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Magische Orte. Lyrik und Erinnerung

Der Deutschunterricht Nr. 2/2006

Erscheinungsdatum:
April 2006
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
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Diese Ausgabe von Der Deutschunterricht stellt Ihnen eine Reihe von Gedichten vor, die den "magischen Ort" zum Thema haben. Dabei reicht das Spektrum der Orte von Stadt-Bildern über erinnerte oder verstörte Landschaften bis zu imaginierten Orten.

Aus dem Inhalt:

  • Hölderlins Ode "Heidelberg"
  • "Ein Märchen aus alten Zeiten" ? Heines "Loreley"
  • Die Entfernung der Heimat. Magische Gedächtnisorte bei Eichendorff
  • Annette von Droste-Hülshoffs "Haidebilder". Mit einer Interpretation der "Lerche"
  • und vieles mehr!
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    Abstract

    Autor: Doering, Sabine
    Titel: Hölderlins Ode Heidelberg.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 7–15

    Abstract: In seiner 1801 veröffentlichten asklepiadeischen Ode Heidelberg erschafft Hölderlin auf der Grundlage neuer topographischer Beobachtungen einen kunstvoll strukturierten pooetischen Raum. Das durchgehende Prinzip der harmonischen Entgegensetzung ermöglicht einen Ausgleich zwischen topographischen, zeitlichen und semantischen Gegensatzpaaren und entwirft das Bild der Stadt als harmonische Totalität. (Orig.).

    Schlagwörter: Ort, Literatur, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Literaturwissenschaft, Deutsch, Heidelberg, Hölderlin, Friedrich, Literaturunterricht, Gedicht, Dichtung, Ode


    Autor: Gille, Klaus F.
    Titel: Ein Märchen aus alten Zeiten... -Heines Loreley.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 16–22

    Abstract: Heines Gedicht kann in einer naiven Lesart als traditionelles Volkslied, in einer sentimentalischen Lesart als Bruch mit dieser Tradition verstanden werden. Legt man letztere zugrunde, so reflektiert Heine in seinem Gedicht seine unglückliche Liebe zu seiner Cousine Amalie Heine, aber auch seine Position als jüdischer Außenseiter und als romantique défroqué. (Orig.).

    Schlagwörter: Ort, Literatur, Heine, Heinrich, Didaktische Grundlage, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Interpretation, Literaturwissenschaft, Deutsch, Romantik, Literaturunterricht, Textverständnis, Gedicht, Dichtung, Mythos


    Autor: Pott, Hans-Georg
    Titel: Die Entfernung der Heimat.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 22–28

    Abstract: Ausgehend von einer Bestimmung des Gedächtnisortes (Pierre Nora) und der Heterotopie (Foucault) soll anhand einer Analyse und Interpretation der Heimat in der Lyrik Eichendorffs dessen ganz eigene poetische Gestaltung von Gedächtnisorten und die Funktion der Erinnerung aufgezeigt werden. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Gedächtnis, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Heimat, Interpretation, Literaturwissenschaft, Eichendorff, Joseph von, Deutsch, Romantik, Textanalyse, Literaturunterricht, Gedicht, Dichtung, 19. Jahrhundert


    Autor: Sautermeister, Gert
    Titel: Annette von Droste-Hülshoffs Haidebilder:
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 29–37

    Abstract: Die ästhetisch bedeutendste Gestaltung der Heide hat in der Geschichte der deutschen Lyrik Annette von Droste-Hülshoff vorgelegt. In ihren Haidebildern bewegt sie sich zwischen den Polen detaillierter Wahrnehmung einzelner Gegenstände und phantasievoller Überformung der Landschaft durch eine bewegliche Einbildungs- und Reflexionskraft. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Droste-Hülshoff, Annette von, Didaktische Grundlage, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Interpretation, Literaturwissenschaft, Deutsch, Poesie, Natur, Literaturunterricht, Landschaft, Gedicht, Dichtung


    Autor: Grätz, Katharina
    Titel: Palau, Ostafrika und die Osterinsel.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 39–48

    Abstract: Orte sind in der Lyrik Benns von zentraler poetologischer Bedeutung: Auf der einen Seite erhebt er als Dichter der Morgue Leichenschauhaus und Krebsbaracke zu Orten einer Lyrik, die einen zynisch-nihilistischen Abgesang anstimmt auf den modernen Menschen und die Zivilisation. Auf der anderen Seite beschwört er in visionär-ekstatischen Bildern ferne Länder und mythische Gegenden. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Expressionismus, Literaturwissenschaft, Deutsch, Literaturunterricht, Gedicht, Dichtung, Benn, Gottfried


    Autor: Leistner, Bernd
    Titel: Bobrowskis Sarmatien.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 49–57

    Abstract: Der Aufsatz wwendet sich jenem Sarmatien zu, das Johannes Bobrowski als dichterische Landschaft in seinen Gedichten immer weider vergegenwärtigte.einerseits verbindet sich mit sarmatischen Orten das Inbild einer verlorenen Heimatlichkeit; andererseits steht der sarmatische Raum als derjenige vor Augen, den eine verheerende Kriegsgeschichte kennzeichnet und der das Ich unabweislich an seine eigene Soldatenvergangenheit gemahnt. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Literaturwissenschaft, Deutsch, Gefangenschaft, Geschichte , Bobrowski, Johannes, Krieg, Literaturunterricht, Gedicht, Dichtung


    Autor: Graczyk, Annette
    Titel: Gedächtnislandschaft der Katastrophe.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 58–65

    Abstract: Ingeborg Bachmann hat mit ihrer Lyrik entscheidend auch zu einer kritischen Weiterentwicklung des Naturgedichts beigetragen. Im Unterschied zu anderen gleichfalls kritischen Naturlyrikern ihrer Zeit geht sie jedoch nicht von konkreten Landschaften aus, sondern entwirft artifizielle, im Sprachspiel verstörte Landschaften, die als existentielle, politische und geschichtliche Zustandsbeschreibungen gelesen werden können. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Bachmann, Ingeborg, Didaktische Grundlage, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Literaturwissenschaft, Deutsch, Naturlyrik, Literaturunterricht, Gedicht, Dichtung


    Autor: Auerochs, Bernd
    Titel: Ihr Dome.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 66–72

    Abstract: Zürich, Zum Storchen gilt als eines der zugänglichsten Gedichte von Paul Celan. Das Gedicht ist die poetisierte Wiedergabe einer Gesprächssituation und kann darum in einer Weise mimetisch aufgefasst werden, wie das sonst bei Celan nicht allzu häufig der Fall ist. Dennoch folgt Celan auch in diesem scheinbar so einfachen Gedicht dem für seine Lyrik insgesamt charakteristischen Verfahren der Überblendung und Verdichtung verschiedener Bedeutungskomplexe. (Orig.).

    Schlagwörter: Ort, Literatur, Didaktische Grundlage, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Literaturwissenschaft, Deutsch, Celan, Paul, Literaturunterricht, Gedicht


    Autor: Jurgensen, Manfred
    Titel: Das Gedicht als magischer Ort des Eingedenkens.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 73–78

    Abstract: Der Beitrag sucht anhand einer repräsentativen Auswahl von Gedichten und persönlichen Äußerungen des Autors Aspekte einr Kunertschen Poetik des Ortes darzulegen. Im Zentrum dieser Lyrik stehen Augenblicke einer vom Gedächtnis nachvollzogenen Zeichenhaftigkeit der Welt, die das Wirkliche als Bild, die Gegenwart als erstorbene Zeit erscheinen lässt. (Orig.).

    Schlagwörter: Ort, Literatur, Didaktische Grundlage, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Literaturwissenschaft, Kunert, Guenter, Deutsch, Gegenwartsliteratur, Textanalyse, Literaturunterricht, Gedicht


    Autor: Braun, Michael
    Titel: Barockwrack an der Elbe.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 79–86

    Abstract: Dresden ist einer der bevorzugten Orte in Durs Grünbeins lyrischer Topographie: Als Herkunftsort, Museum der sächsischen Musenmanie, Stätte des Bombenkrieges, Nachkriegsdschungelstadt und ostdeutsche Metropole. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Gedächtnis, Lyrik, Literaturanalyse, Erinnerung, Literaturwissenschaft, Deutsch, Gegenwartsliteratur, Gruenbein, Durs, Textanalyse, Literaturunterricht, Gedicht


    Autor: Ott, Margarete
    Titel: Sprachkritische Beobachtungen im Bereich Deutsch als Zweitsprache – Sprachkompetenzkritik.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 2, S. 87–94

    Abstract: Sprachkritik ist ein notwendiges Instrument der individuellen Sprachentwicklung und nicht nur im schulischen, sondern auch im vor- und außerschulischen Bereich von immenser Bedeutung. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Sprachkompetenzkritik bei Zweitsprachenlernern. (Teilw. Orig.).

    Schlagwörter: Sprache, Sprachkompetenz, Deutsch als Zweitsprache, Sprachanalyse, Deutsch, Sprachkritik, Sprachwissenschaft


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    Medienart:
    Zeitschrift

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