Warenkorb

Erinnerungsgeschichte

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 10/2003

Erscheinungsdatum:
September 2003
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
21,50 €
Inkl. MwSt.
Lieferstatus:
Vergriffen ohne Neuauflage
* Sonderpreise
(gilt nicht für Händler und Wiederverkäufer)
Abonnenten

Ab 1 Stück à 17,50 €

Referendare (mit Abo)

Ab 1 Stück à 12,25 €

BEITRÄGE Christoph Cornelißen Was heißt Erinnerungskultur? Begriff – Methoden – Perspektiven

Stefan W. Römmelt Jubiläumskonkurrenz? – Zur Entwicklung von protestantischer und katholischer Erinnerungskultur in der Frühen Neuzeit

Rudolf Tschirbs Film als Gedächtnisort – Bernhard Wickis – "Die Brücke" (1959) und der Mythos von der Sinnlosigkeit des Krieges BERICHTE UND KOMMENTARE Jan-Holger Kirsch Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Paul Münch Genese, Ziel, Funktionen und Inszenierungen privater und öffentlicher Erinnerung – Internationale Konferenz an der Universität Essen, 10.-12. Juli 2002 EINZELBESPRECHUNG Winfried Schulze Ortsbesichtigung: Deutsche Erinnerungsorte INFORMATIONEN NEUE MEDIEN Gudrun Gersmann Virtuelle Lehrer, virtuelle Schüler, virtuelle Klassenzimmer Schulgeschichte im Netz LITERATURBERICHT Joachim Scholtyseck Deutsches Kaiserreich 1871–1918, Teil II NACHRICHTEN AUS DEM VERBAND DER GESCHICHTSLEHRER

Abstract

Autor: Cornelißen, Christoph
Titel: Was heißt Erinnerungskultur?
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2003) 10, S. 548–563

Abstract: Der Beitrag beschäftigt sich mit der aktuellen und disziplinübergreifenden Forschungsdiskussion über Formen des sozialen Gedächtnisses. Neben der Deutung für das Aufkommen dieses neuen Ansatzes wird die Geschichte des Begriffs Erinnerungskultur abgehandelt. Außerdem bietet der Beitrag eine kritische Bestandsaufnahme der bisherigen Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse in der Erforschung von Erinnerungskulturen. Zusätzlich weist er Perspektiven für zukünftige Studien auf diesem Gebiet aus.

Schlagwörter: Methode, Erinnerung, Wissenschaftsdisziplin, Geschichte , Gedenken, Begriff, Geschichtswissenschaft, Kulturgeschichte, Forschungsmethode


Autor: Römmelt, Stefan W.
Titel: Jubiläumskonkurrenz?
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2003) 10, S. 564–577

Abstract: Die frühneuzeitliche protestantisch-katholische Jubiläumskonkurrenz entsprang dem Streit um den Besitz der wahren christlichen Tradition. Während die traditionslosen protestantischen Erinnerungsfeste, die besonders in der Reichsstadt Augsburg begangen wurden, an die Urkirche anknüpften, verwiesen die katholischen Jubiläen häufig auf das hohe Alter der feiernden Institution. Katholische und protestantische Erinnerungskultur bedienten sich der gleichen Formen. Unterschiede bestanden in der gegenseitigen Wahrnehmungsintensität. Im Laufe des 18. Jahrhunderts war das Bewusstsein der Jubliäumskonkurrenz auf katholischer Seite stärker ausgeprägt. So traten auch Klöster zueinander in Jubliäumskonkurrenz, was zu Jubiläumsfiktionen führte. (Orig.).

Schlagwörter: Konfession, Jubiläum, 18. Jahrhundert, Erinnerung, Katholizismus, 17. Jahrhundert, Geschichte , Protestantismus, Frühe Neuzeit, 16. Jahrhundert, Gedenkfeier, Neuzeit, Geschichtswissenschaft


Autor: Tschirbs, Rudolf
Titel: Film als Gedächtnisort.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2003) 10, S. 578–594

Abstract: Die deutsche Spielfilmproduktion der Fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts hat sich intensiv mit dem Zweiten Weltkrieg befasst. Der Krieg wird darin nicht als Angriffskrieg gedeutet, sondern die deutschen Soldaten befinden sich in der Endphase des Krieges, auf dem Rückzug. Der Schritt zur Umdeutung der deutschen Aggression in einen Verteidigungskrieg war dann sehr kurz. Auch Die Brücke macht da keine Ausnahme. Die gängige Deutung als ein Dokument der Sinnlosigkeit des Krieges wird in einer genauen Filmanalyse widerlegt. Außerdem wird an Filmsequenzen gezeigt, wie dieser Film die intergenerationelle Erinnerung an den Krieg kristallisierte, sie verdichtete und in neue Deutungsbahnen lenkte. (Orig., gek.).

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Erinnerung, Interpretation, Rezeption, Geschichte , Filmanalyse, Film, Spielfilm, Weltkrieg II, 20. Jahrhundert


Autor: Kirsch, Jan-Holger
Titel: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2003) 10, S. 595–605

Abstract: KZ-Gedenkstätten sind insofern authentisch, als sie sich an früheren Orten der NS-Verfolgung befinden. Der Begriff der Authentizität ist jedoch nicht hinreichend, um das heutige Erscheinungsbild und die Aufgaben solcher Gedenkstätten zu verstehen. Am Beispiel Sachsenhausen wird die Überlagerung mehrerer Zeitgeschichten erläutert: Das nationalsozialistische Konzentrationslager, das sowjetische Speziallager sowie die Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR prägten den Ort auf je verschiedene Weise. Seit der deutschen Einheit befindet sich die Gedenkstätte Sachsenhausen in einem fundamentalen Prozess der Neugestaltung, dessen Grundlinien ebenfalls skizziert werden. (Orig.).

Schlagwörter: Gedenkstätte, Museum, Konzentrationslager, Zeitgeschichte, Geschichte , Deutschland-DDR, Nationalsozialismus, Geschichtswissenschaft, Zeitgeist


Autor: Gersmann, Gudrun
Titel: Virtuelle Lehrer, virtuelle Schüler, virtuelle Klassenzimmer.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2003) 10, S. 614–616

Abstract: Vorgestellt werden Internet-Adressen, die sich mit historischer Bildungsforschung befassen oder unter denen Schulmuseen zu finden sind.

Schlagwörter: Schulmuseum, Geschichtsunterricht, Neue Medien, Erziehungsgeschichte, Uniform Resource Locator, Geschichte , Schule, Geschichtswissenschaft, Internet, Bildungsgeschichte, Schulgeschichte


Autor: Scholyseck, Joachim
Titel: Deutsches Kaiserreich 1871–1918.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2003) 10, S. 617–632

Abstract: Dieser zweite Teil des Literaturberichts stellt in Fortsetzung des ersten Teils zunächst Arbeiten vor, die sich mit dem Verhältnis von Intellektuellen zum Ersten Weltkrieg befassen. Weiter beschäftigt er sich mit Werken der neueren Geschichtsschreibung zu Einzelproblemen einer Geschichte des Kaiserreichs von 1871.

Schlagwörter: Deutsches Reich, Literaturbericht, Historiografie, Geschichte , Weltkrieg I, Deutsche Geschichte, Geschichtswissenschaft, Wilhelminische Ära, Kaiserreich, Intellektueller


Bisher erschienene Ausgaben:

Produktdetails

Bestellnr.:
523226
Medienart:
Zeitschrift

* Preise zuzüglich Versandkosten. Abonnenten unserer Zeitschriften erhalten viele Produkte des Friedrich Verlags preisreduziert. Bitte melden Sie sich an, um von diesen Vergünstigungen zu profitieren. Aktionsangebote gelten nicht für Händler und Wiederverkäufer. Rabatte sind nicht kombinierbar. Bitte beachten Sie, dass auch der Studentenrabatt nicht auf Aktionspreise angerechnet werden kann. Auf bereits reduzierte Artikel kann kein Rabatt-Gutschein angewendet werden.