Warenkorb

Sprachkritik: Neue Entwicklungen

Der Deutschunterricht Nr. 5/2006

Erscheinungsdatum:
Oktober 2006
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
20,90 €
Inkl. MwSt.
Lieferstatus:
Vergriffen ohne Neuauflage
* Sonderpreise
(gilt nicht für Händler und Wiederverkäufer)
Abonnenten

Ab 1 Stück à 17,50 €

Referendare (mit Abo)

Ab 1 Stück à 12,25 €

Aus dem Inhalt:
  • Sprachkritik – Historische Positionen und theoretische Begründungen
  • Spielarten wortbezogener Sprechkritik
  • Die Welt vom Hörensagen
  • Sprachliche Diskriminierung der Frau – Gibt es das noch?

Downloads 2

pdf
(Größe: 302.8 KB)
pdf
(Größe: 34.4 KB)

Abstract

Autor: Neuland, Eva
Titel: Lernziel Sprachkritik.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 2–5

Abstract: Basisartikel zum Heftthema Sprachkritik: Neue Entwicklungen. Die Autorin gibt u.a. einen Überblick über die Beiträge des Heftes.

Schlagwörter: Sprachgebrauch, Sprachanalyse, Sprachbewusstsein, Lernziel, Sprachkritik, Basisartikel, Fachdidaktik, Deutschunterricht, Sprachwissenschaft


Autor: Schiewe, Jürgen
Titel: Sprachkritik.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 6–16

Abstract: Der Beitrag versteht sich als eine Einführung in die Sprachkritik aus dem Blickwinkel ihrer Geschichte und ihrer theoretischen Begründungsversuche. Er versucht zunächst aufzuzeigen, dass Sprachkritik eine bestimmte Ausprägung von Sprachbewusstsein ist und damit notwendigerweise zur Sprachgeschichte gehört, mehr noch: dass Sprachkritik zu bestimmten Zeiten sprachlichen Wandel ausgelöst hat. (Orig.).

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Sprache, Deutsch, Sprachwandel, Sprachbewusstsein, Geschichte , Sprachgeschichte, Sprachkritik, Sprachtheorie, Didaktik, Angewandte Wissenschaft, Sprachwissenschaft


Autor: Dieckmann, Walther
Titel: Sprachkritik – ein Haus mit vielen Wohnungen.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 17–26

Abstract: Das Wort Sprache ist bekanntermaßen vieldeutig. Das gilt auch für das Kompositum Sprachkritik. Es kommt hinzu, dass in sprachkritischen Zeugnissen oft gar nichts Sprachliches kritisiert wird, sondern entweder bestimmte, in der Sprache sich offenbarende begriffliche Verarbeitungen der Wirklichkeit im Bewusstsein der Sprecher oder sogar die (bezeichneten) Sachverhalte selbst, von denen geredet wird. Um die Vieldeutigkeit des Wortes Sprachkritik deutlich zu machen, nutzt der Autor das Lexikon der Unwörter (Schlosser 2000). (Orig.).

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Sprache, Wortform, Wortwahl, Deutsch, Sprachbewusstsein, Sprachkritik, Kritik, Wortgebrauch, Sprachwissenschaft, Wort


Autor: Eitz, Thorsten; Stötzel, Georg
Titel: Sprachliche Vergangenheitsbewältigung?
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 28–37

Abstract: Der Beitrag geht aus dem Blickwinkel kritischer Linguistik der Frage nach, wie sich die deutsche Öffentlichkeit seit 1945 mit der NS-Vergangenheit auseinander gesetzt hat. Er stellt die Methodik und das Instrumentarium der Analyse von öffentlich als Nazi-Wortschatz deklariertem bzw. instrumentalisiertem Vokabular vor und verfolgt das Ziel, exemplarisch darzustellen, wann welche Sprecher oder Sprechergruppen mit welcher Intention und mit welchen sprachlichen Mitteln im öffentlich-politischen Sprachgebrauch auf die Zeit des Nationalsozialismus referieren. (Orig.).

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Sprachgebrauch, Sprache, Gesellschaftsgeschichte, Deutsch, Geschichte , Sprachgeschichte, Sprachkritik, Linguistik, Nationalsozialismus, Sprachwissenschaft, Vergangenheitsbewältigung, Drittes Reich


Autor: Heringer, Hans Jürgen
Titel: Die Welt vom Hörensagen.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 40–50

Abstract: In diesem Beitrag geht es um eine Art kommunikative Hygiene der Redewiedergabe in Zeitungen. Da wird Einiges greifbar davon, wie Wissen tradiert wird, und zwar besonders gut greifbar, weil formuliertes Wissen tradiert wird. An Beispielen wird gezeigt, was in Redewiedergaben verloren geht und was hinzugetan wird. Im Fokus steht eine Anzahl von Redeverben, die tentativ so gruppiert sind: N-Gruppe sagen, schreiben mit eher neutraler Bedeutung; O-Gruppe berichten, informieren mit objektivierender Bedeutung; D- Gruppe meinen, vermuten mit distanzierender Bedeutung; R-Gruppe bestätigen, widersprechen, dementieren mit reaktiver Bedeutung; K-Gruppe versichern, beteuern, zugeben mit kontextbezogener Bedeutung; U-Gruppe bedauern, sich ärgern, beklagen mit unterstellender Bedeutung. (Orig.).

Schlagwörter: Journalismus, Didaktische Grundlage, Kommunikation, Presse , Beispiel, Sprachgebrauch, Sprache, Typologie, Indirekte Rede, Deutsch, Massenmedien, Sprechakt, Sprachkritik, Öffentlichkeit, Verb, Pressesprache, Sprachwissenschaft, Wiedergabe, Medien, Rede


Autor: Nussbaumer, Markus
Titel: Sprachkritischer Staat und Sprachkritik am Staat.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 52–63

Abstract: Etwas optimistisch zugespitzt könnte man sagen: Der moderne Staat will nicht einfach, dass man ihm gehorcht, er will verstanden werden und überzeugen, er hat einen kommunikativen Anspruch. Der Autor berichtet aus zwei Bereichen staatlicher Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern: In der Rechtsetzung kennt die Schweiz eine ziemlich einmalige Institution der Redaktionskommission, die Entwürfe von Gesetzen und Verordnungen auf ihre Verständlichkeit prüft und optimiert. Zum andern berichtet er aus einem Projekt zur Optimierung von Behördenbriefen. (Orig.).

Schlagwörter: Verwaltung, Brief, Didaktische Grundlage, Kommunikation, Projekt, Verwaltungssprache, Gesetzestext, Sprache, Textkritik, Deutsch, Schriftlicher Sprachgebrauch, Amtssprache, Sprachkritik, Veränderung, Staat, Schriftsprache, Schweiz, Sprachwissenschaft, Bürger


Autor: Schmidt, Claudia; Lutjeharms, Madeline
Titel: Sprachliche Diskriminierung der Frau – Gibt es das noch?
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 64–73

Abstract: Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit die von der feministischen Sprachkritik aufgestellte Forderung nach geschlechtergerechtem Sprachgebrauch im Deutschunterricht umgesetzt ist. Zunächst wird ein Überblick über die kritisierten Asymmetrien im Bereich der Personenbezeichnungen gegeben. Dabei werden aktuelle Ergebnisse kognitionswissenschaftlicher Studien zur Deutung solcher Bezeichnungen Berücksichtigung finden. Eine Auswahl der Richtlinien zum geschlechtergerechten Formulieren von Texten wird vorgestellt und deren Umsetzung an ausgewählten Lehrwerken überprüft. (Orig.).

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Geschlecht, Beispiel, Sprachgebrauch, Sprache, Geschlechterrolle, Sprachsystem, Deutsch, Lehrwerkanalyse, Sprachkritik, Lehrwerk, Ungleichheit, Sprachwissenschaft, Gender, Frau


Autor: Kilian, Jörg
Titel: Standardnorm versus Parlando in Schüler/innen-Chats.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 74–83

Abstract: In privaten Plauder-Chats produzieren Kinder und Jugendliche täglich konzeptionell mündlich gestaltete Schriftlichkeit – ein Parlando – , das auf vielen Sprachbeschreibungsebenen gegen Normen der geschriebenen Standardsprache verstößt. Die massenhafte Verbreitung dieses Parlando bereitet Sorge, ist es doch, vor dem Hintergrund der orthographisch und grammatisch kodifizierten Standardschriftsprache, falsches, schlechtes Deutsch. Über Auswirkungen dieser Form eines Schreib wie du sprichst auf die standardschriftsprachliche Kompetenz von Schülerinnen und Schülern wird oft spekuliert, doch liegen bislang kaum Ergebnisse empirischer Forschung vor. (Orig.).

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Schüler, Kommunikation, SMS, Textproduktion, Sprachgebrauch, Sprachverhalten, Sprache, Sprachstil, Deutsch, Schriftlicher Sprachgebrauch, Kind, Chat, Text, Standardsprache, Sprachkritik, Sprachnorm, Schriftsprache, E-Mail, Schriftliche Kommunikation, Jugendlicher, Sprachwissenschaft, Sprachunterricht


Autor: Paul, Ingwer
Titel: Kritik an der Körpersprache. Ein Thema für den Unterricht?
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 85–88

Abstract: In diesem Beitrag geht es um Kritik an der Körpersprache und um die Frage, ob sie in Zukunft den gleichen Stellenwert bekommen wird wie die öffentliche Sprachkritik. Der Autor geht zunächst von zwei körpersprachkritischen Beobachtungen des Pantomimen Samy Molcho an Angela Merkel und Gerhard Schröder aus. Im zweiten Teil werden Körpersprache und Verbalsprache als Kommunikationsmittel miteinander verglichen und im dritten Teil werden einige Auslöser vorgestellt, die typischerweise zur Reflexion der Körpersprache führen. Abschließend werden einige Anregungen für den Unterricht gegeben. (Teilw. Orig.).

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Verbale Kommunikation, Kommunikation, Reflexion , Vergleich, Körpersprache, Sprache, Rhetorik, Sprachanalyse, Sprachkritik, Sprachwissenschaft, Nonverbale Kommunikation, Sprachunterricht


Autor: Jahnich, Thomas
Titel: Unterrichtsanregung zur Förderung der Sprachkritik im Deutschunterricht der Sek I.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 89–93

Abstract: In diesem Beitrag wird ein Unterrichtsvorhaben in einer 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums vorgestellt, in dessen Rahmen die Schüler/innen verschiedene Ansätze von Sprachkritik kennen lernen. Die Unterrichtsreihe umfasst die Bearbeitung von Jugendsprache, Werbesprache, Anglizismen, Sprache in Printmedien und die sogenannten Unwörter.

Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Unterrichtsreihe, Sprachgebrauch, Sprache, Schuljahr 10, Sprachanalyse, Unterrichtsanregung, Sprachbewusstsein, Sprachkritik, Gegenwartssprache, Wortschatz, Alltagssprache, Anglizismus, Jugendsprache, Deutschunterricht, Wortgebrauch, Werbesprache, Sekundarstufe I, Wort


Autor: Cherubim, Dieter
Titel: Ausstellung: Sprachkritik als Aufklärung.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 5, S. 93–95

Abstract: Bericht über eine Ausstellung in Göttingen, die sich mit der Geschichte der Sprachkritik in Deutschland und ihrer Institutionalisierung in Form sogenannter Deutscher Gesellschaften im 18. Jahrhundert beschäftigte.

Schlagwörter: Bericht, 18. Jahrhundert, Institutionalisierung, Geschichte , Sprachkritik, Göttingen, Ausstellung, Niedersachsen, Sprachkultur, Deutschland


Bisher erschienene Ausgaben:

Produktdetails

Bestellnr.:
520131
Medienart:
Zeitschrift

* Preise zuzüglich Versandkosten. Abonnenten unserer Zeitschriften erhalten viele Produkte des Friedrich Verlags preisreduziert. Bitte melden Sie sich an, um von diesen Vergünstigungen zu profitieren. Aktionsangebote gelten nicht für Händler und Wiederverkäufer. Rabatte sind nicht kombinierbar. Bitte beachten Sie, dass auch der Studentenrabatt nicht auf Aktionspreise angerechnet werden kann. Auf bereits reduzierte Artikel kann kein Rabatt-Gutschein angewendet werden.