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Keinen aufgeben

Lernende Schule Nr. 49/2010

Erscheinungsdatum:
März 2010
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Grundschule, Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Schulentwicklung
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Bis zu 20% der Schüler in Deutschland zählen zur sogenannten Risikogruppe. Trotz dieser seit Jahren hohen Anzahl wird noch immer zu wenig für sie getan. Sozial meist bereits benachteiligt, z.T. in Migrationsfamilien lebend, sind ihre Startbedingungen ins Leben alles andere als optimal.

Nicht alles, was in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen "schiefläuft", können Schulen auffangen. Aber das Schulen Mögliche sollte geleistet werden. Das Heft gibt dafür Anregungen und lässt Schulen mit erprobten Konzepten zu Wort kommen. Es werden sowohl Projekte vorgestellt, die bei der Förderung benachteiligter Schülerinnen und Schüler wirksam waren, als auch konkrete Instrumente zur individuellen Förderung von Schülern, die gerade für diese Kinder und Jugendlichen Erfolg versprechen.

Aus dem Inhalt:

  • Vielfalt und Verschiedenheit als Normalität
  • Seiteneinsteiger in internationalen Klassen und Sprachintensivklassen
  • S-Klassen für schulmüde, aber nicht lernmüde Schüler
  • Chancen von Sommercamps
  • Erziehungspartnerschaften mit den Eltern

Die Werkstatt enthält u.a. Materialien zu diesen Themen:

  • Risikofaktoren erkennen
  • Individualisiertes Lernen in heterogenen Gruppen (Beobachtungsbogen)
  • Reflexion der Lernentwicklung (Gesprächsbogen)

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Abstract

Autor: Höhmann, Katrin
Titel: Risiken erkennen, Chancen nutzen.
Quelle: In: Lernende Schule,(2010) 49, S. 2–16

Abstract: Der Einhefter Werkstatt setzt sich zum Ziel, Schulen in ihrer Entwicklung darin zu unterstützen, Risikofelder von Schülerinnen und Schülern zu identifizieren. Dazu gehören die Schule als Ganzes, der Blick von außen auf das Unterrichtsgeschehen und die Selbstreflexion. Zum zweiten werden Kategorien einer interkulturellen Kommunikation entwickelt, um eine Vertrauenskultur zwischen Schülern, Eltern und Lehrern herauszubilden. Schließlich soll Förderung systematisiert werden und Individualisierung ermöglicht werden, ohne in die Stigmatisierungsfalle zu geraten. Die vorliegende Werkstatt stellt zur Durchführung der Risikoanalyse getestetes Material bereit (teilw. Original).

Schlagwörter: Risikogruppe, Deutschland, Heterogenität, Risikoabschätzung, Vertrauen, Interkulturelle Kommunikation, Bildungsbiografie, Schulentwicklung, Schüler-Lehrer-Beziehung, Lernerfolg, Individualisierendes Lernen, Lernentwicklung, Wochenplan, Kommunikative Kompetenz


Autor: Klaffke, Thomas; Priebe, Botho
Titel: Keinen aufgeben!
Quelle: In: Lernende Schule,(2010) 49, S. 4–8

Abstract: Die Autoren beschreiben die Schüler-Risikogruppe, die infolge sozialer Benachteiligung geringe Bildungschancen im Schulsystem Deutschlands haben. Zumeist handelt es sich um Kinder bzw. Jugendliche, die aus armen Familien stammen, einen Migrationshintergrund haben oder mit Behinderungen leben. Im Folgenden erläutern die Verfasser erste bildungspolitische Maßnahmen sowie weitere Absichten, die Bildungschancen der Risikogruppe zu erhöhen. Im Weiteren diskutieren sie gegenwärtige und zukünftige Verantwortlichkeiten der bildungspolitischen Institutionen sowie der Schulleitungen und Lehrkräfte. In diesem Zusammenhang stehen Schulen vor der Herausforderung, das berufsethische Prinzip Keinen aufgeben in die Praxis umzusetzen und in Schulverbünden zu vernetzen.

Schlagwörter: Risikogruppe, PISA , Deutschland, Soziale Benachteiligung, Soziale Herkunft, Bildungssystem, KMK , Recht auf Bildung, Benachteiligtenförderung, Schulerfolg


Autor: Arens, Susanne; Mecheril, Paul
Titel: Schule – Vielfalt – Gerechtigkeit.
Quelle: In: Lernende Schule,(2010) 49, S. 9–11

Abstract: Die Verfasser diskutieren das Spannungsverhältnis zwischen sozialen Unterschieden der Herkunft der Schüler und (sozialer) Gerechtigkeit im Schulwesen. Die Autoren schlagen vor, kulturelle oder ethnische Differenz als Deutungsmuster so zu verstehen, dass es die Handlungs- und Bildungsräume der Schüler unverstellt lässt. Dadurch erklärt sich Vielfalt als Grundverfassung schulischer Wirklichkeit und Selbstverständlichkeit. Diese kulturelle Verschiedenheit muss in den Schulalltag integriert werden. Es geht nach Maßgabe der Autoren um die Erweiterung des allgemeinen Unterrichtsgeschehens um Bestandteile des Besonderen, somit als Ausdifferenzierung der allgemeinen Unterrichtsstruktur (teilw. Original).

Schlagwörter: Deutschland, Heterogenität, Differenz, Pluralität, Schule, Schulpädagogik, Schulentwicklung, Soziale Gerechtigkeit


Titel: Die Schule als Ort gelebter Vielfalt gestalten.
Quelle: In: Lernende Schule,(2010) 49, S. 12–16

Abstract: Der vorliegende Beitrag ist ein Interview mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Staatsministerin Maria Böhmer. Zur Sprache kommen folgende Themen: (1) Der Nationale Integrationsplan der Bundesregierung von 2007 und dessen Umsetzung; (2) Migrationsbedingte Nachteile von Schülern und Schülerinnen; (3) Die Funktion des Integrations-Indikatorenberichts; (4) Integrationsarbeit im Schulalltag; (5) Begleitende schulpolitische Maßnahmen und Intensivierung der Lehrerfortbildung; (6) Individuelle Förderung benachteiligter Schüler und Schülerinnen; (7) Förderung der Risikogruppe.

Schlagwörter: Risikogruppe, PISA , Deutschland, Pluralität, Individuelle Förderung, Bildungspolitik, Schulpolitik, KMK , Recht auf Bildung, Schule, Schulentwicklung, Lehrerfortbildung, Integrationspolitik, Migrationshintergrund


Bisher erschienene Ausgaben:

Produktdetails

Bestellnr.:
537049
Medienart:
Zeitschrift
Seitenzahl:
60

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