Kreatives Bewegungsspiel

Durch den Hindernisparcours wie ein Ninja Warrior

Die beliebte TV-Serie „Ninja Warrior“ wird sportunterrichtstauglich neu interpretiert. Lesen Sie hier, wie Sie aus der Schulsporthalle einen Abenteuer-Parcours machen – mit Gegenständen, die in jeder Turnhalle zu finden sind.

Station Ropes
Die Station "Ropes"; Foto: Tobias Koch

Im TV-Format „Ninja Warrior“ kämpfen die Kandidatinnen und Kandidaten im „härtesten Hindernisparcours der Welt“ um den Sieg. Der Parcorus verlangt Kraft, Mut, Geschick … und lässt sich im Sportunterricht als Bewegungsspiel für Kinder super umsetzen. Mit Gegenständen, die in jeder Turnhalle zu finden sind. Es braucht nur ein bisschen Kreativität.

Dieses Unterrichtsvorhaben hat einen hohen Aufforderungscharakter, viel Dynamik, lässt sich gut differenzieren und die Lernenden sammeln vielerlei positive Bewegungserfahrungen.

Hinweis: Natürlich ist es wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler zunächst gut aufwärmen für dieses Bewegungsspiel für Kinder und Jugendliche, und auf jeden Fall muss sichergestellt sein, dass die Stationen sicher sind!


Im Zentrum stehen verschiedene Stationen, die denen der Fernsehsendung nachempfunden, aber dem Fitness- und Leistungslevel der Schülerinnen und Schüler angepasst ist. Jede:r sollte frei entscheiden dürfen, mit welcher Station er oder sie anfangen möchte. Nach einer Erprobungsphase geht es dann daran, effiziente Wege zu finden, die Hindernisse zu bewältigen.

Bewegungsspiele für Kinder: Fünf-Sprung, Gap und Ropes

In diesem Unterrichtsvorhaben wurden insgesamt sechs Stationen aufgebaut, von denen drei hier kurz vorgestellt werden sollen:

  • Fünf-Sprung: Fünf Bänke werden versetzt schräg gestellt, z. B. indem sie in eine Sprossenwand eingehängt werden. Dazwischen werden Turnmatten gelegt. Gestartet wird vom Kasten, die Schülerinnen und Schüler springen von einer schrägen Ebene zur nächsten. Zur Differenzierung können Winkel und Abstände verändert werden.
     
  • Gap: Hier steht ein Minitrampolin vor einer Matte, die unter einer aufgebauten Reckstange liegt. Am anderen Ende der Matte befindet sich ein Kasten. Dieser ist vorn mit einer blauen Turn-, hinten mit einer Weichbodenmatte gesichert. Die Lernenden springen mit Anlauf aufs Minitrampolin an die Reckstange und von da aus auf den Kasten.
     
    Achtung: Aus Sicherheitsgründen sollte der Kasten so nah am Reck stehen, dass die Springenden mit den Füßen schon auf dem Kasten stehen können, während sie mit den Händen noch die Reckstange halten. Es können auch zwei Lernende als Hilfestellung postiert werden.
  • Ropes: Es wird unter den herabhängenden Kletterseilen ein Parcours aus kleinem Kasten – zwei Turnmatten – kleinem Kasten – Turnmatte und dickere Matte – hoher Kasten aufgebaut (siehe Foto). Die Menge der eingesetzten Kästen sowie deren Abstand lässt sich aber variieren. Die Schülerinnen und Schüler schwingen oder hangeln sich mithilfe der Seile von Kasten zu Kasten. Optional können die Lernenden sich die Seile gegenseitig anreichen.

Weitere Unterrichtsideen zum Stationenbau

Ihnen gefällt dieses Bewegungsspiel für Kinder und Sie möchten mehr über die Möglichkeiten zum Stationenbau erfahren? Dann lesen Sie hier weiter:

Zum vollständigen Artikel mit allen Zusatzmaterialien: Turnen in der Ninja-Warrior-Arena

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Fakten zum Artikel
Unterricht (45-90 Min) Schuljahr 5-13
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