Warenkorb

Übergänge III:Sek II z. Hochs.

Der Mathematikunterricht Nr. 4/5 1996

Erscheinungsdatum:
Oktober 1996
Schulfach / Lernbereich:
Mathematik
Bestellnr.:
524070
Medienart:
Zeitschrift
43,80 €
Inkl. MwSt.
Lieferstatus:
Vergriffen ohne Neuauflage
* Sonderpreise
(gilt nicht für Händler und Wiederverkäufer)
Abonnenten

Ab 1 Stück à 35,80 €

Referendare (mit Abo)

Ab 1 Stück à 25,06 €

Die Verschiebung der Grenzen Konflikte zwischen Schulen und Hochschulen / Mathematik als Schulung des Geistes / Die Mathematik mehr als nur ein notwendiges Übel in den Wirtschaftswissenschaften / Anmerkungen zur Lücke zwischen Schul- und Hochschulmathematik / Erfahrungen mit der fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltung im Studiengang Lehramt für die Primarstufe mit Mathematik als weiterem Fach / Möglichkeiten für Beziehungen zwischen Schule und Hochschule / Über die Bedeutung eines problem- und anwendungsorientierten Mathematikunterrichts für den Übergang zur Hochschule / Mathematikunterricht in der gymnasialen Oberstufe / Drei Perlen der Mathematik.

Abstract

Autor: Schubring, G.
Titel: Die Verschiebung der Grenzen – Konflikte zwischen Schulen und Hochschulen in der Entwicklung des Uebergangs.
Quelle: In: Der Mathematikunterricht,(1996) 4–5, S. 7–19

Abstract: Der Autor stellt die Uebergangsproblematik in ihrem historischen Kontext dar. Der Uebergang von der Schule zur Hochschule erweist sich abhaengig von der Wissensentwicklung und dem wechselnden sozialen Rang der beiden Institutionen. Eine eindeutige Trennung zwischen Sekundarschulen und Hochschulen und damit die Notwendigkeit einer Grenzbestimmung hat es erstmals mit der preussischen Bildungsreform 1810 gegeben. Mit zahlreichen interessanten Zitaten werden die Austragung des Konfliktes zwischen den beiden Institutionen und die Entwicklung der Uebergangsproblematik belegt.

Schlagwörter: Hochschulreife, Hochschuldidaktik, Schulübergang, Geschichte , Schule, Fachdidaktik, Sekundarstufe II, Curriculum, Didaktik, Unterrichtsmaterial, Mathematikunterricht, Hochschule, Mathematik


Autor: Roggenkamp, K. W.
Titel: Mathematik als Schulung des Geistes.
Quelle: In: Der Mathematikunterricht,(1996) 4–5, S. 20–34

Abstract: Bevor der Autor einige persoenliche Bemerkungen zur zukuenftigen Mathematik in den Schulen macht, geht er in die Vergangenheit ca. 2350 Jahre zurueck, um von Platon, einige Bemerkungen ueber die Bedeutung der Mathematik fuer den Geist und das allgemeine Leben zu zitieren. Danach wird ueber den Mathematikunterricht an den Schulen reflektiert durch Beantwortung folgender Fragen: – Was ist das Ziel des Mathematikunterrichts in den Schulen? – Damit ist zugleich die Frage verknuepft: Was ist der Sinn der Schule? – Was soll die Schulausbildung bewirken?

Schlagwörter: Bildungsziel, Geschichte , Lernziel, Mathematikunterricht, Mathematik


Autor: Buecker, R.
Titel: Die Mathematik – mehr als nur ein notwendiges Uebel in den Wirtschaftswissenschaften.
Quelle: In: Der Mathematikunterricht,(1996) 4–5, S. 35–38

Abstract: Der Autor listet in seinem Beitrag zunaechst die fuer sein Fachgebiet wichtigsten mathematischen Begriffe und Verfahren auf und kommentiert, dass es in den Disziplinen der Fachhochschule mehr auf eine pragmatische Anwendung von Mathematik denn auf eine systematische und beweistechnisch saubere Darstellung ankommt. Der Umgang mit mathematischen Sachverhalten im Studium, so seine sich auf Lehrerfahrungen an der Fachhochschule Bielefeld gruendende Feststellung, erweist sich vor allem deswegen als schwierig, weil die Studienanfaenger (insbesondere solche, die den Studiengang Wirtschaft als Verlegenheitsloesung gewaehlt haben) ueber elementare Grundlagen und weitergehendes Wissen nur sehr lueckenhaft verfuegen und zwar unabhaengig davon, von welcher abgebenden Institution (Gymnasium, Fachoberschule, Hoehere Handelsschule) sie ueberwechseln.

Schlagwörter: Funktion , Mathematische Kompetenz, Hochschuldidaktik, Mathematikunterricht, Hochschule, Mathematik, Wirtschaftswissenschaft, Angewandte Mathematik, Analytische Mathematik


Autor: Richter, G.
Titel: Anmerkungen zur Luecke zwischen Schul- und Hochschulmathematik.
Quelle: In: Der Mathematikunterricht,(1996) 4–5, S. 39–43

Abstract: Verkuerzt und zugespitzt wurden subjektive Meinungen und Vorschlaege wiedergegeben, die sich auf selektive Beobachtungen sowie Erfahrungen stuetzen. Dazu gehoert auch der Vorschlag einer Reform des Mathematikunterrichts mit dem (neuerdings umstrittenen) Ziel, diesen der aktuellen wissenschaftlichen Entwicklung des Faches wieder naeher zu bringen.

Schlagwörter: Hochschuldidaktik, Lernziel, Diskrepanz, Sekundarstufe II, Curriculum, Unterrichtsmaterial, Mathematikunterricht, Schulfach, Studienfach, Mathematik


Autor: Glatfeld, M.
Titel: Erfahrungen mit der fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltung im Studiengang Lehramt fuer die Primarstufe mit Mathematik als weiterem Fach.
Quelle: In: Der Mathematikunterricht,(1996) 4–5, S. 46–60

Abstract: In diesem Beitrag geht es um die in Mathematik leistungsschwaechste Gruppe von Studierenden unserer Fakultaet fuer Mathematik. Dabei befasse ich mich insbesondere mit hochschuldidaktischen Aspekten, die mir bei der Durchfuehrung der fachmathematischen Lehrveranstaltung fuer diese Gruppe von Bedeutung sind, und Voraussetzungen, die die Studierenden aus dem Mathematikunterricht der Schule mitbringen. Diese Lehrveranstaltung gehoert bei den Lehrenden sicher nicht zu den beliebtesten. Dennoch: Die Aufgabe, ein eng begrenztes mathematisches Gebiet moeglichst fachgerecht ueberzubringen und die Studierenden (des oben genannten Studienganges) fuer Mathematik zu motivieren, ist eine didaktische Herausforderung, der man sich nur mit grossem Engagement stellen kann. (orig.).

Schlagwörter: Lehrerausbildung, Zahlentheorie, Teilbarkeit , Test, Lehrer, Studienanfänger, Einstellung , Lernen, Pädagogische Hochschule, Pädagogische Diagnostik, Curriculum, Vorkenntnisse, Mathematikunterricht, Mathematik, Erfahrungsbericht, Arithmetik


Autor: Fritsch, R.
Titel: Moeglichkeiten fuer Beziehungen zwischen Schule und Hochschule.
Quelle: In: Der Mathematikunterricht,(1996) 4–5, S. 62–84

Abstract: Die Ausfuehrungen zu Beziehungen zwischen beiden Berufsfeldern gliedern sich in zwei Hauptteile, einen personenbezogenen und einen veranstaltungsbezogenen. In ersterem geht der Autor vor allem auf historische Beispiele ein. Es werden Beispiele von Lehrern berichtet, die im 19. Jahrhundert Professoren wurden. Im zweiten Teil wendet sich der Autor den mehr veranstaltungsbezogenen Aspekten des Themas zu. Gleichzeitig mit dem staerkeren Auseinanderdriften von Schul- und Hochschulmathematik setzten Bemuehungen um wechselseitige Beziehungen ein. Bekannt sind die Verdienste von Felix Klein (1849–1925), der zu den Mitbegruendern des Deutschen Vereins zur Foerderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts zaehlt. Furore machte auch die Rektoratsrede von Kleins Schueler Ferdinand Lindemann (1852–1939), die dieser 1904 ueber das Thema Lehren und Lernen in der Mathematik hielt. Nach dem 2. Weltkrieg gab es in Deutschland zunaechst zwei Keimzellen, von denen aus die Beziehung zwischen Hochschule und Schule besonders gepflegt wurden, Muenster und Freiburg. Es wird auch ueber Kolloquien anderer Hochschulen berichtet.

Schlagwörter: Beziehung, Hochschuldidaktik, Mathematiker, Geschichte , Lehrer, Schule, Didaktik, Mathematikunterricht, Hochschule, Mathematik


Autor: Tietze, U. P.; Foerster, F.
Titel: Ueber die Bedeutung eines problem- und anwendungsorientierten Mathematikunterrichts fuer den Uebergang zur Hochschule.
Quelle: In: Der Mathematikunterricht,(1996) 4–5, S. 85–106

Abstract: Vor dem Hintergrund einer sich veraendernden Gesellschaft begruenden die Verfasser eine unter neuen Rahmenbedingungen stehende Problem- und Anwendungsorientierung des Mathematikunterrichts der gymnasialen Oberstufe. In diesem Kontext werden eingehend eroertert die Verknuepfung von Studium- und Berufsvorbereitung, der Zusammenhang von fachwissenschaftlicher und allgemeiner Bildung im Mathematikunterricht, von inhaltsbezogener und verhaltensbezogener Ziele (Qualifikationen). Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit des Mathematikunterrichts wird aufgezeigt und analysiert anhand umfangreicher Lehrerbefragungen.

Schlagwörter: Mathematische Kompetenz, Anwendungsorientierung, Hochschuldidaktik, Lernziel, Unterrichtsmethode, Sekundarstufe II, Curriculum, Mathematikunterricht, Hochschule, Mathematik, Angewandte Mathematik


Autor: Heymann, H. W.
Titel: Mathematikunterricht in der gymnasialen Oberstufe.
Quelle: In: Der Mathematikunterricht,(1996) 4–5, S. 107–120

Abstract: H. W. Heymann legt in dem Beitrag Mathematikunterricht in der gymnasialen Oberstufe seine Ueberlegungen zur Neugestaltung des schulischen Mathematikunterrichts in der gymnasialen Oberstufe dar – im Sinne einer vertiefenden allgemeinen Bildung bei gleichzeitiger Sicherung allgemeiner Studierfaehigkeit. Dazu entwirft er ein Allgemeinbildungskonzept, das die Bedeutung eines bildungstheoretischen Orientierungsrahmens hat, in dem die zentralen Aufgaben des (gesamten) Mathematikunterrichts und des Oberstufenunterrichts (im besonderen) diskutiert werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich Komponenten zusammenstellen, die fuer eine inhaltliche und organisatorische Neugestaltung des Mathematikunterrichts der gymnasialen Oberstufe wesentlich sind. Die praktische Umsetzung sollte auf der Grundlage einer verstehensorientierten Unterrichtskultur erfolgen.

Schlagwörter: Lernziel, Studierfähigkeit, Sekundarstufe II, Curriculum, Unterrichtsmaterial, Mathematikunterricht, Mathematik


Autor: Roggenkamp, K. W.
Titel: Drei Perlen der Mathematik.
Quelle: In: Der Mathematikunterricht,(1996) 4–5, S. 121–140

Abstract: Ziel des Autors ist, an einigen Beispielen aufzuzeigen, was seine Vorstellung vom Wesen der Mathematik ist. Er behandelt: 1. Ein Klassifikationssatz; Die Dynkin Diagramme, 2. Kubus-Verdopplung, 3. Das Wesen einer Ebene.

Schlagwörter: Axiomatik, Graf , Geschichte , Lernziel, Algebra, Begriff, Problemlösen, Mathematikunterricht, Gleichung , Mathematik, Affine Geometrie


Bisher erschienene Ausgaben:

* Preise zuzüglich Versandkosten. Abonnenten unserer Zeitschriften erhalten viele Produkte des Friedrich Verlags preisreduziert. Bitte melden Sie sich an, um von diesen Vergünstigungen zu profitieren. Aktionsangebote gelten nicht für Händler und Wiederverkäufer. Rabatte sind nicht kombinierbar. Bitte beachten Sie, dass auch der Studentenrabatt nicht auf Aktionspreise angerechnet werden kann. Auf bereits reduzierte Artikel kann kein Rabatt-Gutschein angewendet werden.