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Antike – Erinnerung und Rezeption

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 5+6/2002

Erscheinungsdatum:
April 2002
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523209
Medienart:
Zeitschrift
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BEITRÄGE Justus Cobet/Hans-Joachim Gehrke
Warum um Troia immer wieder streiten?

Uwe Walter
Geschichte als Lebensmacht im republikanischen Rom

Raimund Schulz
Die antiken Grundlagen der europäischen Expansion.
Eine epochenübergreifende kulturhistorische Unterrichtseinheit

Stichworte zur Geschichtsdidaktik

Gerhard Schneider
Gegenstände und Sachüberreste als Unterrichtsmedien Informationen Neue Medien Gudrun Gersmann
Mehr als Ton, Steine, Scherben ? Quellen und Materialien zur Geschichte Trojas im Internet

Literaturbericht

Dirk Raetzel-Fabian
Ur- und frühgeschichtliche Archäologie NACHRICHTEN Aus dem Verband der Geschichtslehrer

Historikertag 2002 Halle ? Sektionen des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands, Teil II

Die Behandlung der DDR-Geschichte im Unterricht

Abstract

Autor: Gehrke, Hans-Joachim; Cobet, Justus
Titel: Warum um Troia immer wieder streiten?
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2002) 5–6, S. 290–325

Abstract: Den aktuellen Streit um Troia machen nur vordergründig die Fragen von Definition und Interpretation der neueren Grabungsbefunde aus. Auf dem Hintergrund einer langen Rezeptions- und einer disziplinär verzweigten Forschungsgeschichte werden Homerkritik und Spatenwissenschaft im seit Schliemann ausgelegten Spannungsfeld von Hermeneutik und positivistischer Szientifik auf die Probleme der historischen Rekonstruktion der einschlägigen Kontexte bezogen. (Orig.).

Schlagwörter: Konflikt, Forscher, Altertum, Archäologie, Griechenland, Historiografie, Forschung, Geschichte , Alte Geschichte, Geschichtswissenschaft, Diskussion, Troja, Methodologie, Wissenschaftler


Autor: Walter, Uwe
Titel: Geschichte als Lebensmacht im republikanischen Rom.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2002) 5–6, S. 326–339

Abstract: Die Erinnerungskultur im republikanischen Rom war geprägt von der Nobilität als der gesellschaftlich und politisch maßgebenden Gruppe. Wie alle Adelsgesellschaften besaß die Nobilität ein stark ausgebildetes Vergangenheitsbewusstsein im Sinne einer Verpflichtung gegenüber den eigenen Vorfahren, die das Handeln zu leiten vermochte. Das Vergangenheitsbewusstsein wurde u.a. im verbindlichen Beispiel und der Reihe der erfolgreichen Ahnen codiert und kommuniziert. Der Aufsatz stellt Objekte, Praktiken und Texte vor, in denen dies geschah. Dann wird die mögliche imperative Wirkung einer bewusst angenommenen Vergangenheit am Beispiel des Caesarmörders Brutus verdeutlicht. Der konstruktive Charakter von Geschichte tritt dabei ebenso hervor wie ihre Bedeutung für das Leben und die Verantwortung des Historikers.

Schlagwörter: Erinnerung, Geschichte , Handlung, Adel, Geschichtswissenschaft, Römische Geschichte, Handlungsorientierung, Geschichtsbewusstsein


Autor: Schulz, Raimund
Titel: Die antiken Grundlagen der europäischen Expansion.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2002) 5–6, S. 340–360

Abstract: Antike Berichte über maritime Afrikaexpeditionen ermutigten die Portugiesen, Afrika zu umsegeln. Kolumbus hätte ohne die in der Antike entwickelte Vorstellung von der Kugelgestalt der Erde und der geringen Ausdehnung des Atlantiks seine Fahrt nicht gewagt. Antike Thesen über atlantische Kontinente projizierten erreichbare Ziele, und ethnografisch-mythografische Topoi über atlantische Paradieswelten präfigurierten die Sicht der Entdecker auf die Neue Welt. Denk- und Wissensmodelle der Antike haben so die Durchführung und die Verarbeitung der frühneuzeitlichen Expansion wesentlich beeinflusst. – Der Beitrag bereitet das Thema mit Blick auf eine epochenübergreifende und kulturhistorisch orientierte Unterrichtseinheit in der gymnasialen Oberstufe auf und stellt einige schwer zugängliche Materialien dazu zur Verfügung, auf andere Materialien wird hingewiesen.

Schlagwörter: Antike, Entdeckungsreise, Geschichtsunterricht, Unterrichtseinheit, Rezeption, Sekundarstufe II, Seefahrt, Frühe Neuzeit, Entdeckung, Gymnasiale Oberstufe, Unterrichtsmaterial, Neuzeit


Autor: Schneider, Gerhard
Titel: Gegenstände und Sachüberreste als Unterrichtsmedien.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2002) 5–6, S. 361–371

Abstract: Dieser geschichtsdidaktische Beitrag befasst sich mit der Frage, was Sachzeugnisse und Gegenstände im Geschichtsunterricht sind? In welcher Unterrichtsphase sind sie zu verwenden? Welchen besonderen Zweck können sie im Geschichtsunterricht erfüllen?

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Geschichtsunterricht, Fachdidaktik, Gegenstand, Unterrichtsmedien


Autor: Gersmann, Gudrun
Titel: Mehr als Ton, Steine, Scherben.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2002) 5–6, S. 372–374

Abstract: Vorgestellt werden 9 Internet-Adressen mit Quellen und Materialien zur Geschichte Trojas.

Schlagwörter: Altertum, Geschichtsunterricht, Neue Medien, Griechenland, Geschichte , Internetadresse, Geschichtswissenschaft, Troja


Autor: Raetzel-Fabian, Dirk
Titel: Literaturbericht: Ur- und frühgeschichtliche Archäologie.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2002) 5–6, S. 375–394

Schlagwörter: Archäologie, Literaturbericht, Vor- und Frühgeschichte


Bisher erschienene Ausgaben:

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