Prüfen und Beurteilen

Friedrich Jahresheft 1996

Bestellnummer: 590014
Medienart: Jahresheft
Erscheinungsdatum: Februar 1996
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Fächerübergreifend
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Prüfen und Beurteilen sind Reizthemen für SchülerInnen und LehrerInnen hängt doch von Bewertungen und Benotungen so viel ab.
Nach welchen Kriterien sollte bewertet werden Können Bewertungen "gerecht" sein Wie können LehrerInnen Grundlagen für Bewertungen erarbeiten, und wie können diese Grundlagen dann transparent gemacht werden Gibt es Fächer, in denen besser nicht bewertet werden sollte Ist die "notenfreie Schule" sinnvoll und notwendig
Diese alle und eine Reihe weiterer Fragen beantwortet das Friedrich Jahresheft Prüfen und Beurteilen. Es diskutiert den Stand aktueller Prüfungs- und Beurteilungsformen und zeigt in der Praxis erprobte Alternativen auf.

Autor: Brinkmann, Erika
Titel: Welche Note ist gerecht.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 4–6

Abstract: Ausgehend von einem Fallbeispiel wird der Gesprächsverlauf einer Konferenz als Rollenspiel wiedergegeben. Die Konferenz war ein Rollenspiel in einem Seminar für Studierende des Lehramtes Primarstufe im zweiten Semester. Das Fallbeispiel beinhaltet die gleiche Notenvergabe bei unterschiedlicher Fehlerzahl in einem Diktat. Trotz der höheren Fehlerzahl wollte die Lehrerin den Fortschritt des Schülers benoten, der in den früheren Diktaten üblicherweise erheblich mehr Fehler gemacht hatte. Ausgangspunkt der Konferenz ist der Protest der Mutter des vermeintlich benachteiligten Schülers. In dem Rollenspiel werden zum einen mehrere Variationen möglicher Vorgehensweisen der Benotung in diesem Fall sowie zum anderen die Fragwürdigkeit von Ziffernbenotung diskutiert. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Bewertung, Schulleistung, Schulnote, Rollenspiel, Didaktische Erörterung, Lernentwicklung, Grundschule, Erziehungswissenschaft, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Schulpädagogik, Primarbereich, Konferenz


Autor: Bambach, Heide
Titel: Ihr lieben Violetten ....
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 8–10

Abstract: Zwei Berichte über die Entwicklung einer Stammgruppe (Schulklasse) sollen zeigen, wie Soziales Lernen (im Rahmen) einer Klassengemeinschaft beurteilt werden kann. Die Berichte über ihre Entwicklung als Gruppe sind in Form eines Briefes der Betreuungslehrerin an die Klasse gerichtet. In der Bielefelder Laborschule wird dem Bericht über die Entwicklung des einzelnen Kindes ein solcher Bericht über die Entwicklung seiner Stammgruppe vorangestellt. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Schulklasse, Bewertung, Nordrhein-Westfalen, Schulleistung, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Textsammlung, Soziale Interaktion, Grundschule, Soziales Lernen, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Unterrichtsmaterial, Schulpädagogik, Laborschule, Primarbereich


Autor: Gropengießer, Harald
Titel: Die Bilder im Kopf.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 11–13

Abstract: Im Mittelpunkt der Ausführungen steht die Frage, wie (Schüler-)Vorstellungen evaluiert werden können. Nach einem kurzen Abriß über die Evaluationsmöglichkeiten von Schülerleistungen soll an drei Beispielen gezeigt werden, daß sich einige Methoden zur Evaluation von Vorstellungen durchaus in den Unterricht integrieren lassen, u. U. sogar direkt aus der unterrichtlichen Praxis erwachsen. Den Beispielen zugrunde liegen die Methode der Zeichnung, der Kartenabfrage (Fragemethode) und der Voraussageprüfung. Die Beispiele werden durch Zeichnungen, Textbeispiele und Experimentierbeschreibung konkretisiert. Thematisiert werden die Vorstellung vom Sehen (Zeichnung), die Frage: Ist der Apfel lebendig? (Kartenabfrage) und die Voraussage zu einer zu machenden Beobachtung im Zusammenhang mit folgendem Experiment: Zwei Laubblätter werden mit einem Faden an den Enden zweier zusammengesteckter Trinkhalme befestigt. Ein Blatt wird an der Unterseite dünn mit Vaseline bestrichen. Mit Hilfe eines dritten Fadens wird der Trinkhalm dann an einem Stativ befestigt. Nachdem die Blattwaage ins Gleichgewicht gebracht ist, wird ein Sichtschutz davorgestellt. Die Schüler sollen voraussagen, welches Blatt sich senkt. Nach 15 Minuten wird die (begründete) Voraussage mit der tatsächlichen Beobachtung verglichen. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Methode, Schüler, Vorstellung , Lernpsychologie, Leistung, Text, Lernprozess, Lernen, Unterricht, Didaktik, Evaluation, Experimentieranleitung, Sachinformation, Bild, Schülerleistung


Autor: Potthoff, Ulrike; Steck-Lüschow, Angelika; Zitzke, Elke
Titel: Mündliche Leistungen bewerten – aber wie? Beobachtung und Bewertung von Gesprächsfähigkeit.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 14–17

Abstract: Behandelt wird das oft vernachlässigte Lernfeld des mündlichen Sprachgebrauchs von Schülerinnen und Schülern. Dabei wird auf die Bewertungsinhalte eingegangen. Was wird bewertet? Redehäufigkeit, Sprachrichtigkeit oder einfach Geschwätzigkeit, der vage Eindruck oder einzelne Vortragsleistung? Zu diesen Fragen werden Zielaspekte und Kriterien dargestellt. Im Mittelpunkt dabei steht das Kriterium der Gesprächsfähigkeit. Vorgestellt werden Anhaltspunkte zu deren Beschreibung und Bewertung sowie Gesichtspunkte für die individuelle Beobachtung. Die Situationsbeispiele beziehen sich auf Unterrichtssituationen der Grundschule, z. B. Planung eines Sommerfestes. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Bewertung, Schulleistung, Mündliche Leistung, Handreichung, Gesprächsführung, Kriterium, Unterricht, Grundschule, Erziehungswissenschaft, Didaktik, Unterrichtsmaterial, Primarbereich


Autor: Groß, Barbara
Titel: Das Gute achten.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 18–19

Abstract: Behandelt wird die Bewertung eines während einer Projektphase im Freien Lernen hergestellten Arbeitsprodukts. Dabei wird am Beispiel des Arbeitsprozesses bei der Herstellung des Produkts und seiner Präsentation dargelegt, wie viele Facetten bei der Bewertung zu berücksichtigen sind, so daß man ihnen mit einer Note kaum gerecht werden kann. Deutlich gemacht werden diese Überlegungen am Arbeitsprodukt eines einzelnen Schülers, der auf einer selbstgebauten eritreischen Gitarre ein Lied vorträgt. Kriterien der Bewertung des Produkts sind u. a. einige Mindestanforderungen wie Einhaltung des Zeitrahmens, ein Bericht über den Arbeitsprozeß und ein Arbeitstagebuch. Die Bewertung des Produkts und des Arbeitsprozesses wird in der Klasse diskutiert. Dabei werden weitere Kriterien (z. B. Schülerpersönlichkeit, Gerechtigkeit u. a.) berücksichtigt/erörtert. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Produktorientierung, Werkaufgabe, Didaktische Grundlageninformation, Bewertung, Freie Arbeit, Schuljahr 10, Schulnote, Projektmethode, Didaktische Erörterung, Beurteilung, Kriterium, Fächerübergreifender Unterricht, Sekundarstufe I, Werkstück, Herstellung


Autor: Haas, Gerhard
Titel: Auch kreative Leistungen bewerten.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 20–21

Abstract: Der Autor plädiert für ein verändertes pädagogisches Bewußtsein, das kreative Leistungen und Prozesse auf- und bewertet und gibt dafür zwei Beispiele aus dem Deutschunterricht. (HeLP/We).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Beispiel, Konzeption, Didaktische Erörterung, Pädagogik, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Deutschunterricht, Schulpädagogik, Kreativität


Autor: Otto, Gunter; Peters, Maria
Titel: Beurteilen – wo es besonders schwer scheint? Bewertung von Prozessen und Produkten in einem Leistungskurs Kunst.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 22–23

Abstract: Erörtert wird die Bewertungspraxis in einem Leistungskurs Kunst in der Sekundarstufe II, in dem eine Schülerin eine Selbstdarstellungs-Performance unter Mitwirkung der Mitschüler durchführt. Indem der Kunstunterricht als Leistungskurs angeboten wird, unterliegt er den Prüfungsbedingungen aller Leistungskurse. Die Bewertung der zu schreibenden Klausuren, was oftmals als kunstfremd kritisiert wird, geht in die Abiturnote ein. Diskutiert wird, in welchem Verhältnis die sprachgebundene Auseinandersetzung mit ästhetischen Prozessen und Situationen zum unterrichtlichen Prozeß steht. Gezeigt wird dann am oben genannten Beispiel, wie die Klausurleistung als Bestandteil eines Unterrichtsprozesses erbracht werden kann. (HeLP/RT).

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Schüler, Sprache, Schuljahr 13, Kunstunterricht, Fotografie, Selbstdarstellung, Sekundarstufe II, Visuelle Kommunikation, Unterrichtsprojekt, Leistungsbeurteilung, Unterrichtsmaterial, Performance, Mitwirkung, Leistungsmessung, Leistungskurs


Autor: Oehler, Karl H.; Rennings, Jupp van; Ilsemann, Cornelia von
Titel: Im Lehrerteam bewerten.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 24–25

Abstract: Die gemeinsame Bewertung einer fächerübergreifenden Gruppenarbeit durch ein Lehrerteam erfordert einen erheblichen Arbeitsaufwand. Aber die Möglichkeit, im Gespräch mit einem Kollegen die Bewertung zu entwicklen, bringt eine deutliche psychische Entlastung mit sich. In der Oberstufe der Max Brauer Gesamtschule Hamburg werden je vier Fächer zu einem Profil gebündelt, um fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten zu ermöglichen. Im Profil Umwelt sind dies die Leistungskurse Biologie und Erdkunde sowie die Grundkurse Religion und Physik/Chemie je ein Jahr. Im folgenden Interview beschreiben die beiden Leistungskurslehrer Karl Heinz Oehler und Jupp van Reenings, wie sie die Arbeitsergebnisse einer gemeinsamen Projektreise nach Sylt bewerten. (Verlag).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Bewertung, Schulleistung, Schulnote, Erdkunde, Didaktische Erörterung, Beurteilung, Sekundarstufe II, Fächerübergreifender Unterricht, Biologie, Leistungskurs, Gruppenarbeit, Lehrerteam


Autor: Bastian, Johannes
Titel: Leistung im Projektunterricht.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 26–30

Abstract: Nach der einleitenden Feststellung, daß Leistungsbewertung in der tradierten Form einer guten Note für eine möglichst fehlerfreie Arbeit im Widerspruch zu den Ansprüchen des Projektunterrichts steht, werden Inhalte und Kriterien dargelegt, die auch den Lern- und Arbeitsprozeß während des Unterrichts in die Leistungsbewertung einbeziehen und z. B. die Fähigkeit zur Prozeßbeobachtung fördern. Trotz der Problematik der Benotung werden Kriterien für die Benotung von Projektleistungen behandelt. Zusätzlich wird ein Kriterienkatalog aufgestellt, mit dem eine projektunterrichtserfahrene Lerngruppe in der Sekundarstufe II den individuellen Arbeitsprozeßbericht dokumentieren und reflektieren kann. Es wird u. a. resümiert: Die Institution Schule kann dem Projektunterricht zwar die Beurteilung in Form von Noten aufzwingen. Erfahrungen zeigen jedoch, daß nicht der Notenschlüssel der Schule den Projektunterricht verändert, sondern die Widerständigkeit des Projektunterrichts den Notenschlüssel der Schule beeinflußt. Abgeleitet wird dies aus der im Projektlernen angelegten Notwendigkeit, Leistungsbeurteilung in einen differenzierten Beobachtungs- und Selbstbeobachtungsprozeß und in einen transparenten Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden einzubinden, das Lernen aus Fehlern zum Prinzip zu erheben und die intraindividuellen Perspektiven verstärkt in den Blick zu nehmen. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Bewertung, Schulleistung, Unterrichtsmethode, Lernprozess, Unterricht, Projektunterricht, Erziehungswissenschaft, Didaktik, Sachinformation


Autor: Lanser, Gabriele
Titel: Ein Bild vom Kind entwickeln.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 31–33

Abstract: Wie sich eine Lehrkraft einem Kind gegenüber verhält, hat auch mit ihrem Bild vom Kind zu tun. Dieses Bild kann ein für allemal feststehen – als Vorurteil und pädagogischer Bankrott. Dieses Bild kann sich aber auch entwickeln. Professionelle Hilfsmittel sind dazu allerdings nötig. Die mit diesem Zitat angesprochene Thematik wird an Beispielen/Situationen aus der Grundschule konkretisiert. Es wird deutlich gemacht, wie gezielte Beobachtungen zu einer besseren Entscheidungsgrundlage verhelfen können. Einige Methoden/Kriterien für die Prüfung, Ergänzung und Absicherung von Beobachtungen werden in einem Kasten zusammengestellt und erläutert. An einem Fallbeispiel wird etwas ausführlicher die Arbeit mit einem – oft in Streit geratenden – Schüler geschildert. Beobachtungen/ Notizen über ihn waren immer häufiger in den Tagesnotizen der Lehrkraft/der Autorin zu verzeichnen. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Schüler, Beobachtung, Grundschule, Erziehungswissenschaft, Didaktik, Schulpädagogik, Primarbereich, Sachinformation


Autor: Winter, Felix
Titel: Schülerselbstbewertung.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 34–37

Abstract: Wenn Schülerinnen und Schüler ihre Lernprozesse weitgehend selbst steuern und verantworten sollen, muß ihnen erlaubt sein, bei der Bewertung ihrer Leistungen die eigene Sicht einzubringen. Auch das läßt sich lernen. Der Autor gibt Beispiele aus dem Fach Deutsch in der gymnasialen Oberstufe. (Verlag).

Schlagwörter: Urteil, Schulklasse, Schüler, Kommunikation, Klassenklima, Handreichung, Sekundarstufe II, Leistungsbeurteilung, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Mitwirkung


Autor: Rampillon, Ute
Titel: Schüler beurteilen sich selbst.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 38–39

Abstract: Vorgestellt werden Lerntechniken und Lernstrategien zum Erwerb der Fremdsprache sowie zur Kontrolle der eigenen Sprach- und Lernkompetenz. Diese geben Anstoß zum selbstgesteuerten Weiterlernen, verdeutlichen die individuellen Lernerfolge und stärken das Selbstwertgefühl der Lernenden. Hierin wird eine Möglichkeit zur Motivationssteigerung gesehen. (HeLP/ Pas).

Schlagwörter: Methode, Didaktische Grundlageninformation, Englischunterricht, Spracherwerb, Lernen lernen, Lerngewohnheit, Selbstbewusstsein, Didaktische Erörterung, Schülerselbstkontrolle, Lernen, Motivation, Lernhilfe, Selbst gesteuertes Lernen, Arbeitsbogen


Autor: Thurn, Susanne
Titel: Erprobung von Kräften – Bewährung in der Welt.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 40–42

Abstract: Am Beispiel eines Praktikums in einem Altenheim wird gezeigt, welches Gewicht die Rückmeldungen für Schülerin und Lehrerin haben. Einmal geht es dabei um die Erfahrungen während der Arbeit selbst, zum anderen um die Bewertung der Arbeit bzw. des Praktikums. Vorgestellt werden in diesem Zusammenhang Anforderungen, die von den Schülerinnen und Schülern im Praktikumsbericht erfüllt werden müssen. Ein Bericht, den eine Lehrerin über eine Schülerin geschrieben hat, soll zeigen, wie die Praktikums-Arbeit anstelle einer Note durch einen Bericht gewürdigt und bewertet werden kann. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Betriebspraktikum, Schüler, Bewertung, Bericht, Berufspraktikum, Schuljahr 09, Dienstleistungsbereich, Arbeitslehre, Praktikumsbericht, Sekundarstufe I, Lernerfahrung, Sachinformation


Autor: Witt, Axel; Ilsemann, Cornelia von
Titel: Ziele setzen – Autonomie gewährleisten.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 42–43

Abstract: Interview mit Axel Witt, Leiter des Personalwesens der Continental AG, über berufliche Qualifikationen und innerbetriebliche Formen von Leistungsbeurteilung im Industriebetrieb. Im Zuge zunehmender Globalisierung und Instabilität der Märkte wird dabei das Feld der Veränderung betont. Damit schieben sich Kompetenzen in den Vordergrund wie: effektiv handeln im internationalen Feld; umgehen können mit Unsicherheit und nicht zuletzt schnelles Umsetzen von Erkanntem, Realisieren von denkbaren und gangbaren Wegen, was natürlich einhergeht mit erhöhter Risiskobereitschaft. Dies erfordert, daß die Mitarbeiter ganz gezielt in eine Situation hineingestellt werden, in der sie Verantwortung tragen und dabei von Kollegen und Vorgesetzten begleitet, gecoached werden. Nach dieser einleitenden Beschreibung der Anforderungen an Arbeitsleistungen befaßt der Großteil des Interviews sich mit der Erfolgsbewertung und der Leistungsbeurteilung des Teams und des einzelnen. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Betrieb, Qualifikation, Beurteilung, Arbeitslehre, Industriebetrieb, Beruf, Leistungsbeurteilung, Interview, Sachinformation


Autor: Bartnitzky, Horst
Titel: Die Grundschule als pädagogische Leistungsschule.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 44–47

Abstract: Zentriert um die Frage, ob man der (Grund-)Schule vor allem eine am Kind orientierte und dem sozialen Lernen verpflichtete Entwicklungsfunktion im Leben des Kindes zuschreibt oder – per Leistungsbewertung durch Note – die Steuerungsfunktion im schulischen Berechtigungswesen befürwortet, soll mit den Aussagen einiger für die Programmatik der Grundschule wichtiger Fachautoritäten belegt werden, daß es unter Grundschulfachleuten einen Grundkonsens professioneller Leistungsförderung gibt, der der Entwicklungsfunktion verpflichtet ist und sich explizit gegen die Steuerungsfunktion wendet. Angesprochen werden dabei Zeugnisse und Zensuren, Aufgabenfelder der Grundschule, die Grundschule als gemeinsame Schule, die Leistung der (Grund-)Schule, pädagogische Rückmeldungen sowie die verbale Beurteilung (Worte statt Noten). (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Schulleistung, Zeugnis, Konzeption, Schulnote, Erziehungsauftrag, Beurteilung, Lernentwicklung, Lernen, Pädagogischer Bezug, Begriff, Grundschule, Erziehungswissenschaft, Leistungsbeurteilung, Schulpädagogik, Feed-back, Sachinformation


Autor: Funke-Wieneke
Titel: Der Fehler als Leistung.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 50–52

Abstract: Oft erweisen sich Handlungen, die auf den ersten Blick fehlerhaft oder irrational erscheinen, bei genauerem Hinsehen als besonders passend der jeweiligen Situation und den jeweiligen Erfordernissen angemessen. An den vom Autor geschilderten Bewegungs-Situationen läßt sich verstehendes Sehen lernen. (Verlag).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Soziale Entwicklung, Soziale Anpassung, Bewegungslehre, Fehlleistung, Didaktische Erörterung, Beurteilung, Bewegungsanalyse, Sportunterricht, Kriterium, Kind-Eltern-Beziehung, Fehlerbewertung


Autor: Herget, Wilfried
Titel: Die etwas andere Mathe-Aufgabe.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 53–55

Abstract: Mit der Möglichkeit eines Rechners, symbolisch zu rechnen, muß das Ziel des Mathematikunterrichts neu definiert werden. Der Autor plädiert für eine Betonung schöpferischer, begründender und beurteilender Fähigkeiten. Er erläutert dies an mehreren Aufgabenbeispielen. (HeLP/US).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Didaktische Erörterung, Beurteilung, Lösungsverfahren, Taschenrechner, Mathematikunterricht, Übungsaufgabe, Mathematisches Denken, Kreativität


Autor: Padberg, Friedhelm
Titel: Aus Fehlern lernen.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 56–59

Abstract: Der Autor plädiert für eine konsequente Fehleranalyse als Grundlage methodischer Überlegungen des Lehrers. Er erläutert dies an Aufgabenbeispielen zur Multiplikation, Division und Bruchrechnung. (HeLP/US).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Didaktische Erörterung, Methodik, Mathematikunterricht, Fehlerbewertung, Fehlertyp


Autor: Brodtmann, Dieter
Titel: Zweierlei Maßstäbe im Sport.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 60–61

Abstract: Sportnoten müssen sein. Doch sie sind so subjektiv wie die selektive Auswahl der Sportarten, in denen Sportnoten entstehen. Mehr Vielfalt im Sportunterricht hieße mehr Chancengleichheit. Wo beides nicht gegeben ist, sollten Notenmilde und -transparenz am Platze sein. (Verlag).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Leistungsprinzip, Schulnote, Auswahl, Didaktische Erörterung, Sportpädagogik, Sportunterricht, Sportart


Autor: Kornmann, Reimer
Titel: Die Individualität achten.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 62–63

Abstract: Der vorliegende Beitrag will Impulse geben für eine Beurteilungspraxis im Rahmen solcher Unterrichtskonzepte, in denen Ausleseprozesse und andere Abgrenzungen zwischen den Lernenden nicht notwendig werden. Hierbei wäre die personenbezogene Kategorie Behinderung verzichtbar, so daß sonderpädagogische Unterstützung nicht an zuvor festgestellte etikettierende Diagnosen gebunden ist, die dem Gedanken einer integrativen Pädagogik widersprechen. Diese erfordert aber dann sonderpädagogische Kompetenz, wenn der Unterricht den Lernvoraussetzungen und – möglichkeiten irgendwelcher Schülerinnen und Schüler nicht gerecht wird und deswegen zu Behinderungen ihrer – je individuell besonderen – Entwicklungsmöglichkeiten führt oder zu führen droht. In solchen Fällen behindernden Unterrichts wäre dieser – gegebenenfalls mit sonderpädagogischer Hilfe – in Richtung auf verbesserte Integrationsfähgkeit zu ändern. (Autor).

Schlagwörter: Bewertung, Lernerfolg, Beurteilung, Pädagogik, Pädagogischer Bezug, Integration, Erziehungswissenschaft, Didaktik, Schulpädagogik, Integrationsklasse, Anforderung, Tätigkeit, Sachinformation


Autor: Weidenmann, Bernd
Titel: Fördern oder Festlegen? Pädagogische Situationen unterscheiden.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 64

Abstract: Angesprochen wird der Gegensatz Lehren und Bewerten, Fördern und Aussortieren. Da Prüfen und Beurteilen fördernd oder selektierend sein können, plädiert der Autor dafür, beide Formen so strikt wie möglich zu trennen. Lehrern wie Schülern sollte jederzeit absolut klar sein, ob sich im Klassenzimmer gerade eine fördernde oder eine selektierende Beurteilung ereignet. Die Ausführungen führen zu folgender Schlußaussage: Die Prüfung mit der Vergabe von selektierenden Zensuren hat mit Förderung nichts zu tun. Und Förderung läßt sich nicht mit Beurteilungsformen leisten, die auf Selektion zugeschnitten sind. Jede Vermischung dieser Beurteilungstypen und -situationen verhindert eine schöpferische und angstfreie Lernkultur. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Schüler, Didaktische Grundlageninformation, Schulleistung, Prüfung, Auslese, Schulnote, Förderung, Leistung, Didaktische Erörterung, Beurteilung, Lernprozess, Leistungsüberprüfung, Erziehungswissenschaft, Didaktik, Schulpädagogik, Schülerleistung


Autor: Bartnitzky, Horst
Titel: Verkehrte Welt im Schulalltag.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 66–69

Abstract: Klassenarbeiten und Klausuren prägen oft den Unterricht – inhaltlich und zeitlich. Dabei entsteht häufig Widersinn. Denn Klassenarbeiten konterkarieren wichtige pädagogische Präferenzen. Findige Lehrerinnen und Lehrer können diesen Widersinn, wenn schon nicht beseitigen, so doch entschärfen. Wesentliche Ziele des Rechtschreibunterrichts, Diktatvarianten sowie ein Beispiel für ein differenziertes Diktat werden in übersichtlicher Form dargestellt. Ebenso werden Alternativen für traditionelle Klassenaufsätze im 4. Schuljahr gegeben. Im Ausblick bezieht sich der Autor auch auf andere Fächer, z. B. Englisch und Mathematik. (HeLP/We).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Rechtschreibung, Konzeption, Diktat, Schriftlicher Test, Didaktische Erörterung, Aufsatz, Pädagogik, Kritik, Grundschule, Förderstufe, Deutschunterricht, Schullaufbahn, Klassenarbeit, Primarbereich, Sekundarstufe I, Alternative


Autor: Pollert, Manfred
Titel: Texte zensieren, ohne Kinder zu schädigen.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 70–71

Abstract: Freie und individuelle Textproduktion und Schüler- Schreibkonferenzen zu ihrer Überarbeitung vertragen sich eigentlich nicht mit dem fragwürdigen Konzept einer Benotung für sog. Klassenaufsätze. Der folgende Beitrag will das begründen und trotzdem einen Weg aufzeigen, wie Lehrerinnen und Lehrer frühestens in der zweiten Hälfte des 3. bzw. besser im 4. Schuljahr zur geforderten Leistungsnote für das Zeugnis in diesem Lernbereich kommen. (Autor).

Schlagwörter: Urteil, Freies Schreiben, Schüler, Didaktische Grundlageninformation, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Schulnote, Schriftlicher Test, Didaktische Erörterung, Schreibkonferenz, Kommentar, Text, Aufsatz, Überarbeitung, Grundschule, Leistungsbeurteilung, Deutschunterricht, Klassenarbeit, Mitwirkung, Primarbereich


Autor: Wolk, Siegfried
Titel: Aufgabenangebote.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 72–73

Abstract: Differenzierte Aufgabenstellungen vermindern die Entmutigung bei lernschwächeren Kindern (mit einem Aufgabenbeispiel Mathematik Klasse 4). (HeLP/US).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Didaktische Erörterung, Differenzierender Unterricht, Mathematikunterricht, Primarbereich, Übungsaufgabe


Autor: Kossik, Holger
Titel: Schüler lernen lehren.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 74–75

Abstract: Als Alternative zu langen, monoton vorgetragenen Referaten wird die lebendige und anschauliche Präsentation vorgeschlagen. Die Ausführungen befassen sich mit den Möglichkeiten der Einbeziehung der Zuhörerschaft bzw. der Mitschüler sowie mit der Organisation und Bewertung/Bewertungskriterien der Präsentation. Zwei Präsentationsbeispiele aus einem Leistungskurs Geschichte (Themen: Jugend zur Zeit der Industrialisierung; Jugend in den 50er Jahren) werden kurz beschrieben/beurteilt. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Referat, Schüler, Didaktische Grundlageninformation, Bewertung, Schulleistung, Sekundarbereich, Leistung, Didaktische Erörterung, Vortrag, Kriterium, Präsentation, Erziehungswissenschaft, Didaktik, Schülerleistung


Autor: Oehler, Karl H.
Titel: Praxisprobleme als Aufgabe.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 76

Abstract: Leistungen von Schülern können nur so gut sein wie die Aufgabe, auf die sie sich beziehen. Eine genau durchdachte – auf dem Unterricht aufbauende Aufgabenstellung – ist eine notwendige Bewertungsgrundlage. Anhand einer Biologieklausur zur Thematik Alkoholische Gärung und Funktion und Wirkung von Enzymen für die Jahrgangsstufe 11 werden Aufgabenkriterien besprochen. (HeLP/ah).

Schlagwörter: Analyse, Schuljahr 11, Biologieunterricht, Beurteilung, Sekundarstufe II, Prüfungsaufgabe, Klausur, Klausuraufgabe, Unterrichtsmaterial, Enzym, Gärung


Autor: Justus, Monika; Schmidt, Frank; Kramatschek, Claudia
Titel: Zensurengebung ist immer auch Selbstkritik.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 78–79

Abstract: Interview mit Monika Justus und Frank Schmidt, Schulleiterin und Stellvertreter am Gymnasium Ohmoor in Hamburg, über Möglichkeiten für eine Revision der Beurteilungs- und Prüfungspraxis in der Oberstufe. Die Schulleiterin und ihr Stellvertreter beschreiben einige Möglichkeiten, die an die Stelle der tradierten Ziffernnote treten oder mit den damit verbundenen Inhalten der Leistungskontrolle oder Leistungsmessung verbunden werden können. Angesprochen werden dabei die Zensierungsform der Noten, die Gewichtung der Aufgaben, die Frage, ob die Erfolgskontrolle überhaupt in einer Note erfaßbar ist, die Gaussche Normalverteilung, Binnendifferenzierung bei der Aufgabenkonstruktion, Teamfähigkeit und Teilleistungen. Im Falle mehr projektorientierter Phasen des Unterrichts und kleinerer Lerngruppen wird eine ausführlichere Reflexion der Leistungsbewertung und -beurteilung anstelle einer Note für möglich bzw. wünschenswert gehalten. Die erörterten Möglichkeiten und Vorgehensweisen beziehen sich auf die Fächer Mathematik, Deutsch, Informatik, Physik und Musik. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Schüler, Didaktische Grundlageninformation, Bewertung, Schulleistung, Schulnote, Leistung, Didaktische Erörterung, Beurteilung, Sekundarstufe II, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Gymnasium, Schülerleistung


Autor: Meyer, Meinert A.
Titel: Prüfen und Beurteilen in anderen Ländern.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 80–83

Abstract: Ausgehend von einer These Claude Adrien Helvetius, die Kunst der Menschenbildung sei in jedem Land so eng an die Regierungsform gebunden, daß es wohl nicht möglich ist, eine bedeutende Veränderung der öffentlichen Erziehung vorzunehmen, ohne damit eine Veränderung in der Staatsverfassung zu bewirken, möchte der Autor darstellen, wie die Beurteilungs- und Prüfungsverfahren in Frankreich, Dänemark, England und den USA jeweils zu der Regierungsform dieser Länder passen. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Dänemark, Verfahren, Schulleistung, Prüfung, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Vergleichende Erziehungswissenschaft, Beurteilung, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Internationaler Vergleich, Leistungsmessung, Vereinigte Staaten, Sachinformation


Autor: Tymister, Hans J.
Titel: Dienstanweisung eines Schulteufels.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 84

Abstract: In Erinnerung an die Lektüre des Buches Dienstanweisung für einen Unterteufel von Clive Staples Lewis konzipierte der Autor einen satirischen Text, der sich mit der Praxis von Klassenarbeiten und Prüfungen befaßt. In Form einer Dienstanweisung werden vermeintlich objektive und streng einzuhaltende Kriterien der Leistungsbeurteilung bei Klassenarbeiten und Prüfungen beschrieben und karikiert. So wird z. B. angewiesen: Auf eine perfekte Korrektur aller Fehler ist strengstens zu achten. Letztendlich kommt es auf tadellose Richtigkeit der Korrektur und nicht darauf an, daß einzelne Versager in langfristigem Aufholen von Lernversäumnissen kostenlosen Nachhilfeunterricht genießen. (...) Wer nicht bevorzugt die begabten und lernwilligen Schüler/innen optimal fördert, schädigt die Zukunft unserer Gesellschaft! (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Bewertung, Schulleistung, Prüfung, Kriterium, Erziehungswissenschaft, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Klassenarbeit, Sachinformation


Autor: Thurn, Susanne
Titel: Ermutigungen – Lernen ohne Noten.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 86–90

Abstract: Die Schüler/innen der Bielefelder Laborschule erhalten – bis hinauf in das neunte Schuljahr – keine Noten für ihre Leistungen. Sie erhalten Lernberichte über ihre Lernprozesse und Lernergebnisse. Idee und Konzeption dieser Berichte werden vorgestellt und an einem Berichtsbogen für eine Schülerin aus dem 9. Jahrgang ausführlich nachvollziebar gemacht. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Bewertung, Nordrhein-Westfalen, Schulleistung, Beurteilung, Lernprozess, Lernen, Erziehungswissenschaft, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Zeugnis ohne Noten, Laborschule, Sekundarstufe I, Sachinformation


Autor: Ehlers, Christina
Titel: Elternsprechtag statt Zeugnis.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 92–93

Abstract: Ein Elterngespräch anstatt eines schriftlichen Zeugnisses – reicht das aus als Rückmeldung für Schülerinnen und Schüler, was sie geleistet haben, und als Einblick für Eltern in die Entwicklung ihrer Kinder? Die Praxis einer Bremer Grundschule gibt Anlaß, das Pro und Contra einer solchen Regelung zu erwägen. (Verlag).

Schlagwörter: Schüler, Schulleistung, Zeugnis, Elterngespräch, Leistung, Lernentwicklung, Grundschule, Erziehungswissenschaft, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Zeugnis ohne Noten, Schulpädagogik, Primarbereich, Sachinformation, Elternsprechtag, Schülerleistung


Autor: Andresen, Ute
Titel: Zeugnisse für alle und alles.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV, S. 94–96

Abstract: Resultierend aus den letztlich unbefriedigenden pädagogischen Folgen eines Erlasses des bayerischen Kultusministeriums, der die ersten Noten im Zeugnis nach dem 2. Schuljahr auf Mathe, Deutsch und Sachkunde beschränkt, kommt die Autorin zu der (auch persiflierend gemeinten) Forderung, das Bewertungsproblem kurz und klein zu spielen und für alle und alles Zeugnisse zu geben. Daraufhin läßt sie die Schüler/innen Selbstzeugnisse, Elternzeugnisse und Zeugnisse für die Lehrerin ausstellen. Sie berichtet über dabei gemachte Erfahrungen und Eindrücke. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Schüler, Schulleistung, Eltern, Zeugnis, Lehrer, Lehrerin, Grundschule, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Schulpädagogik, Primarbereich, Sachinformation


Autor: Schulze, Hermann
Titel: Keine Not mehr mit den Noten!? Lernentwicklungsberichte in der Hauptschule.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 98–100

Abstract: Mit einem Einzelerlaß des Niedersächsischen Kultusministeriums wurde der Grund- und Hauptschule Groß Hehlen für die Klassen 7 bis 9 ein abweichendes Zensierungsmodell genehmigt. Im Schuljahr 1994/95 wurden erstmals Lernentwicklungsberichte anstatt der Ziffernzeugnisse erstellt. Beschrieben werden die Beweggründe der Schule für diese Vorgehensweise, die ersten Erfahrungen damit und Schülerreaktionen. Zwei Lernentwicklungsberichte sind beispielhaft wiedergegeben. (HeLP/Pt).

Schlagwörter: Bewertung, Schulleistung, Schuljahr 07, Zeugnis, Hauptschule, Beurteilung, Lernentwicklung, Erziehungswissenschaft, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Zeugnis ohne Noten, Schulpädagogik, Sekundarstufe I, Sachinformation


Autor: Bambach, Heide
Titel: In der Schule geht es bergauf – und wie! Was sagen Zensuren den weiterführenden Schulen?
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 101–105

Abstract: Gute Grundschulnoten sind keine Gewähr für gymnasialen Schulerfolg; schlechte Grundschulnoten beweisen nicht, daß ein Kind zur Hochschulreife nicht taugt. Am Beispiel von zwei sehr unterschiedlichen Mädchen wird der Wert von Lernentwicklungsberichten beim Übergang auf die weiterführende Schule gezeigt. (Verlag).

Schlagwörter: Schüler, Schulleistung, Bericht, Prognose, Schulnote, Schulübergang, Leistung, Beurteilung, Gültigkeit, Schulerfolg, Lernentwicklung, Weiterführende Schule, Grundschule, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Primarbereich, Sachinformation, Schülerleistung


Autor: Berg, Hans C.
Titel: Noten sechsundneunzig.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 106–107

Abstract: Die Leichtfertigkeit, mit der Noten oft als unhinterfragbare Festschreibungen gehandelt werden, ist pädagogisch nicht akzeptabel. In Auseinandersetzung mit einem Text von Martin Wagenschein plädiert der Autor dafür, Entscheidungen über Menschen nicht allein von Noten abhängig zu machen. (Verlag).

Schlagwörter: Lehrerausbildung, Didaktische Grundlageninformation, Schulleistung, Schulnote, Didaktische Erörterung, Gültigkeit, Schule, Leistungsbeurteilung, Didaktik, Schulpädagogik, Leistungsmessung, Wagenschein, Martin


Autor: Otto, Gunter
Titel: Der Prüfer – auch ein Prüfling.
Quelle: In: Friedrich-Jahresheft,(1996) XIV: Pruefen und beurteilen, S. 108–109

Abstract: Prüfungen werden gemacht – mindestens von zwei Betroffenen: vom Prüfling und vom Prüfer. Mit Recht ist öfter vom Prüfling die Rede als vom Prüfer. Wer geprüft wird, hat das größere Risiko. Aber der Prüfer kann durch sein Verhalten dazu beitragen, daß das Risiko kalkulierbar, die Situation zumutbarer wird. (Verlag).

Schlagwörter: Verhalten, Prüfungsangst

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