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Zwangsarbeit im Dritten Reich

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 9/2000

Erscheinungsdatum:
August 2000
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
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Beiträge Mark Spoerer
Zwangsarbeit im Dritten Reich, Verantwortung und Entschädigung

Hans-Dieter Schmid
Die Geheime Staatspolizei in der Endphase des Krieges Bausteine für die Unterrichtspraxis Martin Schnackenberg
".. die Sprache bringt es an den Tag"
Über die Analyse des nationalsozialistischen Sprachgebrauchs das Grauen greifen Diskussion Wilhelm Hacke – Rainer Bendick
Zur historischen Einordnung deutscher Schulkarten –
oder: Was dient dem Erkenntnisprozess in der Geschichtswissenschaft? Literaturbericht Hans-Henning Schröder
Russland und die Sowjetunion, Teil II Aus dem Verband der Geschichtslehrer Die Verbrechen des Nationalsozialismus an den europäischen Juden – Thesen zum Unterricht

Abstract

Autor: Spoerer, Mark
Titel: Zwangsarbeit im Dritten Reich, Verantwortung und Entschädigung.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2000) 9, S. 508–527

Abstract: Das Zwangsarbeitssystem des Dritten Reichs beschränkte sich nicht auf den Einsatz von KZ-Häftlingen. In viel größerem Umfang wurden Kriegsgefangene und vor allem ausländische Zivilarbeiter eingesetzt. Bei genauer Prüfung der Geschichte deutscher Entschädigungszahlen stellt man fest, dass es bislang keine Zahlungen an Zwangsarbeiter nach dem Bundesentschädigungsgesetz gegeben hat. Gleichwohl hat die Bundesregierung nach 1990 verdeckte Reparationen an einzelne osteuropäische Staaten geleistet, die auch Zwangsarbeitern zugute kamen. Es gab seit den späten 1950er Jahren Zahlungen von deutschen Firmen, die sich jedoch auf kaum mehr als 130 Mio. DM belaufen und schwerlich als Argument dienen können, die neuen Forderungen abzulehnen.

Schlagwörter: Wirtschaft, Geschichte , Zwangsarbeiter, Nationalsozialismus, Zwangsarbeit, Ideologie, Entschädigung, 20. Jahrhundert, Drittes Reich


Autor: Schmid, Hans-Dieter
Titel: Die Geheime Staatspolizei in der Endphase des Krieges.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2000) 9, S. 528–539

Abstract: Die Kriegsendphase wird von der Geschichtswissenschaft erst allmählich als eine spezifische Phase des NS-Regimes erkannt, die durch die Auflösung staatlicher Strukturen, gesellschaftliche Desintegration und eine Steigerung von Terror und Verbrechen gekennzeichnet war. Mit dem massenhaften Fremdarbeitereinsatz korrespondierte eine rigorose sicherheitspolitische Überwachung durch die Gestapo; Zwangsarbeiter und Gestapo wurden gewissermaßen zu Opern und Tätern eines Vernichtungskrieges an der Heimatfront, Dabei kam es zu einer Radikalisierung des Gestapo-Terrors, deren Hauptformen in diesem Beitrag herausgearbeitet und durch Fallbeispiele belegt werden. (Orog.).

Schlagwörter: Schlussphase, Geschichte , Zwangsarbeiter, Gestapo, Weltkrieg II, Verbrechen, Geschichtswissenschaft, 20. Jahrhundert


Autor: Schnackenberg, Martin
Titel: ... die Sprache bringt es an den Tag. Über die Analyse des nationalsozialistischen Sprachgebrauchs das Grauen greifen.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2000) 9, S. 540–547

Abstract: Der vorliegende Artikel zeigt Wege auf, wie mit Hilfe einer Analyse des nationalsozialistischen Sprachgebrauchs eine Annäherung an den Holocaust im Geschichtsunterricht gelingen kann. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Sprache der Täter. Gerade deren vermeintlich objektive, mit Euphemismen durchsetzte Sprache wirft bei den Schülern ertragreichere Fragen auf, als dies viele Bilddokumente vermögen. Als Textquellen abgedruckt sind hier 1. die Rede des Reichsführers-SS, Heinrich Himmler vor SS-Gruppenführern (1943 in Posen), in der er betont, dass SS-Männer trotz tausendfachen Mordens anständig geblieben seien, 2. ein SS-Bericht vom 5. Juni 1942 Über technische Probleme bei Gaswagen.

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Sprachgebrauch, Sprache, Sprachanalyse, Holocaust, Sekundarstufe II, Nationalsozialismus, Unterrichtsmaterial, 20. Jahrhundert


Autor: Hacke, Wilhelm; Bendick, Rainer
Titel: Zur historischen Einordnung deutscher Schulkarten – oder: Was dient dem Erkenntnisprozess in der Geschichtswissenschaft?
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2000) 9, S. 548–552

Abstract: Die Diskussionsbeiträge beziehen sich auf den Beitrag von Rainer Bendick: Wo liegen Deutschlands Grenzen? Die Darstellung des Deutschen Reiches in deutschen und französischen Schulkarten vor und nach dem Ersten Weltkrieg (GWU, Heft 1/2000).

Schlagwörter: Landkarte, Deutsches Reich, Grenze, Frankreich, Lehrmittel, Geschichte , Weltkrieg I, Karte, Kartografie, Weimarer Republik, Kaiserreich, Deutschland


Autor: Schröder, Hans-Henning
Titel: Russland und die Sowjetunion. Literaturbericht, Teil II.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2000) 9, S. 553–561

Abstract: Der Literaturbericht stellt neuere Werke zur Geschichte der Sowjetunion vor, Gesamtdarstellungen, zur Geschichte der russische Revolution, zur Geschichte der Verlierer, zum Stalinismus.

Schlagwörter: Historiografie, Geschichte , Russland, Geschichtswissenschaft, Sowjetunion


Bisher erschienene Ausgaben:

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Medienart:
Zeitschrift

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