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Kleine Formen: das Epigramm

Der Altsprachliche Unterricht Nr. 6/1995

Erscheinungsdatum:
Dezember 1995
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Altsprachlich
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Theorie / Das Thermopylen-Epigramm / Griech. Grabepigramme / "Dicta Catonis" / Martial / Neulateinische Epigramme mit Textbeilage.

Abstract

Autor: Wiegand, Hermann
Titel: Kommentierte Auswahlbibliographie zum Epigramm in der antiken Tradition.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 6–8

Schlagwörter: Altertum, Epigramm, Bibliografie, Altsprachlicher Unterricht, Latein, Literaturunterricht, Sachinformation


Autor: Wiegand, Hermann
Titel: Texte zur Theorie des Epigramms.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 9–14

Abstract: Aufgabe der folgenden Ausführungen ist es, einige neuzeitliche, in der humanistischen Tradition stehende und auf die Antike bezogene Texte zur Theorie des Epigramms im Auszug bereitzustellen, die in der Diskussion um das Wesen des Epigramms eine prominente Rolle gespielt haben. Sie können ergänzend zu allen Beiträgen dieses Heftes so eingesetzt werden, daß an ihnen Probleme von Bau und Gehalt des Epigramms im Unterricht erörtert werden, nachdem an den praktischen Beispielen bereits Formen und Strukturen des Epigramms untersucht worden sind. Vor allem in Oberstufenklassen kann eine Reflexion über die Grundlagen der Gattung die Epigramm-Lektüre sinnvoll ergänzen. (Autor).

Schlagwörter: Humanismus, Didaktische Grundlageninformation, Epigramm, Grammatik, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Text, Theorie, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Latein, Textanalyse, Literaturunterricht, Struktur


Autor: Nickel, Rainer
Titel: Der Leonidas-Komplex.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 15–26

Abstract: Am Beispiel des Thermopylen-Epigramms wird gezeigt, wie Texte ihrem ursprünglichen Zusammenhang entwendet und für bestimmte Zwecke instrumentaliert werden können. Im altsprachlichen Unterricht wird der ursprüngliche Zusammenhang rekonstruiert und kann so auch in die fächerübergreifende Diskussion (etwa im Rahmen eines Kolloquiums) einbezogen werden. Durch den Rückgriff auf die Quellen trägt der altsprachliche Unterricht zur Aufklärung eines mißbräuchlichen Umgangs mit Texten bei. (Autor).

Schlagwörter: Heldentum, Tod, Altertum, Didaktische Grundlageninformation, Kontext, Epigramm, Thema, Gegenwart, Rezeption, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Boell, Heinrich, Geschichte , Text, Rekonstruktion, Altsprachlicher Unterricht, Herodot, Textanalyse, Literaturunterricht, Neuzeit, Schiller, Friedrich von, Geschichtsquelle, Cicero, Marcus Tullius, Leonidas


Autor: Meusel, Horst
Titel: Dichterinnen der griechischen Anthologie – Grabepigramme der Erinna und Anyte.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 27–44

Abstract: Aus der Anthologia Palatina sollen zwei Dichterinnen die Griechen als Erfinder der Gattung vertreten. Ihre Epitymbia auf den frühen Tod junger Menschen haben einen eigenen, anrührenden Ton und sind geeignet, die hohe Kunst der Variation als Merkmal der Gattung exemplarisch zu erarbeiten. Nach der Prosa der Anfangslektüre bieten sie die Möglichkeit, an geschlossenen Formen griechischer Kleinkunst in die Dichtung und ihre Interpretation einzuführen. (Autor).

Schlagwörter: Altertum, Didaktische Grundlageninformation, Lyrik, Griechenland, Epigramm, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Grabmal, Text, Anthologie, Altsprachlicher Unterricht, Inschrift, Textanalyse, Literaturunterricht, Kulturgeschichte, Griechischunterricht, Frau


Autor: Rädle, Fidel
Titel: Disticha Catonis – eine Schulfibel des Abendlands.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 45–48

Abstract: Sobald Schüler und Schülerinnen z. B. bei Martial ein wenig Wissen und Gespür für lateinische Epigramme gewonnen haben, mag es reizvoll sein, einmal weniger kunstvolle, ja holprige Verse dagegenzuhalten. Die hier vorgestellten Disticha Catonis, einst ein Grundtext europäischer Schulbildung, mögen u. a. zeigen, wie öde Lateinunterricht gerade zu Zeiten gewesen sein kann, da die lateinische Sprache noch zum Alltag gehörte. (Autor).

Schlagwörter: Altertum, Brauchtum, Lyrik, Epigramm, Textinterpretation, Alltag, Altsprachlicher Unterricht, Latein, Textanalyse, Literaturunterricht, Kulturgeschichte, Sachinformation


Autor: Barie, Paul; Schindler, Winfried
Titel: Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 53–68

Abstract: Martial hat zwar die Gattung nicht eigentlich begründet, steht er doch selbst in einer Tradition, die bis auf den Nestor-Becher (2. Hälfte des 8. Jh. v. Chr.) zurückreicht; für die Nachwelt ist er aber zum Klassiker geworden, so daß bereits sein Name für die Sache steht, und er hat die formalen und inhaltlichen Möglichkeiten des Epigramms geradezu exzessiv ausgemessen. Diesen Autor für die Schule stärker zu gewinnen, einige didaktische Möglichkeiten auszuloten, ihn dabei faszinierend und befremdend zu erleben und schließlich auch rezeptionsgeschichtlich: z. B. über Lessing und Brecht, zu perspektivieren ist Ziel des Aufsatzes, der sich als Plädoyer für eine Martial-Lektüre versteht. (Autor).

Schlagwörter: Martial, Kultur, Brecht, Bertolt, Altertum, Brauchtum, Didaktische Grundlageninformation, Epigramm, Lessing, Gotthold Ephraim, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Text, Literaturtheorie, Alltag, Altsprachlicher Unterricht, Latein, Textanalyse, Literaturunterricht, Alltagskultur


Autor: Klug, Wolfgang
Titel: Martial-Interpretationen.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 69–78

Abstract: Diesem Beitrag geht es in kritischer Auseinandersetzung mit Ansätzen der neueren Martialforschung darum zu zeigen, daß Martials Poesie – gattungskonform – Augenblicksdichtung ist. Sie kann nicht ohne weiteres als Äußerung ei ner geschlossenen politisch- oppositionellen oder moralisch-philosophischen Haltung interpretiert werden. Jedes Gedicht ist deshalb zunächst in sich zu betrachten. Exemplarische Interpretationen zu ausgewählten Epigrammen kreisen um die Spannung von Urteil und Vorurteil. So soll die formale Meisterschaft des römischen Epigramm-Klassikers sichtbar werden. (Autor).

Schlagwörter: Martial, Urteil, Kultur, Altertum, Vorurteil, Epigramm, Literaturwissenschaft, Textinterpretation, Text, Alltag, Kritik, Altsprachlicher Unterricht, Latein, Römische Republik, Textanalyse, Literaturunterricht, Politisches System, Alltagskultur, Urteilsbildung, Selbstverständnis, Sachinformation


Autor: Wiegand, Hermann
Titel: Flores Epigrammatum Ex Auctoribus Recentioribus Excerpti.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 79–94

Abstract: Der Beitrag plädiert für einen Einbezug der neulateinischen Epigramatik in einen Lateinunterricht, der im Sinne Fuhrmanns der lateinischen Literatur als Gesamterscheinung gewidmet ist. Mit neulateinischen Epigrammen lassen sich interessante Themenreihen von Spottepigrammen, so z. B. zu Ärzten, Juristen, Schulmeistern und Politikern bilden. Zugleich diente das Epigramm als Waffe in den Glaubenskämpfen der Frühen Neuzeit. (Autor).

Schlagwörter: Martial, Humanismus, Kultur, Spottvers, Didaktische Grundlageninformation, Epigramm, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Text, Alltag, Altsprachlicher Unterricht, Frühe Neuzeit, Mittelalter, Latein, Textanalyse, Literaturunterricht, Realitätsbezug, Alltagskultur, Neulatein


Titel: Neulateinische Epigramme.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 95–99

Schlagwörter: Kultur, Spottvers, Epigramm, Text, Alltag, Latein, Literaturunterricht, Alltagskultur, Neulatein, Sachinformation


Autor: Hamacher, Johannes
Titel: Weihnachtslied Tintinnabula.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1995) 6, S. 100

Schlagwörter: Kultur, Epigramm, Thema, Text, Alltag, Latein, Literaturunterricht, Alltagskultur, Weihnachten, Sachinformation


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Zeitschrift

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