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Les fêtes

Unterricht Französisch Nr. 11/1993

Erscheinungsdatum:
August 1993
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Französisch
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Cest la fte – en France et en classe / Le thme de la fte dans quelques uvres littraires / Politische Gedenk- und Feiertage in Frankreich.

Abstract

Autor: Mueller, Andreas
Titel: Cest la fête, en France et en classe.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1993) 11, S. 4–8

Abstract: Das Feiern ist nicht nur als interkultureller Unterrichtsgegenstand, sondern auch als Unterrichtsmittel von Interesse. In Frankreich beobachtet man zwei Spielarten der Fête, eine oeffentliche (Nationalfeiertage) und eine private (Essen mit Freunden: 1967 taten dies 39, 1988 64 Prozent aller Franzosen), wobei zu beachten ist, dass eine Tendenz zur ereignishaften Aufwertung von Veranstaltungen mit einer Begriffserweiterung von fête Hand in Hand geht. In den Lehrbuechern (Beispiel Echanges) stehen die privaten Feiern im Vordergrund, deren interkulturelles Potential (Bedeutung des Kusses in Frankreich) zu nutzen waere. Aber auch fuer den Fortgeschrittenenunterricht (La Fontaines Fabel von der Grille und der Ameise oder Préverts Fête foraine) bieten sich Ansatzpunkte. Wenn Lehrer statt zur Kreide mit ihren Schuelern gemeinsam zum Kochloeffel greifen, dann leistet die Feier in der Schule einen wichtigen Beitrag zur Ueberwindung des taeglichen Einerlei. Sie steigen selbst dann aus der (grammatikalischen) Progression aus, wenn nicht gerade der Besuch einer franzoesischen Partnerschule ansteht oder ein Schulfest.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Landeskunde, Sekundarbereich, Kulturkunde, Sitte, Motivation, Französisch, Bild


Autor: Mueller, Helene
Titel: Le thème de la fête dans quelques oeuvres littéraires.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1993) 11, S. 9–11

Abstract: Aristokratische (Princesse de Clève), mondaene (Proust), buergerlich-kuenstlerische (Balzac) oder volkstuemliche Festlichkeiten – die Spielarten des Feierns in der franzoesischen Literatur sind so zahl- und variantenreich, dass es angezeigt erscheint, sich zu beschraenken. Zwei Aspekte werden herausgegriffen und an drei Werken des 19. und an drei Werken aus diesem Jahrhundert exemplifiziert. Mme Liosel (La Parure) und Mme Bovary erscheinen gleichsam als Schwestern, die sich in ihrem sozialen Milieu deplaziert vorkommen und die einmalige Situation einer mondaenen Festlichkeit als Befreiung empfinden. In Zolas LAssommoir fehlt das Raffinement der Personenkonstellationen eines Maupassant, aber auch hier (Kapitel 7) stellt das Fest einen Hoehepunkt dar: das Volk amuesiert sich und erhebt sich fuer kurze Zeit ueber seine soziale Situation. In den Arbeiten von Mehdi Charif (Le thé au harem dArchi Ahmed) und Malika Wagner (Terminus Nord) geht der Riss sogar mitten durch die Sozialschichten, so dass eine soziale Identifikation durch das Gemeinschaftserlebnis Fest nicht mehr moeglich ist. Die Zeitschrift druckt einen Auszug aus Terminus Nord.

Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Roman, Frankreich, Gegenwartsliteratur, Novelle, Sitte, Soziale Herkunft, Sachinformation, Französisch


Autor: Boeckmann, Ralf
Titel: Politische Gedenktage und Feiertage in Frankreich.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1993) 11, S. 13–16

Schlagwörter: Internationale Beziehungen, Fremdsprachenunterricht, Feiertag, Frankreich, Zweite Fremdsprache, Interkulturelle Bildung, Deutschland-BRD, Kulturelle Bildung, Politik, Interkulturelles Lernen, Weltkrieg I, Französischunterricht, Weltkrieg II, Gedenktag, Sachinformation, Neusprachlicher Unterricht


Autor: Wernsing, Armin V.
Titel: Planspiel: La fête du village.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1993) 11, S. 18–19

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Sekundarbereich, Projektmethode, Kreativität, Französisch


Autor: Vignaud, Marie-Françoise
Titel: F... comme fête.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1993) 11, S. 20–23

Abstract: Mit dem Jahreskalender als Leitfaden will dieses Dossier die Fest- und Feiertagskultur in Frankreich nachzeichnen. In der Abfolge der Kalendermonate von Januar bis Dezember praesentiert es unterschiedliche Textsorten und Bildmaterial (Kuechenrezepte; Zeitungsausschnitte; Glueckwunschkarten; Gedichte; Werbematerial; Eintrittskarten; Karikaturen; Almanachblaetter). Dazu liefert die Autorin einen laufenden Kommentar mit erlaeuterndem Charakter und Anweisungen didaktischer Natur, um eine optimale Ausbeutung der Dokumente zu gewaehrleisten.

Schlagwörter: Bildergeschichte, Textsorte, Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Frankreich, Landeskunde, Sekundarbereich, Gebrauchstext, Sitte, Materialsammlung, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Französisch, Bild


Autor: Lefebvre, Jean
Titel: Avec le Grand Meaulnes a la fete etrange.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1993) 11, S. 41–46

Abstract: Flucht aus dem Alltag ist das Motiv Augustin Meaulnes in Alain Fourniers Roman Le Grand Meaulnes. In diesem modernen Abenteuerroman mit seinen thematischen Zentren Schule, Schuelerliebe, Selbstfindung und (Aus) flucht geht es auch um die Themen Spiel, Theater und Fest. Letztere stehen im Mittelpunkt von drei Textausschnitten aus den Kapiteln 13, 14 und 17. Der Autor hat sie durch die Ueberschriften La fete, Les ombres du paradis und Le retour a la vie quotidienne zu charakterisieren versucht. Die drei Text unterschieden sich in ihrem Ton, wodurch es gelingen kann, die Leser zu sensibilisieren fuer die Bedeutung des dreitaegigen Festes in seinem Wandel von Euphorie zu Desillusion. Die Schueler werden durch Leitfragen Was empfinden Sie beim Anblick der Zeichnung des Schlosses auf dem Aussendeckel der Taschenbuchausgabe oder Vergleichen Sie Watteaus Stich Pierrot mit der in Kapitel 14 signalisierten Atmosphaere zur richtigen Lektuere angehalten. Die Ergebnisse halten drei Tafelbilder fest. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Le Grand Meaulnes in Testauszuegen

Schlagwörter: Literatur, Roman, Frankreich, Fest, Interpretation, Fournier, Alain, Alltag, Gegenwartsliteratur, Schule, Sekundarstufe II, Liebe, Unterrichtsmaterial, Jugendlicher, Unterrichtsentwurf, Tafelbild, Französisch, Bild, Abenteuerliteratur


Autor: Schmitt, Heinrich J.
Titel: Motivation durch authentische Texte im Franzoesischunterricht.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1993) 11, S. 47–51

Abstract: Schueler, die jahrelang nur mit schriftlichen Texten gearbeitet haben, blockieren, wenn sie unvorbereitet mit authentischen Hoertexten konfrontiert werden. Aus diesem Grunde sollte man so frueh wie moeglich mit dem Einsatz von lehrbuchbegleitenden Hoermaterialien beginnen. Im Lehrwerk Alors, François sind Hoeruebungen integriert. Sie sensibilisieren in ihren Uebungen den Schueler fuer die Besonderheiten der gesprochenen Sprache (Verschleifungen, Auslassungen). Wenn der Lehrer den Text vorweg situiert oder einfache Hoerauftraege stellt, gewoehnen sich die Schueler an die Dekodierung sprechsprachlicher Muster. Sie lernen, mit Interviews oder Radioberichten umzugehen. Da Sketche als besonderes Wagnis gelten, muessen sie gezielt entlastet werden. Die Zeitschrift druckt einen Sketch von Raymond Devos, in dem Homonyme eine grosse Rolle spielen. Ein ebenfalls abgedrucktes Kreuzwortraetsel beugt den zu erwartenden Schwierigkeiten vor: Es sollte auch daran gedacht werden, die Schueler z. B. waehrend eines Auslandsaufenthalts selbst Interviews erstellen zu lassen.

Schlagwörter: Textsorte, Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Zeitung, Sekundarbereich, Hörverständnis, Kreuzworträtsel, Motivation, Authentisches Lehrmaterial, Arbeitsbogen, Interview, Lehrbuch, Sketsch, Französisch


Autor: Brandl, Manfred
Titel: Le monde a lenvers. Der Film Loeil au beur(re) noir (Sek. II).
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Französisch,(1993) 11, S. 52–55

Abstract: Lernbereich: Franzoesisch, Schulstufe: Sekundarstufe II. Art des Textes: Unterrichtsentwurf. Unterrichtsgegenstand: Der Film Loeil au beur(re) noir. Die diskursive Behandlgung einzelner Szenen (wie bei der Romanbehandlung muss auch beim Spielfilm ein Kompromiss zwischen Global- und Detailverstaendnis angestrebt werden) des Films Loeil au beur(re) noir erfordert einen Sequenzplan. Er ist abgedruckt und zeigt die Dreiteilung des 90minuetigen Stuecks. Er beschreibt auch die einzelnen Komponenten (Zeit, Musik ohne Dialog, dominante Handlungs- und Personenkonstellationen). Dramaturgie und Erzaehlweise des Films tragen erheblich zur Entdramatisierung des Handlungsgeschehens bei. Die Opfer – sie werden mit den ueblichen Erniedrigungen einer feindlich eingestellten Umwelt (Chancenlosigkeit bei der Wohnungssuche, taetliche Angriffe, Polizeiwillkuer) konfrontiert reagieren nicht mit Wut oder Niedergeschlagenheit. Stattdessen setzen sie sich souveraen ueber die Erwartungen (auch der Zuschauer) hinweg. Sie hinterfragen die Brutalitaet der Wirklichkeit, in der sie leben, nicht mehr und setzen sie einfach voraus. In der verkehrten Welt dieses Films wird die Handlung dadurch entdramatisiert. (HME).

Schlagwörter: Fremdsprachenunterricht, Analyse, Frankreich, Landeskunde, Sekundarstufe II, Gewalt, Film, Französischunterricht, Spielfilm, Unterrichtsmaterial, Unterrichtsentwurf, Rassismus, Neusprachlicher Unterricht


Bisher erschienene Ausgaben:

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Medienart:
Zeitschrift

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