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Gewandelte Jugend- Veränderter Unterricht

Unterricht Englisch Nr. 12/1993

Erscheinungsdatum:
Oktober 1993
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Englisch
Bestellnr.:
526012
Medienart:
Zeitschrift
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Veränderte Gesellschaft – veränderte Schüler / Von der Schweigsamkeit der Egokönige / A poem for peace / Gewalt und Englischunterricht / Selbständiges Arbeiten lernen mit Unit Plan / Youre tuned to Eszett Radio. Phone-
In Sendungen im Fremdsprachenunterricht / We did John Raes "Parable of the Goods Luna-tic".

Abstract

Autor: Czerwenka, Kurt
Titel: Veraenderte Gesellschaft – veraenderte Schueler.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(1993) 12, S. 4–9

Schlagwörter: Funktion , Kindheit, Schüler, Analyse, Gesellschaft, Gegenwart, Soziologie, Schule, Veränderung, Gewalt, Erziehungswissenschaft, Umwelt, Sachinformation


Autor: Rampillon, Ute; Reisener, Helmut
Titel: Veraenderte Schueler – Veraenderter Unterricht. Prinzip Verantwortung – auch im Englischunterricht.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(1993) 12, S. 10–15

Abstract: Zwei Texte, die das Heranwachsen und die Wertkonflikte zwischen Jugendlichen und Erwachsenen thematisieren, stehen im Mittelpunkt des Aufsatzes. Sie sind geeignet, der Forderung nach paedagogischem Handeln in einer Situation zunehmender Verrohung einen konkreten Weg aufzuzeigen. Die Texte koennen Orientierung geben und die Eigenverantwortlichkeit foerdern. Daneben kommt es entscheidend darauf an, soziale Handlungskompetenz zu entwickeln. Sie kann auch im Englischunterricht durch Simulationen und Rollenspiele vorangebracht werden. Die dazu erforderlichen Mittel (Arbeitsblatt, Rollenkarten, Infoblaetter) werden erlaeutert. Dieser und andere Uebungstypen (z. B. information gaps) bieten Gelegenheit, in Gruppen Konsens herzustellen. Unterricht, der sich an dem Beduerfnis nach Sicherheit, nach Liebe, nach Zugehoerigkeit und Achtung orientiert, schafft so ein Klima, in dem eine positive Grundstimmung erst moeglich wird.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Identitätsbildung, Englisch, Rollenspiel, Text, Fachdidaktik, Lernen, Gruppenarbeit


Autor: Starkebaum, Karl
Titel: Von der Schweigsamkeit der Egokoenige.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(1993) 12, S. 16–22

Abstract: In der Wahrnehmung von Lehrern – dies belegt eine Umfrage bei Fortbildungsveranstaltungen – haben sich Schueler in den letzten Jahren zum Negativen hin veraendert: Sie sind staerker ich-bezogen, unkonzentriert, ruecksichtslos gegen Mitschueler und nicht bereit, Pflichten zu uebernehmen. Die zunehmende Gewaltbereitschaft dokumentiert sich auch in Angriffen auf Mitschueler bis hin zum Mordversuch. Es kommt jedoch darauf an, die Schule als gesellschaftliches Phaenomen zu begreifen, fuer das Lehrer und Eltern nicht minder verantwortlich sind als die Schulbehoerden. Wenn Eltern die Schule als Dienstleistungsinstanz betrachten, ziehen sich Lehrer von erzieherischen Aufgaben zurueck. Sie werden zum Fachmann fuer Fremdsprachen, der fuer vier Stunden in das Kostuem der Einsprachigkeit schluepft und ansonsten nicht zustaendig ist. Es wird mehr Autonomie fuer die Schule gefordert, in der alle Gruppen – Lehrer, Schulleiter, Schueler und Eltern – verantwortlich zusammenwirken und sich mit ihrer Schule identifizieren. Fuer dieses Konzept einer autonomen Schule, in der wieder Erziehung und Menschenbild stattfindet, werden detaillierte Vorschlaege dargeboten.

Schlagwörter: Realschule, Schüler, Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Eltern, Bildungspolitik, Lehrer, Schule, Fachdidaktik, Persönlichkeit


Autor: Reisener, Helmut
Titel: A poem for peace.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(1993) 12, S. 25–29

Abstract: Der Aufsatz beinhaltet die kommentierte Verlaufsplanung einer dreistuendigen Unterrichtseinheit, in deren Verlauf sich eine 8. Klasse Hauptschule mit dem Gedicht The Roots von P. V. Magombe auseinandersetzte. Diese ausfuehrliche Darstellung des Geschehens im Klassenzimmer suggeriert nach des Autors eigenen Worten faelschlicherweise eine Lehrerdominanz, die aber keineswegs so stark gegeben war. Es gab viel selbstgesteuertes Tun der Schueler im Wechsel mit herkoemmlichen Unterrichtsphasen. Das abgedruckte Lernarrangement zeigt, dass die Pluralitaet der approaches im Vordergrund stand. Durch das Zusammenwirken von Englisch-, Religions- und Musikunterricht stellte sich zusaetzlich ein faecheruebergreifender Aspekt ein.

Schlagwörter: Literatur, Musik, Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Afrika, Unterrichtseinheit, Schuljahr 08, Englisch, Interpretation, Religion, Hauptschule, Offener Unterricht, Text, Fachdidaktik, Fächerübergreifender Unterricht, Literaturunterricht, Gedicht, Sekundarstufe I


Autor: Piepho, Hans-Eberhard
Titel: Gewalt und Englischunterricht.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(1993) 12, S. 30–33

Abstract: Der Englischunterricht ist nicht der Ort, um Gewalt an Schulen und in der Gesellschaft zu bekaempfen, aber neben den grossen Zielen der Culture Awareness und Language Awareness mag es gelingen, in der Englischstunde Nachdenklichkeit hervorzurufen. Wie dies geschehen koennte, zeigt der Beitrag an Beispielen aus der 6. und 9. Klasse, in denen versucht wird, Schueler nicht aus verbindlicher Distanz ein paar artige Dinge ueber den Hunger in der Dritten Welt sagen zu lassen, sondern einen – teilweise auf deutsch realisierten – Diskurs zu fuehren, der auf Erfahrung basiert. Texte aus Afrika dienen als Anstoss. Sie fuehren jedoch zurueck zum Alltag der Schueler und sind auch geeignet, ihnen eine Welt aufzuzeigen, die auszukundschaften sich lohnt.

Schlagwörter: Unterrichtsinhalt, Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Prosa, Afrika, Unterrichtsplanung, Schuljahr 06, Schuljahr 09, Englisch, Unterrichtsgespräch, Lernziel, Hauptschule, Text, Sekundarstufe I, Rassismus, Erfahrungsbericht


Autor: Lohre, Angelika
Titel: Selbstaendiges Arbeiten lernen mit Unit Plan.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(1993) 12, S. 34–39

Abstract: Lernbereich: Englisch; Jahrgangsstufe: Schuljahr 10; Schulstufe: Sekundarstufe I; Schultyp: Gymnasium; Art des Textes: Handreichung; Kontextmaterial: Grafische Darstellung; Text; Unterrichtsgegenstand: Selbstaendiges Arbeiten lernen mit Unit Plan. Nach 19 Unterrichtsstunden in einer 10. Klasse, die im vorausgehenden Jahr trotz vieler Bemuehungen nicht zu selbstaendigem Lernen animiert werden konnte, berichtet die Lehrerin ueber die Implementierung des von ihr entwickelten UNIT-PLAN-Modells. Im wesentlichen setzt sich ein UNIT-PLAN aus vier Elementen zusammen: 1. Im Zeitplan wird der Klasse, die in Gruppen arbeitet, aber auch frontal unterrichtet wird, ein bei Bedarf revidierbarer Rahmen gesteckt. 2. Der Arbeitsplan haelt nach Fundamentum und Additum getrennt die Arbeitsauftraege fuer die Gruppenarbeit fest. 3. Im Stundenprotokoll traegt jeder Schueler ein, welches Pensum geleistet und welche Hausaufgaben erteilt worden sind. 4. Auf einem gesonderten Blatt finden die Teilnehmer Hinweise, wie in Gruppen gelernt und gearbeiet wird. Der Erfahrungsbericht zeigt, dass es Widerstaende gibt: So lehnte es die Lerngruppe ab, die muendliche Leistungskontrolle per Audiocassette zu machen. Die traditionelle Leistungsueberpruefung (zwei Vokabeltests, ein Grammatiktest zur Selbstkontrolle und eine Klassenarbeit) und Beobachtungen am Rande gestatten es jedoch, von einem Erfolg des Modells zu sprechen. (Jun).

Schlagwörter: Lehrmethode, Selbstständiges Lernen, Englischunterricht, Frontalunterricht, Schuljahr 10, Handreichung, Lernziel, Text, Fachdidaktik, Unterrichtsmaterial, Leistungsmessung, Gymnasium, Gruppenarbeit, Sekundarstufe I, Erfahrungsbericht, Neusprachlicher Unterricht


Autor: Nuenning, Ansgar
Titel: Neue Perspektiven im englischen Roman der Gegenwart. Neuorientierung durch einen offenen Lektuerekanon fuer die Oberstufe. Teil I.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(1993) 12, S. 40–45

Abstract: Ausgehend vom Konzept des offenen Literaturkanons versucht der Beitrag, konkrete Anregungen fuer den Englischunterricht der Sekundarstufe II zu geben. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem zeitgenoessischen englischen Roman, der wegen seines begrenzten Umfangs, der relativen Einfachheit, geradliniger Erzaehlweise und thematischer Naehe zu den Interessen von Oberstufenschuelern motivationspsychologisch besonders geeignet erscheint. Die ueberblickartige Erstinformation beginnt in den sechziger Jahren und stellt mit Malcolm Bradbury und David Lodge zwei Vertreter des Universitaetsromans vor. Margaret Drabble und Anita Brookner stehen fuer den feministisch orientierten Frauenroman. Die experimentelle Romanproduktion ist mit den Namen Muriel Spark und Penelope Lively verbunden, waehrend sich das Romanwerk von John Fowles einer eindeutigen Kategorisierung widersetzt. Iris Murdochs Romane stehen in der Tradition des realistischen Gesellschaftsromans, haben jedoch auch teil an der Rueckbesinnung auf geschichtliche Stoffe. In diesem Sinne entwirft Ruth Prawer Jhabvala ein desillusioniertes Bild vom British Empire. Am Ende dieser Einfuehrung stehen mit Ian McEwan, Graham Swift und Julian Barnes drei Autoren, die zu den bedeutendsten Repraesentanten der juengsten Generation englischer Romanautoren zaehlen.

Schlagwörter: Literatur, Großbritannien, Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Frauenliteratur, Roman, Englisch, Geschlechtsspezifischer Unterschied, Lehrer, Gegenwartsliteratur, Fachdidaktik, Sekundarstufe II, Motivation, Literaturunterricht, Jugendlicher, Lektüre


Autor: Vick, Eileen; Jung, Udo H.
Titel: Youre tuned in to Eszett Radio: Phone-In-Sendungen im Fremdsprachenunterricht.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(1993) 12, S. 46–48

Abstract: Im Anschluss an einen Literaturbericht zum Thema Schueler machen ihre eigene Rundfunksendung in der Fremdsprache gehen die Autoren der Frage nach, welche Vorteile man sich erhoffen darf, wenn Schueler eine Rundfunksendung in der Zielsprache planen, ausarbeiten und durchfuehren, in deren Verlauf Zuhoerer, die die jeweilige Fremdsprache beherrschen, zum Telefon greifen und einen Diskussionsbeitrag liefern duerfen. Erfahrungen einer Studentengruppe mit einem Bayreuther Privatsender zeigen, dass sogenannte Phone-In-Sendungen vor allem auf seiten der Lernenden viel Energie freisetzen koennen: Die curriculare Planung lastet nicht laenger allein auf den Schultern des Lehrers, die Schueler beteiligen sich an der Ermittlung von sprachlichen Luecken, die vor der Sendung noch durch gezielte Uebungen geschlossen werden muessen. Hohe Motivation herrscht auch, wenn die Schueler auf die zielsprachige Gemeinschaft ihrer Stadt (Soldaten, Sportler, Kuenstler, Gastarbeiter, Vortragende) zugehen, um Interviews einzuwerben und auf Tonband festzuhalten. Die Sendung selbst hat einen grossen erzieherischen wie spracherwerblichen Wert. Phone-Ins schaffen eine monolinguale Spracherwerbssituation von grosser Intensitaet, die sonst nur bei Auslandsaufenthalten gewaehrleistet ist. Der Multiplikationseffekt des Rundfunks erfasst Tausende von Zuhoerern; und der Sendungsmitschnitt kann zeitversetzt in den Schulen eingesetzt werden.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Spracherwerb, Selbsttätigkeit, Außerschulische Tätigkeit, Sekundarbereich, Englisch, Handreichung, Rundfunksendung, Sekundarstufe II, Telefon, Motivation, Unterrichtsmaterial, Simulation, Sekundarstufe I, Erfahrungsbericht


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