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Grammatik ja – aber wie?

Unterricht Französisch Nr. 17/1995

Erscheinungsdatum:
April 1995
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Französisch
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Abstract

Autor: Bertocchini, Paola; Costanzo, Edvige
Titel: A chacun sa grammaire.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 17, S. 4–9

Abstract: Grammatikunterricht und Grammatiklernen werden aus der Sicht des zur Autonomie zu führenden Schülers betrachtet. Kann man das Grammatiklernen erlernen? Wenn ja, wie? Um sich dieser Frage zu nähern, werden zwei Bereiche angesprochen: Wie steht es um die Beziehung Grammatik und Didaktik einer Fremdsprache? Welche praktischen Verfahren (Übungen) tragen zum bewußten Lernen der Grammatik und dadurch zur Verselbständigung des Schülers bei? Im ersten der beiden Bereiche wird der Status der Grammatik im kommunikativen Verfahren diskutiert sowie auf die Leistung kognitiver Verfahren hingewiesen. Im zweiten Teil vertreten die Autorinnen den Standpunkt, daß Mutter- und Fremdsprache aufeinander bezogen und auf Konzeptualisierung zielende Verfahren im Unterricht eingesetzt werden müssen. Im Rahmen derartiger Konzeptualisierungsverfahren versuchen die Schüler, auf der Basis eines Korpus Hypothesen bezüglich der Grammatik zu erstellen, wobei das Korpus – es besteht aus Sätzen, in denen sich eine grammatische Schwierigkeit offenbaren kann – von den Schülern selbst erstellt wurde. Führen die Hypothesen zu erfolgreicher fremdsprachiger Produktion, werden sie als provisorische Regeln angenommen, anderenfalls verworfen. Der Lehrer muß sich hier zurückhalten und darf nicht auf die Findung von Regeln drängen, wie sie bereits im Grammatikbuch stehen. (HIBS/HME).

Schlagwörter: Regel, Grammatikunterricht, Selbstständiges Lernen, Didaktische Grundlageninformation, Lernen lernen, Konzeption, Sprachanalyse, Didaktische Erörterung, Sprachbewusstsein, Erkenntnis, Unterrichtsmethode, Französischunterricht, Erkennen, Regelkenntnis, Muttersprache


Autor: Gaiser, Roland
Titel: Il faut mettre de leau dans les bouteilles?
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 17, S. 11–16

Abstract: Ein Beispiel, wie Schüler der 7. Klasse anhand von differenzierten Arbeitsaufträgen, die ihren jeweiligen Lernvoraussetzungen entsprechen, die Bedeutung des Teilungsartikels selbst herausfinden können. (Verlag)

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Schuljahr 07, Grammatik, Entdeckendes Lernen, Teilungsartikel, Unterrichtsmethode, Differenzierender Unterricht, Französischunterricht, Unterrichtsmaterial, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Individualisierung


Autor: Schiffler, Ludger
Titel: Wie kann man Grammatik interaktiv gestalten?
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 17, S. 17–21

Abstract: Dieses Planungsbeispiel für die didaktische und methodische Analyse einer Lektion (Echanges, Lecon 8 A, Christine est malade) will zeigen, wie eine bei Lehrern allgemein gefürchtete Lerneinheit, die grammatisch überfrachtet ist und somit für das entdeckende Lernen der Regeln oder das interaktive Üben zu wenig Zeit läßt, durch Kürzung auf das Wesentliche dennoch für diese Lern- und Übungsformen nutzbar wird. (Verlag)

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Schuljahr 07, Interaktion, Entdeckendes Lernen, Handreichung, Teilungsartikel, Lernspiel, Französischunterricht, Übung, Lehrbucharbeit, Unterrichtsmaterial, Regelkenntnis, Sekundarstufe I


Autor: Lübke, Diethard
Titel: Grammatische Übungsprogression.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 17, S. 22–24

Abstract: Dieser Beitrag gibt Beispiele für sinnvolle TransferÜbungen, die am Ende einer Übungssequenz zum accord des participe passe stehen können. (Verlag)

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Didaktische Grundlageninformation, Transfer, Partizip, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Progression, Schuljahr 10, Fachdidaktik, Französischunterricht, Übung, Sekundarstufe I


Autor: Boos, Rudolf
Titel: Le Francais pris sur le vif.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 17, S. 25–27

Abstract: Um Schülern angesichts des häufig als trocken und realitätsfern bezeichneten Grammatikunterrichts die Chance zu geben, sich selbst ins Spiel zu bringen, wurde bei der notwendigen Wiederholung des passe compose der Versuch unternommen, die anläßlich eines Schüleraustauschs gewonnenen Erfahrungen eines Teils der Schülergruppe in den Unterricht einzubringen. Diejenigen Schüler, die nicht am Schüleraustausch teilgenommen hatten, wurden zu Journalisten ernannt. Ihre Aufgabe bestand darin, die Themenbereiche en famille, les excursions en groupe, aspects de la vie scolaire au college durch Fragen abzudecken. Mit vorher verteilten Verbkarten bildete dann die Reisegruppe Satzformen mit dem passe compose, die zu Texten (Erlebnisberichten) fortentwickelt und auf Folie geschrieben wurden. Journalistenfragen und Erlebnisberichte sind in einem Textteil abgedruckt. (HIBS/HME).

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Passé Composé, Selbsttätigkeit, Schuljahr 08, Schüleraustausch, Kontaktfähigkeit, Text, Differenzierender Unterricht, Französischunterricht, Unterrichtsmaterial, Selbstständigkeit, Perfekt, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Interview


Autor: Polleti, Axel
Titel: Von der Schwäche der induktiven Methode oder: Mut zur Vorläufigkeit.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1995) 17, S. 28–30

Abstract: Ausgehend von der These, daß der Grammatikunterricht renovierungsbedürftig ist, versucht der Autor an mehreren Beispielen zu zeigen, welche Möglichkeiten – ungeachtet schulischer Zwänge – in dem Konzept des autonomen und selbstentdeckenden Lernens stecken. Selbstentdeckendes Lernen schließt dabei die Lehrerlenkung nicht völlig aus. Manche Phänomene, wie z. B. der laccord des participe passe, kommen nicht ohne Teilsteuerung durch den Lehrer aus. Aber die SchülerInnen sollen eine Chance erhalten, selber eine, und sei es auch mit Unschärfen befrachtete, Annäherungsregel zu formulieren, da sie vermutlich lernwirksamer ist als eine fremdformulierte. Am Beispiel des Subjonctif wird gezeigt, wie in Gruppenarbeit ein Orientierungsrahmen von den Schülern erarbeitet werden kann, der die semantischen Auslöser der Konjunktivformen kategorisiert. Auch in der Wiederholungsphase ist das Sich-Erinnern an Regularitäten und Erklärungsmöglichkeiten nicht minder wichtig als das Einschleifen und Üben. In Anlehnung an Zimmermann werden operatorische Übungen vorgeschlagen. Neben der bewußten Konzeptualisierung muß darüber hinaus Platz geschaffen werden für die implizite, unbewußte Hypothesenbildung, ein ideales Feld für Lernerautonomie. Die Vorschläge sind gedacht für SchülerInnen ab der 9. Jahrgangsstufe. (HIBS/HME).

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Didaktische Grundlageninformation, Partizip, Sekundarbereich, Induktive Grammatik, Entdeckendes Lernen, Didaktische Erörterung, Wiederholung, Französischunterricht, Übung, Stoffwiederholung, Autonomie, Tafelbild, Dritte Fremdsprache, Konjunktiv


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527017
Medienart:
Zeitschrift

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