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Mündlichkeit

Unterricht Englisch Nr. 90/2007

Erscheinungsdatum:
November 2007
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Englisch
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Mit dem Einsatz überlegter Dialogtechniken und Sozialformen des Lernens ist es durchaus möglich, die individuelle Sprechzeit der Lerner auch bei einer weniger angenehmen Klassenstärke zu erhöhen. Nutzen Sie die Beiträge dieses Heftes und erfahren Sie mit welchen Methoden, Techniken, Dekodier- und Enkodiermechanismen eine höhere Anteiligkeit der Mündlichkeit im Unterricht erreicht werden kann.

Aus dem Inhalt:

  • Mündliche Leistungen beurteilen
  • Sprechaufgaben konzipieren
  • On the Road to Perfect Presentations

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Abstract

Autor: Taubenböck, Andrea
Titel: Sprache kommt von sprechen. Ein Plädoyer für mehr Mündlichkeit im Englischunterricht.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2007) 90, S. 2–8

Abstract: Die Autorin plädiert für eine symmetrische Kommunikationssituation im Englischunterricht, in der Schüleräußerungen ernst genommen werden und nicht nur den Zweck von Drillübungen haben. Sie stellt zunächst die Ergebnisse der im Jahr 2006 veröffentlichten Schulleistungsstudie DESI (Deutsch Englisch Schülerleistungen International) vor, die das Ausmaß der Sprachlosigkeit der Schüler/-innen in einer durchschnittlichen Englischstunde dokumentiert hat. Danach ist der Anteil der mündlichen Äußerungen der Lehrperson mehr als doppelt so hoch wie der der Lernenden. Danach werden Merkmale gesprochener Sprache aufgeführt; für das Englische sind das u.a. die Verwendung von contracted forms (wheres...), von rejoinders (Did you? ...) oder discourse markers (okay...). Vor diesem Hintergrund fordert die Autorin vom Fremdsprachenunterricht die Vermittlung kommunikativer Strategien, die möglichst funktional und auf eine möglichst große Varietät von Situationen ausgelegt sind. Anschließend macht sie Vorschläge zur Entwicklung der mündlichen Kompetenz. Diese lasse sich vor allem durch Gruppenarbeit erreichen. Zudem sei es sinnvoll, mit den Lernern gemeinsam Anschauungsmaterial wie Politikerreden, Talkshows und Interviews zu analysieren. Daraufhin werden mündliche Prüfungen behandelt und Aufgabenformate für Übungen und Prüfungen vorgestellt. Diese Aufgabenformate spezifiziert die Autorin nach Unter-, Mittel- und Oberstufe und äußert sich abschließend zur Bewertung von mündlichen Leistungen.

Schlagwörter: Bewertung, Sprechzeit, Empirische Forschung, Ausdrucksfähigkeit, Kommunikationsstrategie, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Mündlicher Test, Mündliche Prüfung, Mündliche Übung, Unterrichtsinhalt, Kommunikative Kompetenz, Gesprochene Sprache, Deutschunterricht, Mündlicher Ausdruck, Sprechen, Englischunterricht, Muttersprache


Autor: Kieweg, Werner
Titel: Mündliche Leistungen beurteilen.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2007) 90, S. 10–13

Abstract: Der Autor liefert Evaluationskriterien für die Beurteilung mündlicher Leistungen zu den einzelnen Dimensionen und gibt jeweils entsprechende Kontrollfragen an. Ebenso finden sich Beispiele für monologisches sowie dialogisches oder multilogisches Sprechen. In einem Anhang werden zwei Evaluationsbögen angeboten (Mündliche Prüfung: Präsentation und Bewertungsraster für mündliche Prüfungen).

Schlagwörter: Bewertung, Dialog, Evaluation, Ausdrucksfähigkeit, Kommunikationsstrategie, Leistungsbeurteilung, Mündliche Prüfung, Kommunikative Kompetenz, Monolog, Argumentation, Mündlicher Ausdruck, Sprachliche Korrektheit, Englischunterricht


Autor: Kieweg, Werner
Titel: Sprechaufgaben konzipieren.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2007) 90, S. 14–18

Abstract: Vorgestellt werden Aufgaben und Verfahren, die die individuelle Sprechzeit von Schülerinnen und Schülern im Englischunterricht erhöhen. Dabei werden thematisiert: das Survey-Verfahren, Flow Charts, die Interview-Technik, Rating scales, Problemlösungsverfahren, Informationsaustausch im Tandem, Sammeln von Redemitteln zu einer spezifischen Situation mit Hilfe von Bildern, Sprachmittlung, Pros & Cons, Vorstellung kurioser Gegenstände, Illusionen/Denksport/Witze, Umschreibungen, Rollenspiele (Interaktionsaufgaben und Simulationen), Open-ended stories, 30-second stimulus talks und variable Partnerkonstellationen.

Schlagwörter: Aufgabenstellung, Diskussion, Sprechzeit, Methode, Interview, Ausdrucksfähigkeit, Kommunikationsstrategie, Problemlösen, Rollenspiel, Mündliche Beteiligung, Interaktion, Mündliche Übung, Methodik, Sprechübung, Mündlicher Ausdruck, Sprechen, Übersetzungsübung, Englischunterricht, Partnerarbeit


Autor: Mösel, Klaus
Titel: The early bird twitters best. Mündliche Prüfungen in der Unterstufe.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2007) 90, S. 20–25

Abstract: Der Autor beschreibt ein Aufgabenformat für mündliche Prüfungen, die von dem Gymnasium Scheinfeld (Bayern) durchgeführt wurden. Dabei wurde die Partnerprüfung gewählt, da sie ökonomischer als die Einzelprüfung ist und darüber hinaus durch die Möglichkeit der Interaktion auch die Autonomie des Lerners fördert. In Anlehnung an die Cambridge-Prüfungen bietet es sich zudem an, zu zweit zu prüfen, wobei ein Prüfer die Rolle des interlocutors übernimmt und der Zweitprüfer sich auf die detaillierte Evaluation der Lerner konzentrieren kann. Zum Aufbau der Prüfung macht der Autor folgende Angaben: Zunächst wird ein warm-up gestaltet, das eine Minute dauert. In einer zweiten Etappe geht es um das dialogische Sprechen. Dazu werden prompt cards benutzt. Darauf folgt eine Phase, in der die Lerner mit Hilfe von role cards gezielt Fragen zu einem gegebenen Kontext stellen, Informationen aus einem Dokument entnehmen und Antworten formulieren sollen. Am Ende der Prüfung steht eine Aufgabe zur Konsensfindung, in der die Lernenden miteinander diskutieren sollen. Die Phasen nehmen etwa drei Minuten in Anspruch. In einer abschließenden Bilanz zwischen Aufwand und Ertrag stellt der Autor fest, dass der nicht unbeträchtliche Arbeitsaufwand hinreichend durch positive backwash-Effekte und eine Motivationsförderung für das Englischsprechen aufgefangen werde.

Schlagwörter: Aufgabenstellung, Niveau, Diskussion, Erfahrungsbericht, Dialog, Ausdrucksfähigkeit, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Schuljahr 07, Sekundarstufe I, Gymnasium, Mündliche Prüfung, Mündlicher Ausdruck, Englischunterricht


Autor: Schiessl, Peter
Titel: On the Road to Perfect Presentations. Ein Methodentraining mit Videoclips.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2007) 90, S. 26–28

Abstract: Der Autor berichtet in seinem Beitrag darüber, wie er in seiner achten Klasse (drittes Lernjahr Englisch) das Präsentieren geübt hat. Dazu hat er sich einer DVD bedient, die Beispiele von Präsentationen von Schülerinnen und Schülern einer achten Klasse zeigen. Nachdem der Autor die Vorteile einer soliden Schülerpräsentation als Gegenstand und Medium des Unterrichts genannt hat, thematisiert er die Wichtigkeit der Performance bei Präsentationen und weist auf deren deutlichen Unterschied zu Referaten hin. Da sie sehr vielschichtig sind, sei es ratsam, die Präsentationskompetenz bereits früh zu entwickeln. Dazu sei es zunächst einmal wichtig, den Lernenden die Angst vor einem Auftritt vor der Klasse zu nehmen und ihnen zu ermöglichen, Präsentationstechniken zu automatisieren. Unerlässlich sei auch die sofortige Rückmeldung nach der Darbietung und das Lernen an Beispielen, das mit Hilfe der DVD geschehen könne.

Schlagwörter: Vortrag, Methode, Ausdrucksfähigkeit, Medienerziehung, Mediendidaktik, Schuljahr 08, Sekundarstufe I, Mündliche Beteiligung, Methodik, DVD, Video, Mündlicher Ausdruck, Sprechen, Englischunterricht


Autor: Höness, Angelika
Titel: Debating opens doors! In einer formal debate Argumente austauschen.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2007) 90, S. 30–36

Abstract: Die Autorin stellt zunächst die vielfältige Einsetzbarkeit von Debatten im Unterricht dar und diskutiert daraufhin ihren Nutzen für den Unterricht, der darin gesehen wird, dass Information geordnet, in einen logischen Argumentationszusammenhang gebracht und schließlich wirkungsvoll in Szene gesetzt werden muss. Dadurch ist eine intensive Beschäftigung mit dem Unterrichtsstoff gewährleistet. Daraufhin erklärt die Autorin kurz den strukturellen Ablauf einer Debatte und wendet sich der Frage zu, wie Debattieren gelehrt werden kann. Hierbei orientiert sie sich an den vier Arbeitsblättern (Evidence Practice, Inferences, Creating an Argument und Speech Fan for Debaters), die sie im Anhang des Beitrags präsentiert. Die Arbeitsblätter üben die Fähigkeit, Informationen zusammenzufassen, wirkungsvolle Argumente zu entwickeln sowie diese in einer logischen und überzeugenden Argumentationskette anzuordnen und geben Phrasen und Sätze an die Hand, die den Lernenden bei der Strukturierung ihres Beitrages nützlich sind und ihre Rede flüssiger machen.

Schlagwörter: Vortrag, Diskussion, Sekundarstufe II, Mündliche Übung, Argumentation, Englischunterricht


Autor: Helmke, Andreas; Helmke, Tuyet; Kleinbub, Iris; Nordheider, Iris; Schrader, Friedrich-Wilhelm; Wagner, Wolfgang
Titel: Die DESI-Videostudie. Unterrichtstranskripte für die Lehrerausbildung nutzen.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2007) 90, S. 37–45

Abstract: In dem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse der Videostudie im Rahmen der DESI (Deutsch Englisch Schülerleistungen International)-Videostudie und Schlussfolgerungen daraus vorgestellt. Zunächst werden Anlage und Ziele der Studie angegeben. Pro Klasse wurden zwei Unterrichtsstunden aufgezeichnet, wobei die inhaltliche und methodische Ausgestaltung der Stunden der Lehrperson überlassen blieb. Aus technischen Gründen sollten jedoch Sprachäußerungen von Kleingruppen sowie Stillarbeitsphasen nicht im Vordergrund des Unterrichts stehen. Ziele der Studie waren die Beschreibung und Analyse der realen Unterrichtspraxis, die Gewinnung verhaltensbezogener beobachtbarer Indikatoren der Unterrichtsqualität und eine Bestandsaufnahme der mündlichen Kommunikation im Unterricht. Nach einer Darlegung der Auswertung der Videos werden ausgewählte Ergebnisse präsentiert. Für das Hörverständnis besonders relevant war dabei der Sprechanteil der Lerner, das Sprechen nach Vorgabe und die Selbstkorrektur von Fehlern. Besonders hemmend waren ein nicht-fachlicher Unterrichtsgegenstand (z.B. Störungen) und die Verwendung des Deutschen seitens der Lehrkraft im Unterrichtsgespräch. Bei der Untersuchung der Sprechanteile fiel auf, dass die Lehrpersonen im Durchschnitt mehr als doppelt so viele Anteile zu verzeichnen haben als die Lernenden, ihre eigene Sprechzeit aber bei einer Selbstevaluation unterschätzten. Bei einer Wartezeit nach Lehrerfragen entschieden sich ca. 40% der Lehrpersonen dafür, die Frage selbst zu beantworten. Die Transkripte der Unterrichtsmitschnitte können auf vielfältige Weise genutzt werden; so können die verhaltensnahen Indikatoren der Unterrichtsqualität mit Hilfe der Transkripte veranschaulicht werden. Die Transkripte können auch als fruchtbare Vorlage für kleinere durch die Lernenden entwickelte und umgesetzte Unterrichtseinheiten (Unterrichtsminiaturen) genutzt werden.

Schlagwörter: Deutschland, Unterrichtsmitschau, Empirische Forschung, Ausdrucksfähigkeit, Lehrerausbildung, Interaktion, Unterrichtsqualität, Unterrichtsforschung, Video, Unterrichtssprache, Deutschunterricht, Mündlicher Ausdruck, Transkript, Hörverständnis, Englischunterricht, Muttersprache


Autor: Grigoriadou, Zoe
Titel: Heartbeat.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2007) 90, S. 46–47

Abstract: Die Autorin geht in ihrem Beitrag kurz auf den Inhalt des Romans Heartbeat von Sharon Creech ein und liefert daraufhin pre-, while- und post-reading activities zu dem Text. Sie schlägt eine Behandlung des Romans in der siebten oder achten Klasse vor.

Schlagwörter: Aufgabenstellung, Zusammenfassung, Jugendliteratur, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Sekundarstufe I, Roman, Englischunterricht, Lesen


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