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Autorinnen

Der Deutschunterricht Nr. 4/2006

Erscheinungsdatum:
August 2006
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Deutsch
Bestellnr.:
520130
Medienart:
Zeitschrift
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Diese Ausgabe von Der Deutschunterricht bietet Ihnen Fachinformationen und Impulse für Ihren Unterricht rund um das Thema "Autorinnen". Befassen Sie sich z.B. anhand einiger Gedichte von Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar und Nelly Sachs mit den Bedingungen des Gedichteschreibens im 20. Jahrhundert oder nutzen Sie die Anregungen für ein Unterrichtsprojekt zu Ingeborg Bachmann.

Weitere Themen sind z.B.:

  • Elfriede Jelinek
  • Christa Wolfs Roman "Medea. Stimmen"
  • Theatertexte von Autorinnen der 1990er Jahre
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    Abstract

    Autor: von der Lühe, Irmela
    Titel: Autorinnen.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 2–4

    Abstract: Der Beitrag ist eine Einführung in das Themenheft Autorinnen und untersucht in kurzer Form die Geschichte weiblicher Autorschaft.

    Schlagwörter: Literaturgeschichte, Dichter, Autorin, Einführung, Schriftsteller, Themaheft, Frau


    Autor: Bertschik, Julia
    Titel: Weibliche Pioniere: Neusachliche Frauentypen zwischen Wunschtraum und Selbstreklame in der Literatur der Weimarer Republik.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 5–13

    Abstract: Zum Inbegriff Weimarer Modernität ist in Texten und Bildern die Neue Frau stilisiert worden. Als Girl- und Garçonne-Typen amerikanischer bzw. französischer Provenienz medial vermarktet, changierte die Neue Frau zwischen modischem Image und emanzipatorischem Typ. Chancen und Probleme dieser neusachlichen Frauentypen zwischen Selbst- und Fremdbild wurden von Autorinnen wie Irmgard Kein, Gabriele Tergit, Marieluise Fleißer oder Vicki Baum diskutiert. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Kultur, Typ, Literaturepoche, Frauenliteratur, Literaturgeschichte, Neue Sachlichkeit, Literaturwissenschaft, Frauenbild, Literaturtheorie, Kulturgeschichte, Weimarer Republik, 20. Jahrhundert, Selbstbild, Frau, Darstellung


    Autor: Runge, Anita
    Titel: Geht die Kunst nach Brot?
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 14–24

    Abstract: Gelderwerb und Geldmangel sind zentrale Themen im Prosawerk Marieluise Fleißers. Die geschilderten menschlichen Beziehungen und vor allem die Geschlechterverhältnisse sind von monetären Zwängen geprägt. Als Autorin reagiert Fleißer auf das problematische Verhältnis von Kunst und Geld mit Erzähltexten, die den Charakter von Literatur als Ware reflektieren und mit künstlerischem Wahrheitsanspruch zugleich unterlaufen. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Prosa, Frauenliteratur, Literaturgeschichte, Kunst, Neue Sachlichkeit, Geld, Autorin, Ware, Frauenbild, Literaturtheorie, Weimarer Republik, 20. Jahrhundert


    Autor: Nörtemann, Regina
    Titel: Zerbrochene Klaviatür, kranker Schmetterling und Silberstift.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 25–35

    Abstract: Anhand einiger Gedichte von Else Lasker-Schüler (1869–1945), Gertrud Kolmar (1894–1943) und Nelly Sachs (1891–1970) befasst sich dieser Beitrag exemplarisch mit den Bedingungen des Gedichteschreibens im 20. Jahrhundert, daraus resultierenden poetologischen Entwürfen von Lyrikerinnen und den Fragen nach der Traditionsbildung, der Funktion von Verstummen und Schweigen sowie der Möglichkeit von Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Lyrik, Literaturanalyse, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Dichter, Autorin, Sachs, Nelly, Nationalsozialismus, Kolmar, Gertrud, Lasker-Schueler, Else, Schriftsteller, Gedicht, 20. Jahrhundert, Frau


    Autor: Höller, Hans
    Titel: Kriminalgeschichten weiblicher Autorschaft.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 36–44

    Abstract: Ingeborg Bachmanns literarische Auseinandersetzung mit den Problemen weiblicher Autorschaft enthält eine kulturanalytische Perspektive, die im folgenden Beitrag in einem kritischen Lektüremodell entfaltet wird. Es geht dabei um die Geschichte im Ich, genauer, um das Entdecken einer verborgenen Kriminalgeschichte als Teil unserer Zivilisation und jeder einzelnen Biographie. Exemplarisch lässt sich diese Geschichte im Gedicht Die gestundete Zeit ablesen, sie ist aber als roter Faden durch ihr ganzes Werk zu verfolgen. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Bachmann, Ingeborg, Didaktische Grundlage, Lyrik, Kriminalliteratur, Literaturwissenschaft, Erzählung, Autorin, Mord, Fachdidaktik, Unterrichtsprojekt, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Moderne Literatur, Frau


    Autor: Schössler, Franziska
    Titel: Sinn egal. Körper zwecklos.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 46–55

    Abstract: Die Autorin Elfriede Jelinek demaskiert in ihrer Dramatik die gängige männliche Produktionsphantasie, Regiearbeit sei Schöpfung, hauche dem toten Buchstaben Leben ein und schaffe (Natur-)Körper. Ihre avantgardistische postdramatische Theaterästhetik, die mit Untoten, künstlichen Körpern, Sprachflächen und skulpturalen Chören arbeitet, entsteht konsequent aus der Demontage derjenigen (genieästhetischen) Konventionen, die im gegenwärtigen Theaterbetrieb vielfach weiterhin herrschen. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Drama, Jelinek, Elfriede, Geschlechterbeziehung, Theaterarbeit, Autorin, Theater, Gegenwartsliteratur, Ästhetik, Gegenwartstheater


    Autor: Jablkowska, Joanna
    Titel: Wer war Medea?
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 56–62

    Abstract: Christa Wolfs Roman Medea. Stimmen präsentiert ein soziales Modell, in dem ein sensibles und mitfühlendes Individuum zum Scheitern verurteilt wird, weil es gegen Hinterhältigkeit und Verlogenheit, Niedertracht und Verleumdung nicht gewappnet ist, obwohl es sie durchschaut. Nicht nur die DDR-Gesellschaft, sondern jeder Totalitarismus kann sich in diesem Modell spiegeln. Der Beitrag stellt die Originalität der Wolfschen Medea-Version heraus, indem er den Roman vor dem Hintergrund des mythologischen Stoffes liest. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Altertum, Didaktische Grundlage, Moderne, Roman, Mythologie, Beziehung, Autorin, Medea, Politik, Wolf, Christa, Fachdidaktik, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Mythos, Frau


    Autor: Werner, Birte
    Titel: Das Drama ist die Wirklichkeit.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 63–72

    Abstract: Dramatikerinnen sind auch im 20. Jahrhundert noch keine selbstverständliche Erscheinung. Eine Tradition weiblicher Autorschaft für das Theater ist erst im Entstehen begriffen. Dea Loher, Theresia Walser und Gesine Danckwart zählen zu den jungen Autorinnen und Autoren, die seit den 1990er Jahren die gegenwärtige Lebenswirklichkeit ins Zentrum ihrer Theatertexte stellen und formal in unterschiedlich hohem Maße postdramatische Elemente integrieren. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Drama, Autorin, Theater, Gegenwartsliteratur, Gegenwartstheater, Postmoderne, Frau


    Autor: Weiershausen, Romana
    Titel: Als Frau in der Fremde.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 73–83

    Abstract: Die fremde Frau ist seit langem Gegenstand der Literatur, nicht zuletzt im Sinne einer exotisierten Weiblichkeit aus dem Blick der eigenen und zudem männlich geprägten Kultur. In Umkehr dieser Perspektive wird danach gefragt, welche literarischen Entwürfe sich bei Gegenwartsautorinnen finden, die in Deutschland schreiben, selbst aber aus einem anderen Kulturkreis stammen. Die untersuchten Erzählungen und Romane über Migrantinnen zeugen von einer produktiven Überlagerung der doppelten Ausgrenzung als Frau und als Fremde, aus welcher eine eigene Position gewonnen wird. (Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlage, Migrantin, Roman, Literaturwissenschaft, Erzählung, Autorin, Gegenwartsliteratur, Ausländerin, Fremdheit, Kulturelle Identität, Frau


    Autor: Martin, Sylvia
    Titel: Klamms Krieg.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 84–86

    Abstract: Ein Erfahrungsbericht zum Einsatz des mobilen Theaterstücks von Kai Hensel Klamms Krieg. In diesem Stück stehen sich zwei Parteien gegenüber: Herr Klamm, der Lehrer eines Deutschkurses der Klasse 12, und sein Kurs. Die Schüler und Schülerinnen werfen dem Lehrer vor, Schuld am Selbstmord eines Mitschülers zu sein, dem ein einziger Punkt zum Bestehen des Abiturs fehlte.

    Schlagwörter: Schülerselbstmord, Schulsystem, Selbstmord, Theater, Schule, Lehrer-Schüler-Beziehung, Kritik, Theaterstück, Theaterpädagogik, Erfahrungsbericht


    Autor: Kashapova, Dina
    Titel: Alle außer du: Grammatischer Wandel und Reflexion über Sprache.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 86–90

    Abstract: In diesem Beitrag geht es um den grammatischen Wandel in der deutschen Sprache. Die Autorin beschränkt sich in diesem Beitrag auf wenige Beispiele der Veränderungen der Präpositionalrektion und der Verbvalenz und diskutiert damit verbundene Vorschläge für die Deutschdidaktik.

    Schlagwörter: Grammatik, Sprachanalyse, Deutsch, Sprachwandel, Fachdidaktik, Sprachnorm


    Autor: Fritsch, Eva
    Titel: Vergleichendes Lesen.
    Quelle: In: Der Deutschunterricht,(2006) 4, S. 91–95

    Abstract: Die Autorin stellt in ihrem Artikel den didaktischen Ansatz des Vergleichenden Lesens anhand eines konkreten Unterrichtsvergleichs im Fach Deutsch dar. Gegenstand ist Thomas Manns Novelle Mario und der Zauberer und die filmische Adaption von Klaus Maria Brandauer. Es soll gezeigt werden, wie mit dem vergleichenden Lesen zum Erwerb von Text- bzw. Filmkompetenz beigetragen werden kann. (Teilw. Orig.).

    Schlagwörter: Literatur, Methode, Didaktischer Ansatz, Didaktische Grundlage, Kompetenz, Vergleich, Mann, Thomas, Rezeption, Texterschließung, Text, Filmanalyse, Novelle, Lesen, Film, Medienkompetenz, Deutschunterricht


    Bisher erschienene Ausgaben:

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