Der Altsprachl. Unterr. Nr. 2/92

Römische Liebesdichtung

Bestellnummer: 521044
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: März 1992
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Altsprachlich
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Autor: Albrecht, Michael von
Titel: Catull-Dichter der Liebe und Gestalt einer Epoche.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1992) 2, S. 4–24

Abstract: Die folgenden Ausfuehrungen dienen als Hintergrund fuer eine Catull- Lektuere im Unterricht. Sie betrachten den Dichter in seiner Epoche, seine Auseinandersetzung mit der literarischen Tradition und seine literarische Technik (Fragen der generic Composition, des Zyklus, der Variation, der Metaphorik), Sprache und Stil (die Vielfalt von Toenen und Zwischentoenen, der Wechsel von Grob- und Feinschliff). Es wird untersucht, wie sich in den Gedichten eine Reflexion sowohl literarischer wie existentieller Fragen zeigt; Ueberlieferung und Fortwirken des Werkes werden kurz beleuchtet. Im Anhang wird, diesen Gesichtspunkten folgend, eine Reihe von Gedichten besonders zur Lektuere empfohlen. (M. v. Albrecht).

Schlagwörter: Lyrik, Sprache, Lateinunterricht, Stil, Rezeption, Biografie, Altsprachlicher Unterricht, Gedicht, Catullus, Gaius Valerius, Lektüre


Autor: Storch, Helmut
Titel: Naehe und Ferne. Hinweise zu einer Lektuere der Liebesgedichte Catulls.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1992) 2, S. 25–41

Abstract: Die vorgestellte Unterrichtseinheit zu den Liebesgedichten (Lesbia- Gedichten) Catulls analysiert Catulls Liebe unter dem durchlaufenden Motiv von Naehe und Ferne (Leidenschaft und Leiden) in der Erfahrung der Liebe. Neben diesem inhaltlichen Aspekt wird die Aufmerksamkeit auch auf die kuenstlerische Gestaltung gerichtet, im Hinblick darauf, dass kuenstlerische Form Wirklichkeit artikulierend konstituiert und weiterbildet. Unter diesen Akzentsetzungen werden zwei Sequenzen fuer den Lektuereunterricht konzipiert, je eine aus dem polymetrischen und aus dem epigrammatischen Teil des Gedichtbuchs. Dabei stellt sich heraus, dass die phaenomenale Wirklichkeit der Liebe bei Catull in einer facettenreichen, bisweilen auch widerspruechlich erscheinenden Vielfalt erscheint, die gerade auch jugendliche Leser zur Reaktion herausfordert und deren eigene Erfahrung sowohl verstehbar machen als auch freisetzen kann. Die beigegebenen Entwuerfe fuer Leistungskontrollen sollen dem-der Lehrenden sowohl zur Zielorientierung wie zur Konzeption von Klassenarbeiten dienlich sein. (H. Storch).

Schlagwörter: Lateinunterricht, Interpretation, Text, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Liebe, Unterrichtsmaterial, Gedicht, Arbeitsbogen, Leistungsmessung, Unterrichtsentwurf, Catullus, Gaius Valerius


Autor: Schmidt, Ernst A.
Titel: Horazische Liebeslyrik. Thesen und Interpretationen zur Einfuehrung.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1992) 2, S. 42–53

Abstract: Gedichte des Horaz, die von der Liebe sprechen, lassen sich -anders als bei Catull- dennoch nicht als eine eigene Gruppe Liebesgedichte abgrenzen. Vielmehr ist die Liebesthematik mit den anderen Themen Horazischer Lyrik vielfach verknuepft. Gerade deshalb eignet sich eine Lektuereeinheit, Horazische Liebeslyrik gut als Einfuehrung in Horazens Oden und Lyrik ueberhaupt. Jede einzelne erotische Ode erweitert und belebt durch ihre Indivualitaet dem Leser das Bild, das Horaz von Liebesphaenomen zeichnet. Ein solches -an Lessing und Herder orientiertes- Vorverstaendnis laesst sich durch den Vergleich mit Catull verdeutlichen. Ein Interpretationsprogramm oder eine Interpretationsmethode, die nur jeweils zu applizieren waeren, kann es gegenueber Horazens Oden nicht geben. Aber mit jeder neu erarbeiteten Interpretation erleichert man sich doch den Zugang zu einem weiteren Gedicht; daher hier c. 1, 30 ausfuehrlich, andere Oden (vor allem c. 3, 28 und c. 1, 5). kuerzer vorgestellt. (E. A. Schmidt).

Schlagwörter: Lyrik, Lateinunterricht, Interpretation, Rezeption, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Liebe, Horaz, Ode


Autor: Storch, Helmut
Titel: Variationen der Liebe. Zur Liebeslyrik des Horaz im Unterricht.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1992) 2, S. 54–64

Abstract: Die Skizze versteht sich als eine Handreichung zur Vorbereitung und Durchfuehrung einer eingehenderen Behandlung von Liebesgedichten des Horaz vor allem im Leistungskurs. Einen als Uebersicht angelegten Instrumentarium von poetologischen Interpretationskategorien folgt eine differenzierte Ausformulierung der verschiedenen Weisen, in denen Liebe in der Liebeslyrik des Horaz wahrgenommen wird. Daraus ergeben sich dann des weiteren Markierungen und Praeferenzen fuer eine entsprechende Lektuereauswahl. Anhand verschiedener im Unterricht gebraeuchlicher Instrumentarien – Folienbeschriftung am Tageslichtprojektor, Arbeitsaufgaben (fuer Hausaufgaben, Gruppenarbeit, Nachtarbeit), Interpretationsklausur – wird abschliessend an drei Liebesgedichten des Horaz exemplarisch gezeigt, wie das begrifflich Vorgegebene unterrichtspraktisch vermittelt werden kann. (H. Storch).

Schlagwörter: Lyrik, Lateinunterricht, Interpretation, Textinterpretation, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Liebe, Horaz, Unterrichtsmaterial, Gedicht, Arbeitsbogen, Leistungskurs, Unterrichtsentwurf


Autor: Holzberg, Niklas
Titel: Ovids Amores und das Ethos der elegischen Liebe bei Tibull und Properz.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1992) 2, S. 69–79

Abstract: Die als Gegenwelt zu den politischen und sozialen Verhaeltnissen in Rom in den dreissiger und zwanziger Jahren des 1. Jahrhunderts v. Chr. konzipierte alternative Lebensform des in den Elegien des Tibull und Properz ich Sagenden ist in Ovids Amores Objekt eines frechen Spiels. Gleichzeitig wird jedoch eine ernst zu nehmende Auffassung von der elegischen Liebe vertreten, da Ovid im Gegensatz zur Gattungstradition die angenehmen Seiten des Eros betont und ihn dadurch humanisiert, dass er das zerstoererische Element menschlicher Leidenschaft rational zu bewaeltigen versucht. (N. Holzberg).

Schlagwörter: Lateinunterricht, Ovidius Naso, Publius, Interpretation, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Liebe, Amores, Gedicht, Elegie


Autor: Schmidt-Berger, Ute
Titel: Tenerorum lusor amourum. Zur Lektuere von Ovids Amores.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1992) 2, S. 80–100

Abstract: Aus der Formel, mit der sich der Dichter selbst charakterisiert, ergeben sich die wesentlichen Aspekte fuer die hier vorgestellte Lektuereeinheit: Erotische Dichtung als geistreich heiteres Spiel, amores als Amouren und schliesslich der Sinn fuer die feine kultivierte Art zu lieben, zu leben und zu dichten. Der Kult erotisierender Schoenheit, forma, haengt fuer Ovid eng mit der Formkunst zusammen und diese wiederum mit der Gesellschaftskultur. Die spielerische Grazie und die laessige Eleganz der Sprache und Verse Ovids spiegeln wie pompejanische Bilder Stil und Atmosphaere der Epoche wider, die ganz im Zeichen des otium steht. In dieser Dichtung der leichten Muse hat das Aesthetische vor dem Ethischen Vorrang – dies kann jugendliche Leser irritieren. Fuer sie soll deshalb auch die ernste, ethisch fundierte Liebesdichtung der Heroides in den Blick kommen. Der Schlussteil ist der Bedeutung der Liebesdichtungen fuer Ovids spaeteres Leben und fuer sein Nachleben gewidmet. (U. Schmidt- Berger).

Schlagwörter: Lateinunterricht, Ovidius Naso, Publius, Interpretation, Ethik, Altsprachlicher Unterricht, Liebe, Amores, Psychologie, Gedicht, Dichtung, Elegie, Lektüre


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