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Literarische Topographie: Berlin

Der Deutschunterricht Nr. 5/1992

Erscheinungsdatum:
Oktober 1992
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
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Abstract

Autor: Gessinger, Joachim
Titel: Es ist ein sonderbares Gefuehl, sich auf dem Papier jemand naehern zu wollen- Literarisches Leben im Berlin des spaeten 18. Jahrhunderts.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1992) 5, S. 8–23

Abstract: Im Zentrum des Beitrags steht der fuer die Soziogenese der Berliner Aufklaerung und die kulturelle Entwicklung Berlins wesentliche Beitrag der juedischen Intelligenz, zumal juedischer Frauen. Arkangesellschaften, Salons, Lesegesellschaften und wissenschaftliche Zirkel waren Formationen eines halb oeffentlichen, halb privaten Netzwerks, das sich im unmittelbaren Gespraech als Naehe, als Fernbeziehung ueber Reisen und vor allem ueber Briefe konstituierte. Waehrend die Verhandlungen der Mittwoch- Gesellschaft ueber die Berlinische Monatsschrift, das Leben der Salons ueber Biographien und Korrespondenzen rekonstruiert werden koennen, ist der Zugang zum halbprivaten Diskurs der Abendgesellschaft schwierig. Das in einem solchen Zusammenhang entstandene Magazin zur Erfahrungsseelenkunde erlaubt aber, Themen und Ansichten einiger Beteiligter zumindest teilweise zu erschliessen. (J. Gessinger).

Schlagwörter: Literatur, 18. Jahrhundert, Bürgertum, Geschichte , Alltag, Berlin, Öffentlichkeit, Kulturgeschichte


Autor: Rollka, Bodo
Titel: Vernunft, Freiheit und Recht. Publizisten in Berlin vor 1848.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1992) 5, S. 24–37

Abstract: In den Jahren 1830 und 1848 wurde Berlin immer staerker Durchlauferhitzer fuer Literaten und Publizisten unterschiedlichster Couleur. Ihre Arbeitsbereiche ueberschritten sich zunehmend. Wurde auf der einen Seite das Kunstwerk diskutiert, fragte man auf der anderen nach der Wirkung. Biedermeiner oder Vormaerz – der Beitrag versucht, das Heraustreten aus einer Nischengesellschaft und die Entdeckung der Dimension Oeffentlichkeit zu umreissen (Bodo Rollka).

Schlagwörter: Literaturwissenschaft, Geschichte , Vormärz, Berlin, Kulturgeschichte, 19. Jahrhundert


Autor: Schutte, Juergen
Titel: Berlin – Hauptstadt der Moderne 1885 bis 1914.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1992) 11, S. 38–51

Abstract: In der Gegenueberstellung literarischer Texte aus den zwei Generationen der fruehen Berliner Moderne – dem Naturalismus um 1885 und dem Expressionismus um 1910 – werden deren Verschiedenehiten, aber auch ein gemeinsamer Problemhintergrund deutlich: das prekaere Verhaeltnis zwischen Technik und Kultur, groszstaedtischer Wirklichkeit und kuenstlerischer Existenz. Die Schilderungen und Visionen des Untergangs veranschaulichen eine spezifische Zweideutigkeit der Moderne, ihre sowohl produktiven als auch destruktiven Erfahrbarkeiten. (Juergen Schutte).

Schlagwörter: Literatur, Moderne, Expressionismus, Großstadt, Nationalismus, Geschichte , Berlin, Gedicht, 19. Jahrhundert


Bisher erschienene Ausgaben:

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520047
Medienart:
Zeitschrift

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