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Was wird aus der Grundschule

Die Grundschulzeitschrift Nr. 71/1994

Erscheinungsdatum:
Januar 1994
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Grundschule
Bestellnr.:
516071
Medienart:
Zeitschrift
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Abstract

Autor: Ramseger, Joerg
Titel: Gesellschaft im Umbruch.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1994) 71, S. 7–11

Abstract: Die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland durchlebt derzeit eine Periode dramatischer gesellschaftlicher Umbrueche – Umbrueche, von denen die Grundschule nicht ausgeschlossen bleibt: – Pluralisierung und Homogenisierung – Neue Leistungsanforderungen – Sinkendes Interesse an der Schule – Die Krise der Grundschule – Zukunftsweisende Entwicklungen: Integration, Autonomie der Einzelschule (DIPF/Sch.)

Schlagwörter: Differenzierung, Bildungspolitik, Schulpolitik, Finanzen, Strukturpolitik, Privatschule, Sozialerziehung, Kritik, Grundschule, Integration, Schulreform, Autonomie, Individualisierung, Gesellschaftliche Anforderung


Autor: Preuss-Lausitz, Ulf
Titel: Zwischen Individualisierung und Separatismus.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1994) 71, S. 12–15

Abstract: Die gegenwaertigen gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland werfen neue Fragen auch fuer die Primarschulbildung auf, in deren Antworten sowohl Chancen als auch Gefahren fuer die weitere Entwicklung der Grundschule enthalten sind. Das betrifft auch ihre Struktur, ihr grundlegendes Selbstverstaendnis und ihre Inhalte – nicht etwa nur den Unterricht! Die notwendige Einheit von Vielfalt und Gemeinsamkeit ist ein Projekt der ganzen Schulgemeinde also aller Lehrer, Eltern und Kinder bis hin zu kommunalen Bezugsgruppen. Dazu braucht es mehr Eigenstaendigkeit der Schule sowie sozialwissenschaftlich, paedagogisch- psychologisch und fachlich qualifiziert ausgebildete Paedagogen, die bereit sind, sich staendig neu auf die Entwicklungen der Gesellschaft und der Kinder lernend einzulassen. (DIPF/Sch.)

Schlagwörter: Differenzierung, Bildungspolitik, Strukturpolitik, Innovation, Grundschule, Integration, Selbstständigkeit, Schulreform, Identität, Individualisierung, Grundschulpädagogik


Autor: Garlichs, Ariane
Titel: Aufwachsen in schwieriger Zeit.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1994) 71, S. 16–20

Abstract: Das Vorschul- und Grundschulkind erlebt seine Umwelt, die Ereignisse gefiltert durch die Erfahrungen im familiaer-sozialen Raum. So belasten ungeloeste Probleme in der Lebenswelt der Erwachsenen die Kinder. Die Lebensqualitaet der Grundschule, insbesondere ihre Integrationskraft, muss in einer Gesellschaft mit wachsendem Spannungspotential gestaerkt werden. Die Beziehung zur ersten Lehrerin, zum ersten Lehrer ist in einer Zeit labiler werdender Beziehungen von identitaetsstiftender Bedeutung. (DIPF/Sch.)

Schlagwörter: Lehrerrolle, Differenzierung, Vorstellung , Familienbeziehungen, Innovation, Lebenserfahrung, Grundschule, Integration, Soziale Situation, Identität, Individualisierung


Autor: Radtke, Frank-Olaf
Titel: Fremd geboren wird keiner, fremd wird man gemacht. Grundschule in der Einwanderungsgesellschaft.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1994) 71, S. 21–24, S. 37

Abstract: Ausgangspunkt der Ausführungen des Autors ist die Überlegung, daß die Institution Schule gegenwärtig und zukünftig mit einer in ihrer Zusammensetzung national heterogenen und mehrsprachigen Klientel umzugehen hat. Dies erfordert organisatorische, curriculare, didaktische und methodische Umstellungen seitens der Schule, insbesondere der Grundschule. Ein Ansatzpunkt für Veränderungsbemühungen ist die Lehrerausbildung. Eine erneuerte GrundschullehrerInnenausbildung sollte drei Ziele verfolgen: Erlernen eines pädagogischen Umgangs mit Heterogenität; Erwerb einer gewissen Professionalität als Schutz vor Unsicherheit und Herausbildung einer kritischen Sichtweise auf verschiedene Praktiken, Konzeptionen und Programme. In einem weiteren Punkt wird auf Möglichkeiten der Schule eingegangen, ihren Beitrag zur Ausprägung ethnischer Toleranz und zum Abbau institutioneller Diskriminierung zu leisten. (BIL).

Schlagwörter: Lehrerausbildung, Veränderung, Grundschule, Multikulturalität


Autor: Schweitzer, Ingrid
Titel: Der taegliche Kampf gegen die Ohnmacht.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1994) 71, S. 38–39

Abstract: Kinder koennen in ihrer Unterschiedlichkeit in der Schule zusammen leben und lernen. Dafuer brauchen sie viel Zeit. In der Grundschularbeit gibt es Vorschriften, die eine erfolgreiche paedagogische Arbeit eingrenzen (vom 45-Minuten-Rhytmus bis zur Erteilung von Zensuren bzw. der Anfertigung von Berichtszeugnissen, dem Schreiben einer bestimmten Anzahl von Diktaten oder der Einfuehrung der Ausgangsschrift). Warum hat die Kultusverwaltung so wenig Vertrauen in die Professionalitaet der Lehrkraefte? (DIPF/Text uebernommen)

Schlagwörter: Schulaufsicht, Lehrerrolle, Schulverwaltung, Schulpolitik, Grundschule, Schulreform


Titel: Schulautonomie – ein Weg zur besseren Grundschule.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1994) 71, S. 40–45

Abstract: Damit Individuum und Gesellschaft den sich veraendernden Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gerecht werden koennen, muss das Schulwesen und in ihm die Grundschule sich entscheidend veraendern. Das Ziel der relativen Autonomie des Individuums muss zukuenftig staerker in das Zentrum grundlegender Bildung ruecken. Wichtige Schwerpunkte sind: – Oeffnung der Schule zum Stadtteil – Paedagogische Autonomie – Interessenvertretung der Kinder – Schulinterne Lehrerfortbildung – Organisationsautonomie – Personalautonomie – Schuleigene Schwerpunktsetzung im muttersprachlichen Unterricht – Autonomie in Haus- und Bauangelegenheiten – Finanzielle Autonomie – Schulentwicklungsgruppe – Evaluations-Autonomie – Offene Schulpause – Kooperationserfordernisse – Aussenkontakte und -bindungen (DIPF/Sch.)

Schlagwörter: Verantwortung, Schüler, Lehrerfortbildung, Finanzierung, Kooperation, Selbstverwaltung, Innovation, Mitbestimmung, Grundschule, Personal, Selbstständigkeit, Schulreform, Autonomie, Schulleitung


Autor: Haensel, Dagmar
Titel: Erfahrung statt Belehrung, Vernetzung statt Hierarchie.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1994) 71, S. 46–50

Abstract: Die Veraenderungen von Kindheit und Jugend fordern heute nicht nur tiefgreifende Veraenderungen der Schule sondern auch der Lehrerbildung. Es reicht heute nicht aus, das Lehrerbildungscurriculum zu revidieren, sondern die Lehrerbildung muss unter anderen Prinzipien neu gedacht und gestaltet werden. Wichtigstes Prinzip stellt die Vernetzung der Bildungsphasen, – institutionen und -aufgaben dar, die an Stelle ihrer Trennung und Hierarchisierung tritt. Dabei ist es erforderlich, in der Lehrerbildung die Erfahrung zum Ausgangspunkt und Integrationskern formalisierter Bildungsprozesse zu machen. Die Neugestaltung der Lehrerbildung hat als Mittelpunkt die Orientierung am Lernenden, die die Orientierung am Einzelfach ersetzt. Die Neugestaltung der Lehrerbildung kann nur schrittweise erfolgen und muss von den Beteiligten selbst in die Hand genommen werden. Regionale Kooperationsprojekte, in denen sich Lehrerbildungsinstitutionen untereinander und gegenueber der Erfahrung und Praxis oeffnen sind anzustreben. (DIPF/Text uebernommen)

Schlagwörter: Lehrerausbildung, Bildungspolitik, Kooperation, Bildungsreform, Erfahrung, Schülerorientierter Unterricht, Innovation, Evaluation, Berufsvorbereitung


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