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Sprachliche Varietäten

Unterricht Französisch Nr. 18/1995

Erscheinungsdatum:
Juli 1995
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Französisch
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Abstract

Autor: Meißner, Franz-Joseph
Titel: Sprachliche Varietäten im Französischunterricht.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 4–8

Abstract: Es wird die Notwendigkeit begründet, warum sich der Französischunterricht mit sprachlichen Varietäten auseinandersetzen muß. Eine Literaturliste liegt bei. (HIBS/We).

Schlagwörter: Frankofonie, Kommunikation, Didaktische Grundlageninformation, Sekundarbereich, Didaktische Erörterung, Lernziel, Weltsprache, Bibliografie, Gegenwartssprache, Französischunterricht, Sprachvariante, Didaktik, Umgangssprache, Soziolekt, Sprachunterricht


Autor: Cote, Louis
Titel: La langue francaise au Canada.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 9–10

Abstract: Die Rolle des francais canadiens wird historisch, geografisch, gesellschaftlich, phonetisch und semantisch betrachtet. (Verlag).

Schlagwörter: Sprachgeschichte, Gegenwartssprache, Französischunterricht, Kanada, Sprachwissenschaft, Sachinformation


Autor: Vignaud, Marie-Francoise
Titel: Jeux decritures, jeux de lectures.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 11–19

Abstract: Schülern nach zwei Jahren Französischunterricht und mit einem Gespür für die stilistischen Feinheiten von Autoren, die sich dem Spiel mit der Sprache oder der Schilderung des Leidensdrucks soziolinguistischer Schichtung verschrieben haben, werden Texte von Raymond Queneau, Georges Perec, Mouloud Feraoun und Patrick Chamoiseau angeboten. Die Mitglieder der Gruppe Oulipo spielen in ihren Exercices de style mit dem Französischen, indem sie z. B. nur einen einzigen Vokal in ihren Texten zulassen. Von den Schülern wird erwartet, daß sie sich den Texten überlassen, die Rolle der intervenierenden Autoren beschreiben, ihre Schlüsse daraus ziehen und vielleicht sogar einen eigenen Text in der Manier von ... schreiben. Die Auszüge aus Mouloud Feraouns Le fils du pauvre, 1954 schildern in autobiographischer Form die Situation in Algerien vor dem Befreiungskrieg. Patrick Chamoiseaus Chemin-decole, 1994 thematisiert die Situation kreolisch sprechender Kinder in einem vom klassischen Französisch geprägten Schulsystem. Sprache und Herrschaft sind eng miteinander verbunden. Durch vorsichtige Fragen und Aufgabenstellungen werden die Schüler an die Texte herangeführt und zu einer bewußten Auseinandersetzung mit der Sprache angeleitet. (HME).

Schlagwörter: Sprachspiel, Prosa, Soziolinguistik, Sprache, Stil, Textinterpretation, Perec, Georges, Französischunterricht, Feraoun, Mouloud, Chamoiseau, Patrick, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Kolonialismus, Queneau, Raymond, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Kreolisch, 20. Jahrhundert, Soziale Schicht


Autor: Laudet, Claire
Titel: Aspects de la langue: le francais economique.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 20–22

Abstract: Ein Ausschnitt aus dem ersten Kapitel des Jahresberichts 1993 des I. N. S. E. E. (Institut National de la Statistique et des Etudes Economiques) wird zur Einführung in die Fachsprache Wirtschaftsfranzösisch empfohlen. (HIBS/We).

Schlagwörter: Berufsschule, Fachsprache, Schulwesen, Einführung, Text, Französischunterricht, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Unterrichtsentwurf, Wirtschaftsfranzösisch


Autor: Grohmann, Hans-Diether
Titel: Frankokreolsprachen im Französischunterricht.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 23–31

Abstract: In acht Unterrichtsstunden unternahm es der Autor, mit einem Leistungskurs der Klasse 13 (Französisch als 2. Fremdsprache) die wichtigsten Aspekte des in Französisch-Guayana gesprochenen Kreols zu behandeln. Vier Themen standen im Vordergrund: La situation demographique; la situation economique; lhistoire et la situation de lenseignement; le climat, la geographie et la vegetation. Zentral war die Erarbeitung der politisch-sozialen Bedeutung der Kreolsprachen sowie die Behandlung ihrer sprachlichen Struktur (Fehlen von Konjugations- und Deklinationserscheinungen, reduzierter Phonembestand, Partikelgebrauch). Aus Platzmangel schildert der Beitrag jedoch nur exemplarisch die Einführungsstunde der Unterrichtseinheit mit der Darbietung eines kreolsprachigen Musikstückes (La besouen pale der Gruppe Le grand mechant Zouk). In weiteren Fiches de travail mit zugehörigem Vocabulaire bietet der Aufsatz Texte an, die zu einer Vertiefung des Themas anregen können. Es wird vorgeschlagen, daß die Schulsprachen Englisch und Spanisch sich dieser Thematik ebenfalls annehmen. (HME).

Schlagwörter: Frankofonie, Soziolinguistik, Schuljahr 13, Landeskunde, Zweite Fremdsprache, Text, Sekundarstufe II, Sprachbetrachtung, Französischunterricht, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Leistungskurs, Unterrichtsentwurf, Kreolisch


Autor: Vignaud, Marie-Francoise; u.a.
Titel: Sprachliche Varietäten in Frankreich.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 32–35

Abstract: Als Hörverstehensübung zum Verstehen sprachlicher Varietäten werden fünf Interviews mit jungen Studenten/ Studentinnen aus verschiedenen Regionen Frankreichs empfohlen. Es werden kurze Unterrichtsanregungen gegeben. Die Interviewtexte sind abgedruckt, und die Bezugsquelle für die Audiocassette ist angegeben. (We).

Schlagwörter: Student, Hörverständnis, Text, Sekundarstufe II, Materialsammlung, Französischunterricht, Sprachvariante, Unterrichtsmaterial, Interview, Sprachunterricht


Autor: Vignaud, Marie-Francoise
Titel: Le francais dans tous ses etats ....
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 36–37

Abstract: Angesichts staatlicher Reglementierungsversuche (Kultusminister Toubon und sein Dictionnaire des termes officiels) regt sich in Frankreich humoristisch gefärbter Widerstand. Das Dossier enthält Beispiele dafür im ersten Teil und bemüht sich im zweiten Teil, die Anpassungsfähigkeit der Sprache an neue Gegebenheiten aufzuzeigen. Vor allem in den ehemaligen französischen Kolonien ist es zu Neubildungen und Bedeutungsverschiebungen gekommen. Durch Karikaturen, Textausschnitte und Lexikoneintragungen (mit entsprechenden Herkunftsbezeichnungen) wird diese sprachliche Flexibilität hier belegt. (HIBS/HME).

Schlagwörter: Frankofonie, Sekundarbereich, Karikatur, Text, Wortschatz, Neologismus, Französischunterricht, Sprachpolitik, Sachinformation


Autor: Hagege, Claude; u.a.
Titel: Lexigence du plurilinguisme. Leila, 14 ans, avoue avoir etrangle Sabrina, sa camarade de classe.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 38–40

Abstract: Auf den Seiten 38 bis 40 werden zwei grundverschiedene Themen durch einenÜbungsblock (Fiche de Travail 1 und Fiche de Travail 2) miteinander verb unden: Die Notwendigkeit einer europäischen Mehrsprachigkeit (Autor Claude Hagege) und der Mord an einer 14-jährigen französischen Schülerin durcheine gleichaltrige kurdische Mitschülerin in Nancy (Autor Denis Robert). Der Kriminalbericht von Denis Robert stammt aus der Lib ration vom 8. März 1995. Er schildert nüchtern den Tathergang, die soziale Situation inder Schlafstadt Vandoeuvre und die erschreckt-erstaunten Reaktionen der Öffentlichkeit. Claude Hagege, Professor am College de France, plädiert für den bilingualen Frühbeginn des Fremdsprachenunterrichts in der ersten Klasse auch durch Austauschlehrer, welche die jeweilige Zielsprache als Muttersprache sprechen. Bei diesem bilingualen Unterricht sollen 2/5 auf den Austauschlehrer, 3/5 auf den heimischen Lehrer fallen. Fremdsprachen werden so Kommunikationsmittel in den Sachfächern. Mit Beginn der Sekundarstufe folgt eine zweite Fremdsprache, die nach denselben Modalitäten unterrichtet wird. Eine dritte Fremdsprache ließe sich fakultativ anschließen. Die Rolle des Englischen, so wird vorgeschlagen, solle es sein, erst mit Beginn der Sekundarstufe I eingeführt zu werden.

Schlagwörter: Mehrsprachigkeit, Frankreich, Sekundarbereich, Frühbeginn, Textsammlung, Zweite Fremdsprache, Ausländer, Bilingualismus, Lehreraustausch, Schule, Erste Fremdsprache, Gewalt, Französischunterricht, Sprachpolitik, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Jugendlicher


Autor: Begag, Azouz; Vignaud, Marie-Francoise
Titel: Le modele francais dintegration.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 41–43

Abstract: Der Autor – er lebt als Schriftsteller in Frankreich und ist maghrebinischer Herkunft – plädiert dafür, das egalitäre System Frankreichs durch das der positiven Diskrimination, wie es die affirmative action der USA darstellt, zu ersetzen. Als Gründe führt er an, daß es in der französischen Gesellschaft faktischen Rassismus gebe, der Nordafrikanern den Zugang zu Discotheken, bestimmten Berufen (Bankgewerbe, Medien) und politischen Entscheidungsfeldern verwehre, und daß einem integrationswilligen Zuwanderer die Isolation von der Gruppe zugemutet werde, aus der er stammt. Da die öffentliche Meinung Nordafrikaner im Gefolge der politischen Ereignisse der letzten 30 Jahre hauptsächlich als Terroristen wahrnehme, könne man nicht hoffen, daß angesichts des Drucks von innen und außen die Integration von Maghrebinern in die französische Gesellschaft voranschreite, ohne daß die sich auf das Gleichheitsgesetz stützende Scheinheiligkeit beseitigt werde. (HME).

Schlagwörter: Innenpolitik, Ausländerfeindlichkeit, Frankreich, Landeskunde, Ausländer, Politik, Französischunterricht, Integration, Sachinformation


Autor: Lukas, Reinhold
Titel: Fort- und Weiterbildung in Seres: Bilingualer Unterricht in Frankreich.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 18, S. 47–49

Schlagwörter: Hospitation, Lehrerfortbildung, Frankreich, Schulpolitik, Bilingualer Unterricht, Bilingualismus, Französischunterricht, Unterricht, Schulpädagogik, Sachinformation, Neusprachlicher Unterricht


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