Struktur und Funktion

Unterricht Biologie Nr. 232/1998

Bestellnummer: 53232
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Januar 1998
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Naturwissenschaften, Biologie
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Basisartikel Struktur und Funktion Modelle Die Riesenblüte des Rittersterns / Überleben durch Bluff / Nahverkehr und Ferntransport durch Wasser / Essen im Handstand / Räumliches Hören / Die Muskulatur des Menschen / Energieumwandlung in Mitochondrien und Chloroplasten / Evolution als Wandlung organismischer Konstruktionen Beihefter Struktur und Funktion spezialisierter Zellen Magazin Evolution ohne Umwelt / Fluchtverhalten von Heuschrecken / Aufgabe pur: Ökologische Varianten der CO-Fixierung



Autor: Ruppert, Wolfgang
Titel: Struktur und Funktion.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 4–12

Abstract: Wechselwirkungen zwischen Struktur und Funktion gibt es auf allen Organisationsstufen des Lebendigen: Auf der Molekülebene bedingt z. B. die Anzahl konjugierter Doppelbindungen die Absorptionsspektren der Blattfarbstoffe. Auch die funktionelle Arbeitsteilung von Zellen, Geweben und Organen schlägt sich in unterschiedlichen Strukturen nieder, ebenso wie Organismen, Populationen und Ökosysteme strukturelle Besonderheiten mit spezifischen Funktionen aufweisen. (Verlag).

Schlagwörter: Funktion , Form, Biologieunterricht, Physiologie, Morphologie, Biozönose, Sachinformation


Autor: Dröge, Katja; Lehnert, Hans-Joachim
Titel: Die Riesenblüte des Rittersterns.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 13–16

Abstract: Der Ritterstern (Hippeastrum spec) wird in seiner Heimat von Kolobris besucht: In ihrem Gefieder transportieren sie den Pollen der Staubblätter, die einige Tage vor der Narbe reifen, zur nächsten Blüte. Nach den Weihnachtsferien werden einige Zwiebeln des Ritterstern gepflanzt und deren Wachstum bis zur Blüte verfolgt. Die SchülerInnen basteln Modellschnäbel aus Pappe, mit denen sie Nektar aus Ritterstern-Blüten holen. Mit etwas Glück entwickeln sich an befruchteten Blüten kleine Samen. (Verlag).

Schlagwörter: Schuljahr 03, Schuljahr 04, Biologieunterricht, Pflanze, Blüte, Sachunterricht, Morphologie, Zwiebelpflanze, Kolibri, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Unterrichtsentwurf


Autor: Verhees, Lucia-Corinna
Titel: Überleben durch Bluff.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 17–19

Abstract: Viele Falter tragen auf ihren Flügeln falsche Augen; manchmal sind sie in Ruhestellung verdeckt. Potentielle Freßfeinde schrecken oft vor den Augen zurück, die sie anstarren und ein größeres und wehrhafteres Gegenüber suggerieren. Eine Geschichte, die mit der überraschenden Projektion großer Augen endet, veranschaulicht deren Schreckwirkung. Eine Bildergeschichte und ein Modell verdeutlichen, wie ein Schmetterling seine Verfolger blufft. (Verlag).

Schlagwörter: Auge, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Biologieunterricht, Abschreckungspolitik, Tarnung, Schmetterling, Mimikry, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Unterrichtsentwurf


Autor: Müller, Susann
Titel: Nahverkehr und Ferntransport durch Wasser.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 20–22

Abstract: Die Fähigkeit zur Fortbewegung beschränkt sich bei höheren Pflanzen auf die Verbreitung ihres Pollen, ihrer Früchte und Samen. Vor allem Samen und Früchte werden häufig vom Wasser transportiert. Entsprechend besitzen sie unbenetzbare Oberflächen und Strukturen, die ihnen im Wasser Auftrieb verleihen. Die SchülerInnen versuchen, selber Schwimmfrüchte zu basteln, und leiten davon ab, was echte Samen und Früchte schwimmen läßt. (Verlag).

Schlagwörter: Pflanzenphysiologie, Transport, Pollen, Biologieunterricht, Pflanze, Schwimmen, Unterrichtsmaterial, Verbreitung, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Samen


Autor: Etschenberg, Karla
Titel: Essen im Handstand?
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 23–25

Abstract: Im Rachenraum gelangt die Nahrung aus dem Mund in die Speiseröhre, die Atemluft aus Nase und Mund in die Luftröhre. Beim erwachsenen Menschen sorgt der Kehldeckel dafür, daß man sich selten verschluckt: d. h. daß keine Speise in die Luftröhre gelangt. Durch einfache Untersuchungen und Beobachtungen am eigenen Körper finden die SchülerInnen eine Antwort auf die Frage, ob Essen im Handstand möglich ist. (Verlag).

Schlagwörter: Nase, Nahrungsaufnahme, Schuljahr 06, Schuljahr 07, Rachen, Biologieunterricht, Anatomie, Unterrichtsmaterial, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Atmung, Mund


Autor: Lehnert, Hans J.; Ruppert, Wolfgang
Titel: Räumliches Hören.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 26, 31–33

Abstract: Darwin konnte keinen Sinn in dem nach ihm benannten Darwinschen Höckerchen sehen. Aber die Vertiefungen und Erhebungen in der menschlichen Ohrmuschel haben durchaus eine Funktion: Sie sorgen dafür, daß ein Schallereignis am Gehörgang als Doppelimpuls ankommt. Dadurch ist eine akustische Orientierung in allen Raumebenen möglich. Die SchülerInnen stellen im Versuch fest, daß eine Störung der Schallwege die räumliche Orientierung verhindert. (Verlag).

Schlagwörter: Hören, Biologieunterricht, Sinnesphysiologie, Ohranatomie, Unterrichtsmaterial, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Ohr


Autor: Kleinert, Reiner
Titel: Struktur und Funktion spezialisierter Zellen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 27–31

Abstract: Bei vielzelligen Organismen weisen die Zellen je nach Funktion strukturelle Besonderheiten auf, die im elektronenmikroskopischen Bild sichtbar werden. Die SchülerInnen sollen an zwei Zellaufnahmen den jeweiligen Anteil bestimmter Organellen berechnen und daraus auf die Funktion der beiden Zellen rückschließen. Diese Schülermaterialien sind auch getrennt vom Heft unter der Best. 92650 zum Einzelpreis von 1,50 DM (zzgl. Versandkosten) zu beziehen (Mindestabnahme: 10 Exemplare, inkl. 1 kostenfreies Lehrerexemplar). (Verlag).

Schlagwörter: Mikroskopie, Zellorganell, Form, Biologieunterricht, Handreichung, Darm, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Blut, Elektronenmikroskop


Autor: Petscha, Dieter
Titel: Die Muskulatur des Menschen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 34–37

Abstract: Die quergestreiften Muskeln setzen sich aus zwei unterschiedlichen Fasertypen zusammen, deren Anteil individuell differiert und vermutlich genetisch bedingt ist: Die dunklen Typ I-Fasern enthalten viele Mitochondrien, die die Energieversorgung auf aeroben Weg verbessern. Die schnellen Typ II-Fasern beziehen ihre Energie überwiegend aus Milchsäuregärung. Fallbeispiele verdeutlichen, daß sportliche Laufleistungen durch Training nur in Grenzen zu verbessern sind. (Verlag).

Schlagwörter: Sekundarbereich, ATP, Muskulatur, Biologieunterricht, Anatomie, Muskeldehnbarkeit, Mensch, Muskelkater, Unterrichtsmaterial, Muskelkraft, Unterrichtsentwurf


Autor: Ruppert, Wolfgang
Titel: Energieumwandlung in Mitochondrien und Chloroplasten.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 38–41

Abstract: Mitochondrien und Chloroplasten sind membranbegrenzte Organellen, an deren inneren Membranen ATP synthetisiert wird: in Mitochondrien aus Nährstoffen, in Chloroplasten aus Sonnenenergie. Die SchülerInnen vergleichen zunächst den Feinbau der beiden Zellorganell-Typen und anschließend die jeweiligen Energieumwandlungsprozesse. (Verlag).

Schlagwörter: Energie, Zellorganell, Chlorioplaste, ATP, Membran, Biologieunterricht, Stoffwechsel, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Unterrichtsentwurf


Autor: Schnürch, Dieter
Titel: Evolution als Wandlung organischer Konstruktionen.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 42–47

Abstract: Ausgehend von einer hydraulischen Zellkonstruktion versucht die Frankfurter Schule zu erklären, welche ökonomisch sinnvollen Formwandlungen denkbar wären. Erst danach erfolgt die Überprüfung der Thesen am biologischen Objekt. Im Unterricht vollziehen die SchülerInnen in Real- und Gedankenexperimenten die Grundthesen der Organismischen Evolutionstheorie nach. (Verlag).

Schlagwörter: Biologieunterricht, Evolution, Evolutionstheorie, Sekundarstufe II, Morphologie, Unterrichtsmaterial, Unterrichtsentwurf


Autor: Kattmann, Ulrich
Titel: Evolution ohne Umwelt?
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 48–49

Abstract: Nach der vor allem von Wolfgang Friedrich Gutmann formulierten Organismischen Evolutionstheorie sind Lebewesen hydraulisch geordnete, energiewandelnde Maschinen. Evolution ist danach ein von der Organisationsstruktur determinierter Prozeß, dessen Verlauf theoretisch vorhersagbar ist. Diese Theorie steht im Gegensatz zur Selektionstheorie, nach der sich Organismen in Wechselwirkung mit Umweltfaktoren ändern. Vor diesem Hintergrund kommentiert der Autor den Geltungsanspruch der Frankfurter Theorie. (Verlag).

Schlagwörter: Darwinismus, Sekundarbereich, Biologieunterricht, Evolution, Evolutionstheorie, Sachinformation


Autor: Zehm, Andreas
Titel: Nix wie weg ... das Fluchtverhalten von Heuschrecken.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 50–52

Abstract: Heuschrecken haben viele Feinde: vor allem Spinnen, Hautflügler, Reptilien und Vögel. Je nach der Struktur des Lebensraums zeigen Heuschrecken ein unterschiedliches Fluchtverhalten: An offenen Standorten fliehen sie im Sprungflug, in dichter Vegetation suchen sie ihr Heil im ballistischen Sprung, und an wieder anderen Standorten verstecken sie sich oder fliegen aktiv. Geeignete Habitate und Heuschreckenvorkommen vorausgesetzt können SchülerInnen das unterschiedliche Fluchtverhalten im Freiland beobachten. (Verlag).

Schlagwörter: Sekundarbereich, Tierbeobachtung, Biologieunterricht, Handreichung, Bewegungsbeschreibung, Freilandunterricht, Heuschrecke, Unterrichtsmaterial


Autor: Ruppert, Wolfgang
Titel: Ökologische Varianten der CO2-Fixierung.
Quelle: In: Unterricht Biologie,(1998) 232, S. 53

Abstract: Pflanzen sehr heißer und trockener Standorte zeichnen sich durch einen zusätzlichen Stoffwechselweg aus, durch den die CO2-Fixierung von der Stärkesynthese getrennt ist. Anhand von Abbildungen und Diagrammen vergleichen die SchülerInnen die Stoffwechselstrategie einer C3- und einer C4-Pflanze. (Verlag).

Schlagwörter: Fotosynthese, Blatt , Chlorioplaste, Biologieunterricht, Stoffwechsel, Pflanze, Sekundarstufe II, Prüfungsaufgabe, Kohlendioxid


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