Vielschichtigkeit, die Körperlichkeit und die Kommunikationssituation theatralischer Vorgänge reagieren. Erläutert werden dabei elementare Voraussetzungen der Gegenstandskonstruktion, die Reichweite und Zielsetzung der analytischen Tätigkeit sowie die hermeneutische Problematik, die aus der Subjektivität des Theatralischen Blicks erwächst. Der zweite Teil ist einer vergleichenden Untersuchung der Teufelspaktszene aus drei Faust-Inszenierungen vorbehalten. Untersucht werden – nach einem knappen Exkurs, der die Sequenz dramaturgisch erläutert – Klaus Michael Grübers Inszenierung von 1982, Christoph Marthalers Goethes Faust 1+2 von 1993 und Peter Steins Expo-Faust aus dem Jahr 2000. Dabei geht es auch darum, Theatergeschichtsschreibung als den wichtigsten Fluchtpunkt der aufführungsanalytischen Praxis zu betonen. Im Fall der behandelten Faust-Inszenierungen offenbaren sich in diesem Sinne stoffgeschichtlliche Ermüdungssymptome. Fausts postmoderne Weltfahrt führt von einem Endspiel über einen Nachruf zu einem (gescheiterten) Restaurationsversuch und lässt zwischen den Zeilen durchaus gesellschaftliche Kontexte aufscheinen. (Orig.).

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Didaktische Grundlageninformation, Analyse, Goethe, Johann Wolfgang von, Theater, Methodik, Fachdidaktik, Sekundarstufe II, Theaterstück, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Tragödie, Theaterpädagogik, Aufführung, Klassik


Autor: Roth-Lange, Friedhelm
Titel: Szenographien lesen – am Beispiel von Bühnenräumen zu Büchners Woyzeck, Wedekinds Frühlingserwachen und Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 2, S. 31–45

Abstract: Zunächst werden am Beispiel von Woyzeck-Inszenierungen Veränderungen in der theaterästhetischen Funktion des Bühnenbildes und wichtige Spielarten einer Visuellen Dramaturgie nachgezeichnet. Die anschließenden theaterdidaktischen Überlegungen skizzieren, wie das Lesen von Szenographien für die Dramenlektüre produktiv werden kann: im Rahmen der Rezeptionsgeschichte mit dem Ziel, den Bezug der Inszenierungen auf unterschiedliche Bedeutungsgeschichten des dramatischen Textes zu erfassen; oder als aufführungsanalytische Beschreibung der bedeutungsgenerierenden Details einer Inszenierung vor dem Hintergruund der Raumdramaturgie des literarischen Textes. Der letzte Teil entwirft ein mögliches Verfahren für eine solche textbezogene Bühnenraum-Beschreibung und demonstriert dessen Reichweite an Raumkonzepten für Frühlings Erwachen und Geschichten aus dem Wiener Wald. (Orig.)

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Didaktische Grundlageninformation, Inszenierung, Drama, Beispiel, Bühnenbild, Raumgestaltung, Theater, Fachdidaktik, Sekundarstufe II, Dramaturgie, Wedekind, Frank, Buechner, Georg, Theaterstück, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Theaterpädagogik, Horváth, Oedoen von, Aufführung


Autor: Roselt, Jens
Titel: Kreatives Zuschauen.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 2, S. 46–56

Abstract: Der Text geht von der These aus, dass Zuschauer integraler Bestandteil von Theateraufführungen sind. Eine Analyse hat die interaktiven Prozesse zwischen Bühne und Publikum in den Blick zu nehmen und zu fragen, in welcher Weise dadurch Interpretationsvorgänge beeinflusst werden. Um diese Erfahrungsschicht des Publikums methodisch zu erfassen, wird eine theoretische Unterscheidung der Begriffe Inszenierung und Aufführung gemacht. Als zwei wesentliche Aspekte der Aufführungsanalyse werden Erinnerungsarbeit und Beschreibungskunst thematisiert und am Beispiel von Erinnerungsprotokollen dargestellt. Die Überlegungen werden anhand ausgewählter Szenen einer Aufführung von Endstation Amerika (Regie: Frank Castorf) konkretisiert. Die kreative Leistung des Publikums besteht darin, dass Zuschauer angesichts des Bühnengeschehens nicht nur bekannte Rezeptionsregister ziehen, sondern durch die Konfrontation mit Fremdheit und Unverständlichkeit neue Sichtweisen erschließen. (Orig.)

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Didaktische Grundlageninformation, Publikum, Beispiel, Interaktion, These, Theater, Fachdidaktik, Sekundarstufe II, Theaterstück, Zuschauer, Integration, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Theaterpädagogik, Aufführung


Autor: Bloch, Natalie
Titel: Popästhetische Verfahren in Theatertexten von René Polesch und Martin Heckmanns.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 2, S. 57–70

Abstract: Dieser Beitrag untersucht die Anwendung von Pop als ästhetischem Prinzip in zeitgenössischen Theatertexten. Dieses Prinzip beruht auf Popmusik entlehnter Verfahren und findet sich in Texten, die mit traditionellen dramatischen Strukturen brechen. Anhand einer exemplarischen Textanalyse von Schieß doch, Kaufhaus! von Martin Heckmanns und Heidi Hoh arbeitet hier nicht mehr von René Pollesch wird versucht, die durch Feuilleton und Kritik recht unpräzise geisternden Bbegriffe wie Sampling, Loop, Permutation etc. fassbar zu machen. Indem die ästhetischen Prinzipien und Verfahren dieser Theatertexte in Bezug auf Textaufbau, Umgang mit Sprache und Subjektkonstruktion freigelegt werden, wird geprüft, inwiefern die popspezifischen Verfahren etwas Neues, ästhetisch oder politisch Relevantes bieten. (Orig.)

Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Didaktische Grundlageninformation, Drama, Beispiel, Popkultur, Theater, Gegenwartsliteratur, Fachdidaktik, Sekundarstufe II, Theaterstück, Textanalyse, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Gegenwartstheater, Theaterpädagogik, Diskursanalyse


Autor: Wenzel, Karola
Titel: Im Streit um die Pausenaufsicht.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 2, S. 71–76

Abstract: Die Autorin stell an Beispielen postdramatische Arbeitsweisen im Kinder- und Jugendtheater vor.

Schlagwörter: Methode, Drama, Beispiel, Spielform, Theater, Fachdidaktik, Schauspiel, Dramaturgie, Kindertheater, Theaterpädagogik, Jugendtheater


Autor: Mieruch, Günter
Titel: Das Hamburger Pilotprojekt. Theater und Schule (TuSch)
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 2, S. 77–82

Abstract: Für viele Jugendliche hat die Selbstdarstellung, die aktives Theaterspielen verlangt, und das damit verbundene Wechselspiel der Identitäten eine große Anziehungskraft. An diesem Phänomen des eigenständige Theaterspielen setzt das gemeinsame Pilotprojekt TuSCH (Theater und Schule) der Hamburger Behörde für Bildung und Sport und der Körber-Stiftung an. Es will vor allem auf Selbsttätigkeit ausgerichtete jugendliche Schüler neugierig machen auf Theater, das zunehmend Lebendigkeit und Gegenwärtigkeit, die dem Medium eingeschrieben ist, entwickelt. (Teilw. Orig.).

Schlagwörter: Bericht, Theater, Schule, Schauspiel, Pilotprojekt, Darstellendes Spiel, Hamburg


Autor: Staiger, Michael
Titel: Auf halber Treppe.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 2, S. 84–89

Schlagwörter: Kompetenz, Filmdidaktik, Erziehung, Medienpädagogik, Film, Medienkompetenz, Unterricht, Deutschunterricht


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