Der Altsprachl. Unterr. Nr. 6/87

Theorie und Praxis der Interpretation

Bestellnummer: 521018
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Juni 1987
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Altsprachlich
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Autor: Schindler, Winfried
Titel: Interpretationsweisen im Literaturunterricht der Alten Sprachen.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1987) 6, S. 4–16

Abstract: Es wird eroertert, inwieweit die in der Literaturwissenschaft und auch im altsprachlichen Unterricht vorherrschenden Interpretationsansaetze Schuelern tatsaechlich bei der Besinnung auf sich selbst, bei der Ich- Findung, helfen koennen. Besonders eingegangen wird auf die Methoden der werkimmanenten, historischen, hermeneutischen und rezeptionsaesthetischen Texterschliessung. Abschliessend wird eine Herangehensweise vorgeschlagen, die durch eine betonte Gleichberechtigung von Leser und Text den Zugang speziell zu antiken Texten fuer Schueler zu einer gewinnbringenden Beschaeftigung auf dem Wege der Selbstbestimmung und Ich-Steigerung werden laesst.

Schlagwörter: Schüler, Literaturanalyse, Interpretation, Rezeption, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Altsprachlicher Unterricht, Ichbewusstsein, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Selbstbestimmung


Autor: Siebenborn, Elmar
Titel: Textbegriffe und Interpretationsweisen. Zur semant. Struktur als Grundlage unterrichtl. Interpretierens.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1987) 6, S. 17–42

Abstract: Untersucht werden im Lateinunterricht haeufig eingesetzte Interpretationsmethoden, wie z. B. die historisch- altertumskundliche, die gegenwartsbezogen- anthropologische und die philologisch-literarische. Dargestellt wird der Versuch, die Vorzuege der Methoden so zu verbinden, dass fuer den Unterricht der groesstmoegliche Nutzen daraus gezogen werden kann. Hilfreich scheint dabei der Ansatz zu sein, die semantische Struktur eines Textes zum Ausgangspunkt seiner Interpretation zu machen. Hierzu werden drei Beispiele vorgestellt: Tacitus Rede des Caratacus, Horaz Epode 7, 5–10 und aus Caesars Bellum Gallicum 5, 7, 5–9 Das Ende des Dumnorix. Abschliessend wird die Anwendung dieser Vorgehensweise in bezug auf Lernerfolgsueberpruefungen, in Uebersetzungseinheiten und in Interpretationsstunden eroertert.

Schlagwörter: Lernerfolg, Interpretation, Semantik, Übersetzung, Textinterpretation, Schriftlicher Test, Didaktische Erörterung, Caesar, Gaius Julius, Tacitus, Publius Cornelius, Latein, Horaz, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Strukturanalyse


Autor: Gluecklich, Hans-Joachim
Titel: Interpretation im Lateinunterricht. Probleme u. Begruendungen, Formen u. Methoden.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1987) 6, S. 43–59

Abstract: Zunaechst werden einige gaengige Positionen zum Stellenwert der Interpretation im Lateinunterricht vergleichend eroertert. Zu den Gedichten 5 und 7 des Catull sind Auszuege aus sieben Interpretationen abgedruckt, deren z. T. recht unterschiedliche Kriterien von Schuelern mit Hilfe eines Arbeitsbogens erschlossen werden sollen. Anschliessend wird eine Uebersicht ueber die vielen verschiedenen Interpretationsansaetze vorgestellt, mit denen Schueler bis hin zur Oberstufe konfrontiert werden. Dieses Raster, das sich in die Kapitel Textaufbau, historisch-politisch-soziologische Einordnung des Textes und Uebertragbarkeit der Aussage gegliedert, wird anhand des Catull-Gedichtes 8 beispielhaft erprobt.

Schlagwörter: Analyse, Interpretation, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Latein, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Gedicht


Autor: Barie, Paul
Titel: Der Schwan, die Biene und der poetische Anspruch des Horaz.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1987) 6, S. 60–80

Abstract: Vorgeschlagen wird eine ueberwiegend auf strukturalistischen Prinzipien beruhende Interpretation der Ode IV 2 aus den Carmina des Horaz. Theoretischen Grundlegungen schliessen sich Hinweise an, wo z. B. mit besonderen Verstaendnisschwierigkeiten der Schueler in den Bereichen Sprache, Sytax, literarische Anspielung, historischer Realkontext zu rechnen ist. Das Gedicht wird dann sehr detailliert nach der vorgeschlagenen Methode interpretiert. Der lateinische Text und eine Uebersetzung sind beigefuegt. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Ode IV 2 aus den Carmina des Horaz.

Schlagwörter: Lyrik, Strukturalismus, Interpretation, Textinterpretation, Handreichung, Text, Altsprachlicher Unterricht, Latein, Horaz, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Ode


Autor: Suerbaum, Werner
Titel: Summe eines Lebens – Summe einer Lektuere. Eine Leistungsmessung d. Rezeption von Tacitus Agricola.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1987) 6, S. 82–97

Abstract: Fuer Lehrer ist es sehr schwer, ja z. T. unmoeglich festzustellen, was Schuelern nach der Lektuere eines Werkes geblieben ist, welche Eindruecke zurueckgeblieben sind, welche inhaltlichen Erkenntnisse sie hinzugewonnen haben. Beschrieben wird der Versuch, dieses Bleibende nach der Lektuere von Tacitus Agricola mit Studenten eines Hauptseminars der Universitaet Muenchen herauszukristallisieren. Die Studenten erhielten die Aufgabe, eine Denkmalinschrift fuer Agricola zu entwerfen, die die wichtigsten Stationen und Ereignisse seines Lebens wuerdigen sollte. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden vorgestellt und kommentiert, einige sind abgedruckt.

Schlagwörter: Lernerfolgsmessung, Lernerfolg, Rezeption, Schriftlicher Test, Kreatives Schreiben, Tacitus, Publius Cornelius, Latein, Lektüre, Sachinformation


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