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Umgang mit Fehlern

Die Grundschulzeitschrift Nr. 12/1988

Erscheinungsdatum:
Februar 1988
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Grundschule
Bestellnr.:
516012
Medienart:
Zeitschrift
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Abstract

Autor: Spitta, Gudrun
Titel: Geben wir Kindern Zeit, damit sie aus ihren Fehlern lernen koennen] Ein Raetsel nach d. Motto: Was haetten Sie gemacht?
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 6–10 u.19

Abstract: Der Beitrag zeichnet in drei Falldarstellungen unterschiedliche Rechtschreibentwicklungsgaenge vom Anfang des ersten Schuljahrs bis Ende des zweiten nach. Dies geschieht anhand freier Texte, die die Schueler M. und S., anfaenglich mit Hilfsmitteln wie Anlauttabelle, Wortkarten etc., im untersuchten Zeitraum realisierten. Schon zu Beginn des ersten Schuljahrs verfuegten sie ueber die wesentlichen Prinzipien unserer Buchstabenschrift. Im ersten Jahr verlaeuft die Schreibentwicklung von S. explosiv, waehrend M. zu stagnieren scheint, seine Versetzung gefaehrdet ist. Naehere Analyse erweist, dass M. s Schwierigkeiten eher motorischer Natur sind, dann auf mangelnder Einsicht in komplexerer Verschriftungsstrategien beruhen. Am Ende des Beobachtungszeitraums befinden sich beide Kinder in der Phase der phonetischen Umschrift unter zunehmender Integration typischer Rechtschreibmuster. M. hat grosse Fortschritte gemacht, waehrend sich S. s Entwicklung verlangsamte. Kindliche Lernprozesse unterliegen einer individuellen Dynamik, die es erforderlich macht, Kindern sowohl die Zeit und den Freiraum zu gewaehren, aus ihren Fehlern zu lernen, als auch sie gezielt zu eigenen Denkschritten anzuregen.

Schlagwörter: Schuljahr 01, Fehler, Deutsch, Didaktische Erörterung, Rechtschreibschwäche, Lernprozess, Schreiben, Behandlung, Lernen, Rechtschreibunterricht, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Strategie, Primarbereich, Individualisierung


Autor: Bergk, Marion
Titel: Fehler in Lernschritte aufloesen.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 12–16

Abstract: An Beispielen aus unterschiedlichen Bereichen des Grundschulunterrichts werden verschiedene Arten von Fehlern und verschiedene Aspekte des Umgangs mit ihnen beschrieben. An Beinschlagproblemen beim Schwimmenlernen wird illustriert, wie wichtig es ist, Spielraum fuer individuelle Lernwege zu schaffen. Die Bedeutsamkeit der Entflechtung und Vergegenstaendlichung der Lernschritte wird am Gesangsunterricht gezeigt. Beim Lesenlernen wird auf die notwendige Zeit zur Vorbereitung und zum Nachsinnen verwiesen. Fuer den Rechtschreibunterricht kristallisiert sich die Fehlerbehandlung zur Beratung beim selbstverantwortlichen Schreiben. Rechenfehler lassen sich durch das Ueberschauen und Umkehren der mathematischen Operation selbsttaetig aufloesen. Beim Zeichenunterricht wird kindlicher Frustration an der Abbildlichkeit der eigenen Zeichnung durch Spurensicherung entgegengewirkt. Aus sozialen Fehlhandlungen werden zukunftsbezogen gemeinsame Verhaltensvereinbarungen hergeleitet. Schliesslich gilt es fuer den Lehrer, seine eigenen Fehler – moeglichst gemeinsam mit den Kindern – in Lernschritte aufzuloesen.

Schlagwörter: Korrektur, Lernmotivation, Methode, Fehler, Didaktische Erörterung, Lernprozess, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Lernhilfe, Primarbereich, Lernerfahrung


Autor: Erichsen, Christa
Titel: Kalt – kalte Fuesse – Kaltspeise. Probieren statt Vorbeugen im Rechtschreibunterricht.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 20–21

Schlagwörter: Rechtschreibung, Deutsch, Didaktische Erörterung, Rechtschreibunterricht, Grundschule, Didaktik, Unterrichtsmaterial, Lernhilfe, Primarbereich


Autor: Erichson, Christa
Titel: Probieren statt Vorbeugen im Rechtschreibunterricht.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 20–21

Schlagwörter: Rechtschreibung, Schuljahr 01, Schuljahr 02, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Fehler, Schreiben, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Primarbereich


Autor: Balhorn, Heiko
Titel: Mit sprache arbeiten. kinder uebersetzen kinderbuecher.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 22–25,52 u.65–66

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Mit sprache arbeiten.

Schlagwörter: Bildergeschichte, Bilderbuch, Übersetzung, Fremdsprache, Deutsch, Handreichung, Text, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Arbeitsbogen, Primarbereich, Bild


Autor: Dehn, Mechthild
Titel: Zum Umgang mit Lesefehlern im Foerderunterricht.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 26–29

Abstract: Lesefehler sind Hindernisse, manchmal Blockaden beim Loesen der Leseaufgabe – oder das Ergebnis von Ausweichversuchen. Sie erlauben Einblicke in die Zugriffsweise des Kindes auf den Text. Diese zu verstehen, ist eine Voraussetzung dafuer, Blockaden aufzubrechen und abzubauen, so dass Ausweichungsversuche unnoetig werden. Verstaendnisschwierigkeiten mit dem Schueler im Foerderunterricht beruhen haeufig auf dessen zweifacher Entfremdung vom Gegenstand seiner Leseanstrengung. Die Leseaufgabe enthaelt erstens keine Aussageabsicht, sondern dient dem Einfuegen und Aufloesen eines Wortes mit schwieriger Konsonantenhaeufig. Die Hilfestellung des Lehrers bleibt zweitens punktuell, verdraengt den bereits apperzipierten Sinnzusammenhang. Vonnoeten erscheint eine Kontrolle und Lernhilfe des Lehrers, die Loesungsaktivitaeten des Kindes anregt. Verfahrensregeln der Selbstkontrolle sind dem Kind zu veranschaulichen, Strukturierungsstrategien fuer die Segmentierung und nachfolgende Synthese von Saetzen, Woertern, Wortteilen einzuueben. Darueber hinaus bleibt ein gewisses Mass an Rueckversicherung durch den Lehrer unverzichtbar.

Schlagwörter: Selbstständiges Lernen, Leseschwierigkeit, Deutsch, Didaktische Erörterung, Förderunterricht, Lernbehinderung, Lesenlernen, Leseübung, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Lernhilfe, Primarbereich, Legasthenie


Autor: Erichson, Christa
Titel: Fibeln und Lehrgaenge: Lernbarrieren erst recht fuer schwache Schueler.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 30–32

Abstract: In der Auseinandersetzung um neue Ansaetze im Lese- und (Recht-) Schreibunterricht hat die Forderung nach dem Verzicht auf Fibeln und Lehrgaenge fuer Unruhe gesorgt. Dieser steht jedoch im Einklang mit den aktuellen Ergebnissen der Lernforschung zum Erwerb der Schriftsprache. Danach verfuegen Kinder ueber individuelle Zugriffsweisen auf das Schriftangebot ihrer Umwelt. Der kindliche Lernweg laesst sich gegebenenfalls nachvollziehen, nicht jedoch lehrgangsmaessig antizipieren. Das Kind muss, um schreiben und lesen zu lernen, sich der Lehrgangsstruktur erwehren. Insoweit hat der Lahrgang als Lernbarriere zu gelten. Diese grundlegende Einsicht erfaehrt auch keinen Widerspruch durch den Hinweis, dass sozial benachteiligte Kinder haeufig einer schriftfernen Umgebung entstammen. Hier gilt es, versaeumte Erfahrungen nachzuholen, nicht sich gegenueber lernpsychologischen Erkenntnissen zu sperren.

Schlagwörter: Lesebuch, Schreibunterricht, Freies Schreiben, Methode, Eigenfibel, Schuljahr 01, Leselehrgang, Deutsch, Lernpsychologie, Didaktische Erörterung, Schreiben, Lernen, Kritik, Lernverhalten, Lehrgang, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Primarbereich


Autor: Sennlaub, Gerhard
Titel: Kinder, lasst die Signale].
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 33

Schlagwörter: Methode, Schuljahr 01, Deutsch, Didaktische Erörterung, Lesenlernen, Kritik, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Primarbereich


Autor: Menzel, Wolfgang
Titel: Lateinische oder Vereinfachte Ausgangsschrift?
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 34–35

Abstract: Gemaess den gueltigen Richtlinien fuer den Rechtschreibunterricht muessen Grundschueler im 2. Schuljahr eine Normschrift, sei es die Lateinische oder Vereinfachte Ausgangsschrift, lernen. Problematisch ist daran, dass die Schueler ausser genormten Buchstaben auch noch genormte Verbindungen erlernen muessen. Verbundene Schriften sind im allgemeinen schwerer lesbar, die Schreibgesshwindigkeit ist entgegen dem verbreiteten Vorurteil geringer als bei verbundenen Schriften, was mit der selteneren Entspannung der Fingermuskulatur zusammenhaengt. Individueller Duktus und aesthetisches Schreiben sind bei der unverbundenen Schrift genauso moeglich wie bei der verbundenen. Fuer die Norm der Einzelbuchstaben, ihre Genauigkeit, muss jeder Schreiberzieher sich nach wie vor einsetzen. Diese waere nirgend besser als mit der Druckschrift erfuellt. Fazit: Nach Erfuellung der Richtlinien im 2. Schuljahr sollten den Schuelern die Vorteile des verbundenen Schreibens verdeutlicht werden, ihnen waere zu gestatten, ihre eigene, individuelle Druckschrift zu schreiben.

Schlagwörter: Schreibunterricht, Richtlinien, Handschrift, Norm, Deutsch, Didaktische Erörterung, Beurteilung, Schreiben, Ausgangsschrift, Ästhetik, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Schriftbild, Motorik, Primarbereich


Autor: Ramseger, Joerg
Titel: Zweimal nachgedacht. 1.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 36–39

Schlagwörter: Eltern, Schuljahr 01, Grundschule, Primarbereich, Schulanfang, Schulleitung


Autor: Pastor, Hermann; Pollert, Manfred
Titel: Zweimal nachgedacht. 1. Die Einschulung der Eltern. a) Warum sollte ich d. Schule meines Kindes vertrauen? b) Vertrauen waechst langsam.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 36–39

Abstract: Aus den unterschiedlichen Perspektiven des Vaters eines Erstklaesslers sowie eines Grundschulleiters wird in zwei aufeinander bezogenen Aufsaetzen eroertert, inwieweit Eltern und Schule bei der Einschulung kooperieren sollten, welche Einflussmoeglichkeiten dabei den Eltern gegeben werden sollten. Aus der Eltern- Perspektive finden sich kaum hinreichende Gruende, Vertrauen in die Institution Grundschule zu setzen. Viele Schulen sperrten sich gegen Oeffentlichkeit, verweigerten den Eltern Mitgestaltungsrechte, z. B. hinsichtlich der Klassenbildung. Vorschlaege werden unterbreitet, die sich auf Partizipation der Eltern an der Einschulungsdiagnostik, der Wahl der Erstklasslehrerin, auf Elternhospitation sowie fruehzeitige Klassenelternabende beziehen. Der Schulleiter stimmt dem Elternwunsch nach umfassenden Informationen zu, den elterlichen Forderungen nach weitgehenden Partizipationsmoeglichkeiten gesteht er nur in engen Grenzen Gueltigkeit zu. Verwahrt wird sich dagegen, die paedagogische Eignung eines Lehrers durch die Eltern ueberpruefen zu lassen. Das vom Kollegium vertretene Unterrichtskonzept soll den Eltern allerdings fruehzeitig erlaeutert werden. Darueber hinaus gelten kontinuierliche vertrauensbildende Massnahmen fuer unerlaesslich.

Schlagwörter: Konflikt, Diagnose, Elternrecht, Elternarbeit, Schulreife, Mitbestimmung, Öffentlichkeit, Grundschule, Elternberatung, Primarbereich, Schulanfang, Erfahrungsbericht, Sachinformation


Autor: Hegele, Irmintraut
Titel: Grundschule in Frankreich.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1987) 12, S. 38–40

Schlagwörter: Lehrerausbildung, Bildungspolitik, Frankreich, Grundschule, Primarbereich


Titel: Oeffnung der Schule – schon vor der Schule. Erfahrungen mit e. veraenderten Einschulungsverfahren.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 40–42

Abstract: Vorgestellt wird ein neu eingefuehrtes Einschulungsverfahren an einer Hamburger Grundschule. Wichtigstes Ziel war es, Zeit zu gewinnen: Zeit fuer erste Eindruecke bei den Lehrern, Zeit fuer die Eltern und die Kinder, die Schule, die Lehrer kennenzulernen. Die ersten Kontakte der Kinder mit der Schule sollten frei sein von Angst und Erwartungsdruck seitens der Erwachsenen. Die verfolgten Intentionen legten ein gestuftes Einschulungsverfahren nahe. An einem Kennenlerntag besuchten die kuenftigen Erstklaessler mit ihren Eltern in kleinen Gruppen fuer eine Doppelstunde die Schule. Die Kinder erfuhren die Schule im Gruppenspiel, Gespraech mit kurzen Test-Situationen. Die Eltern fuehrten derweil ein Informationsgespraech mit Lehrer(inne)n der Schule. Es schlossen sich Gespraeche der Erstklasslehrer mit Erziehern in Vorschule und Kindergarten an, danach vorlaeufige Klassenbildungen unter Beruecksichtigung von Elternwuenschen. In der ersten Woche nach den Sommerferien fanden zur Eingewoehnung Tage der offenen Tuer statt. Erst darauf erfolgte die offizielle Einschulung.

Schlagwörter: Verfahren, Vertrauen, Diagnose, Schulreife, Öffentlichkeit, Grundschule, Schulangst, Elternberatung, Primarbereich, Schulanfang, Sachinformation


Autor: Baake, Helmut; Heeling, Bernd; Naunin, Astrid
Titel: Oeffnung der Schule – schon vor der Schule.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 40–42

Schlagwörter: Kindergarten, Eltern, Schuljahr 01, Grundschule, Primarbereich, Schulanfang


Autor: Meier, Richard
Titel: Schnecken pflegen.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 58–59

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Schnecken pflegen.

Schlagwörter: Schnecke, Zoologie, Sachunterricht, Biologie, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Tierhaltung, Arbeitsbogen, Wirbelloses Tier, Primarbereich, Übungsmaterial, Ethologie


Autor: Fuchs, Peter
Titel: Vogelkonzert. Windspiel. Ratespiele mit d. Cassettenrecorder. Wir basteln e. Weidenpfeife.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 12, S. 60–63

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Toene aus selbstgebauten Instrumenten.

Schlagwörter: Klangerzeugung, Vogelstimme, Musik, Musikalische Grunderfahrung, Schulnote, Instrumentenbau, Fotografie, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Arbeitsbogen, Geräusch, Primarbereich, Übungsmaterial


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