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Wiedergutmachung – die Entschädigungen für NS-Verf

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 5/6 2005

Erscheinungsdatum:
April 2005
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523245
Medienart:
Zeitschrift
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BEITRÄGE Joachim Radkau Für eine Grüne Revolution im Geschichtsunterricht – für eine Historisierung der Umwelterziehung: zehn Thesen

Frank Uekötter Stark im Ton, schwach in der Organisation Der Protest gegen den frühen Automobilismus

Anna-Katharina Wöbse Ölpest und Pechvogel Zur Frühgeschichte eines internationalen Umweltkonfliktes Berichte und Kommentare Herbert Prokasky/Rolf Schörken Wanda Kampmann (1903–1978) INFORMATIONEN NEUE MEDIEN Gudrun Gersmann Feuer, Wasser, Erde, Luft Materialien zur Umweltgeschichte im WWW Literaturbericht Wolfram Pyta Weimarer Republik, Teil II NACHRICHTEN Aus dem Verband der Geschichtslehrer Hans-Hermann Hertle Das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e. V. (ZZF)

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Abstract

Autor: Hockerts, Hans Günter
Titel: Grenzen und Räume der Wiedergutmachung. Die Entschädigung für NS-Verfolgte in West- und Osteuropa.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2005) 5–6, S. 292–298

Abstract: Das westdeutsche Entschädigungsrecht bezog sich ganz überwiegend auf deutsche NS-Verfolgte. Die Ansprüche ausländischer NS-Opfer wurden dem Thema Reparationen zugerechnet, deren Regelung das Londoner Schuldenabkommen (1953) bis zum Abschluss eines Friedensvertrags mit Deutschland aufschob. Daher waren die Ansprüche der ausländischen NS-Verfolgten gegenüber der Bonner Republik im Prinzip blockiert. Der Beitrag erläutert die Bedeutung politisch-geografischer Raumdefinition für die Geschichte der Entschädigung, wofür die Aufspaltung in Westverfolgte und Ostverfolgte das hervorstechendste Beispiel bildet. (Orig.).

Schlagwörter: Reparation, Wiedergutmachung, Verfolgung, Zeitgeschichte, Völkerrecht, Deutschland-BRD, Geschichte , Verfolgter, Nationalsozialismus, Entschädigung, Ausland, Geschichtswissenschaft


Autor: Froland, Hans Otto
Titel: Wiedergutmachung und Normalisierung. Das bundesdeutsche Entschädigungsabkommen von 1959 zugunsten norwegischer Opfer von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2005) 5–6, S. 299–307

Abstract: In der norwegischen Historiographie ist die Geschichte des deutsch-norwegischen Entschädigungsabkommens für NS-Unrecht bis heute nicht aufgearbeitet und bewertet, weil die nationale Erinnerungskultur sich auf das Unrecht während der NS-Okkupation konzentriert und seine Wiedergutmachung außer Acht gelassen hat. Warum und wie ist es zu einer norwegischen Forderung gekommen und wie hat sich die norwegische Taktik bis zum Unterzeichnen des Abkommens in 1959 entwickelt? Die Funktion des Abkommens war, die politisch-psychologische Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden seit 1955 in der NATO verbündeten Staaten zu fördern. (Orig.).

Schlagwörter: Wiedergutmachung, Norwegen, Abkommen, Verfolgung, Opfer, Zeitgeschichte, Deutschland-BRD, Geschichte , Verfolgter, Nationalsozialismus, Entschädigung, Geschichtswissenschaft, 50er Jahre, 20. Jahrhundert, Außenpolitik


Autor: Fleischer, Hagen
Titel: Deutsch Wiedergutmachung in Griechenland.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2005) 5–6, S. 308–315

Abstract: Als sich Griechenland 1956 an der Démarche der Weststaaten beteiligte, verknüpfte Athen die Entschädigungsfrage mit dem von Bonn gewünschten Strafverfolgungsverzicht gegen deutsche Kriegsverbrecher und anderen Kriegsfolgen-Problemen. 1960 verpflichtete sich Bonn zur Zahlung von 115 Mio. DM. Die Wiedervereinigung Deutschlands und der 2+4-Vertrag von 1990 reaktivierten aus griechischer Sicht die durch das Londoner Schuldenabkommen blockierten Ansprüche. (Orig.).

Schlagwörter: Wiedergutmachung, Griechenland, Abkommen, Verfolgung, Zeitgeschichte, Deutschland-BRD, Geschichte , Verfolgter, Nationalsozialismus, Entschädigung, Geschichtswissenschaft


Autor: Maisel, Claudia
Titel: Opfer und Kämpfer. Die Entschädigung für NS-Verfolgte in Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2005) 5–6, S. 316–322

Abstract: Weder die französische Entschädigungsgesetzgebung noch die Beteiligung Frankreichs an der Initiative der Westmächte kann als umfassend untersucht gelten. Der Beitrag fragt nach der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des deutsch-französischen Vertrags vom 15. Juli 1960 und nach der Reaktualisierung französischer Forderungen seit 1989/90.

Schlagwörter: Wiedergutmachung, 60er Jahre, Abkommen, Frankreich, Verfolgung, Opfer, Zeitgeschichte, Geschichte , Verfolgter, Zwangsarbeiter, Krieg, Nationalsozialismus, Entschädigung, Weltkrieg II, Geschichtswissenschaft, 20. Jahrhundert


Autor: Ruchniewicz, Krzysztof
Titel: Doppelt betrogen? Der Streit um die polnischen Entschädigungsansprüche an die Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2005) 5–6, S. 323–332

Abstract: Die Frage nach dedr Wiedergutmachung für die polnischen Opfer des dritten Reiches stellte eines der Hauptprobleme in den Beziehungen nach 1945 dar. Erst in der Ära der sozialliberalen Koalition gelang es, Abmachungen über eine Wiedergutmachung an die Opfer der pseudomedizinischen Experimente (1972) und ein Rentenabkommen (1975) zu schließen.

Schlagwörter: Wiedergutmachung, Abkommen, Verfolgung, Opfer, Zeitgeschichte, Geschichte , Verfolgter, Nationalsozialismus, Entschädigung, Polen, Geschichtswissenschaft


Autor: Gersmann, Gudrun
Titel: Technikgeschichte digital: http://fotothek.slub-dresden.de.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2005) 5–6, S. 333–334

Abstract: Vorgestellt wird das online-Angebot der Deutschen Fotothek, bei dem die Digitalisierungsprojekte der in den 1920er Jahren als Sächsische Landesbildstelle zum Zweck der Dokumentation landeskundlicher Materialien gegründeten Institution zu finden sind. Die derzeit verfügbaren Bilddokumente des Universalarchivs der Kunst- und Kulturgeschichte umfassen Aufnahmen von Objekten aus dem Zeitraum von der Antike bis in das ausgehende 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt zwischen 1500 und 1990, darunter Reproduktionen von Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken ebenso wie fotografische Dokumentationen von Herstellungsprozessen in Handwerk und Industrie einschließlich der dazu benötigten Werkzeuge, Gerätschaften und Maschinen sowie der Architektur der Produktionsstätten. Lohnenswert sind beispielsweise auch die Kartensammlung, der Marsch durch die Schulgeschichte, der Musik-Katalog mit Tausenden von Musikerporträts und Fotografien von Instrumenten und Aufführungen. Den imponierendsten Bestandteil der digitalen Sammlung repräsentiert die Dokumentation zur Technikgeschichte.

Schlagwörter: Museum, Uniform Resource Locator, Geschichte , Fotografie, Dresden, Dokumentation, Karte, Archiv, Kulturgeschichte, Kunstgeschichte, Internet, Online, Sachsen, Technikgeschichte, Schulgeschichte


Autor: Harding, Leonhard
Titel: Afrika und die Erinnerung.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2005) 5–6, S. 335–350

Abstract: In diesem Teil des Literaturberichts geht es u.a. um die Erinnerung an die deutsche Kolonialherrschaft in Südwestafrika, die Geschichte der Herero und Nama, Deutsche heute in Namibia, Gewalt und (Bürger-)Kriege in Afrika, Afrikaner in Deutschland.

Schlagwörter: Vergangenheit, Literaturbericht, Afrikaner, Afrika, Erinnerung, Namibia, Geschichte , Bürgerkrieg, Südwestafrika, Krieg, Deutscher, Gewalt, Geschichtswissenschaft, Kulturgeschichte, Kolonialismus, Herero, Deutschland


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