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Literatur hören

Der Deutschunterricht Nr. 4/2004

Erscheinungsdatum:
Juli 2004
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
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Peter Seibert/Katja Hachenberg
Editorial
Ein Themenheft des "Deutschunterricht" zum Hörbuch?

Antje Fey
Geschichte des Hörbuchs in Deutschland.
Definition, Marktentwicklung und Marketingstrategien

Gert Ueding
Rettung der Literatur durch lebendige Rede.
Rhetorische Aspekte des Hörbuchs

Katja Hachenberg
,Hörbuch´: Überlegungen zu Ästhetik und Medialität
Akustischer Bücher

Michael Baum
Die furchtsame Stimme. Zur Hörbuch-Bearbeitung von
Klaus Manns Erzählung "Speed" (1940)

Jutta Wermke
Das Hörbuch im Rahmen einer Hördidaktik

Jan-Uwe Rogge/Regine Rogge
Hörklassiker für Kinder

Forum
Geschlechterperspektiven
Jasmin Merz-Grötsch
Vom Elend des "starken Geschlechts". Plädoyer für eine
reflexive Koedukation in Schule und Deutschunterricht
zum Abbau geschlechtsspezifischer Benachteiligung

Unterrichtsanregung
Wolfgang Ettmüller
Ein handlungsorientierter Unterrichtsentwurf
zu Marie Luise Kaschnitz´ Hiroshima

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Abstract

Autor: Seibert, Peter; Hachenberg, Katja
Titel: Editorial – Ein Themenheft des Deutschunterricht zum Hörbuch?
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 4, S. 2–6

Abstract: Einführender Artikel in das Themenheft Literatur hören.

Schlagwörter: Literatur, Hören, Typologie, Buch, Rezeption, Hörmedium, Hörverständnis, Text, Basisartikel, Vortrag, Didaktik, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Textverständnis, Unterrichtsmedien, Hörbuch


Autor: Fey, Antje
Titel: Geschichte des Hörbuchs in Deutschland.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 4, S. 7–16

Abstract: Dieser Artikel zeigt eine aktuelle Übersicht über die Entwicklung, Definition und Nachfrage von Hörbüchern. In Verbindung mit der Entstehungsgeschichte und seiner Akzeptanz im Buchmarkt soll deutlich werden, dass es sich bei dem Hörbuch um ein eigenständiges Medium handelt, das seinen Platz im Literaturbereich verdient und das zudem zukünftig weiter an Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz gewinnen wird. Denn der Hörbuchmarkt wächst kontinuierlich. Das Hörbuch lässt sich im Gegensatz zum Hörspiel zeit- und ortsunabhängig nutzen. Es spricht neue Zielgruppen an, beispielsweise interessieren sich die Jüngeren (14–29) weniger für Romanliteratur in Büchern, dafür aber für das Hörbuch des gleichen Genres. Zudem gibt es Hörbücher, die keine literarische Vorlage haben, so genannte Hörbucherstveröffentlichungen. Alle diese Argumente sprechen für die Eigenständigkeitdes Mediums Hörbuch. (Orig.).

Schlagwörter: Literatur, Hören, Akzeptanz, Marktstrategie, Rezeption, Marktentwicklung, Hörmedium, Marketing, Hörbuch


Autor: Ueding, Gert
Titel: Rettung der Literatur durch lebendige Rede – rhetorische Aspekte des Hörbuchs.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 4, S. 17–28

Abstract: Das Hörbuch, das der Literatur die Oralität als Sinnlichkeitserfahrung zurückgibt, ordnet sich ein in den großen historischen Kontext einer wechselvollen Ko-Evolution von Schrifttradition und Hörkultur. Um das Hörbuch würdigen zu können, bedarf es mithin eines historischen Abrisses der reziproken Entwicklung von Lesen und Hören, Vorlesen und Zuhören. Der Beitrag setzt sich auseinander mit den rhetorischen Qualitäten von Texten und mit ästhetischen Charakteristika von Sprech- und Sprecherstimme. Mit den dem Hörbuch eigenen Strukturmerkmalen erfährt die Literatur eine Verlebendigung, hat vom Vergessen bedrohte Literatur eine Chance der Vergegenwärtigung. Umso mehr wird die Entfaltung einer hörbuchadäquaten Kritik und Wertung zu einem dringlichen Erfordernis. (Orig.).

Schlagwörter: Literatur, Bedeutung, Didaktische Grundlage, Hören, Zuhören, Buch, Rhetorik, Rezeption, Sprechweise, Sprechstimme, Sprecher, Hörbuch


Autor: Hachenberg, Katja
Titel: Hörbuch: Überlegungen zu Ästhetik und Medialität akustischer Bücher.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 4, S. 29–38

Abstract: Der Artikel erörtert die ästhetischen und medialen Potenziale des Hörbuchs und will darin einen Beitrag leisten zur theoretischen Fundierung des definitorisch nicht eindeutig festgelegten Terminus. Auf die begriffliche Entfaltung von Stimme als zentraler ästhetischer Kategorie des Hörbuchs folgen Überlegungen zu Geschichte und Ästhetik der aufgezeichneten Stimme ssowie zu einer möglichen Verortung des Hörbuchs innerhalb dieser. Anschließend an Darlegungen zu den medialen Transformationsprozessen zwischen visuellen und akustischen Büchern profiliert der Ausblick das Hörbuch als zentrales Medium einer Geschichte der Stimm- und Erinnerungsräume der Schrift beziehungsweise der auditiven Gedächtnisse des Literarischen. (Orig.).

Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Hören, Buch, Stimme, Wahrnehmung, Rezeption, Hörmedium, Ästhetik, Medienwirkung, Sprechstimme, Intermedialität, Hörbuch


Autor: Baum, Michael
Titel: Die furchtsame Stimme.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 4, S. 39–49

Abstract: Der Beitrag verfolgt die vielfältigen Beziehungen und Übergänge zwischen einem geschriebenen literarischen Text und dessen Hörbuch-Adaption am Beispiel von Klaus Manns Erzählung Speed (1940). Schwerpunkte der Untersuchung sind: die Motivik des Akustischen im Schrifttext, die Umarbeitung des Schrifttextes zur Sprechpartitur ssowie die akustischen Gestaltungsmittel der Hörbuch-Version. Als Ergebnis entsteht ein empirisch differenziertes Bild des ästhetischen Eigenwerts von Hörbüchern. (Orig.).

Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Vergleich, Buch, Interpretation, Literaturwissenschaft, Gestaltung, Stimme, Rezeption, Text, Sprechweise, Sprechstimme, Adaptation, Sprechen, Mann, Klaus, Intonation, Hörbuch


Autor: Wermke, Jutta
Titel: Das Hörbuch im Rahmen einer Hördidaktik.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 4, S. 50–63

Abstract: Der Beitrag entwickelt Ansatzpunkte für eine Hörerziehung im Deutschunterricht. Beschrieben werden verschiedene Dimensionen des Hörens im Deutschunterricht bezogen auf literarische Texte, auf Medien, auf Kommunikationssituationen und auf die Umwelt. Leitsätze einer Hördidaktik im Deutschunterricht betreffen das Hörbarmachen des literarischen Textes, die Bekanntschaft mit auditiven medialen Formen und das Zuhören-Lernen. Die Darlegungen beinhalten außerdem eine Übersicht über Verwendungsmöglichkeiten von Hörbüchern im Deutschunterricht sowei Gedanken zu einer Hörerziehung im Kontext mit den exemplarisch gewählten Schwerpunkten Geräusche – Thema Großstadt, Klänge – Thema Märchenwelt, Stimme – Thema Drittes Reich. (Orig.).

Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Hören, Zuhören, Hörerziehung, Stimme, Wahrnehmung, Hörmedium, Text, Auditive Wahrnehmung, Fachdidaktik, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Geräusch, Klang, Hörbuch


Autor: Rogge, Jan-Uwe; Rogge, Regine
Titel: Hörklassiker für Kinder.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 4, S. 64–78

Abstract: Das Angebot für Kinder-Hörbücher ist groß. Um so dringender ist eine Selektion und Bewertung der Hörprodukte. Was müssten Gesichtspunkte bei einer Auswahl für Kinder sein? Der Beitrag entwickelt Kriterien, die technische und ästhetische Aspekte ebenso wie thematische einbeziehen. Auf der Grundlage der hier diskutierten Wertungskriterien wird eine Übersicht literarischer Hörbücher für Kinder geboten. (Orig.).

Schlagwörter: Kinderliteratur, Literatur, Didaktische Grundlage, Hören, Zuhören, Ästhetische Erziehung, Auswahl, Hörmedium, Beurteilung, Literaturübersicht, Kriterium, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Literarische Erziehung, Hörbuch


Autor: Merz-Grötsch, Jasmin
Titel: Vom Elend des starken Geschlechts.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 4, S. 80–84

Abstract: In diesem Beitrag zum Forum Geschlechterperspektiven beschreibt die Autorin zunächst die spezifische Situation der Schulkarriere und des Schulerfolgs von Mädchen und Jngen, bevor sie diese im Hinblick auf den Deutschunterricht untersucht. Sie stützt sich dabei auf zahlreiche Untersuchungsergebnisse nationaler und internationaler Studien. Anschließend geht sie den Ursachen nach für den Erfolg der Mädchen bzw. den Misserfolg der Jungen und plädiert für eine reflexive Koedukation, d.h. für eine Verbesserung des koedukativen, individualisierten Unterrichts.

Schlagwörter: Leistungsverhalten, Verhalten, Junge, Ursache, Untersuchungsergebnis, Studie, Geschlechtsspezifischer Unterschied, Schule, Mädchen, Schulerfolg, Sprachfertigkeit, Unterricht, Schreibfertigkeit, Grundschule, Diskussion, Lesefertigkeit


Autor: Ettmüller, Wolfgang
Titel: Ein handlungsorientierter Unterrichtsentwurf zu Marie Luise Kaschnitz Hiroshima.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2004) 4, S. 86–95

Abstract: Der Autor stellt eine Unterrichtsanregung für einen problemorientierten Literaturunterricht in der Sekundarstufe II (ca. 1 Doppelstunde) vor. Das im Jahr 1957 erschienene von Marie Luise Kaschnitz geschriebene Gedicht Hiroshima thematisiert Schuld und Sühne des militärischen Befehlsempfängers, des politischen Befehlsgebers oder des zu Kriegszwecken forschenden Physikers. Auf diese Weise werden die Schülerinnen und Schüler selbst auf die Frage nach ihrer gesellschaftlichen Verantwortung im atomaren Zeitalter gestoßen. Der Unterrichtsentwurf umfasst neben methodisch-didaktischen Überlegungen die genaue methodische Verlaufsplanung sowie Arbeitsmaterialien. (Teilw. Orig).

Schlagwörter: Lyrik, Methodisch-didaktische Anleitung, Sekundarbereich, Problemorientierter Unterricht, Unterrichtsanregung, Handlungsorientierter Unterricht, Sekundarstufe II, Textanalyse, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Gedicht, Arbeitsbogen, Unterrichtsentwurf, Kaschnitz, Marie Luise, Verlaufsplanung


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Medienart:
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