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Antike

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 9/2004

Erscheinungsdatum:
August 2004
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523237
Medienart:
Zeitschrift
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BEITRÄGE Manuel Tröster/Altay Coskun Amerika auf den Spuren Roms? Zum Thema der Freundschaft in den Außenbeziehungen der Vereinigten Staaten und des Römischen Reiches

Josef Els Ernährungs- und Wohnraumprobleme in antiken Großstädten

Uwe Walter "Schöne Wunde, verachteter Tod" Zur Funktion der Gladiatorenkämpfe in der Römischen Kaiserzeit

Hartwin Brandt De senectute oder: Alt sein in althistorischer Perspektive INFORMATIONEN NEUE MEDIEN Gudrun Gersmann Regionalbibliographien im Netz LITERATURBERICHT Justus Cobet Altertum NACHRICHTEN AUS DEM VERBAND DER GESCHICHTSLEHRER Peter Lautzas Tagungsberichte

Abstract

Autor: Coskun, Altay; Tröster, Manuel
Titel: Amerika auf den Spuren Roms? Zum Thema der Freundschaft in den Außenbeziehungen der Vereinigten Staaten und des Römischen Reiches.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 9, S. 486–501

Abstract: In der aktuellen Diskussion über die Ziele der amerikanischen Außenpolitik wird oftmals auf tatsächliche oder vermeintliche Parallelen mit der Hegemonie des alten Rom hingewiesen. Auffällige Berührungspunkte ergeben sich insbesondere mit Blick auf die Anwendung des Freundschaftsbegriffs. Angesichts der Asymmetrie in den jeweiligen Beziehungsgeflechten kann Freundschaft dabei einerseits bedeuten, dass der stärkere Partner die vorbehaltlose Unterstützung der schwächeren Partei erwartet und entsprechenden Druck ausübt, doch verbleiben andererseits auch den Freunden der Führungsmacht gewisse Spielräume für politische Einflussnahme und Gestaltung. (Orig.).

Schlagwörter: Vergleich, USA, Geschichte , Politik, Hegemonie, Freundschaft, Begriff, Geschichtswissenschaft, Großmacht, Römische Geschichte, Vereinigte Staaten, Außenpolitik


Autor: Els, Josef
Titel: Ernährungs- und Wohnraumprobleme in antiken Großstädten.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 9, S. 502–512

Abstract: Die Probleme, die die großstädtischen Zentren durch eine große Bevölkerungsballung auf engem Raum mit sich brachten – Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten, Wohnraumnot, Brände, Gebäudeeinstürze – haben die Wirtschaft des Altertums und die technischen wie administrativen Möglichkeiten des antiken Staates überfordert. Besonders in den unteren Schichten führten Versorgungskrisen immer wieder zu Unruhen (in der wissenschaftlichen Literatur oft als Symptom einer Überbevölkerung in den Großstädten interpretiert). Lösungsversuche (Zulassungsbeschränkungen, Fremdenausweisungen, Gründung von Kolonien) hatten keinen dauerhaften Erfolg. Gegenüber einer überzeichnenden, z.T. auf antiker Zivilisations- und Großstadtkritik fußenden Darstellung der Lebensverhältnisse in Rom wird in neuerer Literatur auch die zivilisatorische Attraktivität des großstädtischen Lebens akzentuiert. (nach Orig.).

Schlagwörter: Antike, Altertum, Problem, Großstadt, Nahrungsmittel, Geschichte , Ernährung, Alte Geschichte, Stadt, Geschichtswissenschaft, Lebensmittel, Versorgung, Wohnen


Autor: Walter, Uwe
Titel: Schöne Wunde, verachteter Tod. Zur Funktion der Gladiatorenkämpfe in der römischen Kaiserzeit.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 9, S. 513–0520

Abstract: Die blutigen Gladiatorenkämpfe markieren vor dem Hintergrund der weitgehend pazifizierten und zivilisierten Lebensverhältnisse in der römischen Kaiserzeit ein Paradox. Jenseits von Abscheu und Verharmlosung bieten sich drei einander nicht ausschließende Erklärungen an: Politisch gelesen inszenierte das hochgradig ritualisierte Geschehen in den Arenen den Sieg der römischen Ordnung über Bedrohungen von Außen und Innen. In ethisch-anthropologischer Sicht ginge es um den möglichst souveränen Umgang des Menschen mit dem letzten und größten Unverfügbaren, dem Tod. Indem sie rigoros das römische Wertesystem vorführte und einübte, kann der künstliche Grenzraum der Arena schließlich auch als Ort der Romanisierung verstanden werden. (Orig.).

Schlagwörter: Funktion , Altertum, Geschichte , Alte Geschichte, Geschichtswissenschaft, Gladiator, Römische Geschichte


Autor: Brandt, Hartwin
Titel: De senectute oder: Alt sein in althistorischer Perspektive.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 9, S. 521–528

Abstract: Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, unter welchen besonderen Bedingungen auch die Althistorie dem stetig wachsenden Interesse an der Erforschung der Geschichte des Alters Rechnung tragen kann. Es werden die methodischen Voraussetzungen und die Besonderheiten des verfügbaren Materials beschrieben, ausgewählte Beobachtungen und Erkenntnisse zum Arbeitsleben und der Altersversorgung vorgestellt und die Möglichkeiten ausgelotet, auch fiktionalen Texten und archäologischen Denkmälern historische Informationen und Erkenntnisse abzugewinnen. (Orig.).

Schlagwörter: Forschungsgegenstand, Geschichte , Alte Geschichte, Geschichtswissenschaft, Alter Mensch, Alter


Autor: Gersmann, Gudrun
Titel: Regionalbibliographien im Netz.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 9, S. 529–531

Abstract: Vorgestellt werden Internet-Adressen, die den Zugriff auf online-verfügbare Regionalbibliografien (v.a. Bayern) ermöglichen.

Schlagwörter: Neue Medien, Uniform Resource Locator, Region, Bibliografie, Internet


Autor: Cobet, Justus
Titel: Altertum.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(2004) 9, S. 532–550

Schlagwörter: Antike, Altertum, Literaturbericht


Bisher erschienene Ausgaben:

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