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Das Ende des Alten Reiches

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 10/2006

Erscheinungsdatum:
September 2006
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523262
Medienart:
Zeitschrift
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Aus dem Inhalt:
  • Der "sang- und klanglose" Untergang des Alten Reiches im August 1806
  • Das Vahlkampf'sche Schweigen – Die Auflösung des Alten Reiches als Überforderung des Geistes
  • "Der deutsche Bund ist nur die Continuität des Reichs ..." – Über das Weiterleben des Alten Reichs nach seiner Totsagung im Jahre 1806

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Abstract

Autor: Burgdorf, Wolfgang
Titel: Der sang- und klanglose Untergang des Alten Reiches im August 1806.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2006) 10, S. 563–573

Abstract: Anders als bislang behauptet, ist das Alte Reich 1806 keineswegs sang- und klanglos untergegangen, sondern mit einem vernehmlichen Getöse, begleitet von den Klagen der Zeitgenossen in allen Teilen Deutschlands. Restriktionen der Kommunikation, wie die Unterbrechung des Postverkehrs, die in einigen Teilen Deutschlands bis zu einem Jahr dauerte, die Exekution des Buchhändlers Palm, die extreme Verschärfung der Zensur und insbesondere die Schrecken des neuen, fast unmittelbar folgenden Krieges erstickten diese Klagen jedoch sehr schnell. Zudem waren die Ereignisse wegen der Beteiligung noch regierender deutscher Fürsten in den unmittelbar folgenden Jahrzehnten tabuisiert. So entstand das bis heute nachwirkende Klischee vom sang- und klanglosen Untergang des Reiches. (Orig.).

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Heiliges Römisches Reich deutscher Nation, Rezeption, Geschichte , Neuere Geschichte, Deutsche Geschichte, 19. Jahrhundert, Ende


Autor: Mader, Eric-Oliver
Titel: Das Vahlkampfsche Schweigen. Die Auflösung des Alten Reiches als Überforderung des Geistes.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2006) 10, S. 574–584

Abstract: Der mit der Abdankung von Kaiser Franz II. besiegelte Zusammenbruch des Alten Reiches wird von einem Großteil der Historiografie als nur papierener Akt betrachtet, der sang- und klanglos vor sich gegangen und von desinteressierten Zeitgenossen stillschweigend übergangen worden sei. Joseph Anton von Vahlkampf, der zum Kanzleipersonal des Reichskammergerichts gehörte, stellte demgegenüber im Herbst 1806 ein Verstummen der vom Geschehen zutiefst verunsicherten deutschen Öffentlichkeit fest, für das er psychologische Ursachen geltend machte. Wie eine Kontextualisierung dieser Interpretation zeigt, charakterisierte Vahlkampf damit die Stimmung der Zeitgenossen am Reichstag, an der Reichskanzelei, am Reichskammergericht und unter den deutschen Fürsten, wo die Reaktionen fast ausnahmslos von Erschütterung, Fassungslosigkeit und Trauer geprägt waren. Vor diesem Hintergrund plädiert dieser Aufsatz dafür, der Auflösung des Reiches eine andere Relevanz als bisher zuzumessen und die begonnene wahrnehmungsgeschichtliche Neuperspektivierung dieser Zäsur und ihrer Auswirkung zu intensivieren. (Orig.).

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Heiliges Römisches Reich deutscher Nation, Österreich, Geschichte , Übergang, Neuere Geschichte, Deutsche Geschichte, 19. Jahrhundert


Autor: Siemann, Wolfram
Titel: Der deutsche Bund ist nur die Continuität des Reichs... Über das Weiterleben des Alten Reiches nach seiner Totsagung im Jahre 1806.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2006) 10, S. 585–593

Abstract: Der Beitrag verfolgt die Tradition des 1806 endenden Alten Reiches bis zur Wende 1866/71 und analysiert ein wenig beachtetes historisches Deutschland-Verständnis, das Österreich einschloss. Zugleich wird der unbeugsame Anspruch der Habsburgermonarchie herausgestellt, Politik in Deutschland zu betreiben, ohne den Gesamtbestand der Monarchie preisgeben zu wollen. Diese Politik wird nicht als jüngst entdeckte Dimension eines multikulturellen Vielvölkerstaates beschrieben, sondern als Willen einer dynastisch-aristokratischen und bürgerlichen deutschen Elite, ihre Politik als deutsch zu deklarieren und den übrigen Nationalitäten – zumindest bis zum Ausgleich 1867 – zu oktroyieren. (Orig.).

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Heiliges Römisches Reich deutscher Nation, Österreich, Geschichte , Übergang, Neuere Geschichte, Deutsche Geschichte, 19. Jahrhundert, Deutschland-Deutscher Bund, Deutschland


Autor: Götzmann, Jutta; Reiß, Ansgar
Titel: Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962–1806 – Altes Reich und neue Staaten 1495–1806.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2006) 10, S. 594–601

Schlagwörter: Heiliges Römisches Reich deutscher Nation, Konzeption, Übergang, Ausstellung, Neuere Geschichte, Deutsche Geschichte, 19. Jahrhundert


Autor: Gersmann, Gudrun
Titel: Nicht nur Wikipedia. Historische Enzyklopädien und Nachschlagewerke online.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2006) 10, S. 602–603

Abstract: Vorgestellt werden historische Enzyklopädien und Nachschlagewerke (wie z.B. die von Zedler, Diderot und dAlembert, Krünitz Oeconomische Encyclopaedie, die Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste von Ersch und Gruber, die 4. Auflage von Meyers Konversations-Lexikon von 1885–92, die 11. Aufl. der Encyclopedia Britannica) mit den Adressen, unter denen sie über das Internet recherchierbar sind.

Schlagwörter: Nachschlagewerk, Enzyklopädie, Internet


Autor: Oswalt, Vadim
Titel: Elektronische Speichermedien.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2006) 10, S. 604–618

Abstract: Materialsammlungen, Bildarchive, Bucheditionen, Geschichtslexika – vorgestellt wird die mediale Umsetzung v.a. auf CD-ROM ausgewählter Werke, daneben Software, die für den didaktischen Bereich interessant ist (historische Lernprogramme verschiedenster Art).

Schlagwörter: CD-ROM, Geschichtsunterricht, Software, Geschichtswissenschaft, Lernprogramm


Autor: Erbar, Ralph
Titel: Ein Geschichtsbuch für zwei Länder?
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2006) 10, S. 623–624

Abstract: Der Autor setzt sich kritisch mit dem Ergebnis des deutsch-französischen Schulbuchprojekts auseinander, in dem drei Bände entstanden, die sich an die Seconde in Frankreich bzw. Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13 in Deutschland richtet. Besonders nimmt er Bezug auf den zuletzt vorgelegten Band 3 von Histoire/Geschichte.

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Frankreich, Schulbuch, Geschichte , Kritik, Deutschland


Bisher erschienene Ausgaben:

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