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Geschichte des Geschichtsunterrichts

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 7/8 2004

Erscheinungsdatum:
Juni 2004
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523235
Medienart:
Zeitschrift
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BEITRÄGE Joachim Rohlfes Deutscher Geschichtsunterricht im 19. Jahrhundert Staatlich-politische Vorgaben, geschichtswissenschaftliche Maßstäbe, pädagogische Impulse

Michael Sauer Zwischen Ideologie und Pragmatik Ferdinand Stiehl und der historische Unterricht in der Volksschule

Horst Kuss Geschichtsunterricht zwischen Kaiserreich und Republik Historisches Lernen und politischer Umbruch 1918/19 422

Knut Engeler Geschichtsunterricht und Reformpädagogik Methodische Neuerungen im gymnasialen Geschichtsunterricht INFORMATIONEN NEUE MEDIEN Gudrun Gersmann Mona Lisas elektronisches Lächeln ? Virtuelle Museumsbesuche LITERATURBERICHT Wolfgang Schmale Geschichte Europas, Teil I NACHRICHTEN AUS DEM VERBAND DER GESCHICHTSLEHRER Peter Lautzas Die Sektionen des Verbandes auf dem Historikertag in Kiel

Willi Eisele 8. Münchner Kontaktstudium für Geschichtslehrer

Abstract

Autor: Rohlfes, Joachim
Titel: Deutscher Geschichtsunterricht im 19. Jahrhundert.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 7–8, S. 382–400

Abstract: Geschichtsunterricht vollzieht sich in der täglichen Arbeit im Klassenzimmer, in der Kommunikation zwischen Lehrernden und Lernenden. Aber er wird geformt durch ein Ensemble von Vorgaben, zu deren wichtigsten die staatlichen Regelungen, die Resultate der Geschichtswissenschaft, die Konzepte der Pädagogik gehören. Der Beitrag fragt nach der Prägekraft, den diese drei Determinaten im 19. Jahrhundert hatten.

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Geschichte , Schule, Schulfach, 19. Jahrhundert, Bildungsgeschichte, Deutschland, Schulgeschichte


Autor: Sauer, Michael
Titel: Zwischen Ideologie und Pragmatik. Ferdinand Stiehl und der historische Unterricht in der Volksschule.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 7–8, S. 401–421

Abstract: Ferdinand Stiehl, der Verfasser der Preußischen Regulative zur Volksschule und Lehrerbildung von 1854, gilt als Verkörperung einer reaktionären Bildungspolitik. Tatsächlich entsprach jedoch das pragmatische Konzept der Regulative – das zweifellos auf einer konservativen Grundposition beruhte – wohl recht gut dem damaligen Entwicklungsstand des niederen Schulwesens. Ähnlich verhält es sich mit Stiehls Vorstellungen über den vaterländischen Geschichtsunterricht. Dem Ziel einer affirmativen Untertanenerziehung verpflichtet, enthalten sie eine ganze Reihe von erstaunlich modernen methodischen Ideen, die erst später aufgegriffen wurden und zum Teil noch heute aktuell sind.

Schlagwörter: Volksschule, Modell, Geschichtsunterricht, Konzeption, Geschichte , Schule, Fachdidaktik, Stiehl, Ferdinand, Preußen, Schulfach, 19. Jahrhundert, Bildungsgeschichte, Deutschland, Schulgeschichte


Autor: Kuss, Horst
Titel: Geschichtsunterricht zwischen Kaiserreich und Republik.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 7–8, S. 422–441

Abstract: Nicht anders als die Revolution von 1918/19 ist die Reform des Geschichtsunterrichts bereits am Anfang der Weimarer Republik steckengeblieben. Schon die ersten Versuche, im sozialdemokratisch regierten Preußen die nationalistisch und dynastisch ausgerichtete Grundrichtung des Geschichtsunterrichts zu verändern, stießen vor allem in den höheren Schulen auf einen anhaltenden Widerstand. Neuere sozial- und kulturgeschichtlich orientierte Konzeptionen, wie sie vom Bund der entschiedenen Schulreformer vertreten wurden, waren weder didaktisch noch politisch durchsetzbar. Die neuen Richtlinien, wie sie 1923 für die Volksschulen und 1925 für die Gymnasien erlassen wurden, schlossen sich an politisch-didaktische Entwürfe von 1915 und davor an. Wie vom Verband deutscher Geschichtslehrer gefordert, hatte sich für den historischen Unterricht das Prinzip der Kontinuität gegen das der radikalen Veränderung durchgesetzt. (Orig.).

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Geschichte , Schule, Schulfach, Weimarer Republik, Wilhelminische Ära, 20. Jahrhundert, Kaiserreich, Bildungsgeschichte, Deutschland, Schulgeschichte


Autor: Engeler, Knut
Titel: Geschichtspädagogik und Reformpädagogik.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 7–8, S. 442–450

Abstract: War der Geschichtsunterricht an den höheren Schulen der Weimarer Zeit so monoton, lehrerzentriert und streng, wie allgemein angenommen wird? In dem Beitrag wird aufgezeigt, welche Bedingungen auf die Praxis des Geschichtsunterrichts in den 1920er Jahren einwirkten, welche methodischen Vorstellungen entwickelt worden sind und was davon im Unterricht angekommen ist. Die Auswertung von programmatischen Schriften, Unterrichtsprotokollen, Gutachten und Berichten über Fortbildungen deutet auf eine sich massiv entwickelnde methodische Vielfalt hin, bei der vor allem das Lehrgespräch in unterschiedlichster Ausprägung den Unterricht zu dominieren beginnt. (Orig.).

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Geschichte , Schule, Schulfach, Gymnasium, Weimarer Republik, 20. Jahrhundert, Bildungsgeschichte, Deutschland, Schulgeschichte


Autor: Gersmann, Gudrun
Titel: Mona Lisas elektronisches Lächeln – Virtuelle Museumsbesuche.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 7–8, S. 451–453

Abstract: Viele Museen präsentieren inzwischen Teile ihrer Bestände in Form virtueller Rundgänge. Vorgestellt werden in diesem Beitrag die Internetauftritte des Getty-Museums, des Museum of Modern Art, der Londoner National Gallery, der Eremitage in St. Petersburg, des Amsterdamer Rijksmuseums (eine Fundgrube für den Frühneuzeithistoriker), des Wiener Kunsthistorischen Museums und des Louvre.

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Museum, Kunst, Uniform Resource Locator, Geschichte , Frühe Neuzeit, Museumspädagogik, Kunstgeschichte, Bild


Autor: Schmale, Wolfgang
Titel: Geschichte Europas. Teil 1.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 7–8, S. 454–470

Abstract: Im Mittelpunkt dieses Literaturberichts zur Europäischen Geschichte stehen solche Werke, die sich zeitlich und thematisch umfassend mit der Geschichte Europas auseinandersetzen (Europahistoriografie als Problem; Handbücher, handbuchartige Epochendarstellungen, europageschichtliche Buchreihen, monografische Synthesen; Geschichte der Europäischen Integration; Geschichte der europäischen Identität) und als Grundstock einer europageschichtlichen Handbibliothek dienen können.

Schlagwörter: Literaturbericht, Historiografie, Europäische Integration, Geschichtsschreibung, Europa, Geschichte , Europäische Identität, Geschichtswissenschaft


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