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Lokale Verwaltung im Nationalsozialismus

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 3/2004

Erscheinungsdatum:
Februar 2004
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523231
Medienart:
Zeitschrift
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BEITRÄGE Sabine Mecking Demokratie ? Diktatur ? Demokratie: Beamte schwören Treue Zur symbolischen und faktischen Bedeutung des Treueides

Rüdiger Fleiter Die "Verwertung jüdischen Eigentums" am Beispiel der "Pfandleihaktion" in Hannover

Armin Hatje Der Bürger in der EU ? eine Randfigur des europäischen Integrationsprozesses Diskussion Thomas Lange Den individuellen Rezeptionskontext rekonstruieren

Rudolf Tschirbs Maßgebliches Portal der Erinnerung Berichte und Kommentare Uwe Walter Mit Theodor Mommsen noch lange nicht fertig Eine Berliner Tagung zum 100. Todestag INFORMATIONEN NEUE MEDIEN Gudrun Gersmann East meets West Internetportale zur ost- und ostmitteleuropäischen Geschichte LITERATURBERICHT Mark Spoerer Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, Teil II NACHRICHTEN AUS DEM VERBAND DER GESCHICHTSLEHRER

Abstract

Autor: Mecking, Sabine
Titel: Demokratie – Diktatur – Demokratie: Beamte schwören Treue.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 3, S. 140–150

Abstract: Ich schwöre, so die ersten Worte der jeweiligen Eidesformel, mit denen Beamte nach den Staatsumbrüchen 1918, 1933 und 1945 gewissenhafte Aufgabenerfüllung, Treue und Gehorsam gegenüber der republikanischen Verfassung, den Gesetzen oder Adolf Hitler gelobten. Welche Konsequenzen ergaben sich für die Beamten im Falle eines Staatsformwechsels und der erneuten Vereidigung auf das nachfolgende System? Während zuweilen in der Fachliteratur in der Wirkung des Treueides ein entscheidender Beweggrund für das Verhalten der Staatsdiener gesehen wird, stützen die Verhältnisse bei der Stadtverwaltung Münster die These, dass die Eidesproblematik vielfach überbewertet wird. (Orig.).

Schlagwörter: Münster i.W., Geschichte , Staat, Geschichtswissenschaft, Treue, Eid, Beamter, 20. Jahrhundert


Autor: Fleiter, Rüdiger
Titel: Die Verwertung jüdischen Eigentums am Beispiel der Pfandleihaktion in Hannover.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 3, S. 151–164

Abstract: Am Beispiel Hannovers wird die Rolle der kommunalen Pfandleihanstalten bei der Verwertung jüdischen Eigentums analysiert. Im Frühjahr 1939 mussten alle Juden reichsweit sämtlichen Schmuck, Silber, Gold, Juwelen usw. bei den Leihämtern abgeben. Die Kommunen wickelten die Aktion für das Reich ab, kassierten auf Kosten der Opfer eine Verwaltungsgebühr, sorgten für die Verwertung der Gegenstände und kauften aus den geraubten Beständen auf. Der Beitrag zeigt, dass zentrale Verfolgungsmaßnahmen nicht von den Sonderbehörden der Partei, sondern vom überkommenen Verwaltungsapparat umgesetzt wurden. (Orig.).

Schlagwörter: Verwaltung, Hannover, Eigentum, Diskriminierung, Geschichte , Jude, Nationalsozialismus, Kommunalverwaltung, Geschichtswissenschaft, Beamter


Autor: Hatje, Armin
Titel: Der Bürger in der EU – eine Randfigur des europäischen Integrationsprozesses?
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 3, S. 165–179

Abstract: Den meisten Bürgern in Europa fällt es schwer, sich mit der Europäischen Union zu identifizieren, obwohl die Erfolge dieses überstaatlichen Zusammenschlusses unbestreitbar sind. Viele Europäer fühlen sich als Randfiguren eines Integrationsprozesses, den sie nicht beeinflussen können, der aber sichtbaren Einfluss auf ihr Leben ausübt. Auch in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wird Kritik am vermeintlichen oder tatsächlichen demokratischen Defizit der EU geübt. Der Beitrag entwirft vor dem Hintergrund der aktuellen Reformdebatte aus rechtlicher Perspektive ein differenziertes Bild der Bürgerbeteiligung im europäischen Verfassungsbund. Darüber hinaus werden Vorschläge zur Verbesserung bürgerlicher Partizipation in europäischen Angelegenheiten diskutiert und bewertet. (Orig.).

Schlagwörter: Zeitgeschichte, Europäische Integration, Geschichte , Partizipation, Geschichtswissenschaft, Europäische Union, Bürger, Beteiligung, Bevölkerung


Autor: Lange, Thomas
Titel: Den individuellen Rezeptionskontext rekonstruieren.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 3, S. 180–182

Abstract: Der Autor nimmt Stellung zu den Anmerkungen Thomas Langes zu seinem Artikel: Film als Gedächtnisort. Bernhard Wickis Die Brücke (1959) und der Mythos von der Sinnlosigkeit des Krieges (GWU 54, 2003, H. 10, S. 578–605).

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Erinnerung, Interpretation, Rezeption, Geschichte , Filmanalyse, Film, Spielfilm, Weltkrieg II, 50er Jahre, Diskussion


Autor: Tschirbs, Rudolf
Titel: Maßgebliches Portal der Erinnerung.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 3, S. 183–185

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Erinnerung, Interpretation, Rezeption, Geschichte , Filmanalyse, Film, Spielfilm, Weltkrieg II, 50er Jahre, Diskussion


Autor: Walter, Uwe
Titel: Mit Theodor Mommsen noch lange nicht fertig.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 3, S. 186–189

Schlagwörter: Mommsen, Theodor, Historiker, Geschichtswissenschaft, Tagungsbericht


Autor: Gersmann, Gudrun
Titel: East meets West.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 3, S. 191–193

Schlagwörter: Uniform Resource Locator, Geschichte , Ostmitteleuropa, Geschichtswissenschaft, Osteuropa


Autor: Spoerer, Mark
Titel: Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte. Teil II.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 3, S. 194–201

Schlagwörter: Literaturbericht, Wirtschaftsgeschichte, Geschichte , Unternehmen


Bisher erschienene Ausgaben:

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