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Geschichte und Erinnerung

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 12/2004

Erscheinungsdatum:
November 2004
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523240
Medienart:
Zeitschrift
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BEITRÄGE

Tillmann Bendikowski
Erinnern und Vergessen
Vom Nutzen und Nachteil der Gedächtnisforschung für die Geschichtswissenschaft

Michael Schmitz
Die Kunst des Erinnerns
Das Berliner Holocaust-Denkmal im Fokus von nationaler Identität und universaler Abstraktion

Klaus Dieter Hein-Mooren
Spontan oder geplant?
Bemerkungen zu Willy Brandts Kniefall in Warschau

INFORMATIONEN NEUE MEDIEN

Gudrun Gersmann
Tut Ench Amuns elektronische Wiedergeburt
Die Geschichte des Alten Ägypten im Netz

LITERATURBERICHT

Rudolf Schieffer
Früh- und Hochmittelalter, Teil I

NACHRICHTEN

AUS DEM VERBAND DER GESCHICHTSLEHRER

Peter Lautzas
Rede des Vorsitzenden des Verbandes der Geschichtslehrer´Deutschlands auf dem Historikertag in Kiel

Register des Jahrgangs 55, 2004

Abstract

Autor: Bendikowski, Tillmann
Titel: Erinnern und Vergessen. Vom Nutzen und Nachteil der Gedächtsnisforschung für die Geschichtswissenschaft.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 12, S. 718–725

Abstract: Die Erforschung des Gedächtnisses ist zu einem festen Bestandteil der Geschichtswissenschaft geworden. Dem allenthalben wahrgenommenen Nutzen dieser Gedächtnisforschung stehen indes auch Nachteile gegenüber. Dazu zählt eine zunhemende Unschärfe in der Unterscheidung zwischen Geschichte und Gedächtnis und damit zwischen Geschichts- und Gedächtnisforschung, aber auch die einseitige Betrachtung der Erinnerung zu Lasten des Vergessens. Zudem gibt es Anzeichen dafür, dass mit der Gedächtnisforschung eine neue Nationalisierung der deutschen Geschichtswissenschaft einhergehen wird. (Orig.).

Schlagwörter: Gedächtnis, Erinnerung, Geschichte , Vergessen, Geschichtswissenschaft, Wissen


Autor: Schmitz, Michael
Titel: Die Kunst des Erinnerns. Das Berliner Holocaust-Denkmal im Fokus von nationaler Identität und universaler Abstraktion.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 12, S. 726–743

Abstract: Das Berliner Holocaust-Denkmal ist gekennzeichnet durch einen bemerkenswerten Kontrast: Während die Mahnmal-Debatte sich in explizit nationalen Kategorien bewegt hat, ist die ästhetische Formensprache des Denkmals radikal abstrakt und universal. Ziel der vorliegenden Studie ist eine genauere Analyse des Zusammenhangs zwischen der politischen und ästhetischen Dimension des Holocaust-Denkmals. (Orig.).

Schlagwörter: Konzept, Mahnmal, Ikonografie, Erinnerung, Kunst, Holocaust, Geschichte , Entwurf, Politik, Nationale Identität, Berlin, Nationalsozialismus, Harmonisierung, Denkmal, Ästhetik, Wettbewerb, Diskussion, Universalisierung


Autor: Hein-Mooren, Klaus Dieter
Titel: Spontan oder geplant? Bemerkungen zu Willy Brandts Kniefall in Warschau.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 12, S. 744–753

Abstract: Anlaß für den Besuch Willy Brandts nach Polen war die Unterzeichnung des in der Bundesrepublik stark umstrittenen Warschauer Vertrages über die Normalisierung der gegeseitigen Beziehungen zwischen Polen und der Bundesrepublik Deutschland. Der Besuch von zwei Gedenkstätten stand auf dem Programm. Bei der offiziellen Zeremonie am Grabmal des Unbekannten Soldaten verhielt Brandt sich protokollarisch, während der Gedenkveranstaltung am Ehrenmal für die Helden des Warschauer Gettos fand sein Kniefall statt. Der Autor zeigt die Mehrdeutigkeit dieser symbolischen Handlung auf: Sie war bedacht und intuitiv zugleich, sowohl eine Demutsgeste angesichts der deutschen Schuld als auch ein Protest gegen den Antisemitismus der polnischen Kommunisten. Die Reaktion darauf war in Deutschland wie Polen zwiespältig. Erst allmählich wurde diese Geste zum Symbol für eine neue deutsche Politik – und das Foto davon zu einer Ikone der westdeutschen Nachkriegsgeschichte.

Schlagwörter: Gedenkstätte, Zeitgeschichte, Deutschland-BRD, Geschichte , Fotografie, Entspannungspolitik, 70er Jahre, Nachkriegsgeschichte, Ostpolitik, Polen, Geschichtswissenschaft, Warschauer Ghetto, Historische Quelle, Brandt, Willy, 20. Jahrhundert


Autor: Gersmann, Gudrun
Titel: Tut Ench Amuns elektronische Wiedergeburt. Die Geschichte des Alten Ägypten im Netz.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 12, S. 754–755

Schlagwörter: Ägypten, Archäologie, Grab, Geschichte , Frühe Hochkultur, Pharao, Alte Geschichte, Internetadresse, Geschichtswissenschaft, Kulturgeschichte


Autor: Schieffer, Rudolf
Titel: Frühes und Hohes Mittelalter. Teil I.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 12, S. 756–767

Abstract: Vorgestellt werden im Wesentlichen monografische Titel in deutscher Sprache mit dem Schwerpunkt Hohes Mittelalter (bis 1250).

Schlagwörter: Völkerwanderung, Literaturbericht, Ottonen, Frühmittelalter, Hochmittelalter, Geschichte , Mittelalter, Geschichtswissenschaft, Karolinger, Salier


Bisher erschienene Ausgaben:

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